Aremonus hat geschrieben:
Heute hat doch bereits jedes bessere Dorf einen oder mehrere Supermärkte und jede Kleinstadt einen Mall? Also man käme schon an Fleisch, wenn man nicht auf dem Markt kaufen will (ausser man lebt wirklich in der letzten Pampa).
Dann lade ich dich herzlich (und auf Selbstkosten, versteht sich

) dazu ein die Tour zu machen, die ich in den letzten drei Wochen zurück gelegt habe. Keine Angst, es geht nicht durch die letzte chinesische Pampa. Aber selbst dort haben die Städte(!) Bauernmärkte, die mehr frequentiert sind als die wenigen vorhandenen Supermärkte. Von den Dörfern, in denen es keine Supermärkte gibt, gar nicht erst zu sprechen.
Aremonus hat geschrieben:
Der Vorteil für Supermärkte liegt für mich darin, dass ich nicht eine halbe Stunde lang mit dem Händler streiten muss, um nicht über den Tisch gezogen zu werden.
Handeln gehört auf Märkten dazu. Nicht nur auf chinesischen. Und wer täglich auf den Markt zum Einkaufen geht wird auch nicht über den Tisch gezogen. Das ist dann eher so wie in der Supermarktgesellschaft, wo man vorher die Sonderangebote in der Werbung vergleicht.
Aremonus hat geschrieben:
Aber das angesprochene Problem in diesem Threat ist ja nicht die mangelnde Hygiene, sondern einfach, dass man über den Tisch gezogen wird. Wenn ich ein Ei kaufen möchten und irgend ein Chemieerzeugnis erhalte, würde ich auch ziemlich stinkig mit dem Händler.
Zugegeben, wir haben uns vom "Thema" entfernt. Aber ist es nicht mal wieder typisch? Kaum wird ein Aspekt in China (gefälschte Eier) angesprochen, wird das gleich von einfältigen Personen (Bafring) auf das ganze Land übertragen. So wird "Paranoia geschoben".