Was habe ich denn da nur losgetreten
Zuerst zu der Frage von OldChina, ich sehe die Beweggründe von Mao Tsetung als nobel an, wie das Ergebnis dann ausgesehen hat ist eine andere Sache, doch ich finde seine Aussagen bezüglich des Klassenkampfes und der Revolution sehr einleuchtend.
Er hat sich gegen das vorherrschende System aufgelehnt und ebendieses war voll von Korruption. Die alte Ordnung war wohl ebenso schlimm wie die neue. Für mich war Mao in erster Linie ein Revolutionär, ein Mensch, der etwas ändern wollte und die Dinge nicht so hinnehmen wollte, wie sie waren. Durch den Maoismus wurde in China innerhalb von 30 Jahren die Armutsrate von über 50% auf 8% gesenkt, das allein ist Beweis genug, dass er noble Absichten hatte. Wie die restlichen Ergebnisse seiner Versuche ausgesehen hat sei dahingestellt, das muss man ja nun nicht nachahmen. Das gute ist nachahmungswert, aus dem misglückten, schlechten sollte man lernen und es dann verwerfen.
Nun zu wuseltiger...
Nein, natürlich ist es nirgens besser, insofern muss ich dir Recht geben. Korruption herrscht überall. Und das ist traurig.
Und wie oben gesagt ist der Mao Anzug meiner Meinung nach ein Zeichen der Revolution und der Veränderung.
Genug gesagt!
Lieber Grufti...
Ich bin nicht der Meinung, dass das Investieren von China in Afrikanische Staaten schlecht ist. Da ich selbst aus einem afrikanischen Land komme, ist es für mich eher eine Erleichterung zu sehen, dass endlich mal ein Land kommt, das Afrika eben nicht allzu sehr beeinflusst. Der größte Fehler beim Postkolonialismus ist meiner Meinung nach eben die Tatsache, dass Afrika zu sehr von den weißen beeinflusst wurde.
Wenn man einem Land immer wieder unter die Schultern greift, dann lernt es nicht, sich selbst wiederaufzubauen.
Es kommen dann die schlechten Erinnerungen des Kolonialismus wieder hoch, und die allzubekannten Minderwertigkeitsgefühle, die leider viele meiner Brüder und Schwestern immer noch haben kommen wieder hoch.
Die Art und Weise wie Afrika "geholfen" werden sollte war meistens eben auch eher schlecht als Recht. Beispielsweise die kostenlose Vergabe von Reis, was die Bauern des Landes quasi noch ärmer gemacht hat. Solche Fehler sind schlicht und einfach unnötig.
Die Tatsache, dass hier China etwas an Afrika
verkauft ist meiner Meinung nach schon ein Fortschritt. Afrika kann nicht einfach immer nur geschenkt werden und erlassen werden, es muss sich selbst wieder aufbauen und zu seiner einstigen Stärke zurückkehren.
Und eben das kann man mit einem vernünftigen Handel erreichen, da braucht man Investoren und man muss wirtschaftlich handeln und nicht hier schenken und hier "helfen", das hat keinen Sinn.
Insofern hat China den ersten Schritt gemacht, in dem es Afrika nicht als dummen, armen Kontinent behandelt, sondern es als Handelspartner ansieht und handel mit ihm treibt. Das muss getan werden.
Und dass der Rest der Welt den Flüchtlingen hilft... naja das sei auch mal dahingestellt.
Das mir Afrika egal ist, ist für mich als Afrikaner äußerst beleidigend, ich komme aus Afrika und ich werde auch dorthin zurückkehren, doch die USA und Europa, sowie der Imperialismus und Kapitalismus haben Afrika dorthin gebracht wo es heute steht
Nun gut, ich gebe zu, das mit den Sklaven wusste ich nicht, ich werde mich darüber informieren und mir dann eine Meinung bilden, ich bin ja keineswegs auf meinem Standpunkt verwachsen, eine Meinung lässt sich ändern.
Und deine letzten Satz verstehe ich schlicht und einfach nicht, was wurde nur Chinesen zugefügt?
Und nochmal wuseltiger
Ja ich lebe schon seit einigen Jahren hier, doch das Schreiben fällt einem selbstverständlich einfacher als das Reden.
Und meine Ausbildung hier ist nicht freiwillig, doch wie schon die Rastas sagen, die beste Art und Weise Babylon auseinanderzunehmen, ist es genaustens zu kennen und dazu gehört wohl auch das besuchen so einer babylonischen Schule.
Und so ein Schul/Studienplatz kostet ebenso meine Familie viel Geld nicht nur den Staat...
Nein solche Differenzierungen sind eben nicht zu einfach! Meine persönlichen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es vorallem in Ländern wie der BRD oder den USA schwer ist, einen Menschen zu finden, der nicht irgendwo rassistisch ist. Ob es nun der Wortschatz ist (Jude oder Neger als Beschimpfung) oder eben das Handeln, es ist schlicht und einfach schrecklich. Und wenn 9 von 10 Menschen in diesem Land rassistisch sind, ebenso wie die Regierung, dann nehme ich mir eben das Recht heraus, dieses Land als Rassistisch zu bezeichnen.