domasla hat geschrieben:
Das ist ein ganz traditioneller Beruf.
Da wage ich mal zu widersprechen (auch wenn ich es nicht mit Gewissheit sagen kann). Heiratsvermittlung war in China kein Beruf, sondern wurde quasi im Nebenerwerb betrieben. Und zwar überwiegend von älteren Frauen, die (wie Babs schon schrieb) mit den örtlichen gesellschaftlichen Verhältnissen bestens vertraut waren. Männer sind für den Job eher ungeeignet, die sind weniger schwatzhaft und genetisch bedingt weniger neugierig (und wieder 5 Euro in die Chauvikasse).
domasla hat geschrieben:
D., der so was nicht braucht.
Schon vergeben oder einfach nur hoffnungsloser Fall?
Ernsthaft, auch in Europa und anderen Teilen der Welt wurde bis vor nicht all zu langer Zeit kaum eine Ehe ohne Vermittlung geschlossen. China ist da keine Besonderheit.
Noch ein Artikel zum Thema:
The Chinese matchmaker.