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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 03.01.2012, 10:26 
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Wenn man die massive Reislamisierung und die Radikalisierungstendenzen der Uiguren berücksichtigt, dann ist der konsequente Abriß einer illegalen Brutstätte für religiösen Terrorismus nur logisch. Schin die antichinesischen Pogrome vom vorletzten jahr vergessen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 03.01.2012, 11:23 
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romeo hat geschrieben:
Wenn man die massive Reislamisierung und die Radikalisierungstendenzen der Uiguren berücksichtigt, dann ist der konsequente Abriß einer illegalen Brutstätte für religiösen Terrorismus nur logisch. Schin die antichinesischen Pogrome vom vorletzten jahr vergessen?


Das war in Ningxia - also keine Uiguren. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig hier zu differenzieren. Bei den Hui gibt es keine separatistischen Gruppen und auch Verbindungen zu Taliban u. Co. ist meines Wissens nach nicht vorhanden. Das Problem dürfte zwar religiös bedingt "angeheizt" sein (eine Moschee mobilisiert stärker als ein Supermarkt der abgerissen wird) aber nicht religiös bedingt sein. Würde den Konflikt in Ningxia nach jetzigem Wissensstand eher als sozialen Protest wegen Landenteignung oder nicht erfüllten Bauvorschriften einorden, wie er überall in China regelmäßig aufritt. Ein Produkt des oft (illegal und ohne sich um Vorschriften schärenden) Baubooms der letzten 2 Jahrzehnte und der zunehmenden Regulierung des Immobilienmarktes aus vor allem finanziellen und sicherheitsbedingten Gründen.

Das daraus eine Menschenrechtssache gemacht wird und spektakuläre - aber meist übertriebene und erfundene - Meldungen dazu auftauschen liegt einerseits an politischen Gruppen die alles Ausschlachten was sie in die Finger kriegen auch wenn sie nichts damit zu tun haben (diverse Dissidentenszene, westliche Massenmedien die sich ja bekanntlich im heiligen Kreuzzeug gegen die KP befinden) und der extremen Form von "Internetjournalismus" in China. Dieser ist extrem reißerisch, profitiert aber von dem Mangelnden Vertrauen der Bevölkerung in die chinesischen Medien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 03.01.2012, 17:30 
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beowulf hat geschrieben:
Das war in Ningxia - also keine Uiguren. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig hier zu differenzieren.

wobei ich nicht wüsste, dass der Islamismus oder überhaupt eine radikale Auslegung des Islam bei den Uiguren besonders verbreitet wäre. Ganz im Gegenteil. Meines Wissens herrscht gerade bei den Uiguren (wie allgemein in Zentralasien) eine sehr gemäßigte Version des Islam vor.
Auch wenn es islamistische Organisationen "zur Befreiung Ost-Turkestans" gibt, ist die Problematik mit den Uiguren im Kern ethnisch und nicht religiös bedingt.

beowulf hat geschrieben:
Würde den Konflikt in Ningxia nach jetzigem Wissensstand eher als sozialen Protest wegen Landenteignung oder nicht erfüllten Bauvorschriften einorden, wie er überall in China regelmäßig aufritt.
[...]
Das daraus eine Menschenrechtssache gemacht wird und spektakuläre - aber meist übertriebene und erfundene - Meldungen dazu auftauschen liegt einerseits an politischen Gruppen die alles Ausschlachten was sie in die Finger kriegen auch wenn sie nichts damit zu tun haben (diverse Dissidentenszene, westliche Massenmedien die sich ja bekanntlich im heiligen Kreuzzeug gegen die KP befinden) und der extremen Form von "Internetjournalismus" in China.

das ist nun auch wieder Spekulation (oder hast du mehr Informationen?).


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 03.01.2012, 17:55 
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Bernhard hat geschrieben:
beowulf hat geschrieben:
Das war in Ningxia - also keine Uiguren. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig hier zu differenzieren.

wobei ich nicht wüsste, dass der Islamismus oder überhaupt eine radikale Auslegung des Islam bei den Uiguren besonders verbreitet wäre. Ganz im Gegenteil. Meines Wissens herrscht gerade bei den Uiguren (wie allgemein in Zentralasien) eine sehr gemäßigte Version des Islam vor.
Auch wenn es islamistische Organisationen "zur Befreiung Ost-Turkestans" gibt, ist die Problematik mit den Uiguren im Kern ethnisch und nicht religiös bedingt.

beowulf hat geschrieben:
Würde den Konflikt in Ningxia nach jetzigem Wissensstand eher als sozialen Protest wegen Landenteignung oder nicht erfüllten Bauvorschriften einorden, wie er überall in China regelmäßig aufritt.
[...]
Das daraus eine Menschenrechtssache gemacht wird und spektakuläre - aber meist übertriebene und erfundene - Meldungen dazu auftauschen liegt einerseits an politischen Gruppen die alles Ausschlachten was sie in die Finger kriegen auch wenn sie nichts damit zu tun haben (diverse Dissidentenszene, westliche Massenmedien die sich ja bekanntlich im heiligen Kreuzzeug gegen die KP befinden) und der extremen Form von "Internetjournalismus" in China.

das ist nun auch wieder Spekulation (oder hast du mehr Informationen?).


Na ja mit Islamauslegung der Uiguren ist das so eine Sache. Die Anzahl der vollverschleierten Frauen in Xinjian steigt, Bombenattentate vor allem auf sog. weiche Ziele wie z.B. Busse werden nicht nur in Xinjian verübt. Die Amis haben ja auch eine ganze Reihe Uiguren in Afghanistan aufgegriffen. Die waren dort bestimmt nicht wegen der schönen Berge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 03.01.2012, 18:02 
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das gibt es sicherlich; aber wie du selbst schreibst, hat es erst in der letzten Zeit nennenswerte Ausmaße angenommen. Und ich glaube immer noch, dass der Kern des Problems nicht die Religion ist. Dass manche Uiguren auf den islamistischen Zug aufspringen, wenn er ihren Zielen entgegen kommt, möchte ich nicht bestreiten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 03.01.2012, 21:09 
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Ich habe in den letzten gut acht Jahren immer wieder in Xinjiang für ein paar Monaten gelebt.
Das eine "Radikalisierung" stattfindet, kann ich nicht bestätigen. Mehr Schleier sehe ich dort auch nicht, und die Hui sind eher Pragmatiker, die den Islam nicht allzu wichtig nehmen. Die Weizhu dann schon eher, aber wenn das dort eine Radikalisierung ist, dann möchte ich nicht wissen, wie du man hier die Sonntagskirchgänger nennen sollte..
Ich denke, es nutzen eher ein paar den Vorwand Religion aus, um sich irgendeine Legitimierung und/oder einen gemeinsamen Nenner zu geben. Der Islam ist da ein gutes Zugpferd, zumal man sich damit auch gleich Feinde schafft, viel Feind, viel Ehr, etc.

Achja - romeo: du kommst wohl immer aus deinem Loch gekrochen, sobald hier jemand was über den Islam schreibt. Oder global warming. Bist du sicher, dass du chinaseite.de nicht mit der politisch unkorrekten Seite verwechselst? Da könntest du dich austoben, die schreiben ja nur darüber :wink: Du musst ja echt ein schlimmes Erlebnis mit den Leuten gehabt haben.. :|


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 Betreff des Beitrags: Hauptsache tot
BeitragVerfasst: 03.01.2012, 21:36 
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Bernhard hat geschrieben:
@laogai
[...]
Ansonsten kann ich sagen: Was du sagst, mag stimmen; die Kernaussage (2 Tote, einige Verletzte) stellst aber auch du nicht in Frage. Dir geht es eigentlich nur um die Quellenangabe und um einige Formulierungen.
Natürlich geht es mir in erster Linie um die mangelnde Recherche und die reißerische Berichterstattung. Und ich stelle die 'Kernaussage' "Tote bei Protesten gegen Moschee-Abriss" selbstverständlich in Frage, denn hier werden reine Vermutungen und Hörensagen verbreitet. Die Überschrift der AFP-Meldung lautete übrigens "Muslims clash with China police who destroyed mosque". Jetzt verständlich?

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 04.01.2012, 09:58 
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BeijingGuy hat geschrieben:
Ich habe in den letzten gut acht Jahren immer wieder in Xinjiang für ein paar Monaten gelebt.
Das eine "Radikalisierung" stattfindet, kann ich nicht bestätigen. Mehr Schleier sehe ich dort auch nicht, und die Hui sind eher Pragmatiker, die den Islam nicht allzu wichtig nehmen. Die Weizhu dann schon eher, aber wenn das dort eine Radikalisierung ist, dann möchte ich nicht wissen, wie du man hier die Sonntagskirchgänger nennen sollte..
Ich denke, es nutzen eher ein paar den Vorwand Religion aus, um sich irgendeine Legitimierung und/oder einen gemeinsamen Nenner zu geben. Der Islam ist da ein gutes Zugpferd, zumal man sich damit auch gleich Feinde schafft, viel Feind, viel Ehr, etc.

Achja - romeo: du kommst wohl immer aus deinem Loch gekrochen, sobald hier jemand was über den Islam schreibt. Oder global warming. Bist du sicher, dass du chinaseite.de nicht mit der politisch unkorrekten Seite verwechselst? Da könntest du dich austoben, die schreiben ja nur darüber :wink: Du musst ja echt ein schlimmes Erlebnis mit den Leuten gehabt haben.. :|


So, nun hast du aber genug gekeift, jetzt kannst du wieder unter Deinem Stein verschwinden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 04.01.2012, 12:43 
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romeo hat geschrieben:
BeijingGuy hat geschrieben:
Ich habe in den letzten gut acht Jahren immer wieder in Xinjiang für ein paar Monaten gelebt.
Das eine "Radikalisierung" stattfindet, kann ich nicht bestätigen. Mehr Schleier sehe ich dort auch nicht, und die Hui sind eher Pragmatiker, die den Islam nicht allzu wichtig nehmen. Die Weizhu dann schon eher, aber wenn das dort eine Radikalisierung ist, dann möchte ich nicht wissen, wie du man hier die Sonntagskirchgänger nennen sollte..
Ich denke, es nutzen eher ein paar den Vorwand Religion aus, um sich irgendeine Legitimierung und/oder einen gemeinsamen Nenner zu geben. Der Islam ist da ein gutes Zugpferd, zumal man sich damit auch gleich Feinde schafft, viel Feind, viel Ehr, etc.

Achja - romeo: du kommst wohl immer aus deinem Loch gekrochen, sobald hier jemand was über den Islam schreibt. Oder global warming. Bist du sicher, dass du chinaseite.de nicht mit der politisch unkorrekten Seite verwechselst? Da könntest du dich austoben, die schreiben ja nur darüber :wink: Du musst ja echt ein schlimmes Erlebnis mit den Leuten gehabt haben.. :|


So, nun hast du aber genug gekeift, jetzt kannst du wieder unter Deinem Stein verschwinden.


Stein? Keifen? :lol: :lol: Na gut, wenn du meinst. Es war ja nicht mal böse gemeint, sondern lediglich eine Feststellung. Und meine Erfahrungen in China mit den Muslimen dort waren eine subjektive Beschreibung. Ich frage mich halt wirklich, was die Leute dir persönlich getan haben, dass du jedes Mal auf die gleichen Worte anspringst.. Getroffene Hunde und deren Gebell, wenn du verstehst :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 09.01.2012, 18:41 
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VielUnterwegs hat geschrieben:
Zitat:
AUTOFAHREN IN CHINA

Im Jahr der gesengten Sau
Erstmals dürfen Touristen in China selbst am Steuer sitzen. Eine Achterbahnfahrt durch den Süden des Landes

http://www.zeit.de/2012/02/China-Tourist-Autofahrt

ich hab den Artikel ja nicht vollständig gelesen, aber ich würd mal sagen: Es ist eine kritische Entscheidung. Denn nach meiner Anschauung ist die Mentalität der Chinesen im Straßenverkehr so dermaßen anders als die "westliche" oder zumindest "nordeuropäische" (die südeuropäischen Verhältnisse kommen den chinesischen eher noch näher).

Ich bin in China zwar noch nie Auto gefahren, wohl aber mitgefahren. Und ich stelle mal die Theorie auf: Wenn man dort mit der typisch deutschen Mentalität rangeht von wegen "Recht ist Recht, und wenn ich laut Regeln Vorfahrt habe, dann habe ich freie Bahn", dann kann man nur Schiffbruch erleiden.

Ich fürchte, dass die Zahl der Unfälle von Touristen überproportional hoch sein wird, wenn sie wirklich Auto fahren dürfen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 09.01.2012, 21:51 
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Bernhard hat geschrieben:
Zeit.de via VielUnterwegs hat geschrieben:
ich hab den Artikel ja nicht vollständig gelesen[...]
Ich habe ihn vollständig gelesen und mich besonders über die Landkarte der Reiseroute amüsiert :D
Da hat sich die Autorin wohl nicht mit der Grafik kurz geschlossen. Im Artikel wird von Pin'gan (richtig gewesen wäre Ping An) gesprochen, die Grafik sucht sich auf der Landkarte einen Wolf und entscheidet sich dann für irgendeinen Ort (Ping Nan?) ein paar hundert Kilometer südlich von Longsheng. Fail 1.
Fail 2 ist Dali. Da kommt man auf der Tour gar nicht durch und ist ebenfalls völlig falsch eingezeichnet.
Nun ja, halt das Mediengeschäft. Da muss immer alles ganz schnell gehen :evil:

Noch ein Schmankerl:
zeit.de hat geschrieben:
Das Dorf [Chengyang bei Sanjiang], zu dem die Brücke führt, tickt in seinem eigenen alltäglichen Takt, unberührt vom Tourismus.
War dort mal jemand?

Bernhard hat geschrieben:
Ich fürchte, dass die Zahl der Unfälle von Touristen überproportional hoch sein wird, wenn sie wirklich Auto fahren dürfen...
Das Problem sehe ich eher weniger. Die Teilnehmer werden ja schon ein bisschen auf den chinesischen Verkehr vorbereitet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 11.01.2012, 17:43 
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Zitat:
Zitat:
Chinese Parents Flee to America to Save Their ‘Out-of-Plan’ Babies

http://www.theepochtimes.com/n2/china-n ... 70727.html


Das ist ja mal wieder eine ganz klare Desinformation der Öffentlichkeit. Natürlich ist die Gebühr für ein Zweitkind sehr hoch - unter anderem, da sie Einkommensabhängig ist. Aber man kann auch nur für die Geburt in die USA oder nach Hongkong - ich kenn einige Fälle, wo das so passiert ist. Dann kann man zurück, erhält eine Aufenthaltsbewilligung für das Kind und das Problem ist gelöst. Es gibt sogar Agenturen, die Gebährtrips anbieten.

Quelle: http://german.china.org.cn/culture/txt/2011-09/13/content_23405155.htm

Nur für Regierungsbeamte wird es unangenehm - ein illegales Kind kann sie den Job kosten.

Bald kann man als wohlhabender Chinese aber sowieso in die USA umsiedeln, wenn man sich dort ein Haus kauft. http://german.china.org.cn/business/txt/2011-12/14/content_24149273.htm
Ich kann es durchaus verstehen, wenn man seine Kinder nicht dem chinesischen Bildungssystem aussetzen möchte und die Familie daher in den USA lebt, während der Papa in China arbeitet - gerade als Chinese ist es nämlich schwierig, in eine internationale Schule zu kommen.
Ich für meinen Teil würde meine Kinder nie in eine chinesische Schule schicken... höchstens in die Primarschule.

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Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 13.01.2012, 19:09 
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incues via n-tv hat geschrieben:
Erstaunliche Entwicklung! Ende der 1950er Jahre war China noch nicht so gut zu Vögeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 13.01.2012, 19:47 
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Aremonus hat geschrieben:
Bald kann man als wohlhabender Chinese aber sowieso in die USA umsiedeln, wenn man sich dort ein Haus kauft. http://german.china.org.cn/business/txt/2011-12/14/content_24149273.htm
Ich kann es durchaus verstehen, wenn man seine Kinder nicht dem chinesischen Bildungssystem aussetzen möchte und die Familie daher in den USA lebt, während der Papa in China arbeitet - gerade als Chinese ist es nämlich schwierig, in eine internationale Schule zu kommen.
Ich für meinen Teil würde meine Kinder nie in eine chinesische Schule schicken... höchstens in die Primarschule.

Was die USA angeht hat die Sache (für meinen Geschmack) aber einen Haken und der ist das öffentl. Bildungssystem.
Das ist alles andere als vorbildlich.
Ich frag mich gerade mal wieder, wie es da möglich ist, bis zu den Unis zu kommen.

Ich für meinen Geschmack würde auch so einiges (nicht alles) vom chin. Grundschulsystem adaptieren.

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Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, gefährlich.

Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
BeitragVerfasst: 16.01.2012, 16:53 
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Zitat:
Hier mal was zum Gleichheitsgrundsatz bei der Vergabe von Aufenthaltsgenehmigungen:

http://www.tagesschau.de/inland/gaddafisohn104.html

:roll:


Naja, das nennt sich eben Macht. Hier gibt es verschiedene Faktoren:
a) die Rückkehrbereitschaft war zu jenem Zeitpunkt gesichert.
b) der Betroffene hatte Diplomatenstatus (jedoch umstritten).
c) es war klar, dass der Antragssteller für seinen Unterhalt aufkommen kann
d) der Aufenthalt diente auch deutschem Nationalinteresse.

Daher war der Entscheid durchaus gerechtfertigt.
Ich würde mich nicht darüber ärgern, sondern die Lehre ziehen: immer die richtigen Trümpfe in der Hand halten und immer verhandeln.
Gerade bei der Visumsvergabe lässt sich das Gesetz mit einigen guten Argumenten oft sehr stark beugen - sowohl hüben wie drüben. So hat beispielsweise meine Freundin auch ein entsprechendes Visum erhalten, obwohl eigentlich keine rechtliche Grundlage dafür existierte.

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