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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 09:30 
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gunther hat geschrieben:
Vielleicht berichten mal diejenigen, sie abgelehnt wurden, über die vermeintlichen Gründe.
Soweit mir bekannt, werden die Gründe bei Ablehnung nicht so einfach mitgeteilt!
M. E. konzentriere dich besser auf die hier im Forum für dich vergleichbaren Fälle, wo ein Schengen-Visum erteilt wurde. :wink:

Ferner steht im Merkblatt der Deutschen Botschaft Peking:
Zitat:
"Sämtliche Amtshandlungen sind bis auf die Bearbeitungsgebühren kostenlos. Die Ausgabe
der Anträge erfolgt gratis. Die Hilfe eines Schreibbüros ist nicht erforderlich."

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 14:51 
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AngelofMoon hat geschrieben:
gunther hat geschrieben:
Habe hier nun schon viel gelesen, aber leider nicht heraus gefunden, wie die Chancen für ein Besuchsvisum stehen.

Das hängt, wie die anderen hier schon geschrieben haben, von vielen Faktoren ab. Das Wichtigste ist die Glaubhaftigkeit der Rückkehrbereitschaft des Antragstellers (Nachweis einer festen Arbeitsstelle mit einen Schreiben vom Arbeitgeber....).
Die Familiäreverwurzelung spielt auch eine entscheidende Rolle bei einem Visum und auch die Länge des beantragten Visums.
Ausreichende Mittel für den Aufenthalt in Deutschland ohne VE 50,-€ pro Tag mit VE ca. 20,-€ pro Tag.
Eine VE hat aber immer auch eine Kehrseite bei einen Visums-Antrag, sie lässt viel Raum für Spekulationen von Seitens der Visums-Abteilung zu (Eheschließung in Dänemark).


Hallo,
vielen Dank an alle, ihr habt mir sehr geholfen! Ich werde nun das Visum für 10 Tage beantragen, und denke, es müsste klappen.
gunther


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 17:16 
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Zur Verpflichtungserklärung (hier auch VE) genannt muss der Einlader sich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis (außerhalb der Probezeit) befinden. Das monatliche Nettoeinkommen, muss laut Ausländerbehöre hier um die 1900 Euro betragen.

P.S. Ein Besuchsvisum reicht glaube ich nicht aus, um in Dänemark zu heiraten, kann aber auch sein, dass dies für das Touristenvisum galt.

Viele Grüße,
TomTom

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 17:30 
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TomTom hat geschrieben:
Das monatliche Nettoeinkommen, muss laut Ausländerbehöre hier um die 1900 Euro betragen.


TomTom


Welche Ausländerbehörde hat dir denn solch eine Summe genannt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 18:05 
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TomTom hat geschrieben:
Das monatliche Nettoeinkommen, muss laut Ausländerbehöre hier um die 1900 Euro betragen.


einen solchen fixen Wert gibt es nicht, vielmehr beträgt die Grenze bei Deinen Lebensumständen offenbar 1900 EUR, bei denen anderer kann die Grenze höher oder niedriger liegen. Als Anhaltspunkt nützlich: rechne aus, wie hoch bei Deinen Lebensumständen (Unterhaltspflichten, Mietkosten etc.) der Pfändungsfreibetrag liegt. Das ist die absolut unterste Grenze, um überhaupt leistungsfähig zu sein. Aber mit 1 EUR mehr ist man natürlich nur theoretisch und nicht praktisch leistungsfähig, also rechne auf die Grenze dann nochmal so 300-500 EUR drauf, dann ist das "Daumenwert" ganz in Ordnung...


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 19:00 
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Diese Aussage kam direkt von der AB als ich mal nachgefragt hätte, was denn für die VE nötig sei. Einkommensnachweis über 1900 Euro (und paar Zerquetschte) in netto.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 19:07 
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TomTom hat geschrieben:
Das monatliche Nettoeinkommen, muss laut Ausländerbehöre hier um die 1900 Euro betragen.

Das ist so nicht richtig, es wird dort die Anzahl der Personen (pro Person ca. 376,-€/ Kinder ca. 332,-€) im Haushalt gerechnet + Miete und Nebenkosten.
Sollte dann vom Lohn/Gehalt noch genug zum Pfänden übrig bleiben, wird eine VE erteilt.
TomTom hat geschrieben:
P.S. Ein Besuchsvisum reicht glaube ich nicht aus, um in Dänemark zu heiraten, kann aber auch sein, dass dies für das Touristenvisum galt.

Ein Besuchervisum von ca. 4 Wochen reicht aus um in Dänemark zu Heiraten.
Nur das Bundesverwaltungsgericht hat dem einen Riegel vorgeschoben, weil es immer wieder einige gibt die dann eine Aufenthaltsgenehmigung in D beantragen um so das Visums-Verfahren und den Sprachnachweis zur FZF versuchen zu umgehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 19:09 
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TomTom hat geschrieben:
Diese Aussage kam direkt von der AB als ich mal nachgefragt hätte, was denn für die VE nötig sei. Einkommensnachweis über 1900 Euro (und paar Zerquetschte) in netto.


aber die Aussage kam mit Sicherheit erst nachdem die ABH Dich gefragt hat, welche Unterhaltsverpflichtungen Du hast. Stell Dir vor, da kommt jemand, der zwei Exfrauen und sieben Kindern gegenüber unterhaltspflichtig ist. Bei dem würden 1900 EUR netto mit Sicherheit nicht reichen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 19:15 
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AngelofMoon hat geschrieben:
Das ist so nicht richtig, es wird dort die Anzahl der Personen (pro Person ca. 376,-€/ Kinder ca. 332,-€) im Haushalt gerechnet + Miete und Nebenkosten.
Sollte dann vom Lohn/Gehalt noch genug zum Pfänden übrig bleiben, wird eine VE erteilt.


ganz genau so ist es

AngelofMoon hat geschrieben:
TomTom hat geschrieben:
P.S. Ein Besuchsvisum reicht glaube ich nicht aus, um in Dänemark zu heiraten, kann aber auch sein, dass dies für das Touristenvisum galt.

Ein Besuchervisum von ca. 4 Wochen reicht aus um in Dänemark zu Heiraten.
Nur das Bundesverwaltungsgericht hat dem einen Riegel vorgeschoben, weil es immer wieder einige gibt die dann eine Aufenthaltsgenehmigung in D beantragen um so das Visums-Verfahren und den Sprachnachweis zur FZF versuchen zu umgehen.


naja, dem "Heiraten" in DK hat niemand einen Riegel vorgeschoben, das ist weiterhin genauso wie früher möglich (und hat in Bezug auf notwendige Dokumente etc. auch Vorteile gegenüber der Heirat in D)
nur im Gegensatz zu früher gibt es keinen Anspruch mehr darauf, das vorhandene Tourivisum in einen langfristigen Aufenthaltstitel direkt umschreiben zu lassen, vielmehr muss der Ausländer trotz Heirat in sein Heimatland ausreisen und von dort ein Visum zur FZF (mit Sprachnachweis) beantragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 19:21 
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otternase hat geschrieben:
nur im Gegensatz zu früher gibt es keinen Anspruch mehr darauf, das vorhandene Tourivisum in einen langfristigen Aufenthaltstitel direkt umschreiben zu lassen, vielmehr muss der Ausländer trotz Heirat in sein Heimatland ausreisen und von dort ein Visum zur FZF (mit Sprachnachweis) beantragen.

Genau das meine ich ja :D .
Heiraten kann man wo man will und wenn es auf dem Mond wäre spielte es keine Rolle.
Nur eine Aufenthaltserlaubnis würde es dann nicht mehr geben, wenn a. die Voraussetzungen nicht erfüllt sind und b. nicht mit dem richtigen Visum eingereist wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 19:58 
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Ich war zu dem Zeitpunkt ledig und hab bei meinen Eltern gewohnt. Es wurde auch überhaupt nicht nachgefragt, was für Verhältnisse ich habe. Die Aussage kam von einer Dame bei der ABH in FFM.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 06.02.2012, 20:08 
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Nur als kleine Fussnote:

Deutschland kann froh sein, dass doch so einige deutsche Männer chinesische Frauen heiraten. Ich kenne keine Chinesin, die hier zum Ausruhen und Schmarotzen hier herkommt.

Es ist doch endlich an der Zeit, dass wir hier in Deutschland erkennen, wer das Land weiterbringt und wer davon nur profitieren will....


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 07.02.2012, 02:03 
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Stephan1975 hat geschrieben:
Nur als kleine Fussnote:

Deutschland kann froh sein, dass doch so einige deutsche Männer chinesische Frauen heiraten. Ich kenne keine Chinesin, die hier zum Ausruhen und Schmarotzen hier herkommt.

Das unterschreibe ich.
Stephan1975 hat geschrieben:
Es ist doch endlich an der Zeit, dass wir hier in Deutschland erkennen, wer das Land weiterbringt und wer davon nur profitieren will....

Das würde ja bedeuten, dass unsere Politiker ... nachdenken und entsprechend handeln.
Nee, das kannst Du vergessen.
Ausser Lippenbekenntnissen, Ausreden, Leugnen unangenehmer Tatsachen, z.T. auch das Fehlen von Sachverstand und das Erlassen unusgegorener Gesetze, hab ich da leider nicht viel Anderes sehen können.

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Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, gefährlich.

Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 07.02.2012, 08:34 
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TomTom hat geschrieben:
Zur Verpflichtungserklärung (hier auch VE) genannt muss der Einlader sich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis (außerhalb der Probezeit) befinden.

nur für das Protokoll: diese Aussage ist ebenfalls absoluter Quatsch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Chinesin nach Deutschland - Chancen für´s Visum ?
BeitragVerfasst: 15.03.2012, 02:06 
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...eine Frage meinerseits: Kann eine chinesische Dame auch ein Schengenvisum beantragen und erhalten, wenn Sie quasi als alleinreisende Touristin erstmals nach Deutschland möchte (eventuell 10-14 Tage)?
Also ohne weiteres zutun von deutscher Seite (VE usw.)...und nicht als Gruppenreise?

Vielen Dank für Eure Informationen!


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