VielUnterwegs hat geschrieben:
Momentan arbeiten wir beide, allerdings in China. Wir haben beide einen Bachelor (Ich Deutschland, sie China) und einen Master (beide Grossbritannien). Jetzt in den USA arbeite nur ich, aber sie wird sich von Anfang an was suchen.
Tut mir leid, aber ich kann deinen Ausführungen nicht folgen:
Arbeitet ihr nun beide in China oder arbeitest nur du, aber in den USA und deine Frau nicht?
Es ist sehr schwer deine Beiträge für glaubhaft zu halten, wenn du solche Ungereimtheiten in Verbindung mit Sätzen wie
VielUnterwegs hat geschrieben:
Mein Gehalt ist aber schon mehr als hoch genug, d.h. sie kann recht frei annehmen, was ihr Spass macht und fachlich nuetzt, und das Gehalt wandert dann einfach nochmal "oben drauf" auf's Sparkonto.
bringst. In anderen Threads hast du uns ja auch bereits ungefragt über deine (scheinbar) gute finanzielle Situation aufgeklärt.
Ein Tipp zu den USA: Wenn du sagst, dass du in den USA gut verdienst, dann tippe ich im IT-Bereich und mglw. mittlerer Führungsebene mal auf 100.000$, vielleicht etwas mehr. Nun bitte ich dich diese Zahl durch 1,4 zu Teilen, dann hast du den Wert in Euro: etwa 70.000. Ist schon nicht mehr so viel. Dazu kommt die schlechte soziale Absicherung in den USA, teure Versicherungen und kostenintensive medizinische Behandlungen (Krankenhaus - falls mal was ist).
Um in den USA seinen Kindern eine ordentliche Schulausbildung und ein Studium zu ermöglichen muss man außerdem SEHR tief in die Tasche greifen. Rechne da pro Schuljahr mal mit 5000 Euro Schulgeld, mal 12 Jahre sind 60.000 Euro. Dazu kommt ein 5 Jähriges Studium, welches mit mindestens 100.000 Euro zu Buche schlägt, wenn es eine einigermaßen ordentliche Uni sein soll.
Weil ich heute einen guten Tag habe, runden wir das ganze mal ab auf 150.000 Euro. Sind also (nochmal abgerundet) 200.000 Dollar. Soviel Geld spart man an, wenn man etwa 10 Jahre monatlich um die 1400$ aufs Sparbuch packt (bei guten Zinsen!). Auf 20 Jahre macht das ca. 650$ Monatlich.
Also das wären jetzt die Kosten für 1 Kind, was ordentlich ausgebildet werden will. Bei 2 oder 3 Kindern kannst du diese Milchmädchenrechnung (die aber mit einer gewissen Genauigkeit durchaus real ist) dann verdoppeln, bzw. verdreifachen.
Die USA sind ein gutes Land, wenn man alleine und nur für sich leben will.
Das ganze gehörte jetzt zwar nicht direkt zum Thema, aber es hat auf jeden Fall etwas mit Arbeit/Jobs und der finanziellen Situation von Menschen zu tun. Und da die USA sehr, sehr oft neidisch angeschaut werden - ob ihrer paradiesischen Lebensbedingungen - , so wollte ich einfach mal aufklären. Einige meiner Familenangehörigen sind nämlich übergesiedelt (als Expat eines großen deutschen Autobauers) und waren froh, als sie alle wieder zurück nach Deutschland kommen konnten
