da hai hat geschrieben:
Weil man als solcher Bürger genau weiß, dass bestimmte Ansichten/Meinungen/Nachrichten einfach nur Propaganda sind. Aus diesem Grund nimmt man vieles auch nicht für bare Münze. Und das werden auch die Chinesen nicht tun. In einem freiheitlichen Staat hingegen herrscht der Irrglaube, dass alles was man erfährt tatsächlich auch der Realität entspricht. Man geht davon aus, dass Manipulation und Propaganda hier keinen Platz haben - denn was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Aus diesem Grund besteht geradezu die Gefahr einer unreflektierten Betrachtung.
Wer ist hier mit "man" genau gemeint?
Insg. eine sehr interessante Vermutung, die Du hier vertrittst, fast schon logisch. Die Realität sieht jedoch anders aus sowohl in China als auch in der früheren DDR.
Dennoch würde es mich einfach mal interessieren, woher Du die Annahme hast.
Denn was mir stark in der ehemaligen DDR aufgefallen ist, ist die Leichtgläubigkeit vieler Menschen, die offensichtlich es nicht gewohnt sind, Meldungen aus den Medien mit Vorbehalt entgegen zu treten, und vermitteln dabei den Eindruck, als würden sie das so hinnehmen, wie sie vermittelt werden. Sicherlich gibt es dort auch welche, die durchwegs nur meckern, alles anzweifeln, sich für zu gut für diese Welt halten...davon mal abgesehen.
Seit wann herrscht denn Deiner Meinung nach in welchem Freiheitsstaat auch immer der Irrglaube, dass das was man erfährt auch der Realität entspricht? Die Prämisse kann man nicht ohne Überprüfen einfach so stehen lassen, um zu Deiner Schlußfolgerung zu kommen.
Mit andren Worten, Deine Behauptung hier scheint mir insg. etwas wackelig, aber vielleicht möchtest Du diese ja etwas ausführlicher erläutern?