RoyalTramp hat geschrieben:
Zum ersten: Das mündliche Abmachungen nicht eingehalten worden sind, habe ich auch erlaubt, aber habe zumeist festgestellt, dass es an meinen eigenen Erwartungen gescheitert ist. Wenn ich gedacht habe, dass ist jetzt dingfest, dann hieß es, nö...das haben wir aber nicht so dingfest vereinbart. "Ups...dann habe ich das wohl irgendwie falsch verstanden...ich dachte...". Aber hält sich in Grenzen diese Erfahrung...
Willkommen in der Chinesischen Welt!
RoyalTramp hat geschrieben:
Zum zweiten: Das ist ja gerade die Krux daran. Denn auch denjenigen, die vom großen Kuchen nix oder wenig bekommen geht es besser als vor 20 Jahren. Warum sollten diese also auf die Straße gehen und dafür demonstrieren, mehr zu bekommen? Es reicht ihnen womöglich, dass es ihnen besser geht... vielleicht wegen solcher Werte wie Bescheidenheit? Zurückhaltung? Sehr spannend auf jeden Fall, das zu beobachten.
Bescheidenheit und Zurückhaltung erfahre ich tagtäglich, wenn es darum geht, den Fahrstuhl, Bus oder Bahn zu betreten bzw. nach dem FiFo-Prinzip im Supermarkt bedient zu werden.
RoyalTramp hat geschrieben:
Zum dritten: Meine Kritik an der Kindererziehung ist ja auch als Überzeichnung zu verstehen, denn wie es jetzt z.B. in chinesischen Familien direkt aussieht, kann ich nicht sagen. Und auch mein Job an der Uni und dem jetzigen Nachhilfeinstitut geben mir natürlich keine breiten gesellschaftlichen Einblick.
Mit dieser Einschränkung (Individualschicksal) kommt das schon ganz anders rüber ...
