Nach 10 Jahren zurück nach Deutschland ziehen

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RuJu
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Nach 10 Jahren zurück nach Deutschland ziehen

Beitrag von RuJu » 10.01.2019, 06:22

Hallo zusammen!


nach nun fast 10 Jahren China möchte ich mit Kind und Kegel zurück in meine alte Heimat ziehen.

Arbeit ist geklärt und eine neue Bleibe ist bereits im Visir. Möbel, Kleidung etc. werden in einen Container gepackt.

Hier in China müssen wir unsere Eigentumswohnung loswerden und ... ?


Hat jemand von euch diese Erfahrung gemacht und kann ein bischen aus dem Nähkästchen plaudern? An was habt ihr gedacht? Was hätte man im Nachhinein anders machen sollen?


Freue mich von euch zu lesen!!


Danke :-)

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Re: Nach 10 Jahren zurück nach Deutschland ziehen

Beitrag von blackrice » 10.01.2019, 20:10

genug Baijiu mitnehemen denn der ist teuer in GER...und falls Raucher bist gilt dies auch fuer Ciggies.. :wink:
"Either you deal with what is the reality, or you can be sure that the reality is going to deal with you."

Reue ist Verstand der zu spaet kommt

...no wind now waves...

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Re: Nach 10 Jahren zurück nach Deutschland ziehen

Beitrag von ingo_001 » 10.01.2019, 20:35

<gelten die betr. Mengengrenzen beim Umzug nicht?
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Nach 10 Jahren zurück nach Deutschland ziehen

Beitrag von tigerprawn » 10.01.2019, 21:37

Zügig mit der Krankenkasse reden, falls Du in die gesettliche willst. Das Wort Progressionsvorbehalt lernen.

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Re: Nach 10 Jahren zurück nach Deutschland ziehen

Beitrag von Petermedia » 11.01.2019, 07:24

1. Wenn möglich einen clear Taxcut. Ich weiss es geht nicht immer aber es durchaus Sinn im Dez aufzuhören und sich dann zum 1.1 anzumelden. Wenn möglich sollte man sich den Boni im Dezember auszahlen lassen.
Mir ist natürlich, klar das das für einigen nicht geht, da sie im Sommer umziehen. ein Freund von mir hat beispielweise seine Stelle im Dec verlassen und dann ab dem 1.2 angefangen zu arbeiten.
Allgemein. Je sauberer die Abgrenzung der Jahre, und je besser Dokumentiert, desto weniger Trouble mit dem FA

2 Ich lese hier Immobilie, und dann werde ich hellhörig. Es kann Sinn machen seine Immo im Jahr vor der Umsiedlung zu verkaufen, und die letzten Monate zur Miete zu leben.
Auch sollte man immer bedenken das man für den EuroUmtausch eine Genehmigung braucht und es länger dauern kann bis man das Geld frei bekommt.

Steuerbeamte sind manchmal seltsam. So wollten bei einem entfernten Bekannten das Fa einen potentiellen Spekulationsgewinn (Die immo war 8 Jahre alt) auf den Progressionsvorbehalt anwenden.
3 Krankenversicherung gut planen und im Zweifelsfall mal einen Monat überlappend bezahlen.
4 Umzug planen. Die einschlägigen Bestimmungen lesen. Man braucht für die Ausfuhr eine Bestätigung der Botschaft. Grob allgemein. Wenn man 2 Jahre oder mehr im Ausland lebt kann man steuerfrei einführen.
Bei kritischen Gütern sollte man auch nachweisen, dass man schon 6 Monate im Besitz ist.
Der Versuch z.B schnell noch 30qm Solarpanel in den Container zu packen geht wahrscheinlich schief.
5 Je nachdem wie der Umzug bezahlt wird kann man noch den einen oder anderen euro sparen wenn man die Kosten als berufsbedingten Umzug deklariert. ambeisten ist natürlich wenn der alte Arbeitgeber oder neue Arbeitgeber die kosten trägt.
PS Ich hab keine Ahnung warum in diesem Forum immer Doppelpostings entstehen.
Ich hab eindeutig auf Ändern gedrückt um Fehler zu korrigiern.

Also dieses Posting kann gelöscht werden

Petermedia
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Re: Nach 10 Jahren zurück nach Deutschland ziehen

Beitrag von Petermedia » 11.01.2019, 07:24

1. Wenn möglich einen clear Taxcut. Ich weiss es geht nicht immer aber es durchaus Sinn im Dez aufzuhören und sich dann zum 1.1 anzumelden. Wenn möglich sollte man sich den Boni im Dezember auszahlen lassen.
Mir ist natürlich, klar dass das für einige nicht geht, da sie im Sommer umziehen. ein Freund von mir hat beispielweise seine Stelle im Dec verlassen und dann ab dem 1.2 angefangen zu arbeiten.
Allgemein. Je sauberer die Abgrenzung der Jahre, und je besser Dokumentiert, desto weniger Trouble mit dem FA

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Ich lese hier Immobilie, und dann werde ich hellhörig. Es kann Sinn machen seine Immo im Jahr vor der Umsiedlung zu verkaufen, und die letzten Monate zur Miete zu leben.
Auch sollte man immer bedenken das man für den EuroUmtausch eine Genehmigung braucht und es länger dauern kann bis man das Geld frei bekommt.
Steuerbeamte sind manchmal seltsam. So wollten bei einem entfernten Bekannten das Fa einen potentiellen Spekulationsgewinn (Die immo war 8 Jahre alt) auf den Progressionsvorbehalt anwenden.
3
Krankenversicherung gut planen und im Zweifelsfall mal einen Monat überlappend bezahlen.
4
Umzug planen. Die einschlägigen Bestimmungen lesen. Man braucht für die Ausfuhr eine Bestätigung der Botschaft. Grob allgemein. Wenn man 2 Jahre oder mehr im Ausland lebt kann man steuerfrei einführen.
Bei kritischen Gütern sollte man auch nachweisen, dass man schon 6 Monate im Besitz ist.
Der Versuch z.B schnell noch 30qm Solarpanel in den Container zu packen geht wahrscheinlich schief.
5
Je nachdem wie der Umzug bezahlt wird kann man noch den einen oder anderen euro sparen wenn man die Kosten als berufsbedingten Umzug deklariert. ambeisten ist natürlich wenn der alte Arbeitgeber oder neue Arbeitgeber die kosten trägt.

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