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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 02:19 
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Yuan Qi hat geschrieben:
Dann halte ich zuerst meinen Mund.

hehe nicht beleidigt sein - hier wird nun mal offen und manchmal auch hart diskutiert!

Yuan Qi hat geschrieben:
könnte ich auch die westliche Berichterstattung als Verteufelung Chinas verstehen.
das tun leider auch viele hier - auf beiden seiten

de guo xiong

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 09:12 
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siedenderschnee und de gou xiong :

Ihr bringt es doch beide genau auf den Punkt. Die Chinesen regen sich über falsche Tatsachenberichte im Westen auf und die Deutschen regen sich über die staatlich gelenkte Berichterstattung im Osten auf. So gesehen, hätten beide Seiten einen Grund , um der anderen etwas vor zu halten. Nur die Frage ist , in wie weit macht so etwas Sinn ? Wenn zwei Mörder sich gegenseitig einen Mord vorhalten, wäre dies eine ziemlich ausweglose Situation. Und diese Situation nutzen die Polizisten ( hier die Regierungen und die Wirtschaft )schon mal gerne auf, um den Mördern ihre wahre Verteidigung zu nehmen. Es gibt eines schönen, hierzu passenden Spruch :

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte ( oder : wenn chinesen und Deutsche sich klöppen, freuen sich die Machthaber in Form von Regierung und Wirtschaft ). Zur Zeit zählen beide Völker zu den Verlierern, da sie über die medien quasi als Instrument zur machtsicherung benutzt werden ! Die Wirtschaft und die Regierungen wissen, dass die Medien einen grossen Einfluss auf dass massendenken haben und so benutzen sie diese um die Bevölkerungen zu ihren eigenen Gunsten zu lenken.

Von daher einen Ratschlag : Ich lese zwar mangels chinesich - Kentnisse ausschliesslich westliche Zeitungen, aber bilde mir meine Meinung selbst. Viele lassen sie sich vorkauen - dass heisst sie übernehmen ohne kritische Hinterfragung die " Zeitungsmeinung" . Nur so sind Massenbeeinflussungen möglich - dass hat während der Tibetkrise auf deutscher und auch der chinesischen Seite wunderbar geklappt ! Von daher : Beide Seiten betrachten und selbst denken.............in den Zeitungen ( beider Seiten ) steht nämlich viel vorgekautes, nicht einfach übernehmen, sondern vorher analysieren !

Topas grüsst

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 09:28 
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Topas hat geschrieben:
siedenderschnee und de gou xiong :

Ihr bringt es doch beide genau auf den Punkt. Die Chinesen regen sich über falsche Tatsachenberichte im Westen auf und die Deutschen regen sich über die staatlich gelenkte Berichterstattung im Osten auf. So gesehen, hätten beide Seiten einen Grund , um der anderen etwas vor zu halten. Nur die Frage ist , in wie weit macht so etwas Sinn ? Wenn zwei Mörder sich gegenseitig einen Mord vorhalten, wäre dies eine ziemlich ausweglose Situation. Und diese Situation nutzen die Polizisten ( hier die Regierungen und die Wirtschaft )schon mal gerne auf, um den Mördern ihre wahre Verteidigung zu nehmen. Es gibt eines schönen, hierzu passenden Spruch :

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte ( oder : wenn chinesen und Deutsche sich klöppen, freuen sich die Machthaber in Form von Regierung und Wirtschaft ). Zur Zeit zählen beide Völker zu den Verlierern, da sie über die medien quasi als Instrument zur machtsicherung benutzt werden ! Die Wirtschaft und die Regierungen wissen, dass die Medien einen grossen Einfluss auf dass massendenken haben und so benutzen sie diese um die Bevölkerungen zu ihren eigenen Gunsten zu lenken.

Von daher einen Ratschlag : Ich lese zwar mangels chinesich - Kentnisse ausschliesslich westliche Zeitungen, aber bilde mir meine Meinung selbst. Viele lassen sie sich vorkauen - dass heisst sie übernehmen ohne kritische Hinterfragung die " Zeitungsmeinung" . Nur so sind Massenbeeinflussungen möglich - dass hat während der Tibetkrise auf deutscher und auch der chinesischen Seite wunderbar geklappt ! Von daher : Beide Seiten betrachten und selbst denken.............in den Zeitungen ( beider Seiten ) steht nämlich viel vorgekautes, nicht einfach übernehmen, sondern vorher analysieren !

Topas grüsst


Topas tun siedenderschnee und ich doch auch und da wir zu einem kontroversen Schluss kommen, diskutieren wir hier darüber .... schlimm?

und wenn siedenderschnee und ich uns die Argumente *um die Ohren hauen* ist es vielleicht auch eine Art der Meinungsbildung - beide Seiten werden betrachtet und jeder kann sich seine Meinung bilden!

wie ich schon gesagt habe, ich schätze siedenderschnee als diskussionspartner! und habe bei den diskussionen einiges neues gelernt!

de guo xiong

PS.: sollten wir die Diskussionen mit PN's durchführen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 09:44 
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de guo xiong : ?

so ist mein Beitrag aber nicht gemeint gewesen , sollte lediglich eine Ergänzung sein. Wundere mich gerade etwas...

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 09:47 
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Topas hat geschrieben:
de guo xiong : ?

so ist mein Beitrag aber nicht gemeint gewesen , sollte lediglich eine Ergänzung sein. Wundere mich gerade etwas...

dann sorry topas!
hab ich wohl falsch verstanden ....

dui bu qi a!

de guo xiong - ein bär ist manchmal etwas brummig :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 10:48 
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.... aslo die Frage war doch... "Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?"


JAHHHHAAAAA ! - Aber nicht nur diehie !!!!
Könnten wir uns vielleicht darauf einigen ?

Martin... der meint : DAS währ' doch 'ne Massnahme!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 12:16 
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Topas hat geschrieben:
siedenderschnee und de gou xiong :

Ihr bringt es doch beide genau auf den Punkt. Die Chinesen regen sich über falsche Tatsachenberichte im Westen auf und die Deutschen regen sich über die staatlich gelenkte Berichterstattung im Osten auf. So gesehen, hätten beide Seiten einen Grund , um der anderen etwas vor zu halten. Nur die Frage ist , in wie weit macht so etwas Sinn ? Wenn zwei Mörder sich gegenseitig einen Mord vorhalten, wäre dies eine ziemlich ausweglose Situation. Und diese Situation nutzen die Polizisten ( hier die Regierungen und die Wirtschaft )schon mal gerne auf, um den Mördern ihre wahre Verteidigung zu nehmen. Es gibt eines schönen, hierzu passenden Spruch :

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte ( oder : wenn chinesen und Deutsche sich klöppen, freuen sich die Machthaber in Form von Regierung und Wirtschaft ). Zur Zeit zählen beide Völker zu den Verlierern, da sie über die medien quasi als Instrument zur machtsicherung benutzt werden ! Die Wirtschaft und die Regierungen wissen, dass die Medien einen grossen Einfluss auf dass massendenken haben und so benutzen sie diese um die Bevölkerungen zu ihren eigenen Gunsten zu lenken.

Von daher einen Ratschlag : Ich lese zwar mangels chinesich - Kentnisse ausschliesslich westliche Zeitungen, aber bilde mir meine Meinung selbst. Viele lassen sie sich vorkauen - dass heisst sie übernehmen ohne kritische Hinterfragung die " Zeitungsmeinung" . Nur so sind Massenbeeinflussungen möglich - dass hat während der Tibetkrise auf deutscher und auch der chinesischen Seite wunderbar geklappt ! Von daher : Beide Seiten betrachten und selbst denken.............in den Zeitungen ( beider Seiten ) steht nämlich viel vorgekautes, nicht einfach übernehmen, sondern vorher analysieren !
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Du hast Recht und dies ist auch genau das was ich sagen wollte. Das die Regierungen sich auf ideologischer Ebene für ihr eignes Staatsinteresse kämpfen, erkennen immer noch nur wenige. Viele regen sich auf weil sie in den Medien nicht nur sich über die Geschehnisse informieren, sondern auch die von den Medien vorbereitete und verbreitete Meinungen aufnehmen, wenn auch meistenfalls mit Unterbewusstsein.

Man könnte die Tibet-Problematik auch mit einem Satz zusammenfassen: der Dalai Lama ist eine Spielkarte der USA gegen China.

Der Westen hofft sehr stark dass die KPCh auch so wie die Sowjetunion von heute auf morgen sich ablöst und kampft immer noch auf ideologischer Ebene gegen China mit einem verbliebenen Blick des kalten Krieges. Aber eine Demokratiesierung Chinas kann nur von innen aus entstehen und weiterentwickelt werden, und zwar durch die Chinesen selbst. Wenn man ein demokratisches China sehen will, dann muss man China genau so gut wie in den letzten 10, 20 Jahren weiterentwickeln lassen, bis einestages ein bestimmten Wohlstand in ganz China erreicht wird. Aber der Westen haben jetzt auch schon Angst vor einem reichen aber auch gleichzeitig noch roten China, darum ist diese Schizophrenie der westlichen Ländern gegenüber China auch nicht so besonders verwunderlich, dass man einerseits mit dem größten Markt der Welt wirtschaftlich sich anschließen muss und dort Geld verdienen will, andereseits ist es aber ideologisch gesehen immer ein „Feind“ und das muss man endlich auch noch zu „Freunde“ machen.

Menschenrechtsverletzungen gibt es natürlich sehr viele in China. Regimekrititer und Dessidenten haben ganz kleine Spielräume. Man muss aber auch lernen die Freiräume,die man hat, zu nutzen und nicht mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, da diese Lage in China nicht von heute auf morgen grundsätzlich geändert werden kann. Auf dieser Basis muss man jeden Fortschritt Chinas begrüßen. Der Westen tut aber genau das Gegenteil. Natürlich hilft es auch wenn man einen bestimmten Druck aufrechterhaltet, aber auf die Spitze treiben sollte man auf keinen Fall. Heute hat man in China auch immer größere Freiräume hinsichtlich Meinungsfreiheit, mann kann z.B. alles über die KP oder die Politiker schimpfen soweit man das nicht publiziert. Wenn man aber das alles unbedingt veröffentlichen will wird das ein riskantes Spiel, in dem aber immer noch Freiräume bestehen und man muss nur vorsichtig sein und mit raffinierten Tricks. Genau das tun viele Leute heute in China und das macht die Stimmung der Pressefreiheit allmälich, wenn auch langsam, immer lockerer und lockerer.

Wenn man von Menschenrechten redet muss ich auch noch was dazu sagen. Der Ausgangspunkt und die Basis der Menschenrechte sind Moral und Gerechtigkeit. Aber auf internationaler Ebene gibt es heute keine Moral und Gerechtigkeit, sondern nur Staatsinteressen. Man kann mit der realen Situationen auf der heutigen Welt überlegen und mal gucken ob das stimmt. Menschenrechte müssen unter vielen Umständen in den Hintergrund getreten werden auch im Westen. Es gibt auch viele anderen Länder auf der Erde, in denen noch viel schlimmere Menschenrechteverletzungen begangen werden als in China. Der Westen interessiert sich nicht daran und kümmert sich nicht darum. Daher ist Menschenrechte ist nur ein Instrument, mit dem der Westen für sein eigenes Interesse engagiert.

Ich gehen davon aus dass die westlichen Medien die Berichterstattungen der Tibet-Konflikt tatsächlich nicht clever behandelt haben, weil sie NICHT sachlich berichteten und außerdem noch versucht haben die olympischen Spiele zu politisieren. Wie gesagt, die falschen Informationen - hinsichtlich der Geschichte oder der aktuellen Lage in China - können von Chinesen schneller und leichter erkannt werden als von der westlichen Bevölkerung. Mit anderen Worten, die westlichen Medien können alle Leute verarschen aber nicht die Chinesen wenn es um China geht. Das provoziert die Chinesen und erweckt ihren Nationalstolz nationalistischer Prägung und dies nutzt die KP. Ich würde sagen, die Demorkatisierung Chinas könnte dadurch wieder um ein paar Jahre verzögert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 12:46 
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siedenderschnee hat geschrieben:
Der Westen hofft sehr stark dass die KPCh auch so wie die Sowjetunion von heute auf morgen sich ablöst

ich denke das hofft niemand, schau auf die aktuellen Einschränkungen der Presse in Russland.

Zitat:
Wenn man ein demokratisches China sehen will, dann muss man China genau so gut wie in den letzten 10, 20 Jahren weiterentwickeln lassen, bis einestages ein bestimmten Wohlstand in ganz China erreicht wird.
Also für dich ist nur der Wohlstand ein Zeichen der Demokratie?
Zitat:
dass man einerseits mit dem größten Markt der Welt wirtschaftlich sich anschließen muss und dort Geld verdienen will, andereseits ist es aber ideologisch gesehen immer ein „Feind“ und das muss man endlich auch noch zu „Freunde“ machen.

ja da hast du wirklich recht! - unsere beiden länder sind in gewissen maße abhänig von einander

Zitat:
Menschenrechtsverletzungen gibt es natürlich sehr viele in China. Regimekrititer und Dessidenten haben ganz kleine Spielräume. Man muss aber auch lernen die Freiräume,die man hat, zu nutzen

schwierig wird es dann, wenn man wegen einer gewissen rchtsunsicherheit nicht mehr weiß wo diese grenzen sind!
Zitat:
Heute hat man in China auch immer größere Freiräume hinsichtlich Meinungsfreiheit, mann kann z.B. alles über die KP oder die Politiker schimpfen soweit man das nicht publiziert.

hmmm, wenn es nicht publiziert wird, wer kann davon erfahren?

Zitat:
Ich gehen davon aus dass die westlichen Medien die Berichterstattungen der Tibet-Konflikt tatsächlich nicht clever behandelt haben, weil sie NICHT sachlich berichteten und außerdem noch versucht haben die olympischen Spiele zu politisieren.

hmmm? aber ich denke china tut es auch ...
Zitat:
die falschen Informationen - hinsichtlich der Geschichte oder der aktuellen Lage in China - können von Chinesen schneller und leichter erkannt werden als von der westlichen Bevölkerung.

hehe der Spiegel erkennt auch sher schnell *falsche* aussagen der KP

Zitat:
Das provoziert die Chinesen und erweckt ihren Nationalstolz nationalistischer Prägung und dies nutzt die KP.

das ist das ganz große Problem, wenn *Ihr* Deutschland *angreift* fühlt sich niemand persönlich verletzt und viele sagen vielleicht - *Es stimmt*, wenn etwas *schlechtes über China* gesagt wird, dann fühlt sich *JEDER* Chinese persönlich angegriffen .....


de guo xiong, der zwischem DEM Staat und der Person differenziert (meistens)

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 12:48 
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Volles Agree @siedenerschnee :!:

Deswegen suche ich den Fehler nun vor allem im Westen. Der Westen hatte eine hohe Glaubwürdigkeit bei Chinesen, insbesondere bei Auslandschinesen, aber auch Inlandschinesen kannten das Gerücht, dass im Westen alles freier und fairer zugeht.

Z.B. hat auch meine Freundin den westlichen Medien im Glauben immer gegenüber chinesischen Medien den Vorrang vergeben.

Nunja.

Nun ist sie absolut enttäuscht von den falschen Berichten, die ich selber bezeugen kann, und glaubt eher an Verschwörung gegen China.

Klasse gemacht, die einzige Karte die was taugt wurde von Medien verspielt :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 13:37 
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de guo xiong hat geschrieben:
siedenderschnee hat geschrieben:
Wenn man ein demokratisches China sehen will, dann muss man China genau so gut wie in den letzten 10, 20 Jahren weiterentwickeln lassen, bis einestages ein bestimmten Wohlstand in ganz China erreicht wird.
Also für dich ist nur der Wohlstand ein Zeichen der Demokratie?


Nein, nicht der Wohlstand ist das einzige Zeichen der Demokratie, aber es erleichtert die Einführung. Wenn die Leute kein Geld haben, dann wählen sie denjenigen, der ihnen am meisten Wohlstand verspricht - egal ob es überhaupt möglich ist. Ich denke da an die Wahl in Deutschland 1990, als ein Politiker mit folgenden Aussagen eine eigentlich schon verlorene Wahl doch noch gewonnen hat:
"blühende Landschaften"
"niemand wird es schlechter gehen"
"Steuererhöhungen begrenzt - danach Rücknahme" (Mineralölsteuer sollte um 5% pro Jahr erhöht werden. Da die Zeit auf 2 halbe Jahre gesetzt war, hat er gemeint, man erhöhe sie um 7,5% pro Halbjahr. Niemand hat den Fehler gemerkt - und niemand hat gemerkt, dass die Mineralölsteuererhöhung nie zurück genommen wurde) [war glaube ich die Wahl 1994]


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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 13:44 
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Yingxiong hat geschrieben:
de guo xiong hat geschrieben:
siedenderschnee hat geschrieben:
Wenn man ein demokratisches China sehen will, dann muss man China genau so gut wie in den letzten 10, 20 Jahren weiterentwickeln lassen, bis einestages ein bestimmten Wohlstand in ganz China erreicht wird.
Also für dich ist nur der Wohlstand ein Zeichen der Demokratie?


Nein, nicht der Wohlstand ist das einzige Zeichen der Demokratie, aber es erleichtert die Einführung. Wenn die Leute kein Geld haben, dann wählen sie denjenigen, der ihnen am meisten Wohlstand verspricht - egal ob es überhaupt möglich ist. Ich denke da an die Wahl in Deutschland 1990, als ein Politiker mit folgenden Aussagen eine eigentlich schon verlorene Wahl doch noch gewonnen hat:
"blühende Landschaften"
"niemand wird es schlechter gehen"
"Steuererhöhungen begrenzt - danach Rücknahme" (Mineralölsteuer sollte um 5% pro Jahr erhöht werden. Da die Zeit auf 2 halbe Jahre gesetzt war, hat er gemeint, man erhöhe sie um 7,5% pro Halbjahr. Niemand hat den Fehler gemerkt - und niemand hat gemerkt, dass die Mineralölsteuererhöhung nie zurück genommen wurde) [war glaube ich die Wahl 1994]

gute Antwort ... ja alle menschen sind *käuflich* ...

de guo xiong

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 14:32 
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de guo xiong hat geschrieben:
das ist das ganz große Problem, wenn *Ihr* Deutschland *angreift* fühlt sich niemand persönlich verletzt und viele sagen vielleicht - *Es stimmt*, wenn etwas *schlechtes über China* gesagt wird, dann fühlt sich *JEDER* Chinese persönlich angegriffen .....


de guo xiong, der zwischem DEM Staat und der Person differenziert (meistens)


In China hat es nie eine Differenzierung zwischen Politktern, Staat und Individuum gegeben.
Deshalb fühlr sich jeder chinesischer Staatsbürger SOFORT verletzt wenn man
1) Staat,
2) Regierung, der
3) das gesellschaftliche Sysrtem
"benörglet"
Eine Anmerkung zu einem der 3 Pukte wird somit sehr persönlich genommen, deshalb
für das Individuum auch nur schwerlich zu ertragen.

In D ist das anders: Hier hauen sich die Politiker, gegenseitig die "Köppe" ein, und gehen hinterher ein Bier zusammen trinken.
Niemand würde es in D persönlich nehmen wenn ein ausländischer Politker den Deutschen Staat und/oder das Gesellschaftssytem kritisiert.
Die Frage bleibt nur passiert das in D aus ÜBERHEBLICHKEIT, UNWISSENHEIT, oder schlicht am am fehlenden Nationalstolz?



Martin... der meinte auch noch eine Wortmeldung abzugeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 15:34 
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malemartin hat geschrieben:
Die Frage bleibt nur passiert das in D aus ÜBERHEBLICHKEIT, UNWISSENHEIT, oder schlicht am am fehlenden Nationalstolz?
Martin... der meinte auch noch eine Wortmeldung abzugeben.

hmmm ich würde als erstes den *verbotenen Nationalstolz* zählen, da wir halt immer noch *Täter* sind...

de guo xiong. der sich manchmal auch als *deutscher täter* fühlt

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 15:34 
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malemartin hat geschrieben:
Die Frage bleibt nur passiert das in D aus ÜBERHEBLICHKEIT, UNWISSENHEIT, oder schlicht am am fehlenden Nationalstolz?
Martin... der meinte auch noch eine Wortmeldung abzugeben.

hmmm ich würde als erstes den *verbotenen Nationalstolz* zählen, da wir halt immer noch *Täter* sind...

de guo xiong. der sich manchmal auch als *deutscher täter* fühlt

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 Betreff des Beitrags: Re: Nutzt die chinesische Reg. die Olympischen Spiele aus?
BeitragVerfasst: 26.04.2008, 15:38 
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de guo xiong hat geschrieben:
malemartin hat geschrieben:
Die Frage bleibt nur passiert das in D aus ÜBERHEBLICHKEIT, UNWISSENHEIT, oder schlicht am am fehlenden Nationalstolz?
Martin... der meinte auch noch eine Wortmeldung abzugeben.

hmmm ich würde als erstes den *verbotenen Nationalstolz* zählen, da wir halt immer noch *Täter* sind...

de guo xiong. der sich manchmal auch als *deutscher täter* fühlt


Wohl war!
Obwohl, und das möchte ich einmal ganz AUSDRÜCKLICH anmerken, mir schon oft die ÜBERHEBLICHKEIT anderer, gerade in Asien, schon mehr alls einmal die Zornesröte ins Gesicht gestrieben hat.

Martin... der kein Probelm damit hat sich für andere zu entschuldigen

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