Scheidungsrate und Verwestlichung

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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kusti
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Beitrag von kusti » 17.05.2006, 19:50

@LeChef

Lieber LeChef, da wir uns nun schon ein ganzes Weilchen kennen eine ehrliche Antwort.

Ist dir auch schonmal passiert, dass du das Gefühl hattest rein gar nichts mehr im Griff zu haben, so quasi der Spielball zu sein? Genau das könnte zutreffen.

Was Taugenix sagt, kann ich durchaus verstehen. Und auch was du sagst, kann ich verstehen. Die Europäerinnen sind ja auch die schönsten Frauen der Welt. Da stimme ich dir zu.
Vielleicht hat man immer das Gefühl das suchen zu müssen, was man nicht gerade hat. Und im Fall der Chinesinnen ist das eben genau auch so. Kein Mensch würde doch sonst einen Schweizer heiraten wollen. :lol: Soooo eine lange Nase, und so plänevereitelnd offen zu allem und jedem. Es ist eigentlich fast schon ein Skandal.

Die Beantwortung deiner Frage erspare ich mir aber ansonsten. Du bist mir nicht böse.

Ich will einfach wissen, ob es in China nicht wirklich die Gütertrennung gibt, oder eine ähnliche Funktion, welche mehr Gerechtigkeit schafft. Habe folgende Dinge des öfteren gehört:

1.) Yes, a Chinese woman would never accept 'separate estate'(Gütertrennung)
2.) Chinese women are quite unromantic and marry only for material safety. I am a woman myself and know what my Chinese friends have spoken with me about.

Es wird da einfach ein Bild vermittelt, welches ich nicht mag, und über welches ich Sicherheit haben, vorallem weil sich für mein persönliches Umfeld etwas ähnliches zugetragen hat. Bin immer auf der Suche nach Input, und fühle mich eigentlich gar nicht schlecht dabei. Es ist keine Schande die Wahrheit zu suchen.

Ich möchte jetzt einfach wissen, ob das mit der Gütertrennung wirklich stimmt. Weil für mich ist das ein Argument, auch wenn es das in China noch nicht geben würde. Das Argument lautet 'Gerechtigkeit'. Wenn jemand sowas ablehnt, dann läuten bei mir alle Alarmglocken. Dann muss man schon sehr weit ausholen, um es irgendwie rechtfertigen zu können.

Zurzeit bin ich soweit, dass ich einfach den Bettel beginne hinzuschmeissen. Deshalb bin ich um jeden weiteren Input froh. Manchmal bekommt man hier oder dort wieder einen wertvollen Hinweis, um die Sache wieder besser einordnen zu können.

Vertrauen zu einer Chinesin aufzubauen ist wohl etwas vom schwierigsten überhaupt. Erst recht wenn die Kommunikation nicht in normalen Bahnen verläuft und wenn die Grundbedingungen immer offensichtlicher werden.

Habe nunmehr 7 Monate gebraucht um mir vergegenwärtigen zu können, dass es keinen Wert hat weiterzumachen, wenn die Beweggründe materieller Natur sind. Das können andere machen, mir ist mein Leben zu schade, um mich mit sowas weiter befassen zu müssen. Mancher Preis ist einfach zu hoch.
Ich denke in meinem Fall ist das bald mal die Endphase. Entweder liegen die Karten bald einmal auf dem Tisch, oder aber der Rückzug ist beschlossene Sache. Dieses ewige Seilziehen und Feilschen um etwas, das gar nicht verhandelbar ist, in meinen Augen, ist nicht nur sinnlos, sondern auch nervtötend und zermürbend. Wenn die Basis schon nicht stimmt, und das ist das gegenseitige Vertrauen, dann ist alles Hans wie Heiri, und deshalb kann man es auch gleich sein lassen.
Nein, froh um die Erfahrung bin ich heute nicht mehr. Besser ich hätte sie gar nie gemacht. Aber diese Haltung wechselt immer und immer wieder, immernoch. Einmal sieht man wieder die positive Seite, dann wieder nur alle Nachteile, etc.

Wie gehen denn die chinesischen Männer mit solchen Dingen um. Sind das alles 'Schlappschwänze' und lassen sich wie ein Ochse am Nasenring herumführen? Haben die keinen Funken Stolz im Leib, dass sie das immer nur mit sich machen lassen? Oder haben die diese Probleme gar nicht? Ich frage mich dies wirklich langsam.

Da wäre mir wirklich mal geholfen. Wenn wir nur mehr Chinesen auf diesem Forum hätten, welche schon ein gewisses Alter erreicht hätten. Die könnten mir und anderen sicher ein paar wertvolle Tipps geben. 8)

Bei mir ist es ausgeschlossen, dass ich jemals nach China fliegen würde, um dort eine nette Sie kennenzulernen. Genau DAS finde ich 'wie Vieh auf dem Markt kaufen'. Ich würde niemals eine Frau eine Beziehung mit einer Frau eingehen, welche 'systematisch' gesucht wurde. Eher denn wenn sie mir per Zufall gerade über den Weg läuft, sonst sicher nicht. Hihi...

(Ja, die Europäerinnen sind wirklich die schönsten Frauen der Welt. Eigentlich hat jedes Land hier in Europa herausragend schöne und stolze Frauen. So selbstbewusst, und doch so offen und ehrlich. Vielleicht sollte ich wirklich langsam lernen umzudenken und meine Gedanken nicht immer in die Ferne schweifen lassen. Im Endeffekt ist es doch reine Selbstbelügung. Man bekommt sowieso nie, was man sich vorstellt. Die Wirklichkeit bestätigt das immer wieder. :lol:
Ich sollte einfach lernen mit dem zufrieden zu sein, was ich bereits habe. Und das ist nicht wenig. :roll: )

Aber was ist denn nun mit der Gütertrennung in China? Gibt es da etwas vergleichbares? Was sagt der schlaue LeChef.
:?:

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Beitrag von LeChef » 17.05.2006, 20:39

also, so schlau und allwissend bin ich nicht, hoffe jetzt einfach mal, dass es nicht zynisch gemeint war und wenn doch, dann überlese ich das einfach :wink:

vielleicht wäre es auch ganz sinnvoll mal paar andere zahlen zu rate zu ziehen:
wieviele chinesische ehen halten denn? genausoviele wie in europa? wie kann man denn in europa sicher sein die richtige zu finden, die es nicht auf dein geld abgesehen hat? (wenn du denn welches hast, was bei dir nach eigener aussage ja nicht zutrifft ;-))
wieviele ehen zwischen ehen zwischen chinesinnen und europäern/amerikanern halten wie lange?
wenn es mehr als zehn ajhre sind, dann ist das schonmal gut, so übel das auch klingen mag. ist hier ja auch so. wobei ich vermute, dass je länger man zusammen ist die wahrscheinlichkeit immer weiter abnimmt, dass man sich trennt.

eine komilitonin hat mir alles, was du gesagt hast, bestätigt, dass frauen immer nach materieller sicherheit suchen, dies sei angeblich evolutionstechinsch bedingt.
aber dann gucke ich mir ihre beziehung an und stelle fest: alles unsinn!
solche falschen weiber gibt es natürlich auch, aber außer bei richtig armen frauen oder richtig reichen männern ist die gefahr eher gering. frauen wollen und brauchen ebenso zuwendung und echte gefühle, reine zweckgemeinschaften gibt es eher selten. mag ja vielleicht sein, dass nicht jede ehe auf liebe basiert, auch oder gerade bei langhaltenden, aber auch emotionale zuwendung auf jeden fall.
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"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy

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Beitrag von kusti » 17.05.2006, 21:19

Ich verstehe ja, dass das Materielle für alle wichtig ist. Aber perfid wird es erst, wenn man es totschweigt. Weil man dann ganz sicher damit rechnen muss, dass es einen Grossteil des Beweggrundes ausmacht.

Und ich kann nicht verstehen, dass man eine Partnerschaft mit Ja/Nein daran knüpfen kann, ob die Gütertrennung muss unterschrieben werden oder nicht. So offensichtliche Erpressung und Gleichgültigkeit löst bei mir Unverständnis aus. Deshalb die Kommunikationsprobleme. Vielleicht hat das System, vielleicht auch nicht. Wer weiss das schon. Man sieht ja nie wirklich hinter die Maske.

Du hast mir noch nicht darauf geantwortet, ob es denn eine Gütertrennung auch in China gibt. Hihi.

Ja, eigentlich sollte man auf einen Kuhhandel gar nicht einsteigen. Und daran sollte man sich für immer halten.

Ja, die durchschnittliche 'Durchhalterate' bei kontinentübergreifenden Paaren Europa/China sind weniger als 10 Jahre. Soviel ist schonmal klar. Der Gewinner ist heutzutage immernoch derjenige, welcher aus dem Land mit dem niedrigeren Lohnniveau und der kurzeren kapitalistischen Wirtschaftsdauer kommt. Eben, welcher jemand würde sonst überhaupt in die Schweiz heiraten? Wohl niemand. Was haben denn die Schweizer zu bieten, was andere Nationen nicht haben? Der Ruf trägt alleinig dazu bei, sich einen Schweizer zu angeln, und meistens noch der Ruf aus den 60-70er Jahren.

Ich persönlich habe kein Geld, lebe auf Pump. Aber irgendwann ist eine Erbschaft zu erwarten. Und die will ich nicht teilen mit einer Person, welche mir das Leben schwer macht, oder welche die schweizer Gesetze zur eigenen Bereicherung ausnutzen will. Deshalb die Gerechtigkeits-Sicherheit mit der Gütertrennung. Bei mir ist noch niemand zu kurz gekommen, weil ich sehr gutmütig bin. Aber über den Tisch ziehen lasse ich mich deswegen auch nicht. Wer das denkt, der liegt falsch, und sollte es gar nicht erst versuchen. Diese Botschaft habe ich auch immer vermittelt. Scheinbar ist diese Botschaft aber niemals angekommen und es wird noch immer spekuliert, ob man nun doch noch ein 'Geschäft' machen könnte. Deshalb herrschte bis jetzt auch niemals gänzlich Offenheit. Es ist eine Art von Versteckspiel, mehr nicht.

Na, was'n nun mit der GUETERTRENNUNG in China ????????? Gibt es die dort, oder gibt es irgendwelche Klauseln. Wird dort ein reicher Ehemann nach der Scheidung einfach 50:50 ausgenommen? Das kann ich einfach nicht glauben. Scheitern die Chinesen an ihren eigenen Leuten? Hihi... Wo ist denn da der Zusammenhalt unter ihresgleichen. Hihihi....

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Beitrag von bossel » 18.05.2006, 02:38

kusti hat geschrieben:Na, was'n nun mit der GUETERTRENNUNG in China ?????????
Gibt es:

"Eine (zumindest theoretische) Verbesserung der Situation der Frauen hat das neue Ehegesetz von 2003 ergeben. Es erlaubt von nun an eine Heirat auch ohne Zustimmung der jeweiligen Arbeitseinheit und gewährt insofern mehr Unabhängigkeit bei der Eheschließung. Außerdem enthält es ein Gleichberechtigungsgebot, den generellen Schutz der Frauen und ein Verbot von ehelicher Gewalt und Missbrauch. Das allgemeine Gebot der Gleichberechtigung ist begleitet von dem ausdrücklichen Recht, im eigenen Namen aufzutreten und Güter zu verwalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur ehelichen Gütertrennung. Uneheliche Kinder sollen den gleichen Schutz erhalten wie eheliche Kinder. Diese Rechte sind in der Regel gerichtlich einklagbar und zumindest von den Justiz- und Polizeibehörden zu wahren."
Politischer Jahresbericht der Boell-Stiftung 2004


Was chinesische Frauen angeht, so gilt das Gleiche wie für alle Menschen: Sie sind unterschiedlich.

Allerdings sind materialistische Tendenzen unter der Stadtbevölkerung weit verbreitet. Ich habe gehört, daß die Landbevölkerung teilweise noch nicht ganz so materialistisch ist. Wenn ein reicher Europäer nach China kommt, werden aber wohl auch viele Landeier in Versuchung geraten, dem Mammon zu frönen.

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Beitrag von kusti » 18.05.2006, 06:43

Oh, vielen Dank dir.

Das ist der erste Hinweis, dass es die Gütertrennung in China eben doch gibt. Habe ich mir doch gedacht, dass da immer geflunkert wird, diesbezüglich. Sowas habe ich irgendwie bereits erwartet. Hehe...

Dem gehe ich nun auf den Grund. Habe bereits eine Anfrage gestellt bei einer Organisation in China selbst und beim chinesischen Konsulat in der Schweiz. Werde vermutlich in den nächsten Tagen eine Nachricht bekommen, und dann werde ich sie hier reinstellen.
Auf dem Internet habe ich aber immernoch keinen Eintrag gefunden. Da müsste ich die Suchfrage wohl in Chinesisch stellen, und dann kann ich die Erklärungen dazu ja nicht mehr lesen.

Ich vermute mal, dass dort die genau gleiche Form der Gütertrennung existiert, dass aber über den verbreiteten Materialismus durchaus diese Heiratsoption nicht sehr gewünscht wird von den Damen.
Im Heiratsgesetz steht übrigens, dass man den Partner sogar verlassen kann, wenn der andere Part seinen Pflichten nicht nachkommt als Ehemann, und dies umfasst vermutlich sogar und eben, wenn der Ehemann seinen Job verliert, oder der finanziellen Pflicht nicht mehr nachkommen kann.

Was da alles zum Vorschein kommt, ts ts....

Im Endeffekt denke ich mal, dass es in China genau gleich läuft wie z.B. in der Schweiz, und dass die Unwissenheit eines Schweizers dazu benutzt wird, auf gar keinen Fall die Gütertrennung überhaupt zur Diskussion zu stellen.
Aber sowas habe ich eigentlich auch schon erwartet. Mit der Wahrheit scheint man es nicht so genau zu nehmen, wenn es um den eigenen Vorteil geht. :roll:

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Beitrag von Babs » 18.05.2006, 13:28

Lieber Kusti,

eins solltest du bedenken, es ist in China immer noch üblich, dass die Frau in einer Ehe/Familie das Geld verwaltet und zwar auch dann, wenn der Mann wesentlich mehr verdient als sie. Der Mann bekommt ein monatliches Taschengeld und das wars. Wie und wofür Geld ausgegeben wird, entscheidet in der Regel die Frau, oder besser gesagt die Frauen einer Familie.

Du kannst deine Gütertrennung also durchboxen, glücklich wirst du deine :wink: Chinesin damit aber kaum machen.

Barbara

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Beitrag von kusti » 18.05.2006, 15:27

Hallo Babs

Ja, du hast vollkommen recht.

Es war mal die Rede von gemeinsamem Bankkonto. Das konnte ich aber wegen der Unwissenheit und der erschnellten 'Flüssig-Abflussdrainage' nicht verantworten, damals. Es ist ja immer so, dass man meint alle Schweizer seien Millionäre. Deshalb ist das Verhalten auch gerade so. Die Bugs gehen im gleichen Stil heraus, wie es in Millionen reingekommen ist, in mancher Verständnis und in mancher Art Gebrauch. Das war etwas vom Auffälligsten überhaupt. In China kann man vielleicht überall auswärts essen. In der Schweiz ist das 1x pro Woche vielleicht möglich, sonst kann man gleich in Privatkonkurs gehen. Die Lebenshaltungskosten sind so exorbitant. Ein Auto hätte auch noch drinliegen sollen. Auch damit konnte ich nicht dienen, mit meinem Lohn. Ausserdem war es schlichtweg unnötig.

Mir schwebte damals in bezug auf die Geldverwaltung etwas für unsere Verhältnisse sehr gerechtes vor. Ich wollte meinen Lohn 50:50 aufteilen, damit sie gleich von zu Anfang weg so viel Freiheiten wie möglich hat. Das wurde aber abgelehnt. Die Verhandlungsbasis war 100%, und keinen Prozentsatz weniger.

Was du sagst, ist schon richtig. Das Geld wird in China von der Frau verwaltet. Das lag aber ausserhalb meines Verständnisses, zu damaligen Zeiten. Das macht man bei uns nicht mal, wenn man einander 100% vertraut. Ausserdem möchte man auch noch seine Freiheiten haben, und nicht als Verwaltungssklave dienen. Leider ist das sehr schlecht angekommen. Es war noch nicht einmal Diskussionsbasis. Es hiess immer nur: Entweder alles oder nichts!

Heute kann ich viel besser darüber reden. Es ist halt so. Lösung gibt es keine dafür. Wenn die Offenheit für Neues fehlt(das war auch bei mir so), dann gibt es einen Clash der Kulturen. Bei uns wird Offenheit und wirkliche Partnerschaft gross geschrieben. In China scheinen die Traditionen anders zu sein. Dort rankelt sich die Alte scheinbar zum Haustyrannen, ohne dass der Alte reagiert. Von trauter Zweisamkeit oder Romantik ist da dann nicht mehr viel zu spüren. Forderungen der abstruseren Art sind dann Alltag, da rede ich aus Erfahrung.

Aus diesem Grund habe ich auch die Notbremse mit der Gütertrennung ziehen, als ich bemerkt habe, dass mein damaliger Besitz mit einem Schlag ihr zu gehören schien, denn sie fing an frei darüber zu verwalten. Das war für mich alles ein Schock.

Aber eben, andere Länder, andere Sitten.

Das alles ist auch der Grund, weshalb ich gerne wissen möchte, wie die Männer in China charakterlich sind. Lassen die das einfach über sich ergeben? Das kann doch nicht wirklich so sein? Das geht doch gar nicht, oder nur für eine gewisse Zeit. Danach kommt es so oder so zum Zusammenbruch der Ehe. Ich würde deshalb also sagen, dass nur wenn man in China die richtige gefunden hat, ein Paar bis an's Lebensende zusammen bleibt. Es hat also meiner Ansicht nach vermutlich nur mit IHR zu tun, ob ein Paar erfolgreich zusammenleben kann oder nicht.

Und das ist eine echt merkwürdige Erkenntnis. Oder zumindest ist sowas für einen Mitteleuropäer etwas vom eigenartigsten, was man erleben kann. Ich weiss nicht, wie andere mit sowas umgehen. Ich habe keine Lösung gefunden.

Deshalb auch die Frage wegen der Gütertrennung in China selbst. Aber da bekomme ich ja noch Bescheid. Wir werden sehen. Ich denke aber, dass die Chinesinnen alle sehr gut über diese Paragraphen im eigenen Lande informiert sind. :wink:

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Beitrag von Scipio » 18.05.2006, 19:47

LeChef hat geschrieben:....wobei zuerst soll es eine schweizerin werden (des passes wegen :mrgreen: ) von der ich mich dann trenne und eine richtige frau zum eheweib nehme ;-)
Heisst das, dass es in der CH keine richtigen Frauen gibt? :twisted:

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Beitrag von Scipio » 18.05.2006, 20:07

@ Kusti:

Bei Dir geht es doch nicht generell um Chinesinnen, sondern Du willst bloss deshalb mehr über sie wissen, um Deine "private" Chinesin verstehen zu können. Wenn Du Dir helfen lassen willst, musst Du uns schon eine genauere Anamnese geben. Deine Anonymität ist ja im Forum gewahrt.
Lege Dich auf die Couch, schliesse die Augen und...
erzähle doch mal mehr über Deine verflossene Chinesin, die Du offenbar gerne zurückhättest, wenn Du keine Angst vor ihr hättest. Sprach sie überhaupt ein wenig Deutsch? Wie lange war sie schon in der CH/ Europa? Hatte sie Verwandte oder sonstige Bezugspersonen in der CH?
Was ist sie von Beruf? Könnte sie bei uns ihren Lebensunterhalt selbständig verdienen?

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Beitrag von Grufti » 18.05.2006, 22:04

Du solltest Dich nicht "Scipio" ....sondern "Siggi" nennen... :lol: :lol:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


Nr. 5 lebt !

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Beitrag von kusti » 18.05.2006, 22:43

Solange nicht einer von euch allen eine sooooooo coole Brille hat wie ich, müsst ihr es gar nicht mit mir aufnehmen wollen.

So läuft der Hase neu ! :lol:

Wenn schon outen, dann gleich richtig.

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Beitrag von bossel » 19.05.2006, 05:12

Scipio hat geschrieben:Lege Dich auf die Couch, schliesse die Augen und...
erzähle doch mal mehr über Deine verflossene Chinesin, die Du offenbar gerne zurückhättest, wenn Du keine Angst vor ihr hättest.
Ich glaube, Du wirst einige der von Dir gewünschten Infos im "Forum für binationale Paare" finden. Da hat Kusti seine Probleme lang & breit diskutiert (& offenbar einige Forenmitglieder ziemlich genervt :twisted: )

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Beitrag von kusti » 19.05.2006, 05:46

Ich stelle eines immer fest. Wenn man vorgibt es gehe hart auf hart, dann kriechen alle Unken wieder aus ihren Löchern.
Nix von Support, nix von Informationseinflössung, nix von Meinung. Einfach Effekthascherei pur.

Bossel, das wäre jetzt nun wirklich nicht nötig gewesen. Jetzt gehen alle dort nachschauen. Wie hast du mir das antun können? :oops: Mein Gott, das war so ca. 7-8 Monate her. Die Welt verändert sich dauernd.

Die Unken, die Unken... sie bekommen nicht genug, sie laben sich an allem, was für sie als Skandal oder Enthüllung daherkommt.

Naja, wenn's Spass macht.

Gestern hatte ich wieder eine Chinesisch Stunde. Da hat uns die Lehrerin ihre Familie auf einem Photo gezeigt. Da habe ich mich dabei erwischt, wie ich das erste mal unvoreingenommen Freude gekriegt habe. Sobald es um die Familie geht, werden alle Masken abgelegt. Scheinbar gibt es die heile Welt wirklich, man muss sie einfach finden. Schmacht, jetzt fange ich wieder an zu träumen...

Was wollt ihr denn sonst noch für Informationen, um euch aufzugeilen? Hihi...
Es würde doch besser mal jemand sagen, wie es denn nun mit der Gütertrennung in China ist. Ihr könnt doch nicht solche Grünschnäbel sein, wie ihr immer vorgebt. Kommt schon, fragt eure Frauen, die wissen das sicher... :lol:

TaugeNix

Beitrag von TaugeNix » 19.05.2006, 06:33

Nochmal: WARUM eine Chinesin?
Du verteufelst sie doch schon von vornherein, siehst in ihnen geldgierige Weibsbilder, die dir auf der Nase herumtanzen.

Bitte lieber Kusti..
Du hast nicht auf mein erstes Posting geantwortet:
Warum eine Chinesin?
Warum eine Asiatin?
Diese Fragen stelle nicht ICH an dich, die solltest du dir lieber selber stellen.

Meine Antwort darauf wäre wahrscheinlich ziemlich vernichtend, wie ich auch in meine Posting anklingen habe lassen.
Deshalb: nochmal meine Fazit von damals
TaugeNix hat geschrieben:
kusti hat geschrieben: Ich gebe noch immer nicht auf. Glaube noch immer daran, dass meine zukünftige Frau eine Chinesin sein könnte. Aber das Umfeld und die Bedingungen werden mit zum Zuwachs an Informationen immer schlechter. Es ist einfach alles anders als jemals angenommen.
Viel Glück, aber fixier dich doch nicht so darauf..
Außerdem: Wie hast du es dir denn vorgestellt?
Eine, die immer nur alles abnickt? Eine, die ständig nur Ja und Amen sagt? Eine, die dir gehorcht? Komm schon, vielleicht solltest du deine Ansichten lieber mal überprüfen.. Dieses Bild der Asiatinen regt mich schon seit langer Zeit auf, nicht erst, nachdem ich mit einer zusammen war. So eine Beziehung ist doch langweilig, wenn du immer recht hast, oder?
kusti hat geschrieben: Gibt es eine Möglichkeit, über die Familie ein wenig Druck auf die Ehefrau auszuüben, damit sie es nicht gar zu bunt treibt. Gemäss meiner Erfahrung ist der Druck der Familie und der Verwandtschaft das einzige Mittel, um eine mögliche Frau bei der Stange zu halten, damit man nicht gleich erpresst werden kann.
"Bei der Stange zu halten" ... Also, entweder habe ich eine andere Ansicht einer Ehe, oder ich will niemals heiraten!


Fazit:
kusti, überdenke bidde ganz dringend und tiefgründig
a) deine Motivation, eine Asiatin, insbesondere Chinesin zu heiraten
b) deine Motivation, überhaupt eine Ehe einzugehen
c) deine Ansicht über Asiatinnen im Allgemeinen

Sorry, aber deine Fragen lassen in mir das Bild entstehen, als ob du neben dem unzweifelhaft attraktiven Aussehen vieler Asiatinen einfach nur jemanden suchst, bei dem du keine Angst hast, jemals ein Widerwort zu hören oder gar im Streit verlassen zu werden.
Gruß aus Beijing,
TaugeNix^der sich an an NIX mehr erinnern kann, ausser an diese Koreanerin, die sich in ihrem besoffenen Zustand dauernd wie ein nasser Sack hat fallen lassen - übel, übel, wenn dein Freund (nicht ich) dich wegkarren muss, wie nen Sack Zement

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Beitrag von kusti » 19.05.2006, 07:06

Jaja, danke für deinen Tipp. Bin wirklich froh, dass du mir sagst, dass ich vollkommen auf dem Holzweg bin. Aber das weiss ich ja eigentlich selbst.

Ich habe niemals behauptet, dass Chinesinnen geldgierig sind. Ich habe nur eine Geschichte erzählt.
Instinktiv weiss ich, dass ich meine chinesische Frau noch finden werde. Nur keine Angst. Es mag vermutlich ein paar Jahre länger dauernd, aber irgendwann ist es dann soweit. Warum? Weil ich mich dabei gut fühle, und weil ich die Hoffnung nicht aufgebe. Ganz einfach.

Frag doch mal deine Mitschüler, wie es denn so ist mit der Gütertrennung in China. Das würde mich schon noch interessieren. Sorry, dass ich immer darauf herumreite, aber das interessiert mich nun wirklich. Ich denke in China weiss doch jeder, was eine Gütertrennung ist. Mir wurde immer aufgetischt man wisse nicht, was das sei, und dass es das in China nicht gäbe. Das ist doch eines dieser vielen Märchen, oder? Mir wurden noch ganz andere Märchen aufgetischt. Wie zum Beispiel dass der Familienzusammenhalt oder der Verwandtschaftszusammenhalt in China vorbildlich sei. Falsch! Einmal mehr. Da knallt es dermassen, dass sich die Balken biegen. Der Lack fällt ab, sobald man mal tiefer gräbt. Schlussendlich ist es nicht anders als bei uns auch. Deshalb verstehe ich ja alle diese Forderungen nicht. Es ist ja schlussendlich alles genau gleich wie bei uns.

(Ausserdem wird eine Langnase oft niemals richtig akzeptiert, in der chinesischen Verwandtschaft. Eine Erfahrung mehr. Wer eine Langnase heiratet, oder nurschon heiraten möchte, hat sowas wie 'Fahnenflucht' begangen. Das Geschwätz verstummt dann wohl oftmals nimmermehr. Der Ruf der Familie ist unwiederbringlich zerstört. Öl in's Feuer, Öl in's Feuer... :o )

Heiter weiter...

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