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 Betreff des Beitrags: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 19.10.2007, 10:03 
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Ein Verantwortlicher des Organisationskomitees erklaert ueber das Botkott der Olympischen Spiele in Beijing

Auf eine Frage zu dem Aufruf einiger internationaler Gruppen zu einem Boykott der Olympischen Spiele 2008 in Beijing aufgrund der politischen Situation in Myanmar erklärte Liu, dass es nicht angebracht sei, jedes politische Thema mit der Olympiade zu verknüpfen. Das Außenministerium habe Chinas Position zur Myanmar-Frage dargelegt. Chinas spiele eine konstruktive und verantwortungsvolle Rolle, die von der internationalen Gemeinschaft anerkannt werde. Ein Boykott der Olympischen Spiele aufgrund der Myanmar-Frage sei unpopulär. Als Gastgeber der Olympischen Spiele 2008 trage China zur Verbreitung des olympischen Geists bei und fördere Frieden, Freundschaft und Fortschritt.

„Die Vorbereitungsarbeit läuft reibungslos und wir heißen Sportler und Zuschauer aus allen Ländern der Welt willkommen“, sagte Liu Jingmin abschließend.


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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 10:17 
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Neuer aufflammender Kalter Krieg aufgrund des neuen Wettruestens, Olympischer Boykott in einem kommunistischen Land...

das kommt mir alles so bekannt vor...
Vieleicht haben die Chinesen ja recht und Geschichte wiederholt sich staendig. Da kann ich aber auf ein paar Kapitel getrost verzichten...

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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 10:35 
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Zitat:
Ein Verantwortlicher des Organisationskomitees erklaert ueber das Botkott der Olympischen Spiele in Beijing



Als Deutscher ( nehm doch mal an , daß Du ein Deutscher bist), der bei der Presse arbeitet, sollte doch darauf achten , daß er korrektes Deutsch schreibt.., und auch soviel Bildung besitzt, daß er Fremdwörter beherrscht und richtig schreibt..
Soviel ich weiß heißt das " der Boykott" nach dem Kapitän Charles Cunningham Boycott ..
Selbst im Japanischen heißt das "boikotsu suru"

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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 20.10.2007, 12:33 
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stefan07 hat geschrieben:
Als Gastgeber der Olympischen Spiele 2008 trage China zur Verbreitung des olympischen Geists bei und fördere Frieden, Freundschaft und Fortschritt.



Alles nur Geheuchel.

Frieden mit Soldaten (Wann gehts nach Taiwan?).

Freundschaft in Tibet (*lol*).

Fortschritt auf Kosten der Umwelt.

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Wozu Illusionen, wenn sie in Erfüllung geh’n.
Wozu gibt es Wunder, wenn wir sie nicht seh’n.
Sei vorsichtig beim Träumen,
sonst werden sie wahr.
Denn es gibt Ebenen und Welten,
in die nicht jeder darf.


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BeitragVerfasst: 20.10.2007, 22:00 
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Old China Hand
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Fände einen Boykott für völlig falsch.

Falls es keinen Boykott gibt, muss man sich vorher mit den Chinesen einigen, dass man sich nicht über Doping-Fälle und Anabolika bei den Sportlern streitet :) . Ich vermute, das der Westen während der Spiele ständig bei chinesischen Siegen auf Anabolika und Doping verweist. Dabei wird wahrscheinlich fast überall gedopt. 8)

Olympische Spiele sind ein Medienereignis, die Starts der Wettkämpfe, die Finale, alles wird mit den besten Sendezeiten verbunden um über Werbung Geld zu verdienen.

Oft wird der antike Olympionike als Vorbild dargestellt, Amateur, nur für den Lorbeerkranz kämpfend. Friede während der Spiele, keinen Streit und keine Kriege, eben alles wie in der guten alten Zeit.

Dabei übersieht man, das die antiken Spiele in Wahrheit anders waren. Die Sportler waren Vollprofis, die Bilder von Lorbeer gekränzten Athleten auf den Tonkrügen zeigen nur, das sie den Inhalt (Öle, die Siegprämie) Abgabenfrei transportieren durften. Viele erhielten von ihrem Land Rente auf Lebenszeit, ein militärisches oder politisches Amt. Und natürlich gab es Kriege zwischen den beteiligten Nationen während der Spiele. Es war nur verboten Pilger, die auf dem Weg zu den Spielen waren, anzugreifen. Allerdings war man sich auch nicht immer einig, wann die Zeit der Reisen zu den Spielen anfing.

Weil Olympia eine Kult- und Orakelstätte war, wie auch Delphi oder Korinth, wo ebenfalls Spiele stattfanden, war es auch von Vorteil so eine Stätte sein eigen zu nennen. Es gab sogar während der Spiele Krieg um Olympia.

Warum also sollte man jetzt die Sportler nicht fahren lassen, es ist doch ihr Job. Und so erfahren verschiedene Völker mehr voneinander, der einzige Vorteil der ganzen Aktion. Allerdings durch die Objektive der Kameras, wo leider Objektiv nicht objektiv bedeutet.

Ich hoffe, es gibt dann eine Menge neuer Berichte über China im Fernsehen, die ich mir gerne ansehen werde. Wer wo was gewinnt wird mir allerdings ziemlich egal sein.


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 Betreff des Beitrags: Vorbereitungen für Olympia in Peking (Report)
BeitragVerfasst: 02.11.2007, 20:23 
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http://www.veoh.com/videos/v1357069DKZqmaty


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.11.2007, 21:11 
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Old China Hand
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Kenne ich noch von den Demos in Deutschland gegen Startbahn West, Castortransporte oder auch gegen die AKWs, da gab es ordentlich Saures von den Staatsbürgern in Uniform.
Übrigens wohne ich in der Nähe von Köln im Braunkohlenrevier. Da wurden tausende von Menschen umgesiedelt, auch gegen ihren Widerstand. Man wollte die Kohle um jeden Preis.
Man baggerte Gruben von mehr als 400 m Tiefe, pumpte Grundwasser ab, so nah an die verbleibenden Städte das hier Bergschäden so manches Eigenheim ruinierte. Gewachsene traditionelle Dörfer und Städte wurden einfach abgebaggert, ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen, Nachbarschaften und Freundschaften, die seit Generationen bestanden. Den Menschen wurde gesagt, die Friedhöfe würden umgebettet. Es kamen aber einfach Bagger und luden alles auf LKWs und kippten es dann auf neuen Friedhöfen ab. Für manchen alten Menschen eine große Belastung, nicht mal mehr das Grab der eigenen Eltern besuchen zu können.
Wer sich näher informieren möchte, kann mal unter den Städtenamen Fortuna, Wiedenfeld, Rath, Steinstraß und wie sie alle heißen nachforschen. Die höchsten Erhebungen hier, für manches Bundesland im Norden wären es die höchsten Berge, sind Aufschüttungen aus Tagebau Abraum. Rheinbraun sei dank für die "schöne neue Landschaft".
Wo Licht ist, ist auch Schatten, so ist das Leben.


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 Betreff des Beitrags: Spielberg walks out on Beijing games in protest over Darfur
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 13:58 
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Endlich mal jemand "Berühmtes" , der konsequent ist ...!!


http://www.guardian.co.uk/world/2008/fe ... tworkfront


STEVEN SPIELBERG


BITTE VOR DEN VORHANG !!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 15:11 
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Botkott ist genial! :mrgreen: :P

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我是四川人。


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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 17:13 
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Wie sagt Ihr denn bei Euch zuhause?

D., dem noch Bankott einfallen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 17:38 
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Da Stefan in Chinaland arbeitet wird er wohl ne englische Tastatur haben und sein y liegt neben dem t, so dass ich ihm glatt glauben wuerde, dass es ein Tippfehler war..


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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 17:55 
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Ich finde die Absage einer Persönlichkeit wie Steven Spielberg aus gerade diesem Grund für sehr erschreckend. Das Kommentieren von Tippfehlern, die übrigens schon seit knapp vier Monaten hier im Forum stehen kann darüber auch nicht hinwegtäuschen.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 18:35 
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Ein Amerikaner, der den Chinesen unmoralisches Verhalten vorwirft..


...und das wo in SEINER Heimat Folter doch eine "standard-operating-procedure" ist..



http://www.welt.de/kultur/article166508 ... ndals.html
http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/8 ... edure.html



:shock: :shock:

Da gilt: Wer im Glashaus sitzt: Einfach mal die Fresse halten ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 19:02 
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wuseltiger hat geschrieben:
Ein Amerikaner, der den Chinesen unmoralisches Verhalten vorwirft..

Falls es irgendwann mal moeglich sein sollte, das unmoralische Verhalten der beiden Laender gegeneinander aufzuwiegen, wer wuerde da wohl besser abschneiden?

Nichtsdestotrotz ist es natuerlich Quatsch, jetzt mit so einer Begruendung das Engagement bei den olympischen Spielen abzusagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Botkott der Olympischen Spiele in Beijing
BeitragVerfasst: 13.02.2008, 19:14 
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Zitat:
Falls es irgendwann mal moeglich sein sollte, das unmoralische Verhalten der beiden Laender gegeneinander aufzuwiegen, wer wuerde da wohl besser abschneiden?


Warten wir ab was die Zukunft bringt...


Nur finde ich es lächerlich Spielberg hier als standhaften Helden darzustellen, weil er China kritisiert. Er wusste doch schon vorher mit wem er einen Vertrag unterschreibt. seine Entscheidung zu revidieren, macht ihn nicht zu einem, wie war der Ausdruck?.. "konsequenten"... Das widerspricht sich .. Erst fuer die bösen Kommunisten arbeiten und dann zu merken, dass sie böse sind.. :shock:


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