China ist wohl zu Recht stolz auf sein Raumfahrtprogramm.
Dennoch sollten sie nicht den Fehler begehen und versuchen "im Alleingang" und als Konkurenz zu den Europäern, Amis und Russen zu fungieren.
Das erinnert mich doch sehr stark an dea "Wettrennen zum Mond".
Die Folgen von damals sind bekannt:
Amis: 1. auf dem Mond - aber danach kein richtiges Konzept, wies weiter gehen sollte.
Russen: 1. Satelit und 1. Mensch im All - aber "Mondwettrennen" verloren.
Konsequenz: Sie konzentrierten siich auf die Entwicklung und den Ausbau von Raumstationen.
Es gab in den späten 80ern sogar einen automatischen Flug eines russischen "Space Shuttles". Die BURAN sah dem US-Shuttles äusserlich sehr ähnlich, hatte aber bessere Leistungsdaten. Das Projekt wurde aber aus Kostengründen + des Zusammenbruchs der UdSSR eingestellt.
Europäer: Sie konzentrierten sich von Anfang an auf die Entwicklung eigener "Trägersysteme (ARIANE) um den Amis das "Satelitengeschäft zu überlassen.
Nachdem sich immer mehr herauskristallisierte, dass die Raumfahrt auf nationaler Ebene (speziell die bemannte) kaum noch sinnvoll zu finanzieren war, setzte sich in Ost und West langsam die Erkentnis durch, das es sinnvoller ist die jeweiligen Recourssen und Fähigkeiten zu KOMBINIEREN, anstatt weiter als Konkurenten gegeneinander zu arbeiten.
Konsequenz: Die ISS (International Space Station)
Deshalb mein Rat: Alle Beteiligten sollten sich ein einen Tisch setzen und China als vollwertiges Mietglied zur Mitarbeit bei der ISS zu gewinnen.
Und China sollte dieses Angebot dann auch annehmen.
Denn die Zeit für reine "Prestige-Projekte" in der Raumfahrt sollte aus den o. g. Gründen vorbei sein.
Ausserdem bin ich davon überzeugt, dass durch die internationale Zusammenarbeit im Weltraum auch das Verhältnis aller Beteiligten hier auf der Erde verbessert werden kann.
Deshalb mein Plädoyer: Große Projekte wie Mondbasis, Marsflug etc. nur INTERNATIONAL zu betreiben.
Wow ... schon wieder so ein "Star Trek" beeinflusster Gedanke
