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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 18.11.2011, 19:35 
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Luntan hat geschrieben:
Interessant auch wie die KP in China bis 1940 den verschiedenen Völkern das Recht auf einen eigenen Staat (self-determination) versprochen hat. Danach hat sich das von 自决 oder 自主 nur noch in ein自治 (autonomy, Selbstverwaltung) verwandelt. Entsprechend werden erst seither die “ethnischen Separatisten“ verfolgt.

das schien allgemeine kommunistische Praxis zu sein.

Lenin verbündete sich meines Wissens auch mit diversen separatistischen Bewegungen des Zarenreichs. Als aber die Kommunisten an der Macht waren, setzten sie die Herrschaft des Partei überall durch, und die verhinderte natürlich eventuelle Abspaltungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 18.11.2011, 20:19 
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Huangming hat geschrieben:
mein Freund, informiere dich lieber besser über die chinesische Geschichte. Die Zhuang wurden damals doch gar nicht als eine eigene chinesische Volksgruppe anerkannt....bla bla bla bla bla
Mein Gott, ....bevor ich jetzt anfange mich auf deine Haarspaltereien einzulassen, moechte ich mal nur mal zusammenfassen was die Ueberschrift dieses Threads sagt: "Nationalismus in China" und die OP versucht es mit dem nat. Seperatismus zu begruenden. Nun, ich bin gespannt drauf. Du erklaerst das wieder mit der Han Uebermacht und Zhonghua ja nur heisse Luft ist. Jetzt sollen also auf einmal auch Zhuang frueher Han gewesen sein....ich weis nicht ob ich lachen oder weinen soll....(vielleicht solltest du nochmal im Wiki nachschauen was die Defintion von Volksgruppe ist und auf was diese begruendet ist...)

P.S. ich sollte mal wirklich in Wikipedia aufraeumen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 18.11.2011, 20:21 
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Zitat:
Die chinesische Sowjetrepublik erkennt das nationale Selbstbestimmungsrecht der Minderheiten innerhalb des chinesischen Territoriums an, erkennt schon immer das Recht der kleineren und schwachen Völker an, von China loszulösen und unabhängige Nationen zu werden
Und das ist interessant weil....?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 18.11.2011, 20:51 
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Bernhard hat geschrieben:
Ob der Unterrichtsstoff auf dem Festland (sic!) so akkurat ist, dass man sich auf ihn berufen kann, weiß ich allerdings nicht.

Wer will das wissen ob der akkurat ist? Er sagt nur aus das die Wenigsten in Mainland auf die Idee kommen koennten zu behaupten dass die Revolution eine exklusive Party der Han gewesen war. Es sei denn sie sehen alle innerhalb Chinas als Han an und das waere dann natuerlich kein Separatismus. :lol: :lol: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 18.11.2011, 23:51 
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ach ja, es geht jetzt um die chinesischen Unterrichtsstoffe? schade, dass Du nicht gleichzeitig in Mainland China und Taiwan die Schule besucht hättest. Es würde ganz viel Spass machen, zu vergleichen, wie unterschiedlich die Geschichte beigebracht wird. Doch welcher Seite ist zu glauben? Taiwan gewinnt wohl immer,weil der auch kapitalistisch ist. Was kann man da noch argumentieren? Die Politik regiert über alles.

letztes Wort: ob die Beiträge ethnischer Minderheiten in der Xinhai-Revolution tatsächlich in Mainland China verheimlicht wurden, sehe unten:
http://www.56-china.com.cn/china2011%20 ... 10mz3.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 19.11.2011, 00:32 
Saiber hat geschrieben:
Huangming hat geschrieben:
mein Freund, informiere dich lieber besser über die chinesische Geschichte. Die Zhuang wurden damals doch gar nicht als eine eigene chinesische Volksgruppe anerkannt....bla bla bla bla bla
Mein Gott, ....bevor ich jetzt anfange mich auf deine Haarspaltereien einzulassen, moechte ich mal nur mal zusammenfassen was die Ueberschrift dieses Threads sagt: "Nationalismus in China" und die OP versucht es mit dem nat. Seperatismus zu begruenden. Nun, ich bin gespannt drauf. Du erklaerst das wieder mit der Han Uebermacht und Zhonghua ja nur heisse Luft ist. Jetzt sollen also auf einmal auch Zhuang frueher Han gewesen sein....ich weis nicht ob ich lachen oder weinen soll....(vielleicht solltest du nochmal im Wiki nachschauen was die Defintion von Volksgruppe ist und auf was diese begruendet ist...)

P.S. ich sollte mal wirklich in Wikipedia aufraeumen...

ich habe nirgendswo gesagt, dass die Zhuang früher Han gewesen seien.ich habe nur gesagt, dass die Zhuang damals nicht als eine Volksgruppe anerkannt wurden in dem Sinne, dass sie nicht als eine eigenständige Volksgruppe zu den Völkern, die nach Xinhai das Zhonghuaminzu zusammenbildeten, gezählt wurden.Ich habe auch nie gehört, dass die Zhuang als eigenständig auftretenes Volk mit einem expliziten Bewusstsein als Zhuang an der Xinhai-Revolution teigenommen hätten. Wenn doch Zhuang direkt an der Xinhai-Revolution teilgenommen haben, dann liegt es eher nahe, dass sie sich als Han angesehen haben bzw wurden.Ein Großteil der Zhuang hatte damals jedenfalls so einen tiefen Sinisierungsgrad erreicht, dass sie nicht mehr von Han unterschieden werden konnten.Frag mal einen Han-Chinesen, ob er denn wüsste, dass bekannte Anführer der Taiping-Bewegung wie Xiao Chaogui, Wei Changhui , Tan Shaoguang, die damals proklamierten, dass sie sich für die Mandschu-Gräueltaten an dem Han-Volk an den "tatarischen Teufeln" rächen wollten, im Grunde Zhuang waren??

Ich denke, die Mehrheit würde den Kopf schütteln.Es gab halt kaum Unterschiede zwischen Han-Chinesen und sinisierten Zhuang bzw die Volkszugehörigkeit als Zhuang wurde nicht so wahrgenommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 19.11.2011, 00:51 
Luntan hat geschrieben:
Danach hat sich das von 自决 oder 自主 nur noch in ein自治 (autonomy, Selbstverwaltung) verwandelt.

Diese sogenannte Autonomie für die Minderheiten ist ein Witz.In Xinjiang oder Tibet, wo die Nicht-Han die Mehrheit der Bevölkerung stellen, sind die Mehrheit der Parteisekretäre des Parteikomitees der KPCh Han-Chinesen.In der Regel ist in den "autonomen" Minderheitengebieten doch so:Der Mann, der nominal der Kopf der Regierung ist, ist ein Angehöriger der örtlichen ethnischen Minderheit, aber der, der über die größten Entscheidungsbefugnisse verfügt, d.h. Parteisekretär des Parteikomitees, ist ein Han-Chinese.
Der Vorsitzender der Autonomen Region Tibet bzw der Vize-Parteisekretär des Parteikomitees für Tibet ist ein Tibeter.
Der Parteisekretär des Parteikomitees der KPCh der Autonomen Region Tibet ist hingegen ein Han-Chinese.
Der Vorsitzender der uigurischen autonomen Region Xinjiang bzw der Vize-Parteisekretär des Parteikomitees für Xinjiang ist ein Uigure.
Der Parteisekretär des Parteikomitees der KPCh der uigurischen Autonomen Region Xinjiang ist ein Han-Chinese.

Das politische System der VR China ist so konzipiert worden, dass auf allen Verwaltungsebenen in China der Parteileiter stets das Sagen hat.Ein Parteisekretär einer Stadt ist mächtiger als der Bügermeister dieser Stadt.Und der Bürgermeister der Stadt aber ist in der Regel gleichzeitig ein Vize-Parteisekretär( um ihn in die Parteistrukturen einzubeziehen).So ist auch überall in den Minderheitengebieten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalismus in China
BeitragVerfasst: 19.11.2011, 06:59 
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Huangming hat geschrieben:
Frag mal einen Han-Chinesen, ob er denn wüsste, dass bekannte Anführer der Taiping-Bewegung wie Xiao Chaogui, Wei Changhui , Tan Shaoguang, die damals proklamierten, dass sie sich für die Mandschu-Gräueltaten an dem Han-Volk an den "tatarischen Teufeln" rächen wollten, im Grunde Zhuang waren??
Du redest gerade mit einen.

Huangming hat geschrieben:
Ich denke, die Mehrheit würde den Kopf schütteln.Es gab halt kaum Unterschiede zwischen Han-Chinesen und sinisierten Zhuang bzw die Volkszugehörigkeit als Zhuang wurde nicht so wahrgenommen.
Das ist deine eigene Spekulation. Die hakt schon daran, dass die Zhuang andere Braeuche und Sitten feierten und sich auf viele anderer Weisen sich von den der Han unterscheiden.

Huangming hat geschrieben:
Diese sogenannte Autonomie für die Minderheiten ist ein Witz.In Xinjiang oder Tibet, wo die Nicht-Han die Mehrheit der Bevölkerung stellen, sind die Mehrheit der Parteisekretäre des Parteikomitees der KPCh Han-Chinesen.In der Regel ist in den "autonomen" Minderheitengebieten doch so:Der Mann, der nominal der Kopf der Regierung ist, ist ein Angehöriger der örtlichen ethnischen Minderheit, aber der, der über die größten Entscheidungsbefugnisse verfügt, d.h. Parteisekretär des Parteikomitees, ist ein Han-Chinese.

Weil Han Chinesen sich vielleicht mehr in Partei Funktionen engagieren?
Man kann ja eine Quote einfuehren sowie bei den Universitaeten. Dann aber...

Eine Diskussion in Deutschland
Das benachteiligte Geschlecht
Im Durchschnitt sind Frauen in Deutschland heute besser ausgebildet als Männer, sie sind ehrgeizig und zielstrebig. Trotzdem sind Frauen in Chefetagen noch unterrepräsentiert und verdienen in gleichwertigen Positionen häufig deutlich weniger. Ist eine Frauenquote notwendig?
Dann mit einer Frauenquote muss du unbedingt als Firma eine Anzahl von Frauen in den Managerpositionen besetzen. Auch wenn sie dumm wie Stroh sind.

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