VielUnterwegs hat geschrieben:
Es tut gut das zu lesen. Im Zweifelsfall lieber einem sogenannten "Wirtschaftsflüchtling" zu viel Zuflucht gewährt, als eine arme Seele der es an die Menschenrecht gehen soll, abgeschoben.
Mit Radio Eriwan könnte man sagen: Im Prinzip ja.
Nur: Wie hier eifrig diskutiert, ist die Geschichte der Dame alles andere als glaubwürdig. Hoffentlich haben die Behörden ihr die Fragen auch gestellt, die wir hier zusammengetragen haben.
Ich bin der Meinung, dass man Leute aufnehmen soll, wenn sie akut von Hunger bedroht sind. Ich bin auch sehr kritisch gegenüber den ungerechten Wirtschaftsstrukturen, die von den USA und Europa der Welt aufdiktiert worden sind und für diese Ströme von "Wirtschaftsflüchtlingen" verantwortlich sind.
Andererseits ist klar, dass man nicht die ganze Welt bei sich aufnehmen kann. Und vom Hungertod sind die Leute in China (bis vielleicht auf wenige Ausnahmen) nicht bedroht. Deswegen sollte chinesischen Asylbewerbern durchaus auf den Zahn gefühlt werden, denn die Signalwirkung solch einer Aktion ist natürlich groß. Es bleibt abzuwarten, ob jetzt die Zahl der angeblich verfolgten Falun-Gong-Praktizierenden unter den chinesischen Asylbewerbern nicht stark ansteigt...