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 Betreff des Beitrags: Brauchst Du das nicht mehr?
BeitragVerfasst: 08.10.2006, 23:12 
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So, Leute, bin im Augenblick in einer unglaublichen euphorisch-glücklich-befreiten Stimmung, also, wer Rechtschreibfehler findet, der darf's behalten. Mir brennt's unter den Nägeln, drum muß ich es loswerden, vielleich intessiert das den einen oder den andren???

Der Thread, genau. jeder der reinkommt, fragt sich, wat dat denn soll. Das war die Frage, die meine Schwiegermutter meinen eltern stellte, als sie ein speziellles Tennisspiel von meinen Eltern geschenkt bekam. Ich möchte meinen, dass mein Papa beleidigt war, zumindest ein wenig, als er ihre Frage hörte. "Brauchste das nicht mehr?" fragt glaube ich nur eine praktisch denkende Deutsche. *GGGGGGGGG* Es ist nicht auszuschließen, dass ein Franzose das gleiche Irrtum begeht.
Zurück zum Tennisspiel, das aus zwei 08/15 Tennisschlägern besteht und zwei Bällen. Der Clow ist: der Ball wird an einer Tasche mit einem kkarabinerhaken befestigt, die man dann mit Steinen oder Ähnlichem zum Erschweren dieser vollfüllt. Der Ball springt also immer zurück zum Spieler. Demzufolge kann man auch ganz alleine Tennis spielen, ohne auf Teilnahme anderer Leute ángewiesen zu sein.
Gut, jetzt wisst Ihr alle wat das für n Spiel ist, auch könnt Ihr verstehen, dass so n Tennisspiel für eine verwitwete Frau in Deutschland von besonderer Bedeutung sein könnte. Tatsächlich fragte meine Schwiegermutter während ihres kurzen Aufenthalts in China bei meinen Eltern auch nicht weniger als 50 mal nach diesem tollen Spiel. Logischerweise kriegt sie das dann verschenkt zum Abschied vonmeinen chinesisch denkenden Eltern (denn ich persönlich hätt's nicht verschenkt, nur weil man 120 mal das gelobt hat) Statt aber sich höflich zu bedanken, zu freuen, schnell die Verschenkzeremonie hinter sich zu bringen, fragt sie: brauchste das nicht mehr?
Die Folge: Mein Papa stand versteift da.
Ganz toll!
Das erinnert mich an eine andere Geschichte, die bei weitrem nicht so brenzlig war, denn es betraf mich persönlich. Meine Schwägerin kam uns irgendwann besuchen, im Gespäch eine weiße Schürze mit schicken gestickten pink Blümchen in der 20er Mode. " die Inga habe ich schon gefragt, die woll's nicht haben, und die Kerstin, die find's nicht so toll, damit ich die nicht unbedingt zum Kleiderkontainer bringen muß, wär ja Schade, magste die haben?"
Also, ich fühlte mich nicht besonders dabei.
Jetzt kommen wir zum Thema, das Verschenken nämlich, das auch die kulturellen Unterschiede widerspiegelt. Chinesen würden nie (das wenigstens nicht schamlos aussprechen) jemand etwas schenken, was die selbst womöglich entsorgen würden. Wie steht's mit den Deutschen?

Da ist doch ein Unterschied, was? *gggg*
Yuuuuuuuhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu! Ich bin fertig! *prost* ....mit dem Auftrag meine ich, der mich gut 10 TAge gequält hat!

Grüße


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 00:11 
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Also, ich fänd's auch peinlich, wenn mir jemand was schenken würde, was schon ein paar andere Leute abgelehnt haben.
Ich bin sowieso ein komischer Beschenkte-Typ. Liegt vielleicht daran, dass ich als Kind immer abgelegte Sachen von meinen Cousinen bekommen habe. Oder Geschenke, nach denen mich niemand gefragt hat, ob ich die auch wollte usw. Das hängt mir heute noch nach. Ich hasse bestimmte Überraschungen. Wenn es trifft, dann kann ich mich aber riesig freuen.
Allerdings, würde mich jemand 120 mal nach was fragen oder loben, würd ich schon denken, das wäre die passende Geschenkidee, auch wenn's ein Wink mit ner Zapfsäule ist. Ich verstehe, dass man sich mehr freut, wenn man sich das Geschenk irgendwie vorher selber gewünscht hat, statt was total unpassendes zu kriegen.

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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 05:04 
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das spiel kenne ich aus meiner kindheit und es heisst "jokari" und ist französischen ursprungs, soweit ich weiss.
jaja, das ist irgendwie typisch deutsch :)
ich glaube jeder hätte sich geärgert, hätte er die antwort gekriegt "brauchste das nicht mehr?"
habe ich schonmal gebrauchte sachen verschenkt? vielleicht spielsachen, die ich nicht mehr haben wollte, an meine kleineren cousins.
also in frankreich wird das auch gemacht, würde sagen, dass es genau so verbreitet ist wie in deutschland, wobei ich da auch das bild meiner oma im kopf habe, und die ist da echt extrem. wenn du mal ihr haus ansehen würdest (ein 12 zimmer haus, 3 stockwerke plus keller, riesiger garten) dann denkst du dir nur: was eine müllhalde, sie sammelt ja echt alles! und versucht allem noch einen nutzen abzugewinnen. sie gehört zu den absolut kriegsgeschädigten.

grundsätzlich ja: sachen, die man nicht mehr braucht, die aber noch in gutem zustand sind, weiterzuverschenken, ist nicht unüblich, und man kann das auch geschickter als deine schwägerin machen, aber so zu argumentieren ist keine seltenheit.

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"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 05:23 
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Hmmm...ich hab's aufgegeben meiner zukuenfigen Schwiegermutter was zu schenken. Egal was, sie hat immer was daran auszusetzen. Kleider sind entweder zu gross oder zu klein, Esswaren sind zu suess, zu salzig oder ungesund. Andere Folgen: Mein Geschenk wird weitergeschenkt, so wie ich Sachen kriegen, die sie mal von irgendjemanden gekriegt hat. Mein Geschenk wird mit anderen Geschenken verglichen, wobei andere immer besser abschneiden etc. etc. Das verdirbt einem echt die Freude am Schenken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brauchst Du das nicht mehr?
BeitragVerfasst: 09.10.2006, 05:24 
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serenita hat geschrieben:
Jetzt kommen wir zum Thema, das Verschenken nämlich, das auch die kulturellen Unterschiede widerspiegelt. Chinesen würden nie (das wenigstens nicht schamlos aussprechen) jemand etwas schenken, was die selbst womöglich entsorgen würden. Wie steht's mit den Deutschen?


Also, Sachen die ich selbst nicht mehr brauche, aber dafür jemanden kenne, der damit durchaus noch etwas anzufangen weiß, gebe ich natürlich schon an denjenigen weiter. Ich sag dann aber auch gleich, dass es ansonsten von mir entsorgt werden würde. Ich sehe das weniger als richtiges Geschenk, sondern als Weitergabe von Dingen mit praktischem Nutzen, mit denen man selbst nichts mehr anfangen kann, also nichts, das man zu Geburtstagen, Weihnachten oder so verschenken würde. Als Abschiedsgeschenk mit diesem Tennisspiel, ja mai, wenns denn Spaß macht :lol:

Ich hätte mir in dieser Situation sicherlich auch den Satz, ob es nicht mehr gebraucht wird, verkniffen, bei Geschenken (....um nicht in irgendwelche Fallen zu tappen) verfalle ich sowieso automatisch wieder in den "Ich bin 8 Jahre alt und bekomme Geschenke!" Modus d.h. strahlendes Gesicht, tausend Mal bedanken und (...wenn man es vor Ort nicht gleich aufmachen soll) ein konstantes Bewachen dieses Geschenks, um dessen Wichtigkeit zu betonen, hat sich bislang als gute Methode erwiesen :lol:


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 07:32 
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Geht mir ebenso wie Dennis, lieber nix sagen und so tun als ob....

Ich verschenke selten was was ich nicht mehr brauche, aber wenn jemand was toll findet, dann überlege ich kurz wann ich es das letzte mal brauchte, liegt es länger als 3 Monate zurück, weg damit!

Auf der anderen seite bekomme ich immer wieder Kleider für die Kinder von befreundeten Familien, die ich natürlich gerne annehme und auch für die Kinder ist das kein Problem. Ich gebe auch die Kleider an andere weiter die noch gut in Schuss sind und von anderen gebraucht werden können die kleinere Kinder haben. Aber was mich mal ein wenig erstaunte war.

Wir haben in der Schweiz in Regelmässigen Abständen (ca. 4x im Jahr) Kleidersammlung und da stellt man die Säcke einfach raus. Da fiel mir eine Chinesische Familie auf mit 3 Kindern, die die Säcke aufrissen und schauten was sie noch brauchen können. Sie guckten aber immer wieder um sich um sich zu vergewissern dass sie nicht gesehen werden, ich beobachtete diese Familie eine zeitlang. Da bin ich zu ihnen gegangen, habe die Frau am Arm genommen und sie zu meinen Säcken geführt, wo auch meine Kleider drinn waren. Deutsch konnten sie nicht, aber ihr Strahlen war mir mehr Wert als Worte! Das Kind im Kinderwagen wurde auf den Arm genommen, und die Säcke im Kinderwagen verstaut. So schnell sie ihre Beine trugen so schnell waren sie verschwunden....

Was mich aber dennoch peinlich berührte war das tausendmal wiederholte Xie Xie und die Verbeugung von ihrem Mann........

Ca Mau


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 08:03 
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Camau hat geschrieben:
Wir haben in der Schweiz in Regelmässigen Abständen (ca. 4x im Jahr) Kleidersammlung und da stellt man die Säcke einfach raus. Da fiel mir eine Chinesische Familie auf mit 3 Kindern, die die Säcke aufrissen und schauten was sie noch brauchen können. Sie guckten aber immer wieder um sich um sich zu vergewissern dass sie nicht gesehen werden, ich beobachtete diese Familie eine zeitlang. Da bin ich zu ihnen gegangen, habe die Frau am Arm genommen und sie zu meinen Säcken geführt, wo auch meine Kleider drinn waren. Deutsch konnten sie nicht, aber ihr Strahlen war mir mehr Wert als Worte! Das Kind im Kinderwagen wurde auf den Arm genommen, und die Säcke im Kinderwagen verstaut. So schnell sie ihre Beine trugen so schnell waren sie verschwunden....

Was mich aber dennoch peinlich berührte war das tausendmal wiederholte Xie Xie und die Verbeugung von ihrem Mann........

Ca Mau


Hm, persönlich habe ich da ein nicht so tolles Gefühl, da ich den Sinn und Zweck der Kleidersammlung darin sehe, von anderen nicht mehr benötigte Sachen einer Reihe von bedürftigen Menschen zukommen zu lassen. Bei uns macht es das Rote Kreuz oder eine andere Hilfsorganisation. Falls die Kleidersammlung in der Schweiz anders ablaufen sollte, dann korrigier mich bitte.

Ich stelle jetzt nicht in Frage, dass die von der erwähnte Familie die Sachen nicht auch dringend nötig gehabt hätte, aber für Hilfsorganisationen bestimmt Kleidersäcke aufzureißen und sich Sachen dort rauszusuchen finde ich doch schon arg unsozial.

Beim Sperrmüll zum Beispiel sehe ich die Sache anders. Dort schmeiß ich die Sachen weg, mit der Bestimmung, dass sie auf der Müllkappe landen oder verbrannt werden oder sonstwas. Falls da jemand zufällig etwas auf der Straße entdeckt, was er gebrauchen kann, kann er es gerne nehmen, die Müllmänner werden es ihm danken. :lol:


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 10:26 
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Bei uns reissen die Säcke immer Frauen, die aus Rumänien kommen, was ich blöd finde, weil sie es auch tun, wenn's regnet. Die Leute sagen, es wären Zigeuner, also Sinty oder Roma. Das machen sie auch bei Regen, so dass die Klamotten gleich richtig versaut werden. Manchmal kommen sie auch mit dem Auto, laden die Säcke ein und schmeissen weg, was sie nicht wollen.
Die Kinder kommen auch zum Haus betteln, haben aber schon jede Menge Goldschmuck um. Ich hab denen gesagt, dass ich mir keinen Goldschmuck leisten kann (will).
Deshalb bringen wir die Sachen gleich dahin, wo wir direkt die Bestimmung kennen.

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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 11:21 
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LeChef hat geschrieben:
das spiel kenne ich aus meiner kindheit und es heisst "jokari" und ist französischen ursprungs, soweit ich weiss.
jaja, das ist irgendwie typisch deutsch :)


Je ne croix pas :)... jokari klingt mir irgendwie eher japanisch.

LeChef hat geschrieben:
ich glaube jeder hätte sich geärgert, hätte er die antwort gekriegt "brauchste das nicht mehr?"


meinste? Warum fragt man denn trotzdem so? Wenn sich auch n Deutsche drüber aufregen könnte? Ist das also eher auf die sprachliche Sensibilität zurückzuführen?

Lechef hat geschrieben:
habe ich schonmal gebrauchte sachen verschenkt? vielleicht spielsachen, die ich nicht mehr haben wollte, an meine kleineren cousins.

gebrauchte Sachen verschenken finde ich grundsätzlich in Ordnung, tue ich ja auch. Aber das ist ja nicht einerlei, in welchem Kontext man denn was verschenkt.

lechef hat geschrieben:
also in frankreich wird das auch gemacht, würde sagen, dass es genau so verbreitet ist wie in deutschland, wobei ich da auch das bild meiner oma im kopf habe, und die ist da echt extrem. wenn du mal ihr haus ansehen würdest (ein 12 zimmer haus, 3 stockwerke plus keller, riesiger garten) dann denkst du dir nur: was eine müllhalde, sie sammelt ja echt alles! und versucht allem noch einen nutzen abzugewinnen. sie gehört zu den absolut kriegsgeschädigten.


*ggg* Sie ist mir aber sehr sympathisch unbekannterweise, denn das kenne ich irgendwoher. :)

lechef hat geschrieben:
grundsätzlich ja: sachen, die man nicht mehr braucht, die aber noch in gutem zustand sind, weiterzuverschenken, ist nicht unüblich, und man kann das auch geschickter als deine schwägerin machen, aber so zu argumentieren ist keine seltenheit.


Entspricht meiner Beobachtung, *g*, ich erkläre das mit der pragmatischen Denkweise der Deutschen. In China werden deutlich seltener gebrauchte Sachen verschenkt, ich denke, auch weil das Verschenken überhaupt einen andren Stellenwert hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brauchst Du das nicht mehr?
BeitragVerfasst: 09.10.2006, 11:55 
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Dennis (CDS) hat geschrieben:
[Also, Sachen die ich selbst nicht mehr brauche, aber dafür jemanden kenne, der damit durchaus noch etwas anzufangen weiß, gebe ich natürlich schon an denjenigen weiter. Ich sag dann aber auch gleich, dass es ansonsten von mir entsorgt werden würde. Ich sehe das weniger als richtiges Geschenk, sondern als Weitergabe von Dingen mit praktischem Nutzen, mit denen man selbst nichts mehr anfangen kann, also nichts, das man zu Geburtstagen, Weihnachten oder so verschenken würde.


So würde ich es auch machen, damit hat der Beschenkte nicht das Gefühlt, dem Schenkenden in Schuld zu stehen. Und das es kein "richtiges" Geschenk ist.

Dennis hat geschrieben:
Als Abschiedsgeschenk mit diesem Tennisspiel, ja mai, wenns denn Spaß macht :lol:

jetzt läster mal nicht über das tolle Geschenk. War sogar vergriffen! *ggg*

Dennis hat geschrieben:
Ich hätte mir in dieser Situation sicherlich auch den Satz, ob es nicht mehr gebraucht wird, verkniffen, bei Geschenken (....um nicht in irgendwelche Fallen zu tappen) verfalle ich sowieso automatisch wieder in den "Ich bin 8 Jahre alt und bekomme Geschenke!" Modus d.h. strahlendes Gesicht, tausend Mal bedanken und (...wenn man es vor Ort nicht gleich aufmachen soll) ein konstantes Bewachen dieses Geschenks, um dessen Wichtigkeit zu betonen, hat sich bislang als gute Methode erwiesen :lol:


Schlauer Junge! ;)


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 12:02 
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mesheel hat geschrieben:
Hmmm...ich hab's aufgegeben meiner zukuenfigen Schwiegermutter was zu schenken. Egal was, sie hat immer was daran auszusetzen. Kleider sind entweder zu gross oder zu klein, Esswaren sind zu suess, zu salzig oder ungesund. Andere Folgen: Mein Geschenk wird weitergeschenkt, so wie ich Sachen kriegen, die sie mal von irgendjemanden gekriegt hat. Mein Geschenk wird mit anderen Geschenken verglichen, wobei andere immer besser abschneiden etc. etc. Das verdirbt einem echt die Freude am Schenken.


Also, nachdem was Du schreibst über die Reaktion Deiner werten Schwiegermutter, vermute ich doch stark, dass sie möchte lieber mit Geld beschenkt werden. Es ist auch nicht unüblich in China, dass man Geld schenkt. Selbst in Deutschland, denke ich an die berühmte Geschenkliste speziell zu Hochzeiten. Für mich persönlich ist das allerdings eine Unsitte!
Achja, man vergleicht keine Geschenke! Mehr sage ich nix zu, ist ja schließlich Deine Schwiegermutter. *fg*


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 12:04 
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kitty hat geschrieben:
Bei uns reissen die Säcke immer Frauen, die aus Rumänien kommen, was ich blöd finde, weil sie es auch tun, wenn's regnet. Die Leute sagen, es wären Zigeuner, also Sinty oder Roma. Das machen sie auch bei Regen, so dass die Klamotten gleich richtig versaut werden. Manchmal kommen sie auch mit dem Auto, laden die Säcke ein und schmeissen weg, was sie nicht wollen.
Die Kinder kommen auch zum Haus betteln, haben aber schon jede Menge Goldschmuck um. Ich hab denen gesagt, dass ich mir keinen Goldschmuck leisten kann (will).
Deshalb bringen wir die Sachen gleich dahin, wo wir direkt die Bestimmung kennen.


man müsste dafür schon einen eigenen Thread aufmachen. *ggg* Ich hätte einen Themavorschlag: Rumänische Frauen und Rotes Kreuz.


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 12:31 
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serenita hat geschrieben:
mesheel hat geschrieben:
Hmmm...ich hab's aufgegeben meiner zukuenfigen Schwiegermutter was zu schenken. Egal was, sie hat immer was daran auszusetzen. Kleider sind entweder zu gross oder zu klein, Esswaren sind zu suess, zu salzig oder ungesund. Andere Folgen: Mein Geschenk wird weitergeschenkt, so wie ich Sachen kriegen, die sie mal von irgendjemanden gekriegt hat. Mein Geschenk wird mit anderen Geschenken verglichen, wobei andere immer besser abschneiden etc. etc. Das verdirbt einem echt die Freude am Schenken.


Also, nachdem was Du schreibst über die Reaktion Deiner werten Schwiegermutter, vermute ich doch stark, dass sie möchte lieber mit Geld beschenkt werden. Es ist auch nicht unüblich in China, dass man Geld schenkt. Selbst in Deutschland, denke ich an die berühmte Geschenkliste speziell zu Hochzeiten. Für mich persönlich ist das allerdings eine Unsitte!
Achja, man vergleicht keine Geschenke! Mehr sage ich nix zu, ist ja schließlich Deine Schwiegermutter. *fg*


Bei diesen Weiterreich-Geschenken fällt mir so---fort der geniale Ephraim Kishon wieder ein, der das ja ganz genau beschrieben hatte....mit einem Kuchen , der 6 monate später etwas grünlich um x Ecken weitergeschenkt wieder bei ihm ankommt..


versuche es doch wirklich mal mit Geld, vielleicht bekommst Du es irgendwann wieder ...evtl sogar mit Zinsen... :lol: :lol:


nach dem Mott0 "wat is dat fürn eeeklicht bedrucktes Papier...geb ich gleich weiter ...mit meinem dazu"

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Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


I MISS MY MOUSE!!! :(

Nr. 5 lebt !


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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 13:34 
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serenita hat geschrieben:
LeChef hat geschrieben:
das spiel kenne ich aus meiner kindheit und es heisst "jokari" und ist französischen ursprungs, soweit ich weiss.
jaja, das ist irgendwie typisch deutsch :)


Je ne croix pas :)... jokari klingt mir irgendwie eher japanisch.


madame, si vous voudriez bien visiter le site suivant: http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_ ... iki/Jokari vous verez, qu'on s'est tout les deux trompé. en faite le jeu est d'origine américain ou basque, on ne le sait pas avec certitude. ah, et je vous recommande de lire la série de bandes dessinées de GASTON LAGAFFE, que j'adore! ;)

sollte ich da par rechtschreibfehler eingebaut haben, sorry, französisch schreiben ist meine schwäche, ist aber echt sauschwer.

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BeitragVerfasst: 09.10.2006, 13:40 
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LeChef hat geschrieben:
[madame, si vous voudriez bien visiter le site suivant: http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_ ... iki/Jokari vous verez, qu'on s'est tout les deux trompé. en faite le jeu est d'origine américain ou basque, on ne le sait pas avec certitude. ah, et je vous recommande de lire la série de bandes dessinées de GASTON LAGAFFE, que j'adore! ;)


merci bcp, c'est tres gentil de toi. *ggg* Mais tu ne pense pas, Jokari qui sonn japonais?

lechef hat geschrieben:
sollte ich da par rechtschreibfehler eingebaut haben, sorry, französisch schreiben ist meine schwäche, ist aber echt sauschwer.


dito! moi même!


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