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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 25.02.2019, 18:40 
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Old China Hand
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Zitat:
Ich will damit keineswegs behaupten, dass das ein Hype sei. Aber ich frage mich, warum Glutenunverträglichkeit so extrem zugenommen hat in Europa?
Umweltgifte können ja kaum Grund dafür sein, denn dann müsste es in China viel stärker ausgeprägt sein.


Dürfte wohl derselbe Grund sein wie die allgemeine Zunahme der Autoimmunerkankungen: kaum Exposition zu Parasiten.
Aber eine genaue Antwort weiß man heute noch nicht. Man weiß nur, dass gewisse Allergiker ihre Allergie verlieren, wenn man sie mit einer spezifischen Art von Parasiten infiziert werden. Nur ist diese Therapie aus verständlichen Gründen nicht Massentauglich :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 25.02.2019, 19:23 
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Holly hat geschrieben:
Ist es dann so, dass du bei den Hotels anmelden kannst, dass glutenfrei gekocht werden soll? Funktioniert das dort?


Muss ich leider beides mit "Nein" beantworten.

Ich hatte noch niemand dabei, die oder der so "extreme" Komplikationen erwartet. Einfach etwas aufpassen, hat gereicht. Die Gäste hatten mehr eine Glutenunverträglichkeit als Köliakie. Ich denke, das kann nicht mit deiner Tochter verglichen werden.

Einfach etwas aufpassen ist die Devise. Und dann halt trotzdem auch etwas "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss".

Was mich trotzdem noch interessieren würde: Seid ihr denn noch nie z.B. in Italien, Griechenland oder Spanien gewesen? Einfach mal ein Sommerurlaub oder so? Wie löst das eure Tochter dann? Dort kann man ja vielleicht auch nicht immer alles genau abklären.

Sie wird wohl tatsächlich zu Hause bleiben müssen. Das mit dem "neuen" Topf usw. ist völlig illusorisch. Wie geschrieben: Reise und Früchte essen. Ansonsten alles mitnehmen. Dann könnte es klappen. Bei nur zwei Wochen wäre das vielleicht schon eine Alternative.

Grüsse

Haima


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 25.02.2019, 22:10 
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Holly hat geschrieben:
Die Stadt, in der sie eine Woche bleiben und bei Gasteltern untergebracht sind, heißt Huzhou


diese Gasteltern in Huzhou kennen sicherlich https://de.wikipedia.org/wiki/Sheraton_ ... ing_Resort

dort koennt Ihr als Eltern alles auf Englisch "vororganisieren"

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"Either you deal with what is the reality, or you can be sure that the reality is going to deal with you."

Reue ist Verstand der zu spaet kommt

...no wind now waves...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 13:13 
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Neuling

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Zöliakie gibt es schon lange. Auch schon in den achtziger Jahren. Damals waren nur leider die Diagnose Möglichkeiten nicht dieselben, wie heute. Heutzutage kann man Zöliakie mit Bluttests zu Hundert Prozent nachweisen. Daneben, bekommt man bei positivem Bluttest dann auch noch eine Dünndarmbiopsie. Meine Tochter hatte damals mit vier Jahren eine Marsh 3b Diagnose. Das schlechteste ist Marsh 3c. In einem 3b/3c Stadium sind die Darmzotten, die wir benötigen, um Nährstoffe aufzunehmen, nicht mehr nachweisbar, weil sie sich durch die Ernährung mit glutenhaltigen Nahrungsmitteln immer weiter zurückbilden. Unser Immunsystem erkennt Gluten irgendwann als Feind an, deswegen ist es auch eine Autoimmunerkrankung und nicht heilbar. Hinter Zöliakie steckt übrigens ein Gendefekt, den 25% aller Menschen in Europa in sich tragen, aber nur bei ca. 2% bricht die Krankheit dann durch irgendwelche Einflüsse, die man nicht genau kennt, dann auch aus. Der Körper bekriegt bei Aufnahme von Gluten also quasi ununterbrochen sich selbst und attackiert seine eigenen Darmzotten, die dann permanent entzündet sind, deshalb auch das erhöhte Krebsrisiko. Meine Tochter wäre damals mit vier Jahren fast an der unerkannten Zöliakie gestorben. Sie ist ein Jahr davor nichts mehr gewachsen, denn ihr Körper konnte ja keine Nährstoffe mehr aufnehmen, sie konnte nichts mehr bei sich behalten und musste im Krankenhaus mit einer intravenösen Antibiotika Behandlung wieder aufgepäppelt werden, weil ihre Entzündungswerte unglaublich hoch waren. Dann stellten sie auch die Diagnose (war vor zehn Jahren auch noch recht unbekannt) und wir hörten zum allerersten Mal von dieser Krankheit. Mit der glutenfreien Ernährung hat sie sich schließlich wieder erholt, hat wieder angefangen zu wachsen, hatte wieder Kraft um zu spielen, die permanenten Magenschmerzen und das Erbrechen mit dem sie als Kleinkind dauernd konfrontiert war, verschwanden. Stell dir einfach mal vor, du gehst durchs Leben und dir ist immer schlecht, du hast immer Magenschmerzen und muss fast jeden Tag erbrechen und das hört nie auf. Und jetzt stell dir das mal bei einem kleinen Kind vor.

Es gab schon immer Zöliakie, nur bevor man es diagnostizieren konnte, starben die Kinder halt, weil sie nicht "gediehen" sind, oder waren immer kränklich. Bekamen früh Darmkrebs usw.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 13:14 
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Neuling

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vielen Dank für den Hinweis, blackrice. Das klingt in der Tat sehr gut. Da werde ich mich sofort mal erkundigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 13:17 
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Neuling

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Doch wir fahren in Sommerurlaub nach Italien und Spanien. Dort ist Zöliakie viel bekannter, alle kennen das dort. Du bekommst sogar separat hergestellte Hamburger bei McDonalds in Spanien und Italien. Wir suchen uns Hotels, die sich mit glutenfreiem Essen auskennen und die kochen dann separat für unsere Tochter. Die haben glutenfreie Nudeln und glutenfreie Pizza vorrätig usw. In Europa funktioniert das in den Hotels hervorragend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 13:25 
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Neuling

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Was ich mich frage. In diesen 4 Sterne Hotels. Bekommt man da tatsächlich nur chinesisches Essen serviert? Das sind doch zum Teil große internationale Hotelketten, mit europäischen oder amerikanischen Hauptsitzen und ich behaupte mal zum großen Teil auch mit Gästen aus diesen Gebieten. Und dort wird nichts anderes serviert, als Essen aus dem Wok?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 13:41 
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Holly hat geschrieben:
Doch wir fahren in Sommerurlaub nach Italien und Spanien. Dort ist Zöliakie viel bekannter, alle kennen das dort. Du bekommst sogar separat hergestellte Hamburger bei McDonalds in Spanien und Italien.

Wie schon jemand ganz richtig geschrieben hat, klar "kennt" man solche Krankheiten in Europa mehr, einfach weil es sie hier mehr gibt. Die Leute im Westen ernähren sich einfach viel ungesünder, kein Wunder dass ihr da haufenweise Allergien entwickelt habt.
Zitat:
Bekommt man da tatsächlich nur chinesisches Essen serviert? Das sind doch zum Teil große internationale Hotelketten, mit europäischen oder amerikanischen Hauptsitzen und ich behaupte mal zum großen Teil auch mit Gästen aus diesen Gebieten. Und dort wird nichts anderes serviert, als Essen aus dem Wok?

Burki, bist du das wieder mal?? :lol:
Soviel Ignoranz KANN doch gar nicht ernst gemeint sein. Netter Versuch Burki! Am Anfang klang alles ja einigermaßen glaubwürdig, aber als dann auch noch eine 16-jährige ins Spiel kam die "viel zu schüchtern" ist um sich mit Kellnern zu unterhalten wurde mir die Sache langsam suspekt. Aber wie du siehst bin ich nicht der einzige der auf deine spannenden Stories reinfällt. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 14:38 
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Ich habe keine Ahnung, wer Burki ist. Ich habe mir lediglich ein paar Tipps erhofft, wie ich den Schüleraustausch meiner Tochter nach China ev. doch noch hinbekommen könnte und gehe nun die verschiedenen Möglichkeiten durch. Wenn du dich von mir verarscht fühlst, warum antwortest du dann überhaupt noch?

Für mich ist dieses Thema viel zu ernst, als solche Diskussionen mit dir zu führen. Ich habe oben bereits genau erklärt, was es mit Zöliakie auf sich hat. Und natürlich bekomme ich in internationalen Hotels nicht nur landestypische Kost. Ich habe das Gefühl, du warst noch nie in einem großen Hotel in Spanien, Italien, etc. Dort sind die Gerichte auch nicht ausschließlich landestypisch, sondern großteils dem Geschmack der Gäste angepasst. Chinesische Gäste bekommen hier in Deutschland ja auch in Hotels, in denen viele chinesische Gäste übernachten, bspw. Nudelsuppe zum Frühstück. Weshalb ich meine Frage, ob man auch etwas anderes als Wokgerichte, bspw. in einem Sheraton Hotel in China bekommt nicht wirklich so abwegig finde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 15:09 
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Holly hat geschrieben:
Zöliakie gibt es schon lange. Auch schon in den achtziger Jahren. Damals waren nur leider die Diagnose Möglichkeiten nicht dieselben, wie heute. Heutzutage kann man Zöliakie mit Bluttests zu Hundert Prozent nachweisen.
...
Es gab schon immer Zöliakie, nur bevor man es diagnostizieren konnte, starben die Kinder halt, weil sie nicht "gediehen" sind, oder waren immer kränklich. Bekamen früh Darmkrebs usw.


Das glaube ich gerne. Allerdings gibt es einen Riesenunterschied zwischen dem Zustand, dass man "kränklich" ist oder irgendwann in jungem Alter an Darmkrebs erkrankt und dem Zustand, wo man wegstirbt oder tagelang daniederliegt...
Es mag sein, dass es auch in meinem Umfeld damals undiagnostizierte Glutenunverträglichkeit gab, aber deswegen gestorben ist keiner.

Oder anders: Du beschriebst die Auswirkungen bei Deiner Tochter wie folgt:
"Bei einem Diätfehler liegt meine Tochter drei Tage lang mit schweren Magenkrämpfen, Durchfall und Erbrechen im Bett und braucht eine Woche, um wieder auf die Beine zu kommen."
Sowas hatte in meinem Umfeld garantiert keiner!

WIe gesagt, ich glaube nicht, dass das ein Hype oder eingebildete Krankheit ist, mir scheint das sehr real zu sein, aber ich wüsste gerne, warum es einen so steilen Anstieg so krasser Krankheitsbilder gibt bzw. warum das so regional unterschiedlich verteilt ist.

Holly hat geschrieben:
Weshalb ich meine Frage, ob man auch etwas anderes als Wokgerichte, bspw. in einem Sheraton Hotel in China bekommt nicht wirklich so abwegig finde.


ich glaube, mit einer solchen Frage tritts Du manchem auf den Schlips. Chinesische Küche ist nun sehr vieles unterschiedliches, auch regional sehr unterschiedlich und garantiert nicht nur Wok... Wenn Du chinesische Küche nur vom Asiarestaurant kennst, dann kennst Du gar keine chinesische Küche.

Holly hat geschrieben:
Und natürlich bekomme ich in internationalen Hotels nicht nur landestypische Kost. Ich habe das Gefühl, du warst noch nie in einem großen Hotel in Spanien, Italien, etc. Dort sind die Gerichte auch nicht ausschließlich landestypisch, sondern großteils dem Geschmack der Gäste angepasst.


eben, auf den Geschmack der Gäste, also großer Gästegruppen. Wenn ein Hotel in Spanien oder auch in Thailand vorwiegend deutsche Gäste hat, dann wird es auch Kassler und Sauerkraut ins Programm nehmen. Aber nicht für einen einzelnen Gast...

Holly hat geschrieben:
mit europäischen oder amerikanischen Hauptsitzen und ich behaupte mal zum großen Teil auch mit Gästen aus diesen Gebieten.


Sicher nicht, sogar in den "westlichsten" Hotels ist die Mehrheit der Gäste wenn nicht Chinesisch, so doch Asiatisch.
Wenn es "internationale Küche" gibt, dann dürfte sehr oft eher koreanische oder japanische Küche gemeint sein...

Überhaupt halte ich den Ansatz für wenig erfolgversprechend... Für 14 Tage scheint im Notfall dann noch am ehesten die Option zu existieren, dass Deine Tochter sich Essen für diese Zeit mitnimmt. Zwei Wochen sind nicht soviel, dass man das nicht schaffen könnte...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 15:16 
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Haima hat geschrieben:
Reis und Früchte essen. Ansonsten alles mitnehmen. Dann könnte es klappen. Bei nur zwei Wochen wäre das vielleicht schon eine Alternative.


genau, das scheint mir der einzig gangbare Weg, obwohl da natürlich ein Stück weit der Spass an der Reise verlorengeht, wenn man so auf Diät gesetzt ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 15:26 
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Neuling

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Es tut mir leid, wenn ich manchen Leuten hier auf den Schlips getreten bin. Ich war noch niemals in China, und habe auch keine Ahnung, wie es dort ist. Deswegen dachte ich, ich wende mich mit meinem Anliegen an dieses Forum, in der Hoffnung, dass jemand vielleicht Erfahrungen hat mit glutenfrei in China, die er/sie mit mir teilen kann. Ich hatte eben die Hoffnung, dass es ev. in den großen Hotels, in denen sie während der Rundreise wohnen werden, mit dem Essen klappen könnte. Aber ihr habt mir dennoch geholfen und ein Stückweit die Augen geöffnet, dass es wohl leider nicht möglich ist, dass meine Tochter bei dem Austausch mitmacht, ohne das Risiko einzugehen, dort dann tagelang krank im Bett zu liegen.

Ich bedanke mich für die vielen hilfreichen Beiträge.

Hier mal ein link zur Zöliakie. https://www.dzg-online.de/das-krankheitsbild.364.0.html

Der steile Anstieg dieses Krankheitsbildes liegt auch mit daran, dass der moderne Weizen künstlich innerhalb kurzer Zeit sehr hochgezüchtet wurde, z.T einen 60% höheren Glutenanteil hat, wie der frühere Weizen, weil Gluten eben gute Backeigenschaften hat. Unser Körper kann sich an diese rasche Veränderung des Weizens eben nicht immer so schnell gewöhnen und schaltet dann bei manchen auf Abwehr. Manche mit genetischer Vorbelastung entwickeln Zöliakie, andere reagieren allergisch auf Weizen, manche bekommen davon Hautkrankheiten, andere fühlen sich einfach nur schlapp, wenn sie zuviel Weizen essen usw.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 15:41 
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da würde ich noch einen interessanten Link hinzufügen wollen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4596973/

Zitat:
"Studies of stored serum show that the prevalence of celiac disease has increased fourfold to fivefold over the past 50 years, and the reason for this rise is unknown, although it may relate to aspects of the hygiene hypothesis (exposure to micro-organisms and antibiotics)"


darin wird auch eine Studie zitiert, die sich mit China beschäftigt:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24324669/
Zitat:
At present, the number of reported celiac disease cases is extremely low in China. The frequencies of the HLA-DQ2.5 and HLA-DQ8 haplotypes were 3.4% (95% confidence interval 1.3-5.5%) and 2.1% (0.1-4.1%), respectively. HLA-DQ2 and HLA-DQ8 antigen frequencies were 18.4% (15.0-21.7%) and 8.0% (4.5-11.4%), respectively.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 17:37 
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Es gab (kurz nach der Wende) ja auch die Frage, weshalb "Ossis" weniger alergisch als "Wessis" seien.

Auch damals wurden dafür zwei Punkte genannt:
1. In der DDR wurde weniger "weg desinfiziert", sondern "nur" normal geputzt.
2. Den Kids dort war der Kontakt mit der "nicht-antiseptischen-Natur" nicht fremd.

Man kann es drehen und wenden, wie man will:
Die Umweltverschmutzung war "drüben" um einiges schlimmer als hier.
Und trotzdem gab es dort weniger Alergiker.

Und der jetzige Vergleich (D. - China) der TE (aka Burki?) stützt diese These.

Ergo: Viel hift nicht immer viel, sondern ist zuviel.

_________________
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schüleraustausch - China
BeitragVerfasst: 26.02.2019, 17:49 
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Ich danke euch für die weiteren Beiträge, die nun leider etwas abschweifen. Da die Ursprünge der Zöliakie oder warum es heute mehr Allergiker gibt, als früher oder in der DDR nicht meine Frage waren. Obwohl ich es unendlich schade finde, dass das Ergebnis dieses Threads so ernüchternd für uns oder vor allem für meine Tochter ausfällt, hat es uns doch sehr weitergeholfen. Und vielleicht hilft es ja auch anderen Betroffenen, die auf der Suche nach glutenfrei in China auf diese Unterhaltung stoßen.


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