maximg hat geschrieben:
Ist immer noch genau gleich..
Das 'Verliebtheitsgefühl' ist natürlich nur eine Ausschüttung bestimmter Stoffe und hört spätestens nach 3 Jahren auf (selbst wenn ihr jetzt ein Paar sein würdet), weil während des Verliebtseins bestimmte Partien des Gehirns weniger beansprucht werden (daher auch der Spruch: Liebe macht Blind) und wir sonst auf Dauer verblöden würden. Reine Biologie

!
Liebe fängt finde ich auch erst richtig an, wenn man dieses Verliebtheitstraumata überstanden hat. Erst dann weiß man obs wirklich der Partner fürs leben sein könnte. Die meisten Beziehungen in Deutschland gehen hopps, weil sie eben genau nach oder innerhalb dieser 3 Jahren denken sie würden ihren Partner nicht mehr lieben wie vorher. Wer sich bis dahin natürlich noch nichts mit seinen Partner aufgebaut oder große Probleme gelöst hat, der neigt schon mal dazu die Beziehung dann einfach abzubrechen oder sich scheiden zu lassen.
Was da hai schreibt, halte ich mehr oder weniger für nicht Tragfähig.
Selbst wenn du 30 bist oder schon mit 10 verschiedenen Frauen geschlafen hast, wird deine Beziehung genau so auf die Probe gestellt als wenn du 22 bist.
Übrigens @da Hai, ich habe auch schon mit knappen 21 Jahren geheiratet und war davor 3 Jahre mit meiner Freundin zusammen. Ich glaube du unterschätzt die Jugend ein wenig - vor allem jene die die Möglichkeit haben ihren Horizont durch einen Auslandsaufenthalt zu erweitern. Ich bin jetzt über 6 Jahre verheiratet, funktioniert immer noch.
Ich stimme Ingo vollkommen zu wenn er schreibt:
ingo_001 hat geschrieben:
Wenn man sich schon von Anfang an aufs Rosinenpicken beschränkt (Kurz-Beziehung = beim ersten Problem -> schwupp zum/r Nächsten) ist das m.E. nicht unbedingt ein Reifeprozess, weil man das dann i.d.R. auch im späteren Leben so macht.