Aremonus hat geschrieben:
Die Vergleiche zwischen Japan und China greifen IMHO immer etwas kurz. Das ist, als würde man Deutschland mit Russland vergleichen. Die beiden Länder sind sowohl kulturell wie auch geographisch und sozioökonomisch extrem unterschiedlich.
Wenn du Deutschland mit Russland vergleichst vielleicht. Aber was ist so unterschiedlich zwischen China und Japan was der Industriellen Entwicklung angeht? Was hat der geographische, soziooekonomischer Unterschied damit zu tun?
Zitat:
Fangen wir bei der Wirtschaft an. Japan begann bereits im Jahre 1950 als eigentliches Erstweltland mit der Entwicklung - das BIP pro Kopf war damals etwa gleich hoch wie jenes von Spanien. China hingegen begann seine Entwicklung auf dem Entwicklungsniveau eines afrikanischen Katastrophenstaates. Daher ist der Vergleich hier schon sehr unfair.
Was fuern BS. Japan war schon in den 1900 ein weit fortgeschrittenes Industrieland und das weil es genauso wie China und andere Laender Asiens den Imperialismus des Westen fuerchtete. Die Japaner hatten es als Erstes kapiert gehabt dass wenn sie ihr Land auf den Status Quo Stand bringen wuerde sie nicht auf der Strecke bleiben werden. Nur sie wurden vom Virus Imperialismus infiziert und mussten selber erobern um zu ueberleben. Nach dem Krieg waren trotz Zerstoerung noch weitgehend alle Industrie und Know How vorhanden, die sie stark gemacht hatten. China ist schon lange hinter dieser Situation.
Zitat:
Bei der Bildung mag zwar die zu Grunde liegende konfuzianische Philosophie übereinstimmen - doch in Japan (wie auch in Südkorea) wird durchaus auch viel Wert auf die Ausbildung von verantwortungsbewussten Führungskräften gelegt (wenngleich weniger als in Europa).
Also ob diese Dinge in Mainland China jetzt Fremdwoerter waeren.
Zitat:
Zudem exisitert in Japan Meinungsäusserungsfreiheit, sodass sich eine intellektuelle Elite entwickeln konnte -
.... hahhahaha.... ich lache nicht wegen dem Vorhandensein dieses Aspektes aber dass das ein Aspekt sein solll...hahahahahah.
Zitat:
Chinas Intellektuelle sind seit 1989 bis auf ein paar Künstler kaum sichtbar und bevorzugten wegen der drohenden Strafen oft, ins Meer zu springen (bildlich gesprochen), d.h. wirtschaftlich tätig zu werden, statt sich mit den Problemen der chinesischen Gesellschaft zu beschäftigen. Auch hier sind die Unterschiede zu Japan beträchtlich.
du wirst dich wundern....
Zitat:
Dennoch sind die langfristigen Wachstumsaussichten für China gut - denn das Land hat noch nicht einmal die Produktivität der ehemaligen Sovjetunion vor deren Untergang erreicht.
mmmmh, nach dieser Aussage zu urteilen wuerdest du beurteilen dass der Untergang der UDSSR deren Ende der Produktivitaet zuzuordnen sei? Aremonus, ich habe keine Lust mehr....
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Die Risiken sehe ich eher im Mittelfristigen bereich - besonders bei den Immobilien.
Wieder einer der dem Mainstream aufspringen will. Was ist neues? ich bin gespannt.....
Zitat:
Denn China wird seinen Finanzmarkt liberalisieren müssen
und anderswo (ich will nicht erwaehnen wo...) will man ganz im Gegenteil verkehren....hahahhahahaha
Zitat:
und dann werden die Chinesen irgendwann auch mal auf die Idee kommen, dass sie ihre Anlagen diversifizieren könnten (was derzeit ja noch kaum möglich ist). Der darauf folgende Nachfrageeinbruch dürfte zu einer Bereinigung des Marktes führen und eine massive Rezesison zur Folge haben.
SChluck Schluck Schluck, wirklich geil das Tsing Tao. Nur so vertraegt man es....
