Alltag in China

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
ivy

Beitrag von ivy » 02.06.2005, 07:36

Ungluecklicherweise habe ich ueber zehn Jahre in China gelebt. Und ich bin jetzt in China. Ich bin selbst hier zur Schule gegangen. Ich weiss sehr klar, wie es in China ist. So weit ich weiss, die meistens Chinesen sehr frueh auf, aus unterschiedlichen Gruenden. Weisst Du, wie gross chinesische Staedte sind. Weisst Du wie lange ich brauche, um mich zu waschen, zu fruehstuecken usw.? Nicht jeder lebt an seinem Arbeitsplatz!. Die meistens alten Leute stehen sehr frueh auf. Hier geht es nicht um die Wahrheit, sondern darum, wie Du andere Leute beschimpfst und die boesen Worte, die Du benutzt. Es ist genau darum, worum es geht und das ist mir auesserst zuwider! Ich bevorzuge eine Sprache, die ich verstehen kann ohne Beleidigungen!
Der Grund dafuer, dass Du den Autor beleidigst ist, dass Du unserer chinesische Nation verteidigen willst. Aber dadurch verlierst Du Dein Gesicht! Und damit das Gesicht unserer ganzen Nation!
Chinesen sollten offen und nicht engstirnig sein und vor allem hoeflich!
Zum Schluss: Du hasst auf Chinesisch geschrieben, dass ich nicht den Sinn geniessen wuerde, den Artikel zu verstehen. Ich muss Dir sagen: Als ich in der Uni war, habe ich meine Staatsexamen in Literatur und Sprachen gemacht und habe eine sehr gute Note erhalten. Das, was ich dort gelernt habe, war, das Leben und andere Menschen zu respektieren.
Danke.

Tommi
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Beitrag von Tommi » 02.06.2005, 09:58

ivy,du hast in china über 10 Jahre gelebt?
das tut mir leid, dass du keine filme von ZhouXichi geguckt hast, der chinesische super star ist.
habe ich böse worte gesagt? meinst du"鄙视你"
es ist doch ein bekanntes Bühnentext vom ihm. es war nur lustig gemeint!!! wenn es echt böse gemeint war, würde ich auf deutsch oda englisch! nicht wahr? aber im film war es auf chinesisch.
andere bösen worte von mir?

wenn das dir nicht bekannt ist, würde ich vorschlagen, dass du mehr filme gucken sollst. sonst ist dein leben in china zu langweillig, so dass kommst du zum forum, konflikte zu schaffen?

ich habe doch gesagt, es ging um die wahrheit, sondern nicht um die persönlichkeit. aber du willst immer um persönlichkeit handeln! boring, oder? und pass auf deine worte gut auf, alter mann!

Tommi
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Beitrag von Tommi » 02.06.2005, 11:28

从中国传统文化中你可能会学到很多东西,但是对我来说,第一个印在我心里的痕迹就是民族自尊心和荣誉感。所以不管在哪里,只要我看到歪曲事实的形容中国现状的描述,我都会反驳。记得美军陆战队的队训里有这样一句话,“即使国家再不好,犯了再多的错误,它也是你的祖国”。 对于祖国的进步我感到自豪,对于祖国发展我抱有信心,对于发展中的不足我给予宽容,对于发展中的阻力我坚决抵制,铲除,包括舆论!
这些话,只有用中文才能表达准确的意思。

i'm sorry, habe ich auf chinesisch erklärt. wenn du nicht verstehst, tut mir wirklich leid.

ivy

Beitrag von ivy » 02.06.2005, 15:57

我会说我想我的中文功底比你好得多,我也比你有涵养.你所有的只是那种狭隘的民族主义,何况真的是无中生有,我知道的是对人的尊重是无国界的.我也热爱我的祖国,谁要是侮辱我的民族我一样会毫不留情的表明我的观点,但是我决不会去侮辱他人,那样会降低我自己,丢中国人的脸.我相信最锐利的刀子是你要占个理字.何况我们中国是礼乐之邦,尊重他人是传统美德,你说呢?
还有你说的电影,当然不是每一个人都像你那么渊博,不是每一个人都能够意会那个"鄙视"还有"FUNNY"的情绪在里面.如果真的是那样的话,为什么论坛里没有人能苟同于你呢?相信一句话"一个人说你的不是,有可能是那个人的问题,但每一个人都说你的不是,检查检查自己吧"
这只是一个小问题,但看一下你的暴怒,还有写出来的情绪话的文字,真的,修炼一下,有涵养一些吧.
这是我最后一次回复你,公道自在人心.不想浪费时间在你这种人身上.

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mesheel
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Beitrag von mesheel » 02.06.2005, 16:39

对于祖国的进步我感到自豪,对于祖国发展我抱有信心,对于发展中的不足我给予宽容,对于发展中的阻力我坚决抵制,铲除,包括舆论!
Wenn das nicht aus einem Propagandabuch stammt.... :lol:

ivy: Gut, dass es auch Chinesen gibt, die nicht durch Nationalismus verblendet sind. 佩服佩服!

Tommi
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Beitrag von Tommi » 02.06.2005, 18:13


Gast

Wer hat gesagt dass China ein Macht ist?

Beitrag von Gast » 02.06.2005, 18:18

:shock:
Völlig übertreiben
30-50Jahre muss die Chinese noch arbeiten. Um dem jetzigen Deutschland-Niveau zu schaffen.

bettzhang

Beitrag von bettzhang » 03.06.2005, 02:14

Ich finde es so schade, dass man mit den anderen nicht vernuenftig reden kann.
Zu erst zu Tommi, du haettest nicht so reagieren sollen, ich finde es ein bisschen schlimm, dass du so viel Chinesisch gesprochen hast. ich kann's verstehen, dass du patriotisch bist, ich bin genau so, aber ich glaube, wir muessen unser Patriotismus irgendwie anders aeussern, so, finde ich zumindest, ist nicht ganz richtig.

zu Harman: ich will nur sagen, ich glaube, du hast China nicht sehr gut kennengelernt, ich finde, es ist wenig einbisschen uebertrieben mit dem Nachtleben und Alltag, zumindest hab ich nicht so gelebt. ich hab auch in China studiert, muss aber trotzdem zugeben, in deutschland zu studieren ist trotz meinem nebenjob nicht so anstrengend. ich kenne zumindest wenige studenten, die so spaet aufstehen, weil es seminaren und vorlesungen um 8 uhr morgens schon anfangen. Das aufstehen hat mich wirklich immer gequaellt, und hier ist relativ leichter- ich koennte vier bis fuenf mal die woche sehr spaet aufstehen, weil ich vor 11 Uhr weder seminar noch vorlesung hab. hehe, vielleicht auch weil ich hier fauler geworden bin. auch mit dem Windowsshopping, eigenlich finde ich, zumindest die leute, die ich kenne, machen halt weniger windownsshopping, weil, wie bekannt, kleidungen und aehnliche sachen sind doch billig in china.

ich glaube dir, dass du nichts boeses gemeint hast, aber irgendwie hab ich ein gefuehl von ueberlegenheit gespuert, vielleicht bin ich zu sensibel, vielleicht hab ich mich geirrt, wenn es so ist, dann ist doch nichts passiert. aber ich hoffe, du kannst auch mal kurz daran denken, vielleicht, hast du wirklich nicht boese gemeint, aber trotzdem mit einem nicht sehr netten ton gesprochen. Wenn es die wahrheit nicht entspricht, entschuldige ich mich erst mal schon. aber wenn es wirklich so ist, auch wenn es nur wenig einbisschen wahr ist, koennte sich daran noch arbeiten.

trotz allem wuensche ich dir alles gute!

bettzhang

Beitrag von bettzhang » 03.06.2005, 02:28

ich finde die deutschen eigentlich auch sehr patriotisch.

hab sehr oft mit deutschen gesprochen, wenn ich ueber die negativen seiten deutschlands oder der deutschen spreche(z.B ueber die auslaenderfeindlichkeit, wowowo, es gibt jedes mal krache) , reagieren sie auch sehr heftig, trotzdem wuerde ich nicht sagen, dass alle deutsche durch nationalismus verblendet sind. ich glaube, dass jemand sein eigenes Land liebt, ist ganz normal.
das ist auch der grund, warum ich eigentlich ueberhaupt nicht in deutschland bleiben will. ihr seid mehr oder weniger, tut mir leid, das sagen zu muessen, ein wenig selbstsuechtig und selbstverliebt. und ihr koennt einfach nicht verstehen, dass ein normaler mensch, ein mensch genau so wie ihr, sein eigenes land verteidigt.

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Beitrag von mesheel » 03.06.2005, 04:54

Bettzhang, seit dem 2. Weltkrieg ist Nationalismus und uebertriebener Patriotismus in Europa ziemlich verpoent. Europaer stoeren sich deshalb am starken Patriotismus z.B. der Amerikaner und Chinesen....

Ausserdem, wenn man selber ueber sein eigenes Land schimpft ist das OK, aber wenn es Auslaender tun, stoert man sich meistens daran. Das geht uns allen so, nicht nur Euch Chinesen...

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Jens
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Beitrag von Jens » 03.06.2005, 08:05

bettzhang hat geschrieben:ich finde die deutschen eigentlich auch sehr patriotisch.
Dann kennst du die Deutschen noch sehr schlecht. Mesheel hat den wesentlichen Punkt schon genannt. Ich denke, dass Patriotismus die Lebensqualität im eigenen Land senkt. Patrioten sind einfacher zu kontrollieren und üben weniger Kritik gegenüber der Politik. Einen Rest Patriotismus sieht man aber, wenn "Deutschland" gerade dabei ist ein wichtiges Fussballspiel zu gewinnen :).
bettzhang hat geschrieben: hab sehr oft mit deutschen gesprochen, wenn ich ueber die negativen seiten deutschlands oder der deutschen spreche(z.B ueber die auslaenderfeindlichkeit, wowowo, es gibt jedes mal krache) , reagieren sie auch sehr heftig, trotzdem wuerde ich nicht sagen, dass alle deutsche durch nationalismus verblendet sind. ich glaube, dass jemand sein eigenes Land liebt, ist ganz normal.
Starte einen Beitrag über eine oder mehrere, aus deiner Sicht, negativen Seiten Deutschlands und wir diskutieren darüber.

Um dieBegriffe Patriotismus und Nationalismus zu klären zitiere ich aus Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Patriotismus).
Wikipedia hat geschrieben: Daher ist es heute problematisch, zwischen Patriotismus und Nationalismus bzw. Chauvinismus zu unterscheiden. Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau hat den grundlegenden Unterschied auf eine griffige Formel gebracht: "Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet."
Wenn du einen Grossteil der Deutschen für Nationalisten hälst, dann frage ich mich mit was für Leuten du dich unterhälst.
Ich persönlich liebe nicht mein Land (obwohl ... man lebt ganz gut in Deutschland :) ), sondern die Menschen die mir lieb sind.
bettzhang hat geschrieben: das ist auch der grund, warum ich eigentlich ueberhaupt nicht in deutschland bleiben will. ihr seid mehr oder weniger, tut mir leid, das sagen zu muessen, ein wenig selbstsuechtig und selbstverliebt. und ihr koennt einfach nicht verstehen, dass ein normaler mensch, ein mensch genau so wie ihr, sein eigenes land verteidigt.
Ich bedauere, dass du so schlecht über die meisten Deutschen denkst. Ich hoffe du lernst mehr Deutsche kennen um dir ein realistischeres Bild machen zu können.

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Beitrag von roshi » 03.06.2005, 10:00

Ein guter Satz den mal jemand bei einer Fernsehdiskussion geäußert hat:
"Patriotismus ist die billigste Münze, die eine Regierung seinem Land zu bieten hat." Es funktioniert immer, stärkt den zusammenhalt und macht die Leute blind und kontrollierbar.

Ich persönlich halte mich an frühere deutsche Denker, die das Weltbürgertum propagiert haben. Ich selbst sehe mich als Weltbürger, nicht als Deutschen.
Was ist denn ein Land, eine Nation? Grenzen sind eigentlich ein relikt aus der vergangenheit, das abgeschafft gehört (das ist sehr idealistisch und nicht realisierbar ich weiss, aber es drückt meine einstellung in überzogener weise aus).
Europa geht dabei mit seiner Politik in die richtige richtung (auch wenn der letzte schuss nach hinten los ging=> ich sag nur EU-Verfassung).

Ich denke, dass meine einstellung eher antinationalistisch ist. Ich interessiere mich sehr für andere länder (natürlich speziell für asien aber eigentlich für jedes andere land) und vor allem für internationale Politik.
Dass ich in einer Welt lebe, in der es derart schwierig ist, in anderen Gebieten zu leben und zu arbeiten, das macht mich traurig, ebenso wie alle, die entweder speziell auf ihre Nation stolz sind oder abneigungen gegen das Ausland haben.

Patriotismus ist armseelig. Ich rede nicht von Heimatliebe, das ist etwas ganz anderes. Jeder sollte sich immer seiner Wurzeln bewusst sein, áber die Heimat, der ort an dem man aufgewachsen ist und der einen zu dem Menschen gemacht hat, der man ist, das hat mit der Nationalität überhaupt nichts zu tun.

Es ist schon schlimm genug immer über "die Deutschen" oder "die Chinesen" zu reden. Ich bin doch nicht einer von 80 mio. Deutschen sondern ein Individuum. Was ist schon eine Staatsbürgerschaft? das sind nur formalitäten.

@bettzhang

Du bist Chinese und du bist patriot? schön.
Ich bin ein Mensch und bin ebenfalls stolz darauf.

Aber schmeiss mich nicht in deinen Pauschalisierungstopf mit der aufschrift "Die Deutschen".

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich glaube, dass auch viele andere leute so denken, sowohl in China, als auch in deutschland, als auch in den USA und genauso in Uganda und in der Antarktis.

Wenn jemand unbedingt eine Nationalität braucht um sich zu identifizieren, bitteschön, ich finds erbärmlich.

Babs

Beitrag von Babs » 03.06.2005, 11:05

Lieber roshi,

da du nach China gehen willst und die Chinesinnen so gut findest :P, solltest du deine Meinung besser für dich behalten. Ob es dir nun passt oder nicht, die Chinesen (und ich glaube, ich kann wirklich für alle sprechen), sind große Patrioten. Für Chinesen ist Patriotismus alles andere als ein Schimpfwort oder gar "armselig", sondern etwas sehr Positives.

So wird zum Beispiel der Dichter Qu Yuan 屈愿, der im 4. Jhd. vor Christus lebte, bis heute wegen seines Patriotismus geliebt und verehrt.

Ich auf jeden Fall habe von den Chinesen gelernt, dass Patriotismus etwas Wertvolles sein kann. Er überdauert Regierungen und politische Systeme, stärkt den Zusammenhalt, ja, aber nicht um die Menschen blind und kontrollierbar zu machen, sondern um ihnen eine Heimat zu geben.

Gruß
Babs

bettzhang

Beitrag von bettzhang » 03.06.2005, 11:41

hoho endlich mal hat man doch gesagt, dass ich den Begriff "Deutsche" nicht benutzen soll, denn jeder spricht fuer sich selbst. aber ich weiss sehr gut, dass die leute, die vor mir was geschrieben haben, mehr oder weniger alle den Begriff "Chinesen" benutzt haben, ich hab noch mal den beruehmten "Chineseness" selbst erleben muessen. wenn ihr doch wisst, dass jeder nur individuum ist, dann warum ausgerechnet chinesen haben keine Persoenlichkeit?

Ich will gar nicht mit euch streiten, ich kann aber sehr gut sagen (ich wiederhole eigentlich jedes mal, wenn ich mit deutschen darueber diskutiere), die deutschen erleben die karakter ihrer nation nicht, sie spueren es auch nicht,weil sie niemals als auslaender hier gelebt haben. ich bin eigentlich mit vielen deutschen befreundet, aber ich muss leider auch zugeben, ich habe auch viele negative erlebnisse gehabt, und ich glaube nicht, dass ich solches pech hab, immer wieder nur die (wie gesagt) boesen deutschen kennengelernt zu haben, ich wuerde die eher als "normal" bezeichnen.

vielleicht wollt ihr nicht als "patriotisch" bezeichnet werden, aber ich habe viel zu oft erlebt, dass ich niemals deutschland oder deutsche kritisieren darf, einmal hat einer meiner kommelitonen mir angeschrien: wenn deutschland dir nicht gefaellt, dann geh doch nach hause! warum willst du trotzdem hier bleiben? ihr habt gar nichts bei euch und meckert noch so rum hier. - und ich rede jetzt nicht von einem maerchen. ich habe auch mit vielen auslaendern darueber diskutiert, die meisten sind hier in deutschland geboren, aber trotzdem, wir haben eins selbst immer wieder erleben muessen und endlich haben wir aus eigener erfahrung gelernt, einmal bist du auslaender, lebenlang bist du auslaender. das ist leider wahr, ob ihr deutsche es zugibt oder nicht.

ich bin eigentlich ueberhaupt nicht so, wie ihr denkt, ihr denkt bestimmt, das ist wieder ein armes maedchen, das von der chinesischen regierung manipuliert wurde und keine eigene meinung hat. leider mag ich die chinesische regierung ueberhaupt nicht, aber ich liebe meinen land trotzdem, es hat mit politik ueberhaupt nichts zu tun. wenn jemand meinen land kritisiert und wenn die worte richtig sind, akkzeptiere ich immer, aber wenn es nicht ganz richtig ist, sage ich dann einige worte dazu, das ist auch nicht so schlimm. wenn wir euch deutsche (tut mir leid, aber ihr habt auch immer"Chinesen" benutzt) kritisieren, muessen wir ganz vorsichtig sein, weil, auch wenn alle worte richtig sind, werdet ihr das nicht akkzeptieren wollen, (z.B. wiederum die auslaenderfeindlichkeit, bitte sag mir nicht, dass es nicht exisitiert. ) geschweige denn wenn wir was extremes sagen wuerden.

ich bin mit 20 nach deutschland gekommen, ohne irgendwas ueber deutschland zu wissen, ohne deutsch zu koennen, ich hatte sehr gute vorstellung ueber deutschland, weil all die magazins, buecher, zeitungen ueber dieses land sehr positiv beschrieben haben, als ich in china war, und ich hatte leider keine gelegenheit, selbst zu erleben bis ich 20 wurde. leider hat deutschland, oder genau gesagt, die deutschen mich sehr enttaeuscht, und ich glaube, ich bin nicht die einzige.

ich finde nur, dass die beschreibung von herman nicht so sehr ganz die wahrheit entspricht, eigenlich, viele chinesen, die ich kenne, zumindest die aeltere generation, alle stehen frueher auf, um sport zu treiben. als mein freund zum erst mal sah, wie viele leute morgens im park stehen und die typischen chinesischen sportarte treiben, war er total erstaunt. und die leute, die abends Majiang oder karte spielen sind eigentlich nicht so sehr viel, "wann immer und wo immer" ist dann noch viel zu uebertrieben. ich wollte bloss einbisschen wahrheit erzaehlen, und ich finde es schade, dass ihr es nicht wissen wollt, denn was ich erlebt habe, entspricht mehr oder weniger mehr die wahrheit, weil ich schliesslich 20 jahre in china als eine ganz normale buergerin gelebt hab, ich hab nicht mal als eine reiche oder was aehnliches gelebt, sondern die sogenannte lao bai xing-ganz gewoehnliche buergerin. China hat natuerlich noch viele dunkle seite, kann man selbstverstaendlich kritisieren, aber ich finde es ungerecht, wenn man einfach so kritisiert, ohne das wahre gesicht chinas anzugucken und noch dazu die worte verbreitet, obwohl (zittiere ich wieder einen satz von Jack London) those accusations were untrue!

wuensche ich euch trotzdem alles gute

PS: ich glaube, ihr seid alle die guten deutschen, die ausgerechnet ich nicht kennengelernt habe. :lol:

bettzhang

Beitrag von bettzhang » 03.06.2005, 12:00

ps: zitat: "Patriotismus ist die billigste Münze, die eine Regierung seinem Land zu bieten hat."

das stimmt, finde ich genau so! wenn patriotismus von der regierung kommt, finde ich es zum kozen, die regierung koennte alles von dem volk verlangen, aber bitte keine bodenhaftung- ja, ich will es lieber als bodenhaftung bezeichnen anstatt patriotismus, und ich halte den beruehmten satz (ask not what your country can do for you... bla bla bla ) von John.F.Kennedy schon immer fuer laecherlich. ich liebe aber meinen land trotz allem, obwohl ich die regierung ueberhaupt nicht mag, ich bin auch keine kommunistin. aber leider hat dieses patriotismus uns gar nicht die regierung geboten, ich finde es schade, dass ihr dieses wort so begrenzt und negativ versteht, muss patriotismus unbedingt von der regierung stammen? ich schimpfe sehr oft die chinesische regierung, wie koennte ich leiden, dass sie mir so was antun wuerden?

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