VielUnterwegs hat geschrieben:
So wie ich das verstehe, ....
Meiner Erfahrung nach hat sich in Peking die Teurungsrate im letzten Jahr durch die Aufwertung des Yuan nicht veraendert. Wer sein Einkommen in RMB bezieht, der spuehrt also keine Veraenderung durch den billigeren €, ausser das beim Ueberweissen in die Heimat bei gleichem RMB Betrag mehr € als vorher ankommen. Wer sein Gehalt in € bezieht und regelmaessig € in RMB tauscht um davon seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, der spuehrt natuerlich, dass in € gerechnet sein Leben nun deutlich teurer geworden ist, zusaetzlich zur sowieso schon vorhandenen Inflation von 8-12% (je nach dem wie der eigene Warenkorb aussieht).
Schnellmerker:
Shenzhen hat geschrieben:
Was die Produkte wenn du sie in Euro umrechnen willst durch den Eurokurs teurer geworden sind kannst du dir anhand des Wechselkurses selber ausrechnen.
Ich halte die 10% pro Jahr fuer uebertrieben, Miete, Strom, Wasser zahle ich genau so viel wie vor 5 Jahren und habe dafuer sogar eine modernere Wohnung, ein paar Sachen wie Fleisch oder manche Gemuese sind sicherlich teurer geworden aber ob das insgesamt 10% von den Lebenshaltungkosten ausmacht...
Diese Berechnungen halte ich eh fuer sehr fragwuerdig - was ist die Grundlage - der Reisbauer, der Juppy oder der "Normalo" und was ist Normal in China? Fuer ein Gericht im Restaurant habe ich vor 5 Jahren auch 20-50 RMB bezahlt und bin davon nicht verhungert - das muesste jetzt entweder 50% (ja ich weiss so kann man Prozente nicht rechnen - nur mal grob gesponnen) schlechteres oder weniger essen sein oder entspr. mehr kosten.
Also da sind die 10% nicht her - Miete, Strom etc. auch nicht - Fernseher, Elektronik auch nicht, Autos werden auch nicht teurer, den Minivan gibt es wie vor 5 Jahren fuer 25-30k RMB...
Geld verdiene ich aehnlich wie vor 5 Jahren zurueck legen kann ich das gleiche wie damals und bin trotzdem dicker geworden...