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 Betreff des Beitrags: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 13:41 
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Neuling

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Hallo allerseits,

ich bin wegen Visumfragen (Schengenvisum für chines. Staatsbürger) mal auf eurer Forum gestoßen. Ich denke, die Informationen haben mir da schon viel weiter geholfen. Dafür schon mal vielen Dank! :wink:

Nun habe ich mich gerade registriert, weil ich von einem Pfand in Höhe von 70 000 Yuan gehört habe, davon aber bislang noch nirgendwo was gelesen habe.

Aber mal von vorne:
Ich bzw. meine Eltern stammen aus China und sind hier aber schon seit langem eingebürgert. Nun werde ich im Mai heiraten und einige meiner chinesischen Verwandten (Cousine+Ehemann, Cousin+Ehefrau, Onkel) möchten gerne dabei sein. Insgesamt sind es 10 Leute.
Nun kann ich bzw. können meine Eltern vermutlich nicht 10 Leute einladen und für alle eine Verpflichtungserklärung abgeben. Irgendwo sind sie zwar mit mir bzw. meinem vater verwandt, aber als Besuch von Angehörigen wird es wohl auch nicht klappen.
Nun möchten sie Ihr Visum also als einfache Touristen beantragen. Hat damit jemand Erfahrung?

Mein Onkel hat mir nämlich heute erzählt, dass die chinesische Regierung 70 000 Yuan Pfand fordert, wenn ein Chinese alleine (also ohne Reisegruppe) zu Urlaubszwecken verreist. Über ein Reisebüro und dann in einer geschlossenen Reisegruppe würden es 50 000 Yuan sein. Stimmt das? Das habe ich bislang nirgendwo gelesen und ich kann es mir auch kaum vorstellen... :shock:

Also es soll keine Auflage der deutschen Regierung/Botschaft sein, um das Visum zu erlangen, sondern eine Art Pfand für die chinesische Regierung, damit man überhaupt aus dem Land gelassen wird (falls man nicht zurückkehrt).
Habt ihr das schon mal gehört oder mussten eure Gäste das auch bezahlen?

Gäbe es sonst noch eine andere Möglichkeit, sie hierher zu bekommen?
Also uns für sie verbürgen oder Verpflichtungserklärungen würden wir schon abgeben. (Wir kennen uns alle gut und sie sind für mich wie leibliche Geschwister...) Mein Vater befürchtet nur, dass der Botschafter in Peking beim wiederholten Erblicken seines Namens stutzig werden dürfte und die dann nichts bringen würden. :(

Hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen... :?


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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 14:27 
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Erstmal: Herzlich willkommen in unserem Forum.

Wir hatten hier mal eine ähnliche "spiegelverkehrte" Fragestellung:

viewtopic.php?f=41&t=10056&p=131415&hilit=50000#p131415

Leider kann ich Dir nicht sagen, ob die chinesische Regierug "Pfand-Zahlungen" für Individualreisende erhebt.

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 16:20 
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also für meine Verlobte wurde immer ein Touristenvisum beantragt und wir haben noch nie Geld vorweisen müssen zur Sicherheit. Dass ist zumindest so in meinem/unseren Fall gewesen. (und dass bisher 3mal)

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 16:22 
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goofy642 hat geschrieben:
Mein Onkel hat mir nämlich heute erzählt, dass die chinesische Regierung 70 000 Yuan Pfand fordert, wenn ein Chinese alleine (also ohne Reisegruppe) zu Urlaubszwecken verreist. Über ein Reisebüro und dann in einer geschlossenen Reisegruppe würden es 50 000 Yuan sein. Stimmt das?
Nein, das stimmt nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 17:26 
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Könnte es sein, dass der Onkel ... :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 19:40 
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Die chinesische Regierung interessiert sich mit Nichts darum, ob einer ihrer Staatsbürger ein Visum für den Schengenraum beantragt und damit temporär ausreisen möchte, es sei denn, dieser Staatsbürger nimmt sicherheitsrelevante Aufgaben wahr. Die 70.000.- Yuan Pfand sind also eine Ente.
Anders sieht es bei der Visa-Beantragung in der deutschen Auslandsvertretung aus.
Hier muß die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch den chinesischen Staatsbürger nachgewiesen werden. Dies erfolgt in der Regel durch Kapitalnachweis in Höhe von 50.-€ /Reisetag, d.h. für ein 90-tägiges Schengenvisum müssen 4500.-€ nachgewiesen werden. Eine Verpflichtungserklärung ist dann nicht unbedingt erforderlich. Diesen Kapitalnachweis kann man durch Abgabe einer Verpflichtungserklärung und durch die zusätzliche Angabe "Volle Kostenübernahme durch Einladenden" in Zeile 35 und 36 des Antrags umgehen. Der Antrag steht online zur Verfügung.
Siehe auch Merkblatt für die Erteilung eines Besuchsvisums, www.beijing.diplo.de
Das klappt bei mir jedes Jahr so.


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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 20:48 
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Hallo goofy,

auch von mir ein Willkommen!

Um dich jetzt völlig zu verwirren, muss ich Dir sagen, dass alle Vorredner unrecht haben. Es kann sehr wohl sein, dass Deine Verwandten ein Pfand hinterlegen müssen, und zwar gerade dann wenn sie mit einer chinesischen Reisegruppe unterwegs sind, oder ihr Ticket über ein chinesisches Reisebüro buchen. Damit wollen sich die chin. Reisebürobetreiber absichern, das die "Touristen" auch wieder nach China zurück kommen, andernfalls können die nämlich (so wurde mir erzählt) ihre Zulassung verlieren.. Es gibt da wohl einen Schwund in solchen Reisegruppen. Mit der chin. Regierung hat das nichts zu tun. Und vielleicht findet ihr auch eine Lösung ohne Pfand. (Hier buchen oder ein großzügiges Reisebüro)
Aber um eine Verpflichtungserklärung werdet ihr wohl nicht herum kommen. Dabei ist es dem deutschen Staat nicht wichtig, dass ihr mit den Gästen verwandt seid, sondern nur, dass ihr im Zweifelsfall alle Kosten übernehmen werdet...

Frohe Hochzeit!


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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 23:18 
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wuseltiger hat geschrieben:
Um dich jetzt völlig zu verwirren, muss ich Dir sagen, dass alle Vorredner unrecht haben.
Nö, ich hatte trotzdem recht :wink:
wuseltiger hat geschrieben:
Es kann sehr wohl sein, dass Deine Verwandten ein Pfand hinterlegen müssen, und zwar gerade dann wenn sie mit einer chinesischen Reisegruppe unterwegs sind, oder ihr Ticket über ein chinesisches Reisebüro buchen. Damit wollen sich die chin. Reisebürobetreiber absichern, das die "Touristen" auch wieder nach China zurück kommen, andernfalls können die nämlich (so wurde mir erzählt) ihre Zulassung verlieren.
Ah, das klingt zumindest teilweise plausibel, war mir so auch (noch) nicht bekannt! Klar, die chinesischen Reisebüros müssen ja sicherlich für die Beantragung des deutschen Visums auch eine Sicherheitsgarantie hinterlegen, daher wohl das Pfand von jedem Reisenden.

Ich glaube allerdings nicht, dass das Reisebüro seine Zulassung verliert, wenn sich Teilnehmer einer Gruppe in den Westen absetzen, sondern dass die deutsche Botschaft für dieses Reisebüro zukünftig keine Visa mehr ausstellt. So herum wird eher ein Schuh draus.

Was bedeutet das für goofy642 bzw. seine Verwandten? Wenn es wirklich zehn Personen sind, die geschlossen zu der Hochzeit anreisen wollen, würde ich dem Onkel raten ein Reisebüro aufzusuchen und mit denen einen Deal auszuhandeln. Also eine individuell organisierte Reise nur für die paar Leutchen, ohne die Pfandklausel aber mit der Annehmlichkeit, ein deutsches Visum zu bekommen. Die "Fluchtgefahr" dürfte bei dieser geschlossenen Gesellschaft kaum gegeben sein.
Nur so eine Idee.

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 23:31 
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70.000¥ pro Person??? Wer soll sich denn das leisten können?
Na, dann verstehe ich auch, wieso Kleinstadt-Chinesen so wenig von der Welt sehen und immer sagen, dass sie noch nie außerhalb Chinas gereist sind, weils zu teuer ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 23:42 
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laogai hat geschrieben:
Nö, ich hatte trotzdem recht


Ich auch!


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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 12.03.2010, 23:53 
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incues hat geschrieben:
70.000¥ pro Person??? Wer soll sich denn das leisten können?
Ich glaube kaum, dass man als Teilnehmer einer Europareise (das benachbarte Ausland ist preiswerter zu bereisen!) 70.000 RMB bar auf den Tisch des Reisebüros knallen muss. Bürgschaften (Mein Haus, mein Auto, mein Schaukelpferd...) dürften ausreichen. Und 70.000 RMB sind für einen halbwegs gut situierten Großstadtchinesen kein Thema, die bekommt er locker zusammen.
incues hat geschrieben:
Na, dann verstehe ich auch, wieso Kleinstadt-Chinesen so wenig von der Welt sehen und immer sagen, dass sie noch nie außerhalb Chinas gereist sind, weils zu teuer ist.
Hallo Mr. Weltfremd! Auch ohne den Pfand dürfte sich 95% der chinesischen Bevölkerung keine Reise ins Ausland leisten können. Es sei denn, man lebt direkt an der Grenze und kann mal kurz den kleinen Grenzverkehr in Anspruch nehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 13.03.2010, 00:07 
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laogai hat geschrieben:
incues hat geschrieben:
70.000¥ pro Person??? Wer soll sich denn das leisten können?
Ich glaube kaum, dass man als Teilnehmer einer Europareise (das benachbarte Ausland ist preiswerter zu bereisen!) 70.000 RMB bar auf den Tisch des Reisebüros knallen muss. Bürgschaften (Mein Haus, mein Auto, mein Schaukelpferd...) dürften ausreichen.

Jetzt kommt Licht ins Dunkel. Wenn es per Bürgschaft läuft, dann kann ich die utopische Summe von 70.000 auch noch irgendwo verstehen.

laogai hat geschrieben:
Hallo Mr. Weltfremd!

Ja, Du mich auch.

laogai hat geschrieben:
Auch ohne den Pfand dürfte sich 95% der chinesischen Bevölkerung keine Reise ins Ausland leisten können. Es sei denn, man lebt direkt an der Grenze und kann mal kurz den kleinen Grenzverkehr in Anspruch nehmen.

klingt ebenso utopisch. Aber ich lass das mal so im Raum stehen. Kommt wohl drauf an, wen du da alles mit integrierst.


//edit:
Naja, aber vielleicht bekräfigen folgende Beiträge deine Statistik ja noch:

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/China/grobe.html
http://bc3.handelsblatt.com/ShowImage.aspx?img=1183424

Hab aber keine prozentualen Statistiken über Verdienste gefunden. Würde mich mal interessieren! Also, wenn jemanden etwas vor die Linse bekommt...

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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 13.03.2010, 01:03 
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Sag mal, warum pöbelst Du rum? Es sieht wohl so aus, dass manche Reisebüros Garantien verlangen. Und wenn das nur Nachweise inländischer Ersparnisse sind, für den Fall, dass die deutschen Behörden Sicherheiten einfordern, sind 70k Kuai heftig, aber nicht abwegig. Der Wert einer deutschen Bürgschaft dürfte ähnlich hoch sein. Es sieht ja so aus, dass das Chinesen betrifft, die über ein Reisebüro irgendwohin fahren, wo es sehr grosse Schikanen gegen ausländische Touristen gibt - wie im Schengenraum und besonders D.

Im letzten Jahr hat ein Neffe eine Chinesin geheiratet. Ausser den Eltern waren noch 5-6 Leute aus Beijing da, alles keine neureichen Grossverdiener (die Eltern sind Wissenschaftler, die verdienen weder schlecht noch extrem gut). Die sind alle ohne "Pfand" rausgekommen, das kann ich sicher sagen. Die Verpflichtungserklärung des Paars reichte - obwohl es die ruiniert hätte, wenn alle 8 Leute in D geblieben wären :). Und ich kenne Chinesen, u.a. in Tibet, die - solange die Freundschaftsstrasse offen ist, jede Woche ins Ausland fahren (nach Nepal) - mitunter zweimal die Woche. Die zahlen niemandem Pfand, dass sie zurückkommen.

Ebenso Leute, die nach HK und Macao fahren. China als Staat geht es am Arsch vorbei, wenn einer weg will. Es sind die Aufnahmeländer, die den Terror machen. Wobei Chinesen noch glücklich sein können (in D) im Vergleich zu Ukrainern oder Belarus-Bürgern. Die werden noch übler schikaniert.

a^2


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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 13.03.2010, 10:37 
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laogai hat geschrieben:
Und 70.000 RMB sind für einen halbwegs gut situierten Großstadtchinesen kein Thema, die bekommt er locker zusammen.


Naja da sie das Geld wieder zurück bekommen, dürfte es für viele Pekinesen und Shanghaier eher ein Witz sein.. Vor allem wenn ich mir die Wohnungspreise dort anschaue ;)


Roger hat geschrieben:
laogai hat geschrieben:
Nö, ich hatte trotzdem recht


Ich auch!


Wenn ihr euch dann beide besser fühlt.. Kein Problem. Eine Art Pfand gibt es aber trotzdem, habe ich selber schon im Verwandtenkreis erlebt.

laogai hat geschrieben:
Ich glaube allerdings nicht, dass das Reisebüro seine Zulassung verliert, wenn sich Teilnehmer einer Gruppe in den Westen absetzen, sondern dass die deutsche Botschaft für dieses Reisebüro zukünftig keine Visa mehr ausstellt. So herum wird eher ein Schuh draus.


Also hier bin ich mir nicht sicher, aber ich vermute mal, dass nicht jedes Reisebüro Auslandsreisen organisieren darf? Also wäre es nicht so abwegig, dass sie ihre "Konzession" verlieren, wenn zu viele ausbüchsen. Uns wurde das so von einer Mitarbeiterin eines Reisebüros erzählt.. Was aber nicht bedeuten muss, dass es stimmt..


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 Betreff des Beitrags: Re: 70 000 Yuan Pfand für Ausreise aus China?
BeitragVerfasst: 13.03.2010, 10:42 
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aquadraht hat geschrieben:
Im letzten Jahr hat ein Neffe eine Chinesin geheiratet. Ausser den Eltern waren noch 5-6 Leute aus Beijing da, alles keine neureichen Grossverdiener (die Eltern sind Wissenschaftler, die verdienen weder schlecht noch extrem gut). Die sind alle ohne "Pfand" rausgekommen, das kann ich sicher sagen.


Ja, weil es eine Verpflichtungerklärung gab. Unsere Verwandten und Freunde kommen auch ohne "Pfand" raus, wenn wir eine V. unterschreiben. Meine Aussage betrifft Touristen in einer Reisegruppe in einem chin. Reisebüro. Vielleicht muss das Reisebüro ja die Verpflichtungserklärung abgeben und die wollen sich damit rückversichern.. Das kann gut sein..
10 Verpflichtungserklärungen möchte ich aber trotzdem nicht abgeben.. :shock:

Edit:

laogai hat geschrieben:

Was bedeutet das für goofy642 bzw. seine Verwandten? Wenn es wirklich zehn Personen sind, die geschlossen zu der Hochzeit anreisen wollen, würde ich dem Onkel raten ein Reisebüro aufzusuchen und mit denen einen Deal auszuhandeln. Also eine individuell organisierte Reise nur für die paar Leutchen, ohne die Pfandklausel aber mit der Annehmlichkeit, ein deutsches Visum zu bekommen. Die "Fluchtgefahr" dürfte bei dieser geschlossenen Gesellschaft kaum gegeben sein.
Nur so eine Idee.


Alternativ würde ich die Tickets in einem chinesischen Reisebüro in Deutschland buchen und einfach mal aufs Ausländeramt gehen und fragen, welche Chancen/Möglichkeiten für die Visavergabe bestehen. Dann sollte sich das Problem mit dem Pfand nicht ergeben. Natürlich musst du überlegen, welche Rückkehrbereitschaft bei jedem einzelnen Gast besteht (Wohnung, Job,...) das ist sehr wichtig für die Visavergabe. Junge, ledige, arbeitsuchende Verwandte werden es schwerer haben...


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