China <??> Demokratie

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Grufti
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Grufti »

tarkan hat geschrieben:was eigentlich hinter dem ständigen gelabbern um überlegene indische demokratie steckt:

http://www.german-foreign-policy.com/de ... qeqihu33f3" target="_blank

"...da der Westen seit geraumer Zeit Indien gegen China in Stellung zu bringen sucht, um den Einfluss der Volksrepublik, der mutmaßlich künftigen Weltmacht, durch einen asiatischen Rivalen zu schwächen."

[ironie]Na Hauptsache, es gibt eine überlegene chinesische Diktatur ![/ironie]
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
beowulf
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von beowulf »

Grufti hat geschrieben:
tarkan hat geschrieben:was eigentlich hinter dem ständigen gelabbern um überlegene indische demokratie steckt:

http://www.german-foreign-policy.com/de ... qeqihu33f3" target="_blank

"...da der Westen seit geraumer Zeit Indien gegen China in Stellung zu bringen sucht, um den Einfluss der Volksrepublik, der mutmaßlich künftigen Weltmacht, durch einen asiatischen Rivalen zu schwächen."

[ironie]Na Hauptsache, es gibt eine überlegene chinesische Diktatur ![/ironie]
Sagt ja keiner.
Mathias
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Mathias »

Editorial
Die "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" (german-foreign-policy.com) werden von einer Gruppe unabhängiger Publizisten und Wissenschaftler zusammengestellt, die das Wiedererstarken deutscher Großmachtbestrebungen auf wirtschaftlichem, politischem und militärischem Gebiet kontinuierlich beobachten. german-foreign-policy.com erscheint mehrsprachig, um die kritische Berichterstattung über hegemoniale Taktiken und Strategien des vereinigten Deutschland einem internationalen Leserkreis zu eröffnen.


Tolle "Quelle"! :mrgreen:
beowulf
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von beowulf »

Mathias hat geschrieben:
Editorial
Die "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" (german-foreign-policy.com) werden von einer Gruppe unabhängiger Publizisten und Wissenschaftler zusammengestellt, die das Wiedererstarken deutscher Großmachtbestrebungen auf wirtschaftlichem, politischem und militärischem Gebiet kontinuierlich beobachten. german-foreign-policy.com erscheint mehrsprachig, um die kritische Berichterstattung über hegemoniale Taktiken und Strategien des vereinigten Deutschland einem internationalen Leserkreis zu eröffnen.


Tolle "Quelle"! :mrgreen:
Ja, sind bekanntlich Kommunisten Nazis. (je nachdem wer sich gerade ans Bein bepinkelt fühlt). Jetzt im Ernst will keinen Freischein für German-foreign-policy ausschreiben, aber es gibt doch einige sehr gute Artikel und Anaylsen auf der Seite. Hängt natürlich aber auch vom Author ab. Ein "Großmachtbestreben" kann ich auf deutscher Seite nicht wahrnehmen. Dafür steckt Deutschland viel zu sehr im Hintern der USA. :lol: Vor allem seit Merkel. Ein "EU" Großmachtbestreben gibt es bzw. einige Politiker die dies verfolgen. Zu denen gehört Merkel aber sicher nicht. Wie gesagt - Hintern USA.
tarkan
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von tarkan »

Grufti hat geschrieben:
tarkan hat geschrieben:was eigentlich hinter dem ständigen gelabbern um überlegene indische demokratie steckt:

http://www.german-foreign-policy.com/de ... qeqihu33f3" target="_blank

"...da der Westen seit geraumer Zeit Indien gegen China in Stellung zu bringen sucht, um den Einfluss der Volksrepublik, der mutmaßlich künftigen Weltmacht, durch einen asiatischen Rivalen zu schwächen."

[ironie]Na Hauptsache, es gibt eine überlegene chinesische Diktatur ![/ironie]

wofür ist eigentlich der "ironie" tag für deine behauptung? ich weiss du versuchst damit krampfhaft lustig zu wirken, schade dafür dass niemand sonst lacht.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von tarkan »

Mathias hat geschrieben:
Editorial
Die "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" (german-foreign-policy.com) werden von einer Gruppe unabhängiger Publizisten und Wissenschaftler zusammengestellt, die das Wiedererstarken deutscher Großmachtbestrebungen auf wirtschaftlichem, politischem und militärischem Gebiet kontinuierlich beobachten. german-foreign-policy.com erscheint mehrsprachig, um die kritische Berichterstattung über hegemoniale Taktiken und Strategien des vereinigten Deutschland einem internationalen Leserkreis zu eröffnen.


Tolle "Quelle"! :mrgreen:
ohhhhhh, hoch subversiv! guck bloss nicht dort hin!

ich glaube nur an unsere systemtreue mainstream-medien. :mrgreen:
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von beowulf »

Da Georg Blume über China und Indien:

http://www.taz.de/1/politik/asien/artik ... olutionen/" target="_blank

Beowulf, der etwas sauer ist, dass jetzt einer von drei deutschen Journalisten die man bezüglich China überhaupt noch lesen konnte, jetzt nach Indien versetzt wurde. Naja - anscheinend hat er ein paar mal zuviel gegen die Blattlinie geschrieben. In seinen letzten Artikeln wurde Blume auch immer schlechter (einige Sätze waren da eines Blumes nicht würdig) hatte da schon den Verdacht, dass er da etwas beweisen muss. Hat anscheinend nicht gereicht. :twisted:
Ok - vielleicht wollte er auch nur einen Tapetenwechsel.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von tarkan »

beowulf hat geschrieben:Da Georg Blume über China und Indien:

http://www.taz.de/1/politik/asien/artik ... olutionen/" target="_blank

Beowulf, der etwas sauer ist, dass jetzt einer von drei deutschen Journalisten die man bezüglich China überhaupt noch lesen konnte, jetzt nach Indien versetzt wurde. Naja - anscheinend hat er ein paar mal zuviel gegen die Blattlinie geschrieben. In seinen letzten Artikeln wurde Blume auch immer schlechter (einige Sätze waren da eines Blumes nicht würdig) hatte da schon den Verdacht, dass er da etwas beweisen muss. Hat anscheinend nicht gereicht. :twisted:
Ok - vielleicht wollte er auch nur einen Tapetenwechsel.
schlusszitat aus dem artikel:
"Aber wie passt das zusammen: Diktatur, stärkere Gleichberechtigung und freie Liebe in China? Demokratie, Geschlechtertrennung und halbfeudale Verhältnisse in Indien? Was ist uns fremd, was nah? Jeder dritte Mensch der Welt ist entweder Inder oder Chinese. Wir müssen mit beiden leben lernen. Deshalb schreibe ich jetzt aus Indien – mit China im Kopf."

m.M nach ist er für das maintream verhältnismässig zu weit gegangen, denn er stellt die etikettierung in frage. genau diese haltung ist ihm zum verhängnis geworden, genau deswegen wurde er nach indien versetzt.
die etikettierung ist nicht zufällig aufgestellt worden, sie ist genau gesagt die ideologische positionierung.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von tarkan »

ob man bei so einer archaischen gesellschaft überhaupt von demokratie sprechen kann?

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asi ... y/16789269" target="_blank

aber egal, hauptsache man kann damit sie gegen die chinesen hetzen.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von beowulf »

tarkan hat geschrieben:ob man bei so einer archaischen gesellschaft überhaupt von demokratie sprechen kann?

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asi ... y/16789269" target="_blank

aber egal, hauptsache man kann damit sie gegen die chinesen hetzen.
Ich hab immer gedacht, Kühe sind heilig :lol:
Ich halt mich da mit meiner Kritik zurück, wenn ich daran denke was auf deutschen Strassen (Tiertransporte) täglich passiert, trau ich mir keinen moralischen Zeigefinger zu erheben.
Ausserdem hat auch in China ein Tierleben nicht unbedingt den gleichen Stellenwert als in Deutschland.

Ich sehe aber hier durchaus Parallelen mit den Bedingungen für Demokratie. Der moderne Tierschutz hat seine Wurzeln in der aufkommenden Bürgerschicht des 20. ja, sogar 19. Jahrhunderts*. Ist auch logisch, in einer Agrargesellschaft in der regelmäßig Hühner und Schweine geschlachtet werden, herrscht ein ganz anderer - pragmatischer - Bezug zu einem Tierleben, als in der städtischen Bürgerschicht die das Fleisch schon filletiert vorgelegt bekommt. In Südkorea - ein Land, dass den Anschluss an die "reiche" westliche Welt schon mehr oder weniger geschafft hat, kann man inzwischen das Aufkommen von Tierschutzbewegungen und ein gewissen Umdenken wahr nehmen. Natürlich sind Südkoreaner da noch nicht auf dem gleichen Niveau wie Deutsche, es kommt aber langsam. Ein weiterer Punkt ist der, dass Tiere in bürgerlichen Gesellschaften ihren Platz als Nutztiere verlassen und zu "Familienmitgliedern" werden. In China kann man das gerade bei Hunden und Katzen beobachten. Inzwischen haben angeblich schon mehr Chinesen Hunde als Deutsche (pro Kopf gesehen!). Dies hinterlässt auch Spuren. Gerade im Internet (das ja hauptsächlich von jungen, städtischen Chinesen bevölkert wird) kann man inzwischen immer öfters "Empörung" sehen, wenn irgendein Tierquälerei Video (aktuelles Beispiel auf Chinasmack - eine Hundekampf) auftaucht. Vor ein paar Jahren noch wäre dies ignoriert worden oder hätte sogar "Belustigung" hervorgerufen.

Die Geschichte oben ist aber auch aus einer anderen Perspektive interessant, sie zeigt ziemlich klar, dass Tierschutz aus "religiösen" Gründen nicht mit westlichen Tierschutz gleichzusetzen ist. Dort bezieht sich der Tierschutz auf religiöse Gesetze und oft nur auf einzelne Tiere. Eine wirklich ethnische Grundlage gibt es dafür nicht bzw. wird diese nicht in der Realität gehandhabt (Buddhismus).
Der Tierschutz der "Naturvölker" wird von mitteleuropäischen Wohlstandsbürgern verklärt und romantisierend gesehen. Vor allem bei "Tibetern" fällt mir das auf. Wenn ich da solche prägenden - aber idiotischen - Geschichten sehe, wie im Film 7 Jahre in Tibet, wo die Regenwürmer einzeln aus der Erde gegraben werden um sie nicht zu verletzen, wird mir ganz schlecht. Interessant ist da schon die Geschichte von Colin Goldner (ja genau, der Dalai Lama Gegner) wie er zu seiner Kritik an den tibetischen Buddhismus gekommen ist. Eines Tages beobachtet Goldner nämlich wie tibetische Mönche in einem Kloster einen Affen unter großen Gelächter zu Tode quälten und da "fiel" es ihm dann wie Schuppen von den Augen. :lol: Der arme Goldner kommt da mit den Propaganda Esoterik Bildern in den Himalaya und muss dann darauf kommen, dass dies gar nicht so stimmt. Seine Reaktion ist aber auch typisch. Der Tierschützer Goldner springt gleich in das andere Extrem und nimmt den tibetischen Buddhismus nicht mehr als Flower Power Religion sondern
als satanistischen Blut und Gedärme Kult war und bleibt in gutbürgerlichen westlichen Projektionen und Interpretationen gefangen.

*Schoppenhauer: "daß es gegen Tiere keine Pflichten gäbe, ist geradezu eine empörende Roheit und Barbarei des Occidents, deren Quelle im Judenthum liegt". Die Argumentation gegen die Juden waren unter anderen auch ein Grund für die Propagierung des Tierschutzes unter den Nationalsozialisten. Tierschutz wird und wurde also auch im politischen Diskurs als rethorische Waffe benützt um die moralische Überlegenheit der eigenen Gruppe zu unterstreichen. Gerade bei China finden sich viele solcher Tierquälerei Geschichten in unseren Medien, über Indien (eigentlich hier Nepal) - bis auf die Ausnahme da oben, wobei man sagen muss, dass ein ähnliches Fest in China in deutschen Medien sicher x mal durchgekaut werden würde - findet man da nur sehr wenig.
Das ist das wo ich die politische Propaganda sehe. China ist noch in vielen Belangen ein 2-3 Welt Land, in dem natürlich noch viele Misstände herrschen. Diese Misstände findet man aber quer über den ganzen Globus und in den meisten Ländern sogar noch schlimmer. China wird aber in unseren Medien immer als extrem schlimm Sonderbeispiel dargestellt. Die restliche Welt (die ja kein wirtschaftlicher oder politischer Konkurrent ist) wird in ein rosa Licht getaucht.

Deswegen gibt es auch diese extrem unterschiedliche Wahrnehmung von Indien und China, die mit der Realität nichts zu tun haben.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von RoyalTramp »

Der tibetische Lamaismus hat einige Elemente der ursprünglichen Bön-Naturreligion aufgenommen, um auf weiterreichende Akzeptanz der ursprünglichen tibetischen Bevölkerung zu stoßen (wie auch das Christentum in Europa Unmengen an heidnischen Kulten inkorporiert hat, um sich so akzeptabler für die alten Europäer, wie Kelten und Germanen zu machen). Und diese Bön-Religion war alles andere als menschen- und tierfreundlich...wenn der Goldner also sagt, dass er sowas beobachtet hat, sehe ich keinen Grund, warum es nicht so sein sollte. Passt natürlich nicht in die verklärt-romantische Vorstellung vom Lamaismus als der friedliebensten Religion der Welt.

Nicht falsch verstehen: Ich finde ihn interessant und bin auch kein Gegner des Lamaismus. Soll jeder selbst wissen, mit welchem Fetischismus jemand glücklich wird, und wenn es die zigste Reinkarnation ist oder ein alter greiser Mann auf dem Petrusstuhl. Ich bin einfach nur ein Gegner der so völlig haarsträubenden Verklärung seitens des Westens, der manchmal auch ein wenig die Grundlage fehlt.

P.S.: Es ist übrigens nicht statthaft einem Bettler Almosen zu geben, denn mit solchen Almosen beeinflusst man direkt das Karma des Bettlers, nämlich negativ. Banal wie logisch...
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Saiber »

Liberator hat geschrieben:Da jemand schon ähnliche historische Vergleiche angebracht hat: den Deutschen ging es 1910 auch so gut wie nie zuvor. 10 Jahre später sah es dann wieder ganz anders aus.
Ob Deutschland damals (trotz recht hohem Bildungsgrad) zur Demokratie fähig gewesen wäre, seie dahingestellt; hätte man 1910 aber eine funktionierende Demokratie etablieren können, wäre es den Deutschen 1920 sicherlich besser gegangen als 1910.
Deutschland ging es 1910 nicht so gut wie man denkt. Sie hatten den 1.WK verloren und hatten Reparationszahlungen zu leisten. Auch konnten sie nicht so produzieren wie sie wollten.

Aber auch gut.
Lag es an der fehlenden "funktionierenden Demokratie" dass es den Deutschen nicht besser erging?
Das hat andere Gruende. Sag dir der "Schwarze Freitag" etwas? Nicht nur den Deutschen gings dann schlecht, sondern alle waren im Boot.

Als dann ein A.H. kam, hat der natuerlich die Misere dem Ausland in die Schuhe geschoben und man hoerte ihm zu. Bildung hin oder her, wenn es einem schlecht geht, dann dann folgt er dem der ihm alles verspricht. (die NSDAP kam ganz demokratisch funktionierend an die Macht)
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von RoyalTramp »

Saiber hat geschrieben:Deutschland ging es 1910 nicht so gut wie man denkt. Sie hatten den 1.WK verloren und hatten Reparationszahlungen zu leisten. Auch konnten sie nicht so produzieren wie sie wollten.

Aber auch gut.
Lag es an der fehlenden "funktionierenden Demokratie" dass es den Deutschen nicht besser erging?
Das hat andere Gruende. Sag dir der "Schwarze Freitag" etwas? Nicht nur den Deutschen gings dann schlecht, sondern alle waren im Boot.

Als dann ein A.H. kam, hat der natuerlich die Misere dem Ausland in die Schuhe geschoben und man hoerte ihm zu. Bildung hin oder her, wenn es einem schlecht geht, dann dann folgt er dem der ihm alles verspricht. (die NSDAP kam ganz demokratisch funktionierend an die Macht)
1910 hatte der erste Weltkrieg doch noch gar nicht angefangen. Wie können wir ihn da schon verloren haben? :shock:
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von Saiber »

RoyalTramp hat geschrieben:
Saiber hat geschrieben:Deutschland ging es 1910 nicht so gut wie man denkt. Sie hatten den 1.WK verloren und hatten Reparationszahlungen zu leisten. Auch konnten sie nicht so produzieren wie sie wollten.

Aber auch gut.
Lag es an der fehlenden "funktionierenden Demokratie" dass es den Deutschen nicht besser erging?
Das hat andere Gruende. Sag dir der "Schwarze Freitag" etwas? Nicht nur den Deutschen gings dann schlecht, sondern alle waren im Boot.

Als dann ein A.H. kam, hat der natuerlich die Misere dem Ausland in die Schuhe geschoben und man hoerte ihm zu. Bildung hin oder her, wenn es einem schlecht geht, dann dann folgt er dem der ihm alles verspricht. (die NSDAP kam ganz demokratisch funktionierend an die Macht)
1910 hatte der erste Weltkrieg doch noch gar nicht angefangen. Wie können wir ihn da schon verloren haben? :shock:
Sorry, mein Fehler. Habe mich geirrt und das Datum falsch gelesen.
Soviel ich aber weiss, war die 1. Weltwirtschaftskrise 1929 verantwortlich dafuer dass es ganz Europa schlecht ging und die Deutschen, mit ihren ganzen Kriegsschulden und Fogen zu Hitler hinfuehrte.
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Re: China <??> Demokratie

Beitrag von RoyalTramp »

Da hast du Recht und auch wenn man da einem Vorposter die Illusion nehmen muss: Auch eine super tolle funktionierende Demokratie hätte die Weltwirtschaftskrise nicht vermeiden können und den Deutschen wäre es trotzallem schlecht gegangen, wie es ihnen ergangen ist, da auch MIT einer funktionierenden Demokratie Deutschland inmitten Europas keine Insel der Glückseligen geworden wäre, während ja auch alle anderen Lände, Frankreich, die Beneluxländer, Italien, England und und und unter dieser Krise zu leiden hatte. Deutschland hatte es nun ganz besonders getroffen, weil da noch die Reparationszahlungen ausstanden, aber inwiefern da eine funktionierende Demokratie die Situation hätte wesentlich verbessern können ist mir schleierhaft.
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