Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von blur » 13.08.2018, 11:46

Shenzhen hat geschrieben:China macht es richtig, Religion ist etwas fuer zuhause alleine oder in aller Oeffenlichkeit und ohne jeglichen politischen Bezug, wer sich nicht daran haelt wird weggesperrt.
Es werden Leute weggesperrt, die sich nichts haben zu schulden kommen lassen, außer einer Volksgruppe anzugehören. Verbrecher sollen natürlich weggesperrt werden, Unschuldige nicht.

Es werden sicher auch Terroranschläge von Han Chinesen durchgeführt, aus welchen Beweggründen auch immer. Da werden dann aber nicht einfach alle Han weggesperrt.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von 看什么看 » 13.08.2018, 13:06

Shenzhen's Beiträge sind - seit dem ich dieses Forum kenne und hier mitlese - allerunterste Schublade... ganz selten hat er natürlich auch Recht - in diesem Fall allerdings mal wieder nicht. Da ist wirklich einer ins "Land der Extreme" gezogen auf den wir D. gut verzichten können. :roll:
Eigentlich kann man ihm nur wünschen das er selbst einmal in die Mühle gerät die er hier so oft verteidigt.

Zu dem was die Chiesen da mit den Uiguren machen fällt mir eigentlich nur ein: "wer Hass sät...."

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von Muxxen » 13.08.2018, 14:39

Echt erschreckend, was man hier teilweise lesen muss. Ich will auch garnicht zu detailliert auf einzelne Beiträge eingehen, das macht keinen Sinn, da anscheinend die Ansichten schon sehr stark konvergieren.

Nur so viel: Wenn Leute, nur aufgrund der Ethnie ohne Anklage, Vergehen oder bewiesenen (!) Abspaltungsgedanken interniert werden. Wenn unbescholtene Familienmitglieder eingesperrt werden, weil der Sohnemann in die Türkei rübermacht. Dann ist das ein Unding und nicht zu entschuldigen. Nur weil es die eigenen Leute sind, die verknastet werden, kann man das doch nicht einfach abtun und sagen: Joar mei, so sind´se die Chinesen.

Habt ihr alle keine Bekannten, die im Osten aufgewachsen sind? Habt ihr nie von den Schauergeschichten bzgl. Internierung, Behördenwillkür, Bespitzelung, etc. gehört? Ich will mir nicht vorstellen, wie es für die Leute da im Nordwesten sein muss. Gefangen im eigenen Dorf und bei dem kleinsten Vergehen (nicht von einem selbst, sondern vom Onkel 3. Grades - Stichwort Sippenhaft) kommt man ins Lager und ward nie mehr gesehen.

Natürlich können wir uns zurücklehnen, weil es uns nicht betrifft. Is halt scheisse. Aber kann man machen.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von Muxxen » 13.08.2018, 14:56

ingo_001 hat geschrieben: Insofern ist Dein Guantanamo-Vergleich schlicht unsachlich, falsch - und einfach nur polemisch.
Aber Hauptsache es passt ideologisch.
Findest du, lieber Ingo? Ich sehe da viele Parallelen. Leute werden ohne Anklage, sondern anhand von Mutmassungen (oder nicht mal das) eingesperrt, kirre gemacht und wie Menschen 2. Klasse behandelt. Hauptunterschied ist, dass die Amis dafür nicht mal ihre eigenen Leute nehmen. Da hat China logistische Vorteile: Die Muselmänner sind ja schon im Land. Wird die Sache dadurch legitimer? Ich find nicht. Aber was, weiss ich schon. Bin ja kein Chinese.

Und weil ein paar Durchgepeitschte Anschläge verübt haben, ist das harte Durchgreifen berechtigt, ah ja. Abstammung verpflichtet sozusagen.

Bevor ich es vergesse, ich distanziere mich nachträglich von Anders Breivik (ich glaube an den selben Gott, wie er; zumindest behauptet er dies), Robert Steinhäuser (zur Zeit des Terroranschlags äh Amoklaufs war ich ebenso Schüler und habe CS gezockt) und von der Musik von Dieter Bohlen (wir haben beide blonde Haare und blaue Augen). Hab ich irgendjemanden vergessen? Nicht, dass mir daraus ein Strick gedreht wird (pun not intended), wenn wieder jemand Scheisse baut, der zufällig religiöse, ethnische oder sonstige Merkmale mit mir teilt.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von Shenzhen » 13.08.2018, 15:48

Dann bleibt doch einfach weg aus China wenn es Euch so stoert, "die Chinesen" sind zufrieden aber ein paar Gutmenschen muessen natuerlich immer versuchen die Welt zu retten. Wenn ihr euch so an China anstosst boykottiert China, kauft nur noch Jutesaecke und Manufactum Produkte und werdet gluecklich.

Es gibt weit schlimmere Misstaende auf dieser Welt - geht doch mal ein bisschen fuer Afrika protestieren oder nehmt ein paar Fleuchlinge bei euch zuhause auf, dann koennt ihr euch als die wahren Weltenretter fuehlen.
Zu dem was die Chiesen da mit den Uiguren machen fällt mir eigentlich nur ein: "wer Hass sät...."
Man koennte aber auch sagen "Wehret den Anfaengen" passt natuerlich nicht in eine beschraenkte Gutmenschenwelt...

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von blur » 13.08.2018, 15:55

Es wird immer Gebiete geben wo etwas schlimmer ist, macht die Angelegenheit aber nicht besser. "Die Chinesen" sind nur zufrieden, weil sie nichts davon wissen und ihre Meinung über das wenige was sie erfahren vorgegeben bekommen. Wie kommst du überhaupt drauf, dass sie so zufrieden sind? Wie würde es sich äußern, wenn sie es nicht wären? In dem sie gegen die Regierung auf die Straße gehen? :lol:

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von Muxxen » 13.08.2018, 16:49

Shenzi, wenn ich zwischen Regierung und dem Land an sich (Leute, Orte, Speis und Trunk, you name it) nicht differenzieren könnte, würde ich das genau so machen. L*ndser haben mal gesungen: Wir lieben unser Land, doch wir hassen diesen Staat. Kann jetzt jeder so interpretieren, wie er lustig ist.

Letze Anmerkung: schwere Anfall von whataboutism

guckst du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

Bei Wiki fällt der Begriff "Propagandatechnik". So weit würde ich nicht gehen. Ist wohl eher eine egozentrische Sichtweise.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von ingo_001 » 13.08.2018, 20:08

Muxxen hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:Insofern ist Dein Guantanamo-Vergleich schlicht unsachlich, falsch - und einfach nur polemisch.
Aber Hauptsache es passt ideologisch.
Findest du, lieber Ingo?
Ja.
Muxxen hat geschrieben:Ich sehe da viele Parallelen. Leute werden ohne Anklage, sondern anhand von Mutmassungen (oder nicht mal das) eingesperrt, kirre gemacht und wie Menschen 2. Klasse behandelt. Hauptunterschied ist, dass die Amis dafür nicht mal ihre eigenen Leute nehmen.
Genau DARAUF kommt es aber an.
Muxxen hat geschrieben:Da hat China logistische Vorteile: Die Muselmänner sind ja schon im Land. Wird die Sache dadurch legitimer? Ich find nicht.
Ist es aber de facto.
Kein Land dieser Welt lässt sich in seine Interna reinreden, erst recht nicht in die Problematischen.
Auch D. ist da keine Ausnahme.
Muxxen hat geschrieben:Aber was, weiss ich schon. Bin ja kein Chinese.
Dazu muss man auch kein Chinese sein.
Muxxen hat geschrieben:Und weil ein paar Durchgepeitschte Anschläge verübt haben, ist das harte Durchgreifen berechtigt, ah ja. Abstammung verpflichtet sozusagen.
Wenn Argumente rar werden wird polemisiert ... "super" Taktik ...
Muxxen hat geschrieben:Bevor ich es vergesse, ich distanziere mich nachträglich von Anders Breivik (ich glaube an den selben Gott, wie er; zumindest behauptet er dies),
Tja, Gottvertrauen ...
Noch etwas, womit ich nichts anfangen kann.

Ich bin der Überzeugung, dass der Mensch für alle seine Handlungen (und deren Folgen) selbst verantwortlich ist, und kein etwaiges Höheres Wesen für eigenes Fehlverhalten vorschieben kann.

Auch kann ich mit der hier oft vertretenen Gesinnungsethik nicht viel anfangen.
Die realen Verhältnisse lassen sie als das erscheinen, was sie de facto ist: Eine schöne Theorie.

Man sollte m.E. aber bis aus weiteres der Verantwortungsethik den Verzug geben, weil die sich eben an den realen Verhältnissen orientiert, statt in Utopien zu schwelgen.

Nur kurz zur Veranschaulichung - Gesinnungsethik:
Indien, größte Demokratie der Welt - jedes Jahr verhungern nicht hunderte, sondern Tausende.
Infrastruktur - fast zur Gänze noch aus Zeiten des brit. Empire.
Bildung: In den Städten (je nach Größe) vorhanden, sonst Glücksache.
Viele Inder gehen *Trommelwirbel* zum Studium nach China.
Und das, obwohl das zwischenstaatliche Verhältnis bekanntlich nicht das von best Buddies ist.

Aber immerhin können die Inder ja wählen - nur dumm, das vom Wort Demokratie keiner satt wird.

Verantwortungsethik:
China, Einparteien-Staat, dennoch muss Niemand hungern, Infrastruktur und der Lebensstandard ist um Klassen besser als in Indien z.T. (was Straßen und Flughäfen betrifft) besser als in Europa oder den USA.
Bildung - s.o.

Kastenwesen: Fehlanzeige.
Götterergebenheit: Fehlanzeige

Deine Polemik:
Muxxen hat geschrieben:Robert Steinhäuser (zur Zeit des Terroranschlags äh Amoklaufs war ich ebenso Schüler und habe CS gezockt) und von der Musik von Dieter Bohlen (wir haben beide blonde Haare und blaue Augen). Hab ich irgendjemanden vergessen? Nicht, dass mir daraus ein Strick gedreht wird (pun not intended), wenn wieder jemand Scheisse baut, der zufällig religiöse, ethnische oder sonstige Merkmale mit mir teilt.
ändert daran nicht das Geringste.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von sweetpanda » 13.08.2018, 20:14

Es ist sehr schwierig hier richtig zu handeln. Eine Millionen Internierte sind sicher nicht der richtige Weg. Aber bei diesen Fragen sollten wir immer die jüngere Geschichte im Auge halten.
Mitte der neunziger erstritten sich die Tschetschenen eine Autonomie von Russland.
In den wenigen Jahren etablierte sich dort keine islamische Demokratie, knallhart Wahhabiten wie Ibn al Hattab und Shamil Bassajew übernahmen das Kommando in der Teilrepublik.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_al-Chattab

https://de.wikipedia.org/wiki/Schamil_S ... h_Bassajew

Fortan rollten Köpfe schariakonform.

Anfang der 90er gab es freie Wahlen in Algerien, die Moslembrüder kamen an die Macht und kündigten an, dass nun Schluss sei mit der Demokratie. Die Folge war ein Bürgerkrieg mit Hunderttausend toten.
Fasst in jedem Land kam es nach dem arabischen Frühling zu einer Machtübernahme durch Islamisten, die dann wieder durch einen "weltlichen" Diktator beseitigt wurden. ( Ägypten Abd al-Fattah as-Sisi als Beispiel).

Nur in Tunesien haben wir bisher eine wacklige Demokratie. Das auch nur, weil der Bildungsstand dort relativ hoch ist, es eine gewisse Mittelsicht gibt.

Hieraus schließe ich, dass Demokratie nur dort funktioniert wo es ein gewisses Wohlstands- und Bildungsniveau gibt.

In der gesamten muslimischen Welt sind weit mehr als 50% der Bevölkerung unwissender Pöbel, daher würden bei freien Wahlen überall Islamisten gewinnen.

Anders würde es in Xinjiang leider auch nicht sein. Da würde sicher nicht Rebiya Kadeer die Macht übernehmen wenn die Chinesen weg wären. Auch hier würden sich knallharte Islamisten durchsetzen von denen wir heute nicht mal ahnen wer sie sind. Die Masse der Uiguren ist einfach noch zu wenig gebildet und arm als das nicht den gleichen falschen Weg gehen würden wie so viele andere.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von ingo_001 » 13.08.2018, 20:22

Ajiate hat geschrieben:Leider ist mein längerer Beitrag gerade im Orkus verschwunden und ich habe keine Lust, das alles noch einmal zu schreiben.
Das kenne ich auch
Deswegen habe ich es mir angewöhnt längere Beiträge erstmal zu speichern, bevor ich sie poste.
Ajiate hat geschrieben:Mit meinem chin. Patensohn habe ich auch jetzt wieder über die Situation gesprochen.

Es geht doch in Xinjiang nicht um die Religion bzw. Ethnie, sondern um Separatismus und Terrorismus, hier allerdings verbunden mit dem extremistischen Islamismus.

Unbestritten sind ja wohl die Unruhen und Terroranschläge vor allem der Jahre 2007 bis 2013, die auch öffentlich in den Medien behandelt wurden. Danach war es Politik der chin. Regierung, solche Vorkommnisse nur sehr zurückhaltend in den Medien zu behandeln , um nicht vermehrt Nachfolgeaktionen zu provozieren. Das mit Zensur und Überwachung.

Mit dem Syrienkrieg hat sich die Lage nun weiter verschärft. Es ist bekannt und bestätigt, dass in Syrien viele Uiguren auf Seite des IS kämpften und immer noch tun. Es gibt Videos und Berichte, in denen sich solche Kämpfer dazu bekannt haben, nach ihrer Rückkehr nach X. auch dort weiter als Kämpfer ihr Ziel zu verfolgen .
Diese Ankündigungen sollte man nicht einfach so beiseite schieben, auch bei uns werden Rückkehrer aus dem syrischen Kampfgebiet überwacht, oder auch vor Gericht gestellt, sog. Radikalisierungen im Internet verfolgt. Nur ist unser Problem ein kleineres. Die möglichen Auswirkungen in China sind viel explosiver.
In der Folge des Syrienkrieges wurden nun auch vermehrt Absprachen und Zusammenarbeit mehrerer Staaten im Kampf gegen Terror , auch mit China vereinbart.

Leider hast sich mit diesen Ankündigungen die Situation in X. verschärft auch für die gesamte Bevölkerung. Die chin. Regierung wird niemals einer Abspaltung Xinjiangs zustimmen und mit voller Härte dagegen vorgehen.
Was die "Internierungen" angeht, so betrifft dies die sog. "befriedeten Dörfer", wie sie in China benannt sind. Dabei versucht man wohl so etwas wie "Straßenkomitees" einzurichten. Das heiißt z.B. dass gemeldet werden muss, wenn fremde Personen im Dorf auftauchen oder ungewohnte Aktivitäten geschehen, die von der Regierung als verdächtig angesehen werden können u.s.w
Man betrachte beide Seiten der Medaille.

Ich hoffe sehr, dass sich die Situation entspannen wird und es zu einem friedvolleren Zusammenleben kommen wird und die Vernunft die Seiten einander näher bringt.
Bin ich optimistisch? Wenn ich mir den Zustand der Weltpolitik ansehe und unter welchen Fähnchen viele Köche ihren Brei kochen - ich bin Realist geworden. Und alles nur meine unbedeutende Meinung.
Auch von mir dazu: Chapeau :!:
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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von ingo_001 » 13.08.2018, 21:04

Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von Laogai » 13.08.2018, 23:29

rundherum hat geschrieben:Hmm, 10% aller Uiguren sind jetzt also im Knast? Gerade jetzt, da sich das NED, die wichtigste Finanzierungsquelle des World Uyghur Congress, Trump beweisen muss um nicht Budget zu verlieren? Und gerade jetzt, da Trump sich China zur Brust genommen hat?
Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Ich bin ein Schelm.

X1Y2 (Zur Erinnerung: Er hat den Thread gestartet und sich seitdem trotz Nachfragen nicht mehr beteiligt/zurückgemeldet) und blur (Viele Anschuldigungen, aber keinerlei Beweise. Übelste Propaganda von dieser Seite) waren hier wohl nur Anheizer. Billig, billig!
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Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von Tatsmak » 14.08.2018, 03:44

Wenn man als Muslim während des Syrienkriegs in die Türkei fährt, ist das schon auffällig. Die Gotteskrieger gingen ja dort ein und aus. Vielleicht wollten sie auch nur Strandurlaub machen, aber ich würde nichts riskieren.
Es geht um Interessensabwägung: Ist das Recht von Muslimen während des Syrienkriegs in der Türkei Strandurlaub zu machen wichtiger als die Sicherheit eines Staates?

@Muxxen: Warum versteckt sich Gott? In allen Religionen war Gott mächtig am Werk (spaltende Meere und Monde etc) in der Entstehungsphase, aber heute... Ist er schüchtern? Joseph Smith wird von nicht-Mormonen ja als lächerlich empfunden, weil er von Wundern und Engeln in der Moderne berichtete.
Gott scheint sich nur denen zu zeigen, die ohnehin an ihn glauben wollen. Und auch nur in Träumen, die leider nicht überprüfbar sind.

Warum heilt Gott so viele Menschen von den verschiedensten Krankheiten, aber diskriminiert Menschen mit Amputationen?

(Exklusiv für Christen) Warum kommt das Reich Gottes nicht, obwohl Jesus ankündigte, es würden manche seiner Generation noch erleben? Müsste man ihn nicht wie unzählige andere als falschen Propheten abstempeln?
(Exklusiv für Chriten) Warum kam die Heidenmission erst durch Paulus? Jesus verglich dich mit einem Hund.

(Exklusiv für Muslime) Warum benutzt Muhammad Gott immer zur Rechtfertigung seines persönlichen Handelns? (Schickt via Gott nervige Hochzeitsgäste nach Hause; Heiratet via Gott die Ehefrau seines adoptierten Sohnes; droht seinen Ehefrauen mit dem Austausch durch neue Frauen durch Gott etc)
(Exklusiv für Muslime) Warum beinhaltet der Koran so viele Märchengeschichten, die nachweislich Pseudografien sind und nicht mal von den Juden/Christen geglaubt werden? Hat sich Gott geirrt? Oder ist der Koran doch nicht Gottes Wort?

Hoffe, das ist nicht zu sehr off topic. Vielleicht hilft es manchen, über kritische Fragen zu reflektieren. Hoffentlich sind kritische Fragen auch Teil der Umerziehungslager (anstatt Hunger oder Ähnliches) - wenn sie real sind.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von hifi » 14.08.2018, 13:26

Noch etwas zu dem Glauben: Die Gläubigen denken, dass sie die gesamte Welt von allen Übeln befreien zu müssen und natürlich ist überall und alles übel, was seinem Glauben nicht entsprechen kann. Der Glaube stärkt den Mensch in seiner Existenzberechtigung und lässt die Welt um ihn herum in Gut und Böse teilen. Wer nicht gegen das Böse ankämpft, wird Selbst der Teufel sein und durch die Ächtung von anderen wird einem Selbst zu Engel. Für einen Gläubigen ist die Welt so klar wie Glas und die Werte, die er vertritt, ist unanfechtbar allgemein und gültig wie die Naturgesetze. Achja, nur wenn man an Naturgesetzen glaubt, natürlich. Ansonsten ersetze sie einfach durch Gott.

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Re: Was ist los bei den Angehörigen des Uiguren

Beitrag von X1Y2 » 23.08.2018, 04:34

rutgnn hat geschrieben:
Du sprichst kein Mandarin und bist in chin. Social Media unterwegs?
Leider die meisten Uiguren auch nicht in chin. Social Media zumindestens nicht mit der chinesischen Sprache

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