báitù hat geschrieben:
Ganztagsschulen lösen das Problem wohl kaum, denn diejenigen, die heute schon nicht zur Schule gehen, sondern lieber auf dem Bahnhofsvorplatz abhängen, gehen dann eben den ganzen Tag nicht hin.
Ach Mensch, natürlich ist der Ausbau der Ganztagesschulen nicht das einzige, was getan werden kann, aber es wäre endlich ein Anfang. Übrigens "Schulpflicht" sollte dann auch endlich wirkliche "Pflicht" sein.
Zitat:
Im übrigen sind - wie du, wie glaube, schon zu Recht erkannt hast - die öffentlichen Kassen leer.
Und das Märchen glaubst du, Baitu? Ehrlich: Geld ist in den Kassen genug vorhanden, das Problem ist nur, dass sie völlig sinnentfreit verteilt bzw. ausgegeben werden.
Zitat:
Wenn ich das hessiche Modell der
Unterrichtsgarantie plus so sehe (hier helfen Mütter und Tagesfreizeitler bei der Grundschulkinderbetreuung...!), könnte ich auf den Tisch kotzen. Da zieht sich der Staat doch geordnet von seinem Bildungsauftrag zurück.
Weil hier auch nicht der Staat, sondern das Land seine eigenen Brezel backen kann. Dafür wäre ich übrigens auch: Diesen irrsinnigen Föderalismus in der Bildungspolitik. Wozu, weshalb? Was ist der Zweck? Warum sollte nicht der Bund wieder alle Fäden der Bildungspolitik in der Hand halten? In meinen Augen sogar eigentlich ein Muss. Bildung und Erziehung ist mEn von nationalem und nicht regionalem Interesse.
Zitat:
Nichts desto trotz glaube ich kaum, dass der deutsche Michel einen weiteren Soli akzeptieren würde. Zu Recht, wenn ich sehe, was der Ossipfennig gebracht hat.
Denn Ossi-Pfennig lehnen viele Leute zurecht ab, da er nicht seinem eigentlichen Zweck zugekommen ist...so jedenfalls der Eindruck...und Leute sind selbstverständlich nicht bereit Geld für etwa zu blechen, von dem sie nicht überzeugt sind, dass es überhaupt was bringt, von wegen "Aufbau-Ost". Aber ein Bildungssoli ist eindeutig in seiner Bedeutung: Als Investition in die Bildung und damit in unsere eigene Kinder. Ich kenne keinen, der so einen Bildungssoli nicht bezahlen würde.
Zitat:
Die Mittel, die der Staat (Bund, Länder und Kommunen) zunehmend sinnentleert verbläst (z.B. für Reisen der Regierungsmitglieder zur Fußball-WM o. ä.) sollte man dem sozialen Bereich zunächst zur Verfügung stellen, bevor man dem Bürger weitere Belastungen aufhalst.
Was die Reaktion der Politker auf TS angeht: Ein Bundespräsident, der bevor er eine eigene Stellungnahme zu dem Thena abgibt, die Bundesregierung konsultieren muss, gehört abgewählt.
Ganz meine Meinung!