Wir haben was gemeinsam (Alter) und mind. einen Unterschied (ich habe das Heiraten mit einer Chinesin hinter mir).
Ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Für den Junior wird die Umstellung sicher zu schaffen sein. Auch wird wohl ohne Heirat nicht soviel laufen. Rechtlich nicht, und (jedenfalls meiner Meinung nach) auch aus Sicht der Frau nicht. Wenn sie nach Europa kommt, braucht sie ja auch etwas Sicherheit.
Ein schlechtes Gewissen würde ich mir deswegen nicht machen. Auch ist das meiner Meinung nach ein durchaus guter Schritt. Würde deine Frau einen chinesischen Mann aus einer anderen Provinz heiraten, wäre sie auch weg von ihrem Umfeld, den Eltern usw. Machmal ist es da von Europa aus sogar einfacher, Besuche zu organisieren, als wenn sie in Chiina leben würde.
Wenn du ein eigenes Restaurant oder so hast, sehe ich das eher als Glücksfall an. Die meisten Chinesen (und auch -innen) suchen genau so etwas. Sich selbständig machen, selber den Chef sein usw. Falls in deinem Betrieb möglich, könnte ja auch der Einstieg in die Arbeitswelt so geschehen. Wenn ihr euch gut versteht, du ihr Verantwortung und nicht nur Arbeit geben kannst, sehe ich mit dem Verwelken kein Problem. Der Alltag wird kommen, das ist klar. Aber auch neue Aufgaben, Herausforderungen usw.
Falls deine Frau entsprechende Erfahrung hat, wäre das mit einem Restaurant in China meiner Meinung nach auch keine schlechte Idee. Da wird wohl auch niemand verwelken, weil keine Zeit bleiben wird....
Also mein Tipp: Nicht so viel Gedanken machen, das Ganze weiterverfolgen, Pläne schieden (sogar etwas träumen, auch das ist für uns noch erlaubt), gegenseitig Besuchen und dann klappt das schon.
Gruss
Haima, schon fast wieder aufgeblüht, weil gerade von der Arbeit nach Hause gekommen



