Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

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canni
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von canni » 02.07.2012, 04:33

HK_Yan hat geschrieben:
qpr hat geschrieben:...das Asien eine andere Kultur als die Westliche hat...
Jetzt bin ich mal neugierig, was sind denn z.B. Punkte die die westliche Kultur vereint, oder welche die die asiatische Kultur vereint. Was ist denn überhaupt asiatische Kultur, von der geographischen Lage mal abgesehen.
Ja, wie Yan wäre ich auch mal gespannt was sind denn die Unterschiede? Damit man das mal vergleichen kann? Ausser Teetrinken (aus minigläsern am Echtholztisch) und Oper und (meist) nicht an Gott glauben ist mir bisher noch nichts wirklich Neues begegnet, was es bei uns nicht auch schon gegeben hätte oder gibt.

Das meiste sind doch Angewohnheiten, schlechte Kinderstube oder durch die Ein-Kind Politik verwöhnte Gören.

Lasst uns mal vergleichen. Wir Oldies haben vielleicht den besseren Überblick...

gruessie Canni
der heute seinen Forumstag hat... haha...
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von edmund27 » 02.07.2012, 08:12

canni hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben:
qpr hat geschrieben:...das Asien eine andere Kultur als die Westliche hat...
Jetzt bin ich mal neugierig, was sind denn z.B. Punkte die die westliche Kultur vereint, oder welche die die asiatische Kultur vereint. Was ist denn überhaupt asiatische Kultur, von der geographischen Lage mal abgesehen.
Ja, wie Yan wäre ich auch mal gespannt was sind denn die Unterschiede? Damit man das mal vergleichen kann? Ausser Teetrinken (aus minigläsern am Echtholztisch) und Oper und (meist) nicht an Gott glauben ist mir bisher noch nichts wirklich Neues begegnet, was es bei uns nicht auch schon gegeben hätte oder gibt.

Das meiste sind doch Angewohnheiten, schlechte Kinderstube oder durch die Ein-Kind Politik verwöhnte Gören.

Lasst uns mal vergleichen. Wir Oldies haben vielleicht den besseren Überblick...

gruessie Canni
der heute seinen Forumstag hat... haha...
Also da schließe ich mich an. Ich habe ja schon Probleme mit der Deutschen Kultur. Da bin ich mir auch nicht im Klaren, was so eine typische Kultur aus Deutschland ist.
Und lieber canni zu deinem Beitrag über Fussball, auch der Kloppo ist Schwabe. 8) 8) 8)
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von canni » 02.07.2012, 08:59

Lieber Edmund, haha das weiss ich doch...
war doch auch beim VfB....
Aber richtiger Schwabe nicht wie s Jogile ein Gelbfiassler haha..
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Grufti » 02.07.2012, 20:50

canni hat geschrieben: Ja, wie Yan wäre ich auch mal gespannt was sind denn die Unterschiede? Damit man das mal vergleichen kann? Ausser Teetrinken (aus minigläsern am Echtholztisch) und Oper und (meist) nicht an Gott glauben ist mir bisher noch nichts wirklich Neues begegnet, was es bei uns nicht auch schon gegeben hätte oder gibt.
.
:shock: :shock: :shock:

Außer....Oper.... ???? Meinst Du wirklich, bei uns im Westen gibt es keine Oper ???
egal ob westliche oder chinesische Oper Oper bleibt Oper..

Ich muß es ja wissen, denn mein Großvater hatte in den End10ern Anfang 20igern des letzten Jahrhunderts an der Deutschen Oper in Berlin gesungen und gespielt. :wink:

Dagegen vermisse ich im Westen die in China sehr große Kunst der Kalligraphie, wo es bei uns im Westen überhaupt kein Pendant gibt....

Sorry aber soviel zu Deinem "besseren Überblick " :lol: :lol:

Gruß von Grufti

dem Gelbfiaßler.... :mrgreen:
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von no1gizmo » 02.07.2012, 20:56

Grufti hat geschrieben: Dagegen vermisse ich im Westen die in China sehr große Kunst der Kalligraphie, wo es bei uns im Westen überhaupt kein Pendant gibt....:
Malen oder Schönschrift gibts doch als Wahlfach in vielen Schulen :wink: :mrgreen:
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Laogai » 02.07.2012, 21:05

no1gizmo hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:Dagegen vermisse ich im Westen die in China sehr große Kunst der Kalligraphie, wo es bei uns im Westen überhaupt kein Pendant gibt....:
Malen oder Schönschrift gibts doch als Wahlfach in vielen Schulen :wink: :mrgreen:
Banause :!: :P :wink:
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Grufti » 02.07.2012, 21:23

no1gizmo hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben: Dagegen vermisse ich im Westen die in China sehr große Kunst der Kalligraphie, wo es bei uns im Westen überhaupt kein Pendant gibt....:
Malen oder Schönschrift gibts doch als Wahlfach in vielen Schulen :wink: :mrgreen:
wie geschrieben..:"Wahlfach"

Schönschrift hat aber bei Weitem im Westen nicht den Stellenwert wie Kalligraphie in China ..
oder gibt es Ausstellungen und Sammlungen von Schönschriften oder hatte ein Künstler / Politiker den Namen einer Zeitung soo schön geschrieben, daß der Originalschriftzug fürderhin auf der Titelseite erscheint wie Mao Zedongs Schriftzug der 人民日报 ??
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von HK_Yan » 03.07.2012, 03:48

qpr hat geschrieben:wäre mal ganz nett gewesen ,wenn ihr euch den ganzen Text von mir durchgelesen hättet, anstatt euch nur auf die kurze Passage zu stürzen, die HK Yan da rausgesucht hat (war ja noch niemals ein ganzer Satz, der zitiert wurde).
Darum geht es auch nicht, es geht um einen Punkt der für mich interessant ist und wo ich gerne ansetze. Mein Interesse daran ist auch nicht orginal von dir, sondern von Mahathir, der damals immer von 'Asian Values' gefaselt hat. Es war aber offen was das sein soll.
grufti hat geschrieben:Schönschrift hat aber bei Weitem im Westen nicht den Stellenwert wie Kalligraphie in China ..
Es ging aber um asiatische und westliche Kultur. Kalligraphie gibt es vermutlich überall. Der 'Stellenwert' ist ja schlecht messbar, ich bezweifle aber dass der in allen 48 asiatischen Ländern gleich hoch bewertet wird.

------

Aber nochmal eine Anekdote die eher zum Thema 'China' passt.

Ich hatte mal Kontakt zu einem Ex-Chinesen der seit X Jahren schon in Los Angeles lebte (gibt sehr viele Asiaten in California) und ich sagte mal beiläufig 'das die Chinesen hier alle so 'normal' sind'.

Worauf er dann sagte: 'Weisst du, wenn man nicht jeden Tag, jede Minute um alles kämpfen muss dann ändert sich deine Lebenseinstellung sehr schnell'.

Ich kann das gut nachvollziehen. Vor ein paar Wochen war ich in Shenzhen zum Lunch. Eins der Gerichte viel beim servieren runter - das war schon ein langwieriger Akt mit viel Diskussionen das Gericht nochmal zu bekommen, ohne es doppelt zu bezahlen.
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von hktraveller » 03.07.2012, 04:09

HK_Yan hat geschrieben: ...Worauf er dann sagte: 'Weisst du, wenn man nicht jeden Tag, jede Minute um alles kämpfen muss dann ändert sich deine Lebenseinstellung sehr schnell'.

Ich kann das gut nachvollziehen. Vor ein paar Wochen war ich in Shenzhen zum Lunch. Eins der Gerichte viel beim servieren runter - das war schon ein langwieriger Akt mit viel Diskussionen das Gericht nochmal zu bekommen, ohne es doppelt zu bezahlen.
Das ist einer der Hauptgruende warum ich mich in Hong Kong so viel wohler fuehle als in China.
Ich war seit 2 Jahren nicht mehr in Shenzhen und ich vermisse es nicht.

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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Grufti » 03.07.2012, 12:30

HK_Yan hat geschrieben:
grufti hat geschrieben:Schönschrift hat aber bei Weitem im Westen nicht den Stellenwert wie Kalligraphie in China ..
Es ging aber um asiatische und westliche Kultur. Kalligraphie gibt es vermutlich überall. Der 'Stellenwert' ist ja schlecht messbar, ich bezweifle aber dass der in allen 48 asiatischen Ländern gleich hoch bewertet wird.

------

.
den Gegensatz zwischen "dem Westen und China" hatte ich doch beschrieben. vom restlichen Asien hatte ich nichts geschrieben

es gibt keine einheitliche "asiatische" Kultur (dieser Begriff ist also a priori Nonsense ),aber einen ziemlich einheitlichen westlichen Kulturbrei :!:
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von aquadraht » 03.07.2012, 13:39

Grufti hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben:den Gegensatz zwischen "dem Westen und China" hatte ich doch beschrieben. vom restlichen Asien hatte ich nichts geschrieben
es gibt keine einheitliche "asiatische" Kultur (dieser Begriff ist also a priori Nonsense ),aber einen ziemlich einheitlichen westlichen Kulturbrei :!:
Ja, danke, das sehe ich weitestgehend genauso. Das ist die "orientalistische Zuschreibung", die aus "westlicher" Perspektive auf "Asien" projiziert, das abwechselnd schon im Nahen Osten oder gar an der Oder und im Balkan anfängt. Hingegen ist "der Westen" ja nicht nur Fremdzuschreibung, sondern auch Eigenbezeichnung und Eigenverständnis. Wobei natürlich die grosse Schublade "der Westen" auch mit Vorsicht zu geniessen ist ;)

a^2

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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Grufti » 03.07.2012, 14:05

aquadraht hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:
HK_Yan hat geschrieben:den Gegensatz zwischen "dem Westen und China" hatte ich doch beschrieben. vom restlichen Asien hatte ich nichts geschrieben
es gibt keine einheitliche "asiatische" Kultur (dieser Begriff ist also a priori Nonsense ),aber einen ziemlich einheitlichen westlichen Kulturbrei :!:
Ja, danke, das sehe ich weitestgehend genauso. Das ist die "orientalistische Zuschreibung", die aus "westlicher" Perspektive auf "Asien" projiziert, das abwechselnd schon im Nahen Osten oder gar an der Oder und im Balkan anfängt. Hingegen ist "der Westen" ja nicht nur Fremdzuschreibung, sondern auch Eigenbezeichnung und Eigenverständnis. Wobei natürlich die grosse Schublade "der Westen" auch mit Vorsicht zu geniessen ist ;)

a^2
UFF den Tag muß ich in meinem Kalender dick und fett rot anstreichen..

ein zustimmendes Posting von a^2 ...... :D

sorry für das O.T. :oops:


......und wech
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von no1gizmo » 03.07.2012, 14:24

HK_Yan hat geschrieben: Ich kann das gut nachvollziehen. Vor ein paar Wochen war ich in Shenzhen zum Lunch. Eins der Gerichte viel beim servieren runter - das war schon ein langwieriger Akt mit viel Diskussionen das Gericht nochmal zu bekommen, ohne es doppelt zu bezahlen.
Na ob dass dann wirklich ein neu für Euch zubereitetes und hergerichtetes Gericht war? :mrgreen:
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Paris
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Paris » 29.10.2015, 16:36

"Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Das muss jetzt echt mal raus. Ich bin 20 Jahre alter Student und habe seit dem ersten Semester einige (~10) chinesische Freunde/Kommilitonen. Ehrlich gesagt habe ich immer ein sehr gutes Bild von Chinesen gehabt, da ich selber ein sehr ruhiger Mensch bin der es nicht mag andere zu kritisieren oder selbst zu viel kritisiert zu werden. Bei Chinesen sei das anders, dachte ich. Die Ruhe die Asiaten bzw. Chinesen für mich verkörperten erweckten jedoch erst spät mein Interesse für Asien.

Leider musste ich feststellen, dass Chinesen jedoch auch Dinge verkörpern und leben, die in unserem Kulturkreis, und besonders auch für mich, als eher negativ gelten. Ich dachte immer, die Chinesen würden sich so extrem für andere Kulturen interessieren. Die Chinesen die ich hier getroffen habe und sehr gut kenne mittlerweile, zeigten jedoch kaum bis gar kein Interesse an irgendwelchen Kulturen bzw. fremden Menschen.

Wie ihr sicherlich wisst, haben Chinesen oft ein vorgeschriebenen Lebensweg. Nach der Schule zur bestmöglichen Universität und während des Studiums 1-2 Semester in den USA studieren, und wenn das nicht möglich ist in Deutschland oder sonst wo. Ich kann natürlich nur für Studenten reden. Dieser Lebensweg kam auch genau so rüber. Es gab gar kein Interesse an Deutschland, oder gar keine Motivation. Man sagte mir nur immer eindringlich, dass man so gerne wieder nach China wolle, und dass man so schnell wie möglich wieder weg will.

Untereinander haben sich die Chinesen auch nur mit Chinesen getroffen, was ich ziemlich schade finde, da man sich sicherlich auch untereinander viel zu sagen gehabt hätte. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen wenn Chinesen gerne unter Chinesen bleiben wollen, aber leider passt das sehr gut in das Gesamtbild.

Mittlerweile war es für mich schon unangenehm unter Chinesen zu sein, was auch etwas mit meinem Studium zu tun hatte. Ich studiere zum Wintersemester Japanologie und Soziologie. Aus irgendwelchen Gründen war das absolut unverständlich für Chinesen. Ich hatte das Gefühl, dass sich manche Chinesen sogar fremd-geschämt haben. Wenn ich mir die Studiengänge der männlichen Chinesen angucke, wird mir auch klar warum. Diese studieren ausschließlich Studiengänge wie Physik, Mathematik, Informatik und VWL/BWL. Die weiblichen Chinesen dürfen jedoch studieren was sie wollen.

Anscheinend legen die Chinesen viel mehr Wert auf die gesellschaftlichen Bedingungen. Ich erinnere mich an einer Chinesin die 28 Jahre alt war, die ich bei einem chinesischen Freund getroffen habe. Auf einmal fing sie an zu heulen, und erklärte uns später, dass sie schwer depressiv ist, da sie noch nicht verheiratet ist und in China es normal sei jetzt schon verheiratet zu sein, bzw. es eigentlich schon zu spät ist. Diese Situation war mir absolut neu, und ich konnte darauf nicht wirklich hilfreich reagieren.

Es stellte sich heraus, dass diese Chinesin eine Woche später einen Chinesen in Baden-Württemberg kennen gelernt hat, und eine weitere Woche später geheiratet hat. Noch fragen?

Ich könnte noch viel mehr erzählen, aber ich will mich jetzt kurz fassen.

Die Chinesen sind meiner Meinung nach auch das Volk mit den meisten Vorurteilen (zu mindestens von den Völkern die ich kenne). Sie benutzen Ihre Erfahrungen oder was sie mal so irgendwo gelesen haben um wichtige gesellschaftliche Probleme zu lösen. Wenn es in China anscheinend viele Ausländer gibt, die gerne viel mit Chinesinnen Geschlechtsverkehr haben, dann heißt dass, dass alle nicht-Chinesen nur Sex mit Chinesinnen haben wollen. Darüber mit Chinesen zu diskutieren ist nahezu sinnlos, da sie immer auf Statistiken und Erfahrungen verweisen, die dann allgemeingültig sein sollen. Na ja, vielleicht bin ich jetzt auch zu dünnhäutig.

Mein Hauptproblem ist der Materialismus. Es ist echt ein Witz, wie viele viele Chinesen die ich kenne Karl Marx als inspirierende Personen bei Facebook angeben, und gleichzeitig die materialistischsten Menschen sind die ich je gesehen habe. Ein Chinese sagte mir, dass er sich ein iPad gekauft hat, damit er mehr respektiert wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht verstehen was er meinte.

Was denkt darüber? Habt ihr solche Erfahrungen mit Chinesen gemacht?
"

Genau die gleichen Erfahrungen. Ich kann das 100 % bestätigen! Die sind halt mal so.

TomXian
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von TomXian » 29.10.2015, 16:51

@Paris

Alles nicht so wild.
Du kannst China von heute durchaus mit Deutschland von 1960 vergleichen.
Damals, als Muttern noch jede Woche einmal frische Unterwäsche rausgelegt hat ...

China hat sich vor Jahren die USA als Beispiel genommen und "implementiert".
Das fängt bei den gelben Schulbussen an und hört beim "Geld ist alles" noch lange nicht auf.

Generell sind die "kulturellen" Unterschiede zwischen Europa und China größer, als man es zu beginn denkt.

Aufgrund der intellektuell eher eingeschränkten Möglichkeiten der Masse der Chinesen (Vorsicht, jetzt wird es gefährlich, ist aber nicht rassistisch gemeint) ist die gesellschaftliche Vorgabe von "Meilensteinen" im Lebenslauf gar nicht so schlecht, da ich vermute, dass sonst eine sehr große Anzahl Chinesen gar nicht wüßte, was mit dem Leben anzufangen ist.

Man muss Chinesen nehmen, wie sie sind (mehr sagen ich jetzt wirklich nicht), dann ist das Zusammenleben sehr angenehm.

TOM

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