Die Zukunft der China-Blogger

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Laogai
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Re: Die Zukunft der China-Blogger

Beitrag von Laogai » 24.03.2013, 01:40

Richi_Will hat geschrieben:Auf Doppelpod schreibt Sven Hänke darüber, was er über die Zukunft der Seite und über die Entwicklungen im Bereich der deutschen China-Blogszene denkt.
Just to get the names strait: Richi_Will = Sven Hänke. Richtig?
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Re: Die Zukunft der China-Blogger

Beitrag von Lama » 24.03.2013, 02:22

Laogai hat geschrieben:
Richi_Will hat geschrieben:Auf Doppelpod schreibt Sven Hänke darüber, was er über die Zukunft der Seite und über die Entwicklungen im Bereich der deutschen China-Blogszene denkt.
Just to get the names strait: Richi_Will = Sven Hänke. Richtig?
Oder sein Blog-Partner. Ist halt offensichtlich, so dass ich hier rüber:
Richi_Will hat geschrieben: Allerdings war die Seite meines Wissens nie als kommerzielles Projekt gedacht. Und der erste Satz des Artikels, wenn man ihn denn gelesen hat, hilft auch...

einfach nur schmunzeln musste und mir meinen Teil dabei gedacht habe :D ...

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canni
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Re: Die Zukunft der China-Blogger

Beitrag von canni » 24.03.2013, 03:13

Beifall von mir.

Ich bin beeindruckt über die sachliche und informierte Diskussion in diesem Thread.
Zeigt das nicht deutlich - was an anderer Stelle leider nicht immer so ist - das UNSER Forum Format hat?

Auch Leute wie ich, die zwar eine Webseite zusammenschrauben können und deren Ex Frau eine erfahrene Webdesignerausbilderin ist, aber sonst eher auf dem Internetmond leben, lernen hier einiges dazu.

Weiter so. :D

gzs bist Du in Dongguan?
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Die Zukunft der China-Blogger

Beitrag von Richi_Will » 24.03.2013, 14:02

Laogai hat geschrieben:Just to get the names strait: Richi_Will = Sven Hänke. Richtig?
名不正则言不顺?
Nur Konfuzianisten denken so. Und ich bin keiner.
Haha. :)

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Re: Die Zukunft der China-Blogger

Beitrag von Richi_Will » 24.03.2013, 14:42

Hendrik hat geschrieben:Den Markt für einen Blog mit tiefgründigen Artikeln über China kann ich nicht erkennen.
Ich in absehbarer Zeit auch nicht. Dafür ist die Zielgruppe viel zu klein. Die einzige Möglickeit, auch etwas sperrige Themen aufzugreifen wäre höchstens eine Bündelung aller Kräfte. Ein Portal wie China Realtime von WSJ mit Support von bestehen Medien wäre evtl. sogar mittelfristig profitabel. Das müsste dann aber eine Struktur sein, die viele Leute überzeugt, mitzumachen. Dann müsste man auch ein paar bekanntere Leute haben, Kubin, Sandschneider hin und wieder, solche Leute. Das muss einen professionellen Anspruch haben, wie etwa "The European" (die wachsen gerade leider mit HuffPo Support sehr stark) haben und ein wenig moderner und internetaffiner aufgezogen sein.
Ansonsten kann man nur kleine Projekte machen und dann im Zuge der Huffingtonisierung des deutschen Publikationswesens seine Sachen den Tycoons überlassen um Leser auf die eigene Seite zu holen. Geht auch. Ist aber schade, denn ich denke nicht, dass die Kosten sonderlich hoch wären für ein eigenständiges China-Gemeinschaftsportal.

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Re: Die Zukunft der China-Blogger

Beitrag von gzs » 24.03.2013, 14:45

gzs bist Du in Dongguan?
Nö, Nähe München :)
Gerhard

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Re: Die Zukunft der China-Blogger

Beitrag von Hendrik » 24.03.2013, 17:24

Richi_Will hat geschrieben:Ist aber schade, denn ich denke nicht, dass die Kosten sonderlich hoch wären für ein eigenständiges China-Gemeinschaftsportal.
Kommt eben darauf an, wie Du Kosten definierst und welchen Anspruch hast.

Wenn Du einfach nur Artikel schreiben willst, es Dir egal ist wie viele Leute das Ganze am Ende lesen, dann hindert Dich nichts sofort anzufangen.

Wenn Du jetzt aber sagst, es soll eine größere Leserschaft erreicht werden, dann gibt es doch einiges zu beachten. Zb. auch für Artikel zu sorgen, wenn die Autoren gerade keine Lust haben, oder schlichtweg andere Probleme zu erledigen haben. Auch im Bereich der Blogs hat Aktualität und Kontinuität Bedeutung. Und dann muss noch jemand Zeit damit verbringen, den Blog bekannt zu machen, Partnerschaften etc. Und Größe erzeugt Neid, wenn man mal über eine konkrete Firma berichten will, die konkret Mist gebaut hat in China, dann sollte man sich überlegen ob man guten Rechtsanwalt hat. Sonst kann man es gleich sein lassen. Auch dshalb sind Jubel-Blogs so beliebt. Wenn man einfach nur irgendwelchen Produkten oder Marken huldigt, wird man sicher nicht verklagt.

Und wenn man dann noch darüber hinaus sagt, man möchte die Mitarbeiter irgendwie entlohnen, dann wird es wirklich hart im Bereicht politische Berichterstattung über China. Entweder es gibt da eine Stiftung, die etwas springen lässt, oder es wird sehr trockenes Brot bei Finanzierung über Werbung. Bei einem gewissen Qualitätsanspruch kann eine Person locker 40 Stunden pro Woche an einem Blog sitzen. Ich kenne niemanden, der auch nur 10 Stunden Wöchentlich unentgeltlich irgendwo einbringen könnte.
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