ingo_001 hat geschrieben:
Es geht darum, dass Stephan mit seiner Frau als Tourist in die USA reisen wollte - nicht dass ein US-Amerikaner seine Frau in "Gods own Country" holen will.
Danke Ingo!
Ich habe ja kein Problem, dass man Angaben zur Person machen muss. Wir haben das im letzten Jahr mit Japan ja auch gehabt und ich musste schriftlich bestätigen, dass ich alle Reisekosten meiner Frau übernehmen werde (verheiratet, ein Bankkonto und meine Frau ist berufstätig).
Nur die Anmeldung USA ist dann nochmals eine Stufe bekloppter. Zum einen muss man eine Person oder Firma in den USA nennen (die kennen wir nur nicht). Mit "nicht bekannt" geht es nicht mehr weiter.... Wofür die Angaben zu Eltern und Bildungsstand wichtig sind, kann ich als Tourist auch nicht verstehen. Wie gesagt. Wir haben geplant so knapp 4000 Euro in den USA auszugeben. Jetzt haben wir uns entschieden, dass wir es lieber in Europa verprassen.
Natürlich ist Sicherheit wichtig, und wir schreien alle laut, wenn wieder bekannte Terroristen im Flugzeug sitzen und irgendwo in den USA einen Anschlag verüben (vielleicht sitzen wir dann auch noch im Flugzeug). Aber das geht doch nun wirklich zu weit. Man muss ja auch noch ein Interview in der Botschaft machen, damit man erst das Papier im geheiligten Land bekommt. Für unsere Reise im März wird es nichts mehr, so viel Zeit haben wir nicht um solche unsinnigen Fragen zu beantworten.
Ich hoffe, die Amis haben ähnlich viel Stress mit den Visa für China. Und 120 Euro für ein Visum sowie (ich glaube) 1,40 Euro pro Minute Customerhotline ist auch unverschämt. Darüberhinaus dachte ich, dass die Homepage der Chinesischen Botschaft schlecht gemacht wurde. Auf der US-Seite ist es da weitaus schlimmer - man kommt nicht wirklich zu den Infos, die man braucht....