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Beitrag von Grufti » 18.08.2006, 03:16

Hier zwei SPIEGEL-Artikel über die Bahnlinie nach Lhasa:

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1 ... 55,00.html

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1 ... 33,00.html


SPIEGEL INTERVIEW WITH TIBET'S COMMUNIST PARTY CHIEF Zhang Qingli

Im Augenblick ist nur die englische Fassung kostenlos...


http://service.spiegel.de/cache/interna ... 22,00.html
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Beitrag von Grufti » 25.08.2006, 21:26

Hier ist ein Artikel über chinesische Internet-Junkies....

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F1,00.html



das Forum geht im Augenblick ab ..wie die Post ..

100 Beiträge in nur ZWEI Tagen !!!

Net-junkies ..auch hier .... :roll: :lol: :lol:




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Beitrag von fankeqian » 10.09.2006, 10:41

der neueste Spiegel bringt seine titelgeschichte:

Weltkrieg um Wohlstand. Angriff aus Fernost
Asiatische Angreiferstaaten wie China erobern die Weltwirtschaft - der Westen muss anfangen, sich zu wehren


ich beobachte schon seit jahren, dass der ton der deutschen medien immer martialischer klingt, wenn es um China geht. auch im privaten bereich äußern sich die leute immer schärfer in bezug auf China. ich prophezeie seit einiger zeit, dass es in Deutschland, vielleicht auch in ganz Europa, zu einer starken anti-chinesischen stimmung kommen wird. das wird natürlich auf den alltag der menschen übergreifen. das passiert spätestens in dem moment, in dem auf unseren straßen hunderttausende chinesische autos fahren und vw, opel & co. tausende autoarbeiter entlassen.
ich rate meinen chinesischen freunden hier in Hamburg schon vorzeitig dagegen zu steuern und ihren einkapselung zu durchbrechen. sie sollen sich viel stärker der deutschen gesellschaft öffnen. ein schritt in diese richtung ist das China Time in Hamburg, das nächste woche beginnt. da können alle sehen, dass China nicht nur arbeitsplätze klaut.

FKQ
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Beitrag von fankeqian » 10.09.2006, 12:16

und hier noch eine artikelserie aus dem Hamburger Abendblatt

http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/09/608911.html

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Beitrag von fankeqian » 10.09.2006, 20:43

und wer sich für protest in China interessiert, dem sei folgender Zeit-artikel empfohlen:
http://www.zeit.de/2006/37/China_Opposition?page=1

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Beitrag von LeChef » 11.09.2006, 15:45

ich gebe dir recht, was die antichinesische haltung angeht. nicht umsonst haben vor 1-2 jahren portugiesen (opder waren es spanier) auyf dem land chinesische waren verbrannt, da sie deshalb arbeitslos wurden.
die textilquoten sind ein weiterer beweis dafuer. es ist wieder sehr haeufig die rede der "gelben gefahr".
es lebe die volksverhetzung :roll:

und ja, ich halte immer weniger von den deut schen medien, die deuytschen medien nehmen in der tat meist eine recht einseitige position ein und maszen sich an die stimme des volkes zu sein, was aber nicht so ist. die deutschen haben an sich zu viel vertrauen in ihre medien, ein wirklich breites spektrum an meinungen wird viel zu leicht unterdrueckt, weil abweichende meinungen, die nicht politisch korrekt sind, sehr schnell als "rechts" oder "links" eingestuft werden.
die medien suchen immer wieder nach einem skandal. ich lese seit meiner abreise nur ganz selten mal zeitung (und wenn dann nur die Welt und den Spiegel), da mir die zeit fehlt, einige wenige schlagzeilen die ich aber aufgeschnappt habe waren:
erneuter gammelfleichschskandal!
Bombenattentat! wie sicher ist deutschland noch? (und das bei der welt!!)
DER SPIEGEL hat versucht ein riesen ding aus der BND sache zu machen, meiner meinung nach eine absolut uebertriebene sache. journalisten haben keine narrenfreiheit!
ich habe hier einen weissrussen kennengelernt und ihn zur politischen lage in seinem land befragt. er liesst aufgrund seiner sprachbewandheit auch viel russische zeitungen, ebenso westliche. er meint, und das aus eigener erfahrung, dass die westlichen medien in der sache um die weissrussischen praesidentschaftswahlen recht einseitig berichten. ja, sagt er, weissrussland ist keine demopkratie, es ist eine diktatur, aber es gibt schlimmeres. diese staendige einfordferung der medien demokratie sei das einzig wahre ist arrogant.
so, jetzt habe ich mal meine wut ueber unsere werten deutschen zeitungen abgelassen.
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Beitrag von fankeqian » 11.09.2006, 17:18

LeChef hat geschrieben:ich habe hier einen weissrussen kennengelernt (...) er meint, und das aus eigener erfahrung, dass die westlichen medien in der sache um die weissrussischen praesidentschaftswahlen recht einseitig berichten. ja, sagt er, weissrussland ist keine demopkratie, es ist eine diktatur, aber es gibt schlimmeres. diese staendige einfordferung der medien demokratie sei das einzig wahre ist arrogant.
nicht nur was Weissrussland angeht, berichten deutsche medien einseitig. ich konnte nirgends die info finden, dass während der orangenen revolution in der Ukraine die demonstranten, die bei klirrender kälte in zelten auf dem zentralen platz in Kiev ausgeharrt haben, von westlichen NGO's jeden tag 10 euro "demo-lohn" bekamen (das geld kam übrigens von westlichen botschaften, auch von der deutschen). diese demonstranten haben beispielsweise chinesischen journalisten sehr offenherzig und ausführlich darüber erzählt. die NGO's haben richtige lohnlisten geführt, damit bloss kein demonstrant den lohn doppelt bekommt. nur soviel zum thema medien und demokratie.
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Beitrag von Grufti » 12.09.2006, 03:18

fankeqian hat geschrieben:der neueste Spiegel bringt seine titelgeschichte:

Weltkrieg um Wohlstand. Angriff aus Fernost
Asiatische Angreiferstaaten wie China erobern die Weltwirtschaft - der Westen muss anfangen, sich zu wehren


ich beobachte schon seit jahren, dass der ton der deutschen medien immer martialischer klingt, wenn es um China geht. auch im privaten bereich äußern sich die leute immer schärfer in bezug auf China. ich prophezeie seit einiger zeit, dass es in Deutschland, vielleicht auch in ganz Europa, zu einer starken anti-chinesischen stimmung kommen wird. das wird natürlich auf den alltag der menschen übergreifen. das passiert spätestens in dem moment, in dem auf unseren straßen hunderttausende chinesische autos fahren und vw, opel & co. tausende autoarbeiter entlassen.
ich rate meinen chinesischen freunden hier in Hamburg schon vorzeitig dagegen zu steuern und ihren einkapselung zu durchbrechen. sie sollen sich viel stärker der deutschen gesellschaft öffnen. ein schritt in diese richtung ist das China Time in Hamburg, das nächste woche beginnt. da können alle sehen, dass China nicht nur arbeitsplätze klaut.

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Mal abgesehen von dem "martilischen " Titel , der auch nur gewählt wurde, damit er überhaupt sich aus der Masse der Zeitschriften heraushebt. Ein Nacktfoto läßt sich für diese Art eines Aufmachers ja nicht wirklich wählen........der Artikel SELBST ist stimmig, und geht von seiner Analyse wesentlich tiefer , als ein "normaler "Bericht über die Arbeitsplatzvernichtung durch chinesische Billigarbeiter ..

Ich bezweifle sehr, daß Du diesen Artikel überhaupt gelesen hast, denn sonst würde Deine Kritik nicht an Äußerlichkeiten hängen bleiben....oder bist Du schon so von China voreingenommen,, wie die Chinesen selbst zu Lebzeiten ihres "Großen Steuermannes" an "Seiner überirdischen Heiligkeit, dem übergroßen Vorsitzenden Mao Ze Dong"...

( Wenn Du die Berichte der letzten Woche über "Ihn" gesehen hast, weißt Du, was ich meine!)
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Beitrag von Grufti » 12.09.2006, 03:50

LeChef hat geschrieben:ich gebe dir recht, was die antichinesische haltung angeht. nicht umsonst haben vor 1-2 jahren portugiesen (opder waren es spanier) auyf dem land chinesische waren verbrannt, da sie deshalb arbeitslos wurden.
die textilquoten sind ein weiterer beweis dafuer. es ist wieder sehr haeufig die rede der "gelben gefahr".
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und ja, ich halte immer weniger von den deut schen medien, die deuytschen medien nehmen in der tat meist eine recht einseitige position ein und maszen sich an die stimme des volkes zu sein, was aber nicht so ist. die deutschen haben an sich zu viel vertrauen in ihre medien, ein wirklich breites spektrum an meinungen wird viel zu leicht unterdrueckt, weil abweichende meinungen, die nicht politisch korrekt sind, sehr schnell als "rechts" oder "links" eingestuft werden.
die medien suchen immer wieder nach einem skandal. ich lese seit meiner abreise nur ganz selten mal zeitung (und wenn dann nur die Welt und den Spiegel), da mir die zeit fehlt, einige wenige schlagzeilen die ich aber aufgeschnappt habe waren:
erneuter gammelfleichschskandal!
Bombenattentat! wie sicher ist deutschland noch? (und das bei der welt!!)
DER SPIEGEL hat versucht ein riesen ding aus der BND sache zu machen, meiner meinung nach eine absolut uebertriebene sache. journalisten haben keine narrenfreiheit!
ich habe hier einen weissrussen kennengelernt und ihn zur politischen lage in seinem land befragt. er liesst aufgrund seiner sprachbewandheit auch viel russische zeitungen, ebenso westliche. er meint, und das aus eigener erfahrung, dass die westlichen medien in der sache um die weissrussischen praesidentschaftswahlen recht einseitig berichten. ja, sagt er, weissrussland ist keine demopkratie, es ist eine diktatur, aber es gibt schlimmeres. diese staendige einfordferung der medien demokratie sei das einzig wahre ist arrogant.
so, jetzt habe ich mal meine wut ueber unsere werten deutschen zeitungen abgelassen.
"Et Tu mi fili bruti" Kaum bist n paar Tage in ner Diktatur mit einer einheitlichen "Meinung", schon hast Du nichts Besseres zu tun, als "freie" Medien in einem relativ freien Land zu beschimpfen....sogar die Deiner eigenen "Heimat"... so etwas ist in den Augen eines Chinesen, die doch im Allgeminen sehr nationalistisch sind, ein wahnsinniger "Gesichtsverlust" :roll: :lol: :lol:

Du kommst aus einem Land, wo es ein breites Spektrum an Meinungen geben DARF, die keinesfalls "unterdrückt " werden.. "

Wenn Dir das Meinungsspketrum in Deutschland zu eng ist, und Dir die "einheitliche Massenpresse "zum Halse heraushängt, warum liest Du dann nicht z.B "UZ ("Unsere Zeit ") der DKP, "taz", die "Nationalzeitung",den "Roten Morgen " der KPD-ML" , den "Wachtturm" der "Zeugen Jehovas" , "Neue Epoche" der Falungong... oder den "Altbayerischen Heimatboten" "Katholische Kirchenzeitung"uswetcpp und ich weiß nicht wieviele Sekten und Sektiererzeitungen es in Deutschland noch gibt ????????? :?: :?: :roll: :lol:


Mußt Du in Deutschland etwa Angst haben, als "links" oder "rechts " eingestuft zu werden ??

ICH NICHT !!

Hast Du zu diesen Themen , die Du ansprichst wirklich ALLE Zeitungen gelesen, um solche Behauptungen aufstellen zu können..??
Natürlich ..in CHINA brauchst Du nur eine einzige Zeitung zu lesen....da gibt es keine andere Meinung.!!

Du kommst mir vor wie ein Fettsack...der in eine Region reist....wo alle Menschen entsetzlichen Hungers sterben...und scheißt die Wohlstandsgesellschaft der Rest der Welt zusammen, daß alle so fett sind wie Du selbst ! :roll:

Sorry , daß ich hier so heftig werde, aber ich finde es den Chinesen ( oder Menschen die in anderen Diktaturen leben müssen) in der VR, die eine andere als die Staatsdoktrin verfechten gegenüber äußerst unfair, solche Sprüche abzulassen....


Eigentlich solltest Du dazu verdonnert werden, während Deines gesamten China-Aufenthaltes ausschließlich chinesische Zeitungen + Artikel lesen zu dürfen, damit Du die deutsche Presse wieder schätzen lernst :lol: :lol: :lol: :lol:
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Beitrag von glizza » 14.09.2006, 15:34

Zum Treffen von Kanzlerin Merkel mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen...

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 73,00.html

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Beitrag von meimei » 14.09.2006, 19:33

LeChef hat folgendes geschrieben:
ich habe hier einen weissrussen kennengelernt (...) er meint, und das aus eigener erfahrung, dass die westlichen medien in der sache um die weissrussischen praesidentschaftswahlen recht einseitig berichten. ja, sagt er, weissrussland ist keine demopkratie, es ist eine diktatur, aber es gibt schlimmeres. diese staendige einfordferung der medien demokratie sei das einzig wahre ist arrogant.

nicht nur was Weissrussland angeht, berichten deutsche medien einseitig. ich konnte nirgends die info finden, dass während der orangenen revolution in der Ukraine die demonstranten, die bei klirrender kälte in zelten auf dem zentralen platz in Kiev ausgeharrt haben, von westlichen NGO's jeden tag 10 euro "demo-lohn" bekamen (das geld kam übrigens von westlichen botschaften, auch von der deutschen). diese demonstranten haben beispielsweise chinesischen journalisten sehr offenherzig und ausführlich darüber erzählt. die NGO's haben richtige lohnlisten geführt, damit bloss kein demonstrant den lohn doppelt bekommt. nur soviel zum thema medien und demokratie.

Ich kann nicht wirklich beurteilen, wie schlimm die Lage in Weissrussland ist, ich weiss zuwenig darüber. Aber ich weiss, dass sich Weissrussland sehr an Russland anbiedert und deshalb sehr, sehr günstig Öl und sowas von Russland bekommt und deshalb die Armut dort nicht so schlimm ist. die Leute sind natürlich dankbar dafür und finden das vielleicht wichtiger als die fehlende Demokratie. Wenn das mal wegfallen würde, würde die Situation auch bestimmt noch mal anders aussehen. Kann schon sein, dass die deutsche Presse zu einseitig berichtet. Ich kann das nicht beurteilen. Die Aussage eines einzelnen Weissrussen als Beweis zu nehmen, ist aber auch nicht sehr vernünftig. In jeder noch so schlimmen Diktatur triffst du massenweisse Leute, die sagen, klar ist es nicht perfekt, aber so schlimm jetzt auch wieder nicht (vor allem, wenn eben die wirtschaftlichen Bedingungen noch stimmen). Und auch die Berichte in chinesischen Zeitungen würde ich nicht als hundertprozent glaubwürdig bezeichnen, denn die schreiben ja vor allem das auf, was die Regierung will und ich vermute stark, dass China bei der orangen Revolution auf Seiten Janukowitsch war. Ich mag die deutsche PR
Presse nicht besonders, aber sie ist bestimmt besser/vielseitiger wie die chinesische! (Neuerdings dürfen die Journalisten in China ihre Nachrichten ja nur noch von der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua beziehen und keine ausländischen Nachrichtenagenturen mehr benützen, habt ihr das mitgekriegt?)[/quote]

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Beitrag von Dr. Zook » 16.09.2006, 08:42

meimei
(Neuerdings dürfen die Journalisten in China ihre Nachrichten ja nur noch von der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua beziehen und keine ausländischen Nachrichtenagenturen mehr benützen, habt ihr das mitgekriegt?)
Das ist nicht ganz richtig. Die ausländischen Nachrichten Agenturen wie Reuters oder AP dürfen zwar noch einen Teil ihres Materials an chinesische Journalisten liefern, aber nur über die Xinhua Agentur. hier ein Artikel dazu: http://www.netzeitung.de/ausland/439828.html

Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was dabei im Vorderugrund steht, das wirtschaftliche Interesse oder die Zensur.
Im übrigen gab es den Versuch des Exklusivvertriebs von Nachrichten über Xinhua bereits vor einigen Jahren. Der konnte damals aber erfolgreich abgewehrt werden. Nachzulesen bei MacGregor, James: "One Billion Customers"
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Beitrag von fankeqian » 19.09.2006, 22:57

eine reihe von Zeit-artikeln, für alle die lust und zeit haben:
http://www.zeit.de/politik/ostasien/index

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Beitrag von glizza » 20.09.2006, 13:22

Interessanter Artikel zum Thema Handelspolitik, u.a.: Schutz der Ware offensichtlich wichtiger als der von Arbeitskraft?!?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,437159,00.html

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Beitrag von fankeqian » 22.09.2006, 15:31

ich beobachte schon seit jahren, dass der ton der deutschen medien immer martialischer klingt, wenn es um China geht.
erst vor ein paar tagen festgestellt, und schon legt der Spiegel nach:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,438372,00.html

nichts gegen so eine idee. natürlich soll der westen zusehen, sich nicht für 'n appel und 'n ei an die asiaten zu verkaufen. auch ein zusammenschluss und ein gemeinsames vorgehen gegen die chinesische/asiatische expansion ist berechtigt - alles gut und richtig. aber muss das mit begriffen aus der kriegsführung erklärt werden?! und das bei medien, die sonst bei der Irakkrieg-ablehnung deutscher politiker sich vor freude monatelang nicht einkriegen können. ich finde, der ton deutscher medien gegenüber China wird zunehmend rabiater.

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