Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

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Shenzhen
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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von Shenzhen » 19.06.2016, 11:23

Wenn klar ist wer schuld hat ruft man die Versicherung des Verursachers, die nehmen den Fall auf, dann repariert man sein Auto auf seine Kosten und holt sich das Geld vom Verursacher, der kann es dann von seiner Versicherung wieder holen. Hatte bisher noch keinen Fall wo ich Schuld hatte. Bei einem nicht ganz klaren Fall haben wir die Verkehrspolizei gerufen, die meinten dann entweder wir einigen uns oder wir beide müssen auf die Station wo dann die Kameras ausgewertet werden, das kann aber etliche Stunden dauern, also haben wir uns geeinigt das jeder seinen Schaden selbst bezahlt.
Versicherung hab ich die normale Haftpflichtversicherung und Vollkasko. Meine Frau hat eine etwas bessere, da sind pro Jahr eine Reparatur frei, wir lassen dann immer die üblichen kleinen Schrammen machen.

Shenzhen
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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von Shenzhen » 19.06.2016, 14:30

Fall für nen Anwalt würde ich sagen. Wer hat denn gesagt das du 40% Teilschuld hast? Und was willst du jetzt wissen?

blacky13
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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von blacky13 » 30.06.2016, 04:13

ja,ja autofahren in china ist lustig in den vergangenen jahren idt mir ca 6-8 mal jemand reingefahren zum glueck immer ohne personenschaden, also bullen rufen warten wie oben schon gesagt einigt man sich dann schlieslich am strassenrand und weiter gehts, bei personenschaden ist es echt scheisse und so was wie madiyasi wuensch ich niemanden , die nehmen dich aus bis auf das letzte hemd, von der gegenpartei wird die polizei bestochen--siehe ampel ausserbetrieb-- dann geht es zur abzocke , mit 40% ist er noch gut dabei, es kann allerdings noch kommen das er eine lebenslange versorgung fuer diese person tragen muss, es kommt schon vor wenn dir ein fussgaenger oder radfahrer/roller in dich reinbrettert das die fahrer dann zuruecksetzen und dem spuck ein ende machen--unfall mit todesfolge max 50.000rmb und zu oben nochmal gesagt fall fuer anwalt? was soll der ausrichten wenn keine aufzeichnung da sind, bei sowas sachen packen und wech, ganz schnell

Shenzhen
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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von Shenzhen » 30.06.2016, 04:56

Burcky in Deinem Form nichts los oder warum bist du schon wieder hier?

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von Montana » 30.06.2016, 09:29

Da hast du aber wirklich Pech gehabt.

Mir ist in Changping auch mal ein Fabrikarbeiter, wie ein Reh, vor das Motorrad gelaufen. Die Polizei wurde gerufen und die Ambulanz kam auch. Mir war ein wenig mulmig in dem Moment da ich auch schon von Stories wie deiner gehört hatte.

Ich hatte keinen Führerschein für China und Motorräder mit 400 ccm, waren eh nicht erlaubt in Dongguan. Dazu noch der weinende Arbeiter umringt von Kollegen. Und alle sprachen eine Sprache die ich nicht verstand. Verletzt war er übrigens nicht aber er machte wirklich sehr große Anstrengungen so zu tun als ob er stirbt.

Wir fuhren zur Wache mein Motorrad wurde mit dem Transporter weggebracht. Auf der Wache war es rappelvoll und laut. Man stellte mich in die Ecke und ich wartete. Dann kam eine nette Dame die etwas englisch sprach und bat mich freundlich ihr zu folgen. Ausserhalb der Polizeistation schilderte sie mir dann das ich mir keine Sorgen machen muß. Es würde reichen ihr 5.000 RMB zu geben und die Sache ist erledigt.

Denke nicht das die mit dem Fabrikarbeiter geteilt haben :-)

Wir vereinbarten dann für den nächsten Tag ein Treffen bei Burger King in Changping. Ich gabe er das Geld und wir gingen zur Wache. Dort bekam ich ein Papier vorgelegt das ich unterschreiben mußte. Da ich zu dem Termin meine Freundin mitnehmen konnte war das Formular verständlich. Also unterzeichnete ich die Einstellung des Verfahrens und bekam die Adresse wo mein Motorrad stand :-)

Dort haben mir dann die Polizeihelfer mein Motorrad übergeben und wir haben noch etwas geschnackt da die eine echte Honda nur von Bildern kannten :-)

Es kommt wohl darauf an wer mehr hat oder bietet um solche Sachen zu überstehen.

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von blacky13 » 01.07.2016, 05:31

wer-was ist Burcky?

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von canni » 01.07.2016, 07:00

ich wünschte hinter Blacky13 würde sich unser allseits beliebter Schwarzreis verbergen? Aber scheint den hats schlimmer erwischt.... ein echter Verlust hier und auch in unserem kleinen Extraforum.
Na ja ob dies burkhardt ist?
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von blacky13 » 01.07.2016, 07:09

hahahhahaha liegste vollkommen falsch weder schwarz noch weiss oder burkhard

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von Sugoi » 02.07.2016, 00:18

Montana hat geschrieben: Mir ist in Changping auch mal ein Fabrikarbeiter, wie ein Reh, vor das Motorrad gelaufen. Die Polizei wurde gerufen und die Ambulanz kam auch. Mir war ein wenig mulmig in dem Moment da ich auch schon von Stories wie deiner gehört hatte.
Ist eine scheinbar recht verbreitete Betrugsmasche in China...: https://www.youtube.com/watch?v=JpZXz4PWAmg

Anwalt sollte in jeden Fall hinzugezogen werden wie Shenzhen schon empfohlen hat.

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von blacky13 » 02.07.2016, 03:44

wenn man erst nach monaten sich versucht zu wehren hat man die A...karte, es ist sehr hart und ich hoffe ehrlich es kommt nicht nochschlimmer, ja eine sehr verbreitete masche auch insbesonders auslaender abzuzocken, sofort polizei rufen und alle moeglichen cn. freunde anrufen die in jede richtung irgendwelche verbindungen haben, bei madiyasi sehe ich echt schwarz, da kommt noch ne lawine auf ihm zu, die familie wird klagen--verdienstausfall/arbeitsunfaehig die finden da sachen da staunste darueber was es alles gibt, wenn er der familie nicht zahlt schmeist er die kohle den anwaelten hinterher und bei diesem fall , wo schon die polizei kein verwendbares material hat lassen sie ihn ausbluten ,da sind schnell 100.000 euro wech--- koffer packen

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von jackie_chan » 02.07.2016, 15:41

Diese Roller(fahrer) sind ne echte Krankheit. Nehmen weder auf sich selbst noch auf andere Rücksicht.

Gibts eigentlich irgendeine Versicherung die man abschließen könnte, die die Kosten übernimmt, wenn die Gegenpartei zum allumfassenden Rundumschlag ausholt und aus ein paar gebrochenen Rippen ein vollinvalider Krüppel heraufbeschworen wird?

Als Alternative überall Kameras im Auto platzieren, die alles rundherum aufzeichnen? Ansonsten ist man doch in einem wie hier beschriebenen Fall der Gearschte und sollte das Land rechtzeitig verlassen :shock:

Wie läuft sowas in Deutschland? Angenommen ich fahre, selbstverschuldet, einen Fußgänger über den Haufen, der danach im Rollstuhl landet. Darf ich dann für seine Genesung, finanziellen Verluste etc. (teilweise) blechen, oder wie ist das?

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von Sugoi » 02.07.2016, 20:58

jackie_chan hat geschrieben: Wie läuft sowas in Deutschland? Angenommen ich fahre, selbstverschuldet, einen Fußgänger über den Haufen, der danach im Rollstuhl landet. Darf ich dann für seine Genesung, finanziellen Verluste etc. (teilweise) blechen, oder wie ist das?
Wenn Sie die Kosten nicht tragen können, dann kommt für den Rest die gesetzliche Haftpflichtversicherung auf, denn dazu ist sie ja da.

In China dagegen ist es wohl nicht unüblich in solch einem Fall den Fußgänger mit Absicht tot zu fahren (noch ein paar Mal drüber fahren...), weil aufgrund der Rechtslage das am Ende dann billiger ist...

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von blacky13 » 02.07.2016, 22:26

ja genau--fuer den rest zahlt eben nicht die ges.haftpflicht, ich frage mich warum ich 5000rmb im jahr zahle und trotzdem #schuld# bin, aber ich kann es nicht aendern es ist eben so und jeder wird es bestaetigen der schon mal in einen konflikt geraten war das lieber am strassenrand bargeld hin und hergeschoben wird als de versicherung anzurufen, ja es kommt vor das der verkehrsteilnehmer nochmal zuruecktsetzt .....................

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von Sugoi » 04.07.2016, 04:38

blacky13 hat geschrieben:ja genau--fuer den rest zahlt eben nicht die ges.haftpflicht, ich frage mich warum ich 5000rmb im jahr zahle und trotzdem #schuld# bin,...
Meine Antwort war auf jacky_chan's Frage bezogen, wie so etwas in Deutschland läuft.

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Re: Selbstfahrer - Erfahrungen mit Unfall?

Beitrag von sweetpanda » 04.07.2016, 21:30

Sugoi hat geschrieben:
Montana hat geschrieben: Mir ist in Changping auch mal ein Fabrikarbeiter, wie ein Reh, vor das Motorrad gelaufen. Die Polizei wurde gerufen und die Ambulanz kam auch. Mir war ein wenig mulmig in dem Moment da ich auch schon von Stories wie deiner gehört hatte.
Ist eine scheinbar recht verbreitete Betrugsmasche in China...: https://www.youtube.com/watch?v=JpZXz4PWAmg

Anwalt sollte in jeden Fall hinzugezogen werden wie Shenzhen schon empfohlen hat.

Das ist mal ein geiles Video, aber die "Autospringer" gibt es jetzt auch mehr und mehr in Mitteleuropa.

"...als wenn ihm ne Handgranten die Haxen weggerissen hätt...." :mrgreen:
„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben so trübsinnig machen.“

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