Chinesinnen und Markenware

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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blackrice
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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von blackrice » 31.07.2018, 21:59

Meine war stets gluecklich mit Schuhen von DAPHNE und DRAGONFLY....

alles nur eine Frage der "Erziehung"... :mrgreen:
Globalisierung ist ein zweischneidiges Schwert, die schaerfere Seite wird dazu benutzt die schwaecheren Laender auszuschlachten

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von Exokiel » 08.08.2018, 12:55

Das ist so ein Ding mit den Chinesen. Ich vermute es liegt einfach am sozialen Status. Als meine Schwiegereltern in Deutschland/Europa waren haben sie etwa 20.000€ nur für Geschenke für Verwandte und Tante 2, 3, 4, 5, usw. gekauft. Dabei war hauptsächlich Kleidung oder Taschen aus dem Outlet, aber dennoch alles Markenware. Die Kleidung wird dann offen getragen, soll wahrscheinlich zeigen, dass man genug Geld für hochwertige Kleidung hat und sein sozialer Stand höher ist. Ehrlich gesagt würde ich auch CK vor New Bunren bevorzugen :mrgreen:

Zu der Hochzeitsfeier...das kommt mir bekannt vor. Wir hatten auch erst unsere "offizielle" Feier mit tausenden Gästen und meine Frau wollte auch jeden meiner Freunde verkuppeln. Dein Freund hätte dich da ehrlich gesagt besser beschützen sollen, sollte ja mittlerweile wissen wie jüngere Chinesinnen ticken :lol:
Dein Einkommen ist auch viel interessanter als deine Hobbies, denn wenn das 1. Kind da ist geht Frau nie mehr arbeiten und irgendwann musst du die Rente für die Eltern zahlen.

Meine Frau hat auch einige sehr sehr teure Kleidungsstücke von Designern, Hermes Handtaschen und Schmuck/Uhren, hauptsächlich trägt sie jedoch Jeans von H&M/Zara oder irgendwelche 200 RMB (wenn überhaupt) Schuhe von Taobao. Zur Schau trägt sie wenig Markenkleidung, wenn dann eben bei besonderen Anlässen wie eine Hochzeit wo jeder jeden sieht.

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da hai
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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von da hai » 08.08.2018, 13:44

Exokiel hat geschrieben:Das ist so ein Ding mit den Chinesen. Ich vermute es liegt einfach am sozialen Status. Als meine Schwiegereltern in Deutschland/Europa waren haben sie etwa 20.000€ nur für Geschenke für Verwandte und Tante 2, 3, 4, 5, usw. gekauft. Dabei war hauptsächlich Kleidung oder Taschen aus dem Outlet, aber dennoch alles Markenware. Die Kleidung wird dann offen getragen, soll wahrscheinlich zeigen, dass man genug Geld für hochwertige Kleidung hat und sein sozialer Stand höher ist. Ehrlich gesagt würde ich auch CK vor New Bunren bevorzugen :mrgreen:
Wie soll man Kleidung denn sonst tragen außer offen :)?

@Threadersteller
Meistens tickt ja der Freundeskreis ähnlich bzw. kommt aus ähnlichen Verhältnissen. Hinzu kommt, dass man sich bei einer Hochzeit eher besonders schick anzieht und seine besten Klamotten trägt und nicht in Lumpen erscheint. Und wenn du in Japan warst, müsstest du das eigentlich auch kennen. Da spielt die Marke, wie in Ostasien allgemein, eben eine Rolle.

Was bei der Diskussion hier ohnehin zu kurz kommt, ist das eigene Verhältnis zu Mode und schönen Sachen. Insbesondere viele Männer scheren sich da relativ wenig drum und laufen in T-Shirts aus nem 5er Pack rum. Das denen dann das Verständnis dafür fehlt, warum man mal für ne Jacke mehr als 50 EUR ausgibt ist ja selbstredend.

Man sollte vielleicht auch mal die Perspektive ändern. Jemand der jedes Jahr seinen Urlaub auf Balkonien verbringt weil es zu Hause eh am Schönsten ist, wird sich wahrscheinlich auch an den Kopf fassen, wieso hier Leute jedes Jahr für ein paar Tausend EUR in den Urlaub fahren - wahrscheinlich nur zum Protzen vor den Kollegen oder Freunden. Eventuell auch nur, weil man Spaß daran hat.

Es gibt natürlich auch eine Menge Golddigger, aber dass die Fragen nach Beruf, Einkommen etc. auch einen Grund haben (soziale Absicherung) sollte man nicht vergessen.

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von Exokiel » 08.08.2018, 14:09

da hai hat geschrieben: Wie soll man Kleidung denn sonst tragen außer offen :)?
Halb hochgekrempelt und bauchfrei natürlich! Zumindest bei Mann :lol:

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von 看什么看 » 08.08.2018, 16:29

Naja, zwischen Chinesen und Japanern ist schon noch mal ein größerer Unterschied. In Japan wird zwar auch sehr auf Markenklamotten geachtet, aber wenigstens wird es da noch so gekauft / getragen / kombiniert das man noch einen Rest an gutem Geschmack erkennen kann... wobei es in China ja oft so ist das selbst Leute die 1/2 Mio an Klamotten und Schmuck herumtragen noch wie die letzten Bauern aussehen.

Seit dem meine Frau in D. ist, verkauft und schickt sie wie bescheuert irgendwelchen Kram nach China... und bis jetzt war da wirklich noch nicht 1 Ding dabei wo ich hätte sagen können das zeugt von "gutem Geschmack".


Auch hat die Erfahrung gezeigt, dass man einem hohen Preis anscheinend auch nur eine teure Marke zuordnen kann... also mit Qualitätsdenken hat das dann leider gar nichts zu tun!


Eigentlich ist es traurig...


Ich habe übrigens meine Frau zu einem Zeitpunkt kennengelernt an dem es mir finanziell eher schlecht ging und ich gerade den Job verloren hatte. Und weil sie das überhaupt nicht gestört hat wusste ich: Keeper!

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von da hai » 08.08.2018, 19:00

看什么看 hat geschrieben:Naja, zwischen Chinesen und Japanern ist schon noch mal ein größerer Unterschied. In Japan wird zwar auch sehr auf Markenklamotten geachtet, aber wenigstens wird es da noch so gekauft / getragen / kombiniert das man noch einen Rest an gutem Geschmack erkennen kann... wobei es in China ja oft so ist das selbst Leute die 1/2 Mio an Klamotten und Schmuck herumtragen noch wie die letzten Bauern aussehen.
Das liegt aber eher daran, dass das wahrscheinlich welche sind. Es gibt ja einen chinesischen Spruch, selbst wenn du einem Affen schicke Kleider anziehst, bleibt er ein Affe. Das hört sich vielleicht auf deutsch etwas hart an, aber wenn jemand vom Land und zu Geld kommt, wo soll da plötzlich modisches Bewusstsein herkommen? Geschmack oder Bildung?

Das lässt sich nun nicht auf alle Chinesen beziehen. Ich denke da spielt der Unterschied zwischen Stadt und Land oder wer wo aufgewachsen ist und welchen Hintergrund die Leute haben, eine nicht unerhebliche Rolle.

Du kannst ja auch mal in deutschen Supermärkten schauen, wer da "modisch gekleidet" mit gefälschten LV Taschen durch die Gegend rennt.

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von Samuel » 12.08.2018, 20:43

Exokiel hat geschrieben:Dein Freund hätte dich da ehrlich gesagt besser beschützen sollen, sollte ja mittlerweile wissen wie jüngere Chinesinnen ticken :lol:
Da wäre ich mir nicht so sicher, ich hatte das Gefühl, dass er selbst kaum verstanden hat, was bei der Hochzeit und danach abging. Da wurde er von einem Verwandten zum nächsten gezerrt und hat nur freundlich genickt und gelächelt :D Würde mich nicht überraschen, wenn ihm seine Frau nicht alles immer korrekt übersetzt, hehe.
看什么看 hat geschrieben:Auch hat die Erfahrung gezeigt, dass man einem hohen Preis anscheinend auch nur eine teure Marke zuordnen kann... also mit Qualitätsdenken hat das dann leider gar nichts zu tun!
Das finde ich auch sehr schade. Ich verdiene selbst sehr viel, kann davon sogar ein paar Tausender jeden Monat aufs Sparkonto legen, habe aber trotzdem ein paar günstige Marken, die ich immer bevorzugen würde. Wozu ein teures weißes T-Shirt für 400$, wenn es ein günstigeres (qualitativ hochwertiges) auch tut? Oder überteuerte Beat by Dre Kopfhörer, wenn Sennheiser einen besseren Klang hat. Besonders schlimm sind Leute, die riesengroße "PUMA" und "ADIDAS" Logos auf ihrer Kleidung haben und damit hausieren gehen,- allerdings gibt es die leider auch bei uns. Und das ist es, was mir negativ aufgefallen ist. Diese "hauptsache Markenware"-Mentalität. Es gab auf der Hochzeit zum Beispiel auch einen älteren Herren, der sehr verwahrlost und ungepflegt aussah, aber trotzdem musste er verdächtig oft auf seine glänzende Rolex schauen und sich dabei von links nach rechts drehen :roll: Soll nicht heißen, dass das schlechte Uhren sind, aber lieber ein ausgeglichenes Auftreten und den eventuellen Reichtum nicht so penetrant herzeigen.

Aber gut, wie gesagt war das nur mein Ersteindruck von China, deswegen dieser Thread. Ich bleibe da lieber bei anderen Ländern :)
Shenzhen hat geschrieben:Genau alle Chinesinen sind geschmacklose Schlampen - deine sondertollle Bauernbraut ist natuerlich die einzige Ausnhame. Japenerinen sind bekanntlich die Ausgeburt des Guten Geschmacks: http://fiftyshadesoffail.net/category/oh-the-japanity/
... was ist denn mit dir los? Zu viel Sonne abbekommen? Man kann sich wirklich auch anders ausdrücken :?

VielUnterwegz
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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von VielUnterwegz » 12.08.2018, 22:32

Das mit der Markenware ist nicht bei allen Chinesen/Chinesinnen so, bei denen die ein wenig besser dastehen (Einkommen auf westlichem Niveau, insbesondere wenn aus "Nebengeschaeften", Korruption, usw.) aber nicht unueblich. Sind aber sicher nicht mehr als 5% der Gesellschaft, wenn ueberhaupt.

Es ist in China ueblich, dass bei der Partnersuche mehr aufs finanzielle geachtet wird als in Deutschland. Das finde ich jetzt nicht ueberraschend, denn es ist tendenziell traditioneller, sprich als Mann wird erwartet, dass du die Kohle heimbringst. Dazu gibt es in China kein funktionierendes soziales Netz wie in Europa, sondern es ist eher wie in den USA: Kein Geld? Kein Zahnersatz! Dadurch gibt es die in Europa oft herrschende Mentalitaet, dass es zum Leben reicht und man ja die Freizeit geniessen will anstatt mehr zu arbeiten, usw. im Prinzip ueberhaupt nicht. Um in China Mittelklasse und finanziell abgesichert zu sein brauchst du viel mehr geld auf der hohen Kante als ein Deutscher in Deutschland.

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von DirkKA1 » 30.01.2020, 23:07

Ist zwar schon etwas älter der Thread, aber trotzdem meine Frage: hat sich denn an der Situation bezüglich Versorgung etwas geändert in den letzten Jahren? Ich werde ab dem Juni wahrscheinlich für zwei Jahre nach China gehen und beschäftige mich gerade mit dem Thema Krankenversicherung usw.

rundherum
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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von rundherum » 31.01.2020, 08:54

hat sich denn an der Situation bezüglich Versorgung etwas geändert in den letzten Jahren? Ich werde ab dem Juni wahrscheinlich für zwei Jahre nach China gehen und beschäftige mich gerade mit dem Thema Krankenversicherung usw.
Die Situation mit der Gesundheitsversorgung in China ist im Vergleich zu Europa schlecht. Wenn Du etwas ernstes hast, wirst Du nach Bangkok oder Hong Kong ausgeflogen werden müssen. Für kleine Dinge reicht die Gesundheitsversorgung in China aber alle mal. Ich würde mich bei einer deutschen Versicherung die im Notfall auch das Ausfliegen zu einem guten Spital übernimmt versichern lassen.

Die Versorgung mit Markenware ist in China auch immer noch schlecht. Die Regierung erhebt weiterhin massive Zölle darauf. Markenware würde ich daher auch aus dem Ausland mitbringen.

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von Shenzhen » 31.01.2020, 20:50

rundi schreibt mal wieder Mist hoch 10.

Die Versorgung ist teilweise 100x besser als in Europa, man muss z.B. auf einen Facharzt-Termin keine 3-10 Wochen warten. In Tier1 Staedten gibt es Krankenhaeuser mit Aerzten die weltweit studiert haben und auch gutes Englisch sprechen, allerdings hat das seinen Preis wie ueberall auf der Welt, daher eine gute Versicherung abschliessen die entspr. Kosten uebernimmt, was die meisten tun, es sei denn du schliesst z.B. ene lokale ab die nur Standard-Versorgung uebernimmt. Ist aber eher selten sowas.

Versorgung mit Markenware schlecht? Oh man oh man, in welchem Dorf lebst Du bitte rundi? Du kannst saemtliche Marken in China kaufen, die Preise sind Weltmarkt bedingt ueberall mehr oder weniger gleich, ausser in Laendern mit niedriger USt. hat man ab und an noch Vorteile bei Markenwaren. Was es eher weniger gibt sind Outlets oder grosse Restposten von Markenware, hier kann man im Ausland bessere Preise bekommen. Alles was aktuell ist kostet das gleiche wie ueberall anders auch - siehe oben. Selbst Autos kosten inzwischen fast das gleiche wie in D da sehr viele Modelle in China produziert werden und daher die Luxussteuer entfaellt. Im Oberklasse-Bereich sieht es aber noch anders aus - Bis Obere Mittelklasse (5er BMW, E-Klasse, usw.) sind die Prreise vergleichbar und teilweise gibt es sogar bessere NAgebote als in D da hier vieles Standard ist was in D teures Extra ist - die Auswahl ist geringer aber die Kosten auch - die Masse macht es.

Also lass dir keine Mist von irgendwelchen Runden vom Dorf erzaehlen fuer die Markenware bei Aldi endet sondern freue Dich auf deinen Besuch und kaufe vorher noch mal im Outlet ein was du an Markenware willst. Kleidergroessen sind u.U. auch ein Problem.

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von cayman » 31.01.2020, 23:01

dem Beitrag von Shenzhen ist nichts hinzuzufügen.

Durch die Behandlung von tausenden Patienten täglich haben die Ärzte in China viel mehr Erfahrung als deutsche Ärzte.

Eine deutsche Kinderärztin hat bei unseren Jungs eine völlig falsche Diagnose erstellt, in China sofort im Krankenhaus kompetent und erfolgreich behandelt.
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von Asgaros » 01.02.2020, 06:26

Die letzten beiden Beiträge hinsichtlich Gesundheitsversorgung kann ich so - für Shanghai - unterschreiben. Hatte im Dezember/Januar einen kleinen Niereneingriff in einem staatlichen Krankenhaus: Innerhalb einer Woche waren alle Untersuchungen (Erstvorstellung, CTs, Diagnose, Narkoseuntersuchung, Eingriff) durch. Kosten: Knapp 1.000€. Hätte in Deutschland wohl gerade mal für die CTs ausgereicht.

Festgestellt wurde das Problem übrigens zufällig bei der jährlichen Routineuntersuchung für die Arbeitserlaubnis. In Deutschland wurde mir dagegen 15 Jahre von mehreren Ärzten erzählt, meine "Probleme" kommen vom Rücken bzw Verspannungen. Danke dafür ...

Übrigens: Vor drei Wochen war ich nochmal kurz in Deutschland und wollte kurz einen Termin zu einer Nachbesprechung beim Facharzt. "Nächster Termin? Ich kann Ihnen einen Ende Februar anbieten ..."

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von rundherum » 03.02.2020, 08:30

Die Versorgung ist teilweise 100x besser als in Europa, man muss z.B. auf einen Facharzt-Termin keine 3-10 Wochen warten. In Tier1 Staedten gibt es Krankenhaeuser mit Aerzten die weltweit studiert haben und auch gutes Englisch sprechen, allerdings hat das seinen Preis wie ueberall auf der Welt, daher eine gute Versicherung abschliessen die entspr. Kosten uebernimmt, was die meisten tun, es sei denn du schliesst z.B. ene lokale ab die nur Standard-Versorgung uebernimmt. Ist aber eher selten sowas.
Es gibt definitiv gute Ärzte in China - aber die institutionelle Qualität der staatlichen Prüfstellen ist weiterhin sehr bedürftig. Es wird nicht zuverlässig sichergestellt, dass keine unnötigen Eingriffe erfolgen, dass die Medikamente echt und wirksam sind, dass die Kosten korrekt verrechnet werden, dass die Ärzte nicht korrupt sind usw. Siehe für Details https://www.nytimes.com/2019/01/07/worl ... risis.html
Aber vielleicht bezahlt meine europäische Krankenversicherung einfach gerne Business Class Flüge umsonst und alle außer Dir haben keine Ahnung? Auch eine Weltanschauung.
Du kannst saemtliche Marken in China kaufen, die Preise sind Weltmarkt bedingt ueberall mehr oder weniger gleich
China hat neben den 20 Prozent Mehrwertsteuer auch noch eine Konsumsteuer, die bis zu 56 Prozent zusätzlich ausmachen kann. Zudem müssen Importeure speziell lizenziert sein, was den Markt oligopolisiert. Daher bezahlt man in China 80 bis 110 Prozent mehr für dasselbe Produkt wie in Hong Kong.
Autos sind nochmal speziell reguliert und unterstehen ohnehin nicht derselben Konsumsteuer, sondern werden separat besteuert. Hier gibt es neben einer Importsteuer euch Steuern nach Motorgröße und Bauart. Je nach Auto kann man so schon einiges Draufzahlen. Der BMW X7 den sich meine Schwiegereltern kürzlich gekauft haben hat mit gut 1.6 Mio RMB doch etwas mehr gekostet als in Europa...

Dein herablassendes Reden gegenüber der Landbevölkerung finde ich übrigens peinlich. Bitte arbeite an Deiner Ausdrucksweise und versuche mit Fakten statt mit persönlichen Angriffen zu argumentieren.

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Re: Chinesinnen und Markenware

Beitrag von Shenzhen » 03.02.2020, 09:01

Sorry du raffst garnichts, selbst die WHO ist der Meinung, dass Krankenhaeuser in Wuhan Europaeischem Standard entsprechen. Was du da laberst ist einfach nur Mist und ohne Bezug. Ja China ist gros und natuerlich kann auf dem Dorf in der hintersten Pampa kein Krankenhaus mit 30 im Ausland studierten Fachaerzten stehen aber wie ich sagte ind wie die WHO auch bestaetigt ist es ueberhaupt kein Problem westliche Versorgung zu bekommen. Wenn man nach China reist sollte man das auch im Auge behalten und sich schon mal erkundigen wo ein gutes Krankenhaus ist in das man dann im Falle das Falles geht. Wesen Weltanschaung ueberholungsbeduerftig ist sieht man ja, da es ja allem Anschein mehrere Leute hier im Forum gibt die meine Erfahrung teilen, wenn Deine Versicherung dire Business-Fluege wegen einer Behandlung bezahlt kann ich nur hoffen , dass es nicht die gleiche wie meine ist die so einen Schwachsinn von verwohnten Konsumkindern bezhahlt und deswegen die Beitraege steigen.

Bist du einfach nur Dumm oder Sturkoepfig? Zeige mir doch mal die Markenware die 80-110% mehr kostet. Komisch alles was ich so gucke egal ob Uhren, Telefone, Haushaltsgeraete, Kleidung, Kosmetik usw. usf. kostet ewtas mehr aber sicher nich 80-110% mehr als in HK, und ich glaube kaum, dass sie der Frager unbedingt in China mit Rolex und 7er BMWs eindecken will ich denke es geht eher um gebrauchs-Markenware und da ist der Unterschied gering bis nicht vorhanden. Also laber nicht so einen Schwachsinn und das mit dem tollen X7 kannst Du dir genau so wo hin stecken da ich das auch geschrieben habe, Lesen und verstehen ist nicht Deine Staerke das wissen wir alle, du musst ja einen auf dicke hose machen und zeigen in was fuer ne Tolle Family du dich einge... hast.

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