Gesundheitssystem am Ende?

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
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bossel
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von bossel »

Phytagoras hat geschrieben:Mag zwar arrogant klingen, aber ich kriege immer mehr das Gefühl, dass die Bürger dumm sind.
Warum soll es arrogant sein, wenn Du Dich selber als dumm bezeichnest? Ist doch OK.
Oder bist Du kein Bürger?
Ich weiß echt nicht, was mit "den Bürgern" los ist. Ich sah letztens im TV ne Demonstration in Paris. Riesig. Tausende von Leuten. SO muss es aussehen.
Und nicht wie der "bequeme" Deutsche irgendwie auf der Couch sitzen und sich dennoch aufregen.
Heißt das, daß Du glaubst, in Frankreich werden solche Shows wie "Bauer sucht Frau" oder DSDS nicht gesehen & stattdessen gehen die Leute demonstrieren?
Erschiene mir etwas naiv, um nicht zu sagen "dumm". :mrgreen:


robbe hat geschrieben:Ist doch totaler Blödsinn, Leute über etwas abstimmen zu lassen von dem sie 0 Ahnung haben...
Na, das gilt dann aber auch für Parlamente. Die Leutchen, die da sitzen,l haben auch oft genug keine Ahnung von dem, worüber sie abstimmen.

Willst Du eine Expertendemokratie? Wie soll's funktionieren?
robbe
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von robbe »

bossel hat geschrieben:
robbe hat geschrieben:Ist doch totaler Blödsinn, Leute über etwas abstimmen zu lassen von dem sie 0 Ahnung haben...
Na, das gilt dann aber auch für Parlamente. Die Leutchen, die da sitzen,l haben auch oft genug keine Ahnung von dem, worüber sie abstimmen.

Willst Du eine Expertendemokratie? Wie soll's funktionieren?
Wenigstens hat jede Partei (zumindest jede größere) ein Arbeits-/Expertengruppe zu jedem Thema mit höchstwahrscheinlich besser qualifizierten Personal als der Bundesdurchschnitt. Klar hat nicht jeder Abgeordnete das Fachwissen für jedes Thema, aber dafür sind dann ja die Arbeits-/Expertengruppen da, um ihren Parteimitgliederen zu berichten.
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bossel
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von bossel »

robbe hat geschrieben:Wenigstens hat jede Partei (zumindest jede größere) ein Arbeits-/Expertengruppe zu jedem Thema mit höchstwahrscheinlich besser qualifizierten Personal als der Bundesdurchschnitt. Klar hat nicht jeder Abgeordnete das Fachwissen für jedes Thema, aber dafür sind dann ja die Arbeits-/Expertengruppen da, um ihren Parteimitgliederen zu berichten.
Naja, aber das könntest in größerem Maßstab dann auch der Bevölkerung anbieten. & genau wie im Parlament werden die meisten dann trotzdem nicht nach Ansicht der Fakten urteilen, sondern aufgrund ihrer parteilichen Affiliation, persönlicher Vorlieben oder einfach, weil der Vorschlag so gut klingt.
So ist das Leben ...
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von Aremonus »

Eine Demokratie fällt nicht Sach- sondern Wertentscheide. Und da ist jeder persönlich ein Experte - die Sachentscheiden werden weiterhin von entsprechenden Experten gefällt.

Eine Demokratie entscheidet also über Gesetze (z.B.: wir investieren 20 Mrd. in die Bahninfrastruktur). Verordnungen werden dann von der entsprechenden Regierung (respektive nicht-referendumspflichtige einfache Erlasse vom Parlament) beschlossen. Im Konkreten beispiel würde die Regierung also sagen "Wir bauen den Tunnel X, erneuern die Strecke Y und erstellen die Hochgeschwindigkeitslinie Z".

Als Stimmbürger kann man bei durchschnittlicher Informationslage problemlos beurteilen, ob man sparen oder investieren will - das macht auch jeder von uns im Alltag.

Dennoch gab es auch bei uns in der Schweiz Entscheide, die mich als Bürger überforderten oder zu denen ich keine klare Meinung hatte - da sparte ich mir dann einfach den Urnengang. Diese sind jedoch in der klaren Minderheit (<10%).
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von robbe »

Aremonus hat geschrieben: Als Stimmbürger kann man bei durchschnittlicher Informationslage problemlos beurteilen, ob man sparen oder investieren will - das macht auch jeder von uns im Alltag.
Aber nicht jeder weiß was in einer bestimmten Situation angebracht ist... Ist ja schön, wenn man weiß was man will, aber schon bisschen doof, wenn es dann einfach eine dumme Entscheidung wäre.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von eigelb »

ist ja bald wie in amerika
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von NHR »

robbe hat geschrieben: Da kommt wieder das Problem, was im vorigen Post angesprochen wurde... Die Qualifikation der Bürger, die dann über richtig wichtige Dinge abstimmen dürfen.
Ist doch totaler Blödsinn, Leute über etwas abstimmen zu lassen von dem sie 0 Ahnung haben...
Ich glaube kaum, dass viele Wähler Lust hätten sich über die Themen solcher Abstimmungen dann zu informieren.. Passiert ja nicht mal wirklich bei der Bundestagswahl... Und selbst wenn, stellt sich dann noch die Frage der Qualifikation.
Du hast den Beitrag von Aremonus nicht richtig verstanden.
Er hat doch argumentiert, dass viele Politiker auch keinen blassen Schimmer von den komplexeren Thematiken haben.
Für die haben sie Berater, die aber auch meist an die Entscheidungen der Politiker gebunden sind. Denen geht es in erster linie nicht um eine technisch perfekte Lösung, sondern um Dinge wie Wahlen, politische Macht, Bedienung einer Lobby.
Es sollte nicht vergessen werden, dass viele führende Politiker nach ihrer politischen Karriere hochdotierte Jobs annehmen, die sie nur über Kontakte erhalten, die wir als Wähler ihnen durch das Wahlergebnis quasi zuschanzen.
Kurz gesagt: Politiker verfolgen sehr oft ganz andere Ziele als Fachexperten ,die als ihre Berater agieren und häufig nichts weiter als Statisten sind.


Dahingehend ist seine Schlussfolgerung schon ganz richtig: solange genügend Informationen für die Bürger existieren bzw diese zugänglich sind, kann man davon ausgehen, dass auch die Wähler zumindest grundlegende, normative Entscheidungen über das gesellschaftliche System, in dem sie leben wollen, selbst fällen können.


Einen Versuch wäre es mir allemal wert, da ich nichts mehr vom demokratischen System in Deutschland halte. Es ist zu einer Parteienoligarchie verkommen, in der die großen 4 nur noch Einheitsbrei regieren. Das hat man nicht zuletzt eindrucksvoll an den Grünen gesehen, deren Politik sich während der Regierungsbeteiligung grundlegend änderte. Bis sie wieder in der Opposition waren, versteht sich.
Ich erlebe nur partei- und machtpolitisch motivierten Stillstand in diesem Land.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von corneta »

Bis jetzt hatte ich zu diesem Thema keine eindeutige Meinung, weil ich einfach normalerweise selten und nur in Notfällen zum Arzt gehe.

Seit 2 Monaten habe ich ungewollt, aber regelmäßig Kontakt mit der Spezie Arzt. Daraus hat sich für mich folgendes herauskristalisiert:

Wehe, du begibst dich in die Fänge eines Arztes und weißt nicht, was du hast. Dann fängt die Odysee erst mal beim Hausarzt an. Der kennt nur die nullachtfünfzehn-Krankheiten und alle Sympthome werden so lange interpretiert, bis sie irgendwie passen. Eigene Beobachten werden ignoriert und wehe wehe, der Patient hat sich selber informiert. Danach kommt die Überweisung zum Facharzt. Der schießt dann erst mal mit Kanonen auf Spatzen und schickt einen ohne zu zucken durch eine Reihe Untersuchungen, egal ob die zielführend sind, oder nicht, außer man wehrt sich. Nach 2 Monaten ist man dann immer noch keinen Schritt weiter, aber die Kohle fließt erst mal. Die Ärzte sind also nicht ganz unschuldig an der Situation.

Dann würde ich auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Kosten für den Patienten transparent sind. Der gemeine Kassenpatient hat weder eine Ahnung was eine Behandlung noch was Medikamente kosten. Ich bin mir sicher, das der ein oder andere ganz schön zusammenzucken würde, wenn er mal einen Blick auf die Rechnung wirft und sich dann überlegt, ob es denn dringend nötig ist, bei jedem Schnupfen zum Arzt zu rennen.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von ingo_001 »

NHR hat geschrieben:Dahingehend ist seine Schlussfolgerung schon ganz richtig: solange genügend Informationen für die Bürger existieren bzw diese zugänglich sind, kann man davon ausgehen, dass auch die Wähler zumindest grundlegende, normative Entscheidungen über das gesellschaftliche System, in dem sie leben wollen, selbst fällen können.
Sollte man annehmen.
Ob das aber wirklich so ist steht auf einem anderen Blatt.
Zu viele Leute kümmern sich nicht selbst um die Info-Suche, sondern lassen sich durch Zeitungsartikeln u.Ä. das Denken abnehmen - in der irrigen Annahme, dass diese "vorgekauten" Infos auf Unparteilichkeit beruhen.
NHR hat geschrieben:Einen Versuch wäre es mir allemal wert, da ich nichts mehr vom demokratischen System in Deutschland halte. Es ist zu einer Parteienoligarchie verkommen, in der die großen 4 nur noch Einheitsbrei regieren. Das hat man nicht zuletzt eindrucksvoll an den Grünen gesehen, deren Politik sich während der Regierungsbeteiligung grundlegend änderte. Bis sie wieder in der Opposition waren, versteht sich.
Ich erlebe nur partei- und machtpolitisch motivierten Stillstand in diesem Land.
Deinen ersten Teilsatz, stimme ich aus o.g Grund nicht generell zu.
Es gibt Themen, die zu sensibel sind, um sie aufgrund kurzzeitiger Stimmungen derart zu behandeln.
M.E. sollten aber Themen, die direkt das Alltagsleben betreffen (wie z.B. die Gesundheitspolitik) stärker vom Volk mitbestimmt werden. Denn da weiss der "08/15"-Wähler, dass es ihn konkret betrifft.
Dem Rest Deiner Aussage kann (ja - muss) ich leider voll zustimmen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von robbe »

ingo_001 hat geschrieben:
NHR hat geschrieben: M.E. sollten aber Themen, die direkt das Alltagsleben betreffen (wie z.B. die Gesundheitspolitik) stärker vom Volk mitbestimmt werden. Denn da weiss der "08/15"-Wähler, dass es ihn konkret betrifft.
Deswegen sollen einzelne Bürger darüber direkt abstimmen? Unpopuläre Entscheidungen müssen nicht immer die falschen sein... Glaubst du ein Einzelner (bzw. die Mehrheit der Einzelnen) stimmt gegen sein Wohl, auch wenn es eigentlich sinnvoll wäre dafür zu stimmen? Bin mir nicht sicher, ob viele Bürger solch eine Weitsicht haben oder dann doch so wählen, dass es für sie alleine das beste ist.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von ingo_001 »

robbe hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:M.E. sollten aber Themen, die direkt das Alltagsleben betreffen (wie z.B. die Gesundheitspolitik) stärker vom Volk mitbestimmt werden. Denn da weiss der "08/15"-Wähler, dass es ihn konkret betrifft.
Bin mir nicht sicher, ob viele Bürger solch eine Weitsicht haben oder dann doch so wählen, dass es für sie alleine das beste ist.
Weitsichtiger als es die Politiker sind.
Beispiel: Steuersenkungsdiskussion: Während die FDP bis vor wenigen Monaten nicht aufhörte Steuersenkungen zu postulieren, obwohl es die Lage - objektiv betrachtet - nicht hergibt, sagt ein Grossteil der Bevölkerung, dass diese Forderung unter den gegebenen Umständen mehr als nur quatsch ist.
Und kaum werden die Wirtschafts-Prognosen freundlicher, geht das Theater von vorn los.
Anstatt die Schulden weiter abzubauen, wird die Steuersenkungsratekarte wider besseren Wissens gezückt.
Wenn man den dies bezgl. Umfragen trauen darf, dann sieht die Bevölkerung durchaus, dass für Steuersenkungen nun wirklich kein Platz in der Kasse ist.
Und das gespart werden muss (auch bei einem selbst) ist auch klar.
Nur: Die Politiker versaubeuteln diese bestehende Bereitschaft, indem sie so weiter wurschteln wie bisher und die aufkommenden Lasten fast zur Gänze der "Normal-Bevölkerung" aufbrummen.
Da wird mal flux die Tabaksteuer erhöht ...
Als das seinerzeit ROT/GRÜN tat, war gerade die FDP schärfste Kritikerin.
Ich denke, dass die Politiker da (aus Machterhaltungsgründen) vorsätzlich kurzsichtig sind und nur in 4-Jahres-Zeiträumen denken.
Die andere Möglichkeit ist noch beängstigender: Sie sind wirklich ... unfähig - aus Dummheit.
Die Zeiten, in denen Politiker wirklich dem Allgemeinwohl gedient haben und nicht vornehmlich den eigenen Interessen ist lange vorbei - leider.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von bossel »

ingo_001 hat geschrieben:Anstatt die Schulden weiter abzubauen, wird die Steuersenkungsratekarte wider besseren Wissens gezückt.
Wider besseren Wissens?
Das Problem ist doch, daß es Argumente für beide Richtungen gibt.

Die Zeiten, in denen Politiker wirklich dem Allgemeinwohl gedient haben und nicht vornehmlich den eigenen Interessen ist lange vorbei - leider.
Hmm, wann gab es diese Zeiten denn?
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

Beitrag von NHR »

ingo_001 hat geschrieben: Sollte man annehmen.
Ob das aber wirklich so ist steht auf einem anderen Blatt.
Zu viele Leute kümmern sich nicht selbst um die Info-Suche, sondern lassen sich durch Zeitungsartikeln u.Ä. das Denken abnehmen - in der irrigen Annahme, dass diese "vorgekauten" Infos auf Unparteilichkeit beruhen.



Deinen ersten Teilsatz, stimme ich aus o.g Grund nicht generell zu.
Es gibt Themen, die zu sensibel sind, um sie aufgrund kurzzeitiger Stimmungen derart zu behandeln.
M.E. sollten aber Themen, die direkt das Alltagsleben betreffen (wie z.B. die Gesundheitspolitik) stärker vom Volk mitbestimmt werden. Denn da weiss der "08/15"-Wähler, dass es ihn konkret betrifft.
Dem Rest Deiner Aussage kann (ja - muss) ich leider voll zustimmen.

Das sehe ich sogar ähnlich. Es geht mir nicht darum, dass die Politik bei jeder Entscheidung das Volk fragen muss, sondern dass dieses zumindest bei grundlegenden Entscheidungen geschieht und auch darüber hinaus geeignete Instrumente hätte, die Entscheidungen der Politik zu beeinflussen.

Solche direkte Demokratie bedeutet ja nicht, dass das Volk auf einmal die Politik formal und technisch gestaltet. Das ginge gar nicht, denn hierbei
sind das Condorcet-Paradoxon und das Arrowsche Unmöglichkeitstheorem zu beachten.
Sie bilden eine fundierte wissenschaftliche Grundlage, auf deren Basis das Volk durchaus richtungsweisende Entscheidungen treffen könnte.
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Re: Gesundheitssystem am Ende?

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bossel hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:Anstatt die Schulden weiter abzubauen, wird die Steuersenkungsratekarte wider besseren Wissens gezückt.
Wider besseren Wissens?
Das Problem ist doch, daß es Argumente für beide Richtungen gibt.
Das ist richtig. Die Frage ist hier, ob eine Gesellschaft neue Schulden in Kauf zu nehmen bereit ist, um solche Steuersenkungen zu erreichen.
Denn die ökonomische Realität quasi aller westlichen Länder, also auch der BRD ist, dass sie durch die bereits vorhandene Verschuldungsquoten inzwischen enorme Zinslasten zu bedienen haben, und das dafür aufgewendete Geld wiederum nicht im Haushalt normal eingestzt werden kann.

bossel hat geschrieben:
Die Zeiten, in denen Politiker wirklich dem Allgemeinwohl gedient haben und nicht vornehmlich den eigenen Interessen ist lange vorbei - leider.
Hmm, wann gab es diese Zeiten denn?
Vielleicht die wohl unglücklichste Gestalt der deutschen politischen Geschichte: unser Willhelm II?
Der musste ja aber auch keine Wahlen gewinnen 8)
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