Zitat:
Im Gegensatz Sie müssen aufpassen, dass man nichts von Ihnen kopiert. Schließlich haben die Chinesen einige der besten Hacker.
Hacken ist doch einfach nur Zeitaufwändig, das ist nicht etwas, was wahnsinnig viel Expertenwissen oder Entwicklungsaufwand erfordert (es sei denn man baut Stuxnet). Die meisten chinesischen Hacker nutzen nur altbekannte Sicherheitslecks aus - sogar die meisten beim Staat.
In der Schweiz begnügt sich der chinesische Geheimdienst beispielsweise damit, die unverschlüsselten Daten (v.a. Mails und Telefone) abzuhören sowie die Bundesverwaltung mit Lasermikros zu überwachen - das ist schon vollkommen ausreichend, um an die meisten Informationen zu kommen und viel einfacher. Man muss dann nur noch fleissige Analysten haben, die sich mit der Materie auseinandersetzen und smart genug sind, um sich einen Reim auf die entsprechenden Sachen machen zu können.
Ich sehe also keine Gefahr, dass China in Sachen R&D dem Westen bald ernsthaft Konkurrenz bietet. Aber das muss es ja auch garnicht - wenn die Chinesen nur schon so produktiv wie die Russen werden, hat China die USA und die EU eingeholt. Und dazu brauchen sie nur bessere Werkzeuge (=Kapital und gute Infrastruktur) und ein bisschen Erfahrung - keine hervorragend gemanagten, teuren R&D-Zentren mit hocheffizienten Finanzmärtken und freiheitlichen, fortschrittlichen Gesllschaftsstrukturen. Die westlichen Firmen produzieren ja sowieso in China, da sind Eigenentwicklungen noch garnicht notwendig. Und wenn China einmal so effizient arbeitet wie der Westen werden die Kapitalkosten dort auch ähnlich tief sein (denn dazu brauchen sie dieselben Werkzeuge wie der Westen) - und folglich die Löhne auch ähnlich hoch. Daher muss man sich da überhaupt keine Sorgen machen.