Die Nähe zu Gewässer erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, dass die örtliche Bevölkerung schwimmen kann.In meiner Heimatstadt gibt es sehr viele Gewässer und in meiner Kindheit waren im jeden Sommer die Flüsse dort voller Schwimmer (wobei heute viele Flüsse allerdings durch die Industrie so verschmutzt sind, dass viele Menschen die Flüsse scheuen).Diese Möglichkeiten gab/gibt es in vielen wasserarmen Regionen Nordchinas eben nicht!laogai hat geschrieben:Nur weil Leute in der Nähe von Gewässer lebt heißt das noch lange nicht, dass diese automatisch schwimmen können.Huangming hat geschrieben:Wobei man in Sachen Schwimmen zwischen Nordchinesen und Südchinesen unterscheiden muss.In Nordchina können definitiv prozentual viel weniger schwimmen als im Jangtse-Delta, das traditionell als " Heimat des Wassers" gilt (水乡), da sich dort sehr viele Gewässer befinden.Viele Kleinstädte im Jangtse-Delta sind fast wie Venedig, d.h. überall Flüsse als Wasserstraßen durch die Stadt.Die Soldaten konnten schwimmen, weil sie es in ihrer Ausbildung gelernt und trainiert haben. Siehe dazu auch Chinese Traditional Swimming.Huangming hat geschrieben:Das Jangtse-Delta stellte im alten China schon immer die stärkste Flotte China her.Jemals von der Geschichte der Drei Königreiche gehört? Da haben 50.000 Soldaten der Wu (Jangtse-Delta) und Liu Bei das 200.000-Mann starke nordchinesische Heer bei der Schlacht von Chibi vernichtend geschlagen und fast aufgerieben, weil die meisten nordchinesischen Soldaten nicht schwimmen konnten.
Dass Chinesen nicht Wasserscheu sind, aber gerne Schwimmhilfen in Anspruch nehmen kann man zum Beispiel hier sehen![]()
Als ich dort war, war es zum Glück nicht so voll
Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
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Huangming
Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Hallo laogai,
Also meiner Meinung nach sind Sie ein Chinese. Aber das ist ja kein Beinbruch.
Das mit dem schwimmen wurmt euch doch.
Wenn ich mal in Sanya am Strand bin und die Chinesen-Zone durchbrochen habe, kann man dort sogar schwimmen. Und diese Zone bewegt sich je nach Meeresgrund-Beschaffenheit zwischen 10 und 15 Metern vom Strand entfernt. Danach ist kaum noch ein Chinese anzutreffen und die freie Welt beginnt.
Aber die Theorie, dass im Norden Chinas weniger Schwimmer anzutreffen ist als im Sueden, ist schlicht nicht richtig. Ich war schon mehrmals in Qingdao, also da sind die Leute des Schwimmens wegen schon top drauf.
Na ja, Chinesen haben eben fuer alles eine Entschuldigung. Die beste ist immer: "Because it's China" ...
Bis die Tage
Also meiner Meinung nach sind Sie ein Chinese. Aber das ist ja kein Beinbruch.
Das mit dem schwimmen wurmt euch doch.
Wenn ich mal in Sanya am Strand bin und die Chinesen-Zone durchbrochen habe, kann man dort sogar schwimmen. Und diese Zone bewegt sich je nach Meeresgrund-Beschaffenheit zwischen 10 und 15 Metern vom Strand entfernt. Danach ist kaum noch ein Chinese anzutreffen und die freie Welt beginnt.
Aber die Theorie, dass im Norden Chinas weniger Schwimmer anzutreffen ist als im Sueden, ist schlicht nicht richtig. Ich war schon mehrmals in Qingdao, also da sind die Leute des Schwimmens wegen schon top drauf.
Na ja, Chinesen haben eben fuer alles eine Entschuldigung. Die beste ist immer: "Because it's China" ...
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Der Hauptgrund dürfte wohl sein, dass es im Gegensatz zu Deutschland keinen Schwimmuntericht in der Schule gibt. Meine Frau kann schwimmen, weil sie früher von ihrem Vater dazu gezwungen wurde und sie einen Schwimmkurs besuchen musste.robbe hat geschrieben:Weshalb können nur so wenig Chinesen schwimmen? Gibt es da irgendein speziellen Grund?
Eigentlich sind doch viele Gebiete in China von Hochwasser gefährdet. Daher könnte man ja annehmen, dass sich ein gewisses Schwimmverhalten in den Jahren entwickelt hat^^
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Huch, hier steht ja noch eine Antwort aus

Wobei ich befürchte, dass du eher Huangming und nicht mich meintest
Ich habe dunkelblonde Haare (ein paar graue sind inzwischen auch darunter), blaue Augen und eine verdammt lange Nase. Das dürfte mich also disqualifizieren ein Chinese zu sein. Aber "deine Meinung" ehrt mich natürlich ein bisschen...rpm-U hat geschrieben:Hallo laogai,
Also meiner Meinung nach sind Sie ein Chinese. Aber das ist ja kein Beinbruch.
Wobei ich befürchte, dass du eher Huangming und nicht mich meintest
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Ich als Europäer war mit über 25 Jahren, 4 Jahren Schwimmunterricht in der Schule und 3 (!) DLRG-Schwimmkursen immer noch Nichtschwimmer und Verfechter der Theorie, daß ich aufgrund fehlenden Körperfettes und zu schwerer Knochen einfach schon von den Voraussetzungen her niemals schwimmen werden kann und immer ertrinken muss und mich jedesmal im freibad lächerlich mache! (Tauchen konnte ich allerdings und hat mir auch Spaß gemacht).
Und dann kam meine chinesische Freundin, wollte mit Sport machen und dumemrweise auch ins Schwimmbad und da ich vor ihr nicht doof dastehen wollte bin ich auch ins Becken und habe tapfer nach 15 Metern Wasser geschluckt. Doch oh Wunder! Beim dritten Schwimmbadbesuch konnte ich schon 30 Meter weit ohne Wadenkrämpfe schwimmen und heute düse ich meiner (inzwischen) Frau im Becken davon!
Und das alles nur, weil ich einer der wenigen Chinesinnen getroffen habe, die schwimmen kann.
Allerdings muss ich sagen, mich amüsieren die Bilder von dem Olympia-Schwimmbad in Peking auch immer wieder, wenn man die ganzen Leute in den orangenen Schwimmwesten sieht...
Und dann kam meine chinesische Freundin, wollte mit Sport machen und dumemrweise auch ins Schwimmbad und da ich vor ihr nicht doof dastehen wollte bin ich auch ins Becken und habe tapfer nach 15 Metern Wasser geschluckt. Doch oh Wunder! Beim dritten Schwimmbadbesuch konnte ich schon 30 Meter weit ohne Wadenkrämpfe schwimmen und heute düse ich meiner (inzwischen) Frau im Becken davon!
Und das alles nur, weil ich einer der wenigen Chinesinnen getroffen habe, die schwimmen kann.
Allerdings muss ich sagen, mich amüsieren die Bilder von dem Olympia-Schwimmbad in Peking auch immer wieder, wenn man die ganzen Leute in den orangenen Schwimmwesten sieht...
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weissnicht
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Also, hier geht es doch nicht darum, ob die damals vor ort anwesenden Chinesen schwimmen können. Es geht vielmehr darum, wieso ergreifen sie überhaupt keine Maßnahmen, um die ins wasser gefallene Frau zu retten. Sie sollen sich doch gleich auf die suche machen, nach Stangenähnlichen Dingen oder Tauen(Schnur),Reifen als Rettungsringen usw.. falls all diese Dinge nicht zu finden waeren, koennen sie immer noch die Polizei oder Feuerwehr anrufen. Hat da niemand ein handy dabei? Aber anscheinend tun sie gar nichts und gucken da tatenlos zu. Tatenloses zuschauen ist in den letzen Jahren chinaweit zu einem Volkssport geworden, wenn ein Mitbürger in Not gerät. Ja, traurig aber wahr. Solche nachrichten sorgen für landesweite Diskussionen. Aber die haben wohl nicht vieles ausgerichtet.
Ich habe mal festgestellt,dass einige Vorredner zu China-freundlich sind. Als chineser weiss ich natürlich das zu schätzen, manchmal habt ihr damit sicherlich auch recht, aber manchmal faende ich, dass ihr zu gütig seid. Haha
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Tatenloses Zusehen ist kein "chinesischer Volkssport der letzten Jahre", sondern hat eine Tradition, die schon ein paar hundert, wenn nicht gar tausend Jahre alt ist. Von der Indifferenz gegenüber anderen Mitbürgern in China haben schon viele Reisende aus dem Westen über die letzten zweihundert Jahre berichtet.weissnicht hat geschrieben:[...]Aber anscheinend tun sie gar nichts und gucken da tatenlos zu. Tatenloses zuschauen ist in den letzen Jahren chinaweit zu einem Volkssport geworden, wenn ein Mitbürger in Not gerät. Ja, traurig aber wahr.
Werden sie aber bald! Man darf nämlich nicht vergessen, dass "landesweite Diskussionen" bis vor wenigen Jahren in China unmöglich waren. Nicht (nur) wegen der Zensur, sondern wegen der fehlenden Infrastruktur im Kommunikationssektor!weissnicht hat geschrieben:Solche nachrichten sorgen für landesweite Diskussionen. Aber die haben wohl nicht vieles ausgerichtet.
Übrigens: Das Wort Chineser gibt es im Deutschen nicht. Die männliche Form ist Chinese, die weibliche Chinesin
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
mmmh.....weissnicht hat geschrieben:Tatenloses zuschauen ist in den letzen Jahren chinaweit zu einem Volkssport geworden, wenn ein Mitbürger in Not gerät. Ja, traurig aber wahr. Solche nachrichten sorgen für landesweite Diskussionen. Aber die haben wohl nicht vieles ausgerichtet.
http://www.guardian.co.uk/world/video/2 ... hina-video
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
vielen dank dafür ,dass du mich auf meinen Fehler hinweist. Ansonsten würde ich überall den Fehler mit mir tragen wie ein Kainsmal. Wäre nicht gerade toll. Die sprachlichen Kleinigkeiten sind aber heimtuekisch!laogai hat geschrieben:Tatenloses Zusehen ist kein "chinesischer Volkssport der letzten Jahre", sondern hat eine Tradition, die schon ein paar hundert, wenn nicht gar tausend Jahre alt ist. Von der Indifferenz gegenüber anderen Mitbürgern in China haben schon viele Reisende aus dem Westen über die letzten zweihundert Jahre berichtet.weissnicht hat geschrieben:[...]Aber anscheinend tun sie gar nichts und gucken da tatenlos zu. Tatenloses zuschauen ist in den letzen Jahren chinaweit zu einem Volkssport geworden, wenn ein Mitbürger in Not gerät. Ja, traurig aber wahr.
Werden sie aber bald! Man darf nämlich nicht vergessen, dass "landesweite Diskussionen" bis vor wenigen Jahren in China unmöglich waren. Nicht (nur) wegen der Zensur, sondern wegen der fehlenden Infrastruktur im Kommunikationssektor!weissnicht hat geschrieben:Solche nachrichten sorgen für landesweite Diskussionen. Aber die haben wohl nicht vieles ausgerichtet.
Übrigens: Das Wort Chineser gibt es im Deutschen nicht. Die männliche Form ist Chinese, die weibliche Chinesin
ob das tatenlose Zuschauen ein chinesicher oder europäische Volkssport ist, darüber habe ich nicht recherchiert, soll ich mich lieber nicht äußern. Ich wolte mit meinem vorherigen Beitrag nur sagen, dass dieses Verhalten leider immer größere Verbreitung findet.
und zu der Auswirkung der Dikussionen wollte ich auch was sagen. Ob Sie tatsächlich was bringen ,sprich, die tatlosen Passanten zum Eingriff bewegen, hat mit der Lockerung der Zensur oder technischen Voraussetzungen in der Kommunikation nichts zu tun. Menschliches Verhalten ändern erfordert einen langen Prozess. Einige Faelle, bei denen der zur Hilfe eilende von dem Opfer eines Unfalls bezichtigt wurde, dass er der Täter sei, machen wieder Schlagzeilen in den Medien. Die koennen nur diesen Prozess erheblich verlangsamen. fuerchte ich.
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Stephan1975
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Re: Uruguayerin rettete Chinesin und beschämt China
Ist doch toll, dass eine Ausländerin in China eine Chinesin gerettet hat. Die Gründe, warum Chinesen nicht geholfen haben, wurde ja bereits genug erwähnt. Sicherlich ist auch das Retten nochmals etwas anderes als mal so ein paar Bahnen schwimmen.
Ist doch gut für das Ansehen aller Ausländer - warum das China beschämen sollte, verstehe ich nicht so wirklich. Frage mich, warum der Mann (so habe ich das verstanden) seine Frau ins Wasser springen liess, er aber schön im Trockenen blieb.....
Ist doch gut für das Ansehen aller Ausländer - warum das China beschämen sollte, verstehe ich nicht so wirklich. Frage mich, warum der Mann (so habe ich das verstanden) seine Frau ins Wasser springen liess, er aber schön im Trockenen blieb.....
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