laogai hat geschrieben:
Keine "Parteiquelle", aber diesen Artikel finde ich sehr interessant (mehr jedoch in Hinblick auf
'Die Tage der chinesischen Medienzensur sind gezählt'):
Off Track: How Sina Weibo Changes Chinese Media & GovernmentGanz durchgelesen habe ich den Artikel nicht. Bei dem Satz
actually Sina Weibo is one of the very few online platforms in mainland China where you can see the true stories and real news, assuming that you are quick enough, before they are gone.habe ich aufgehoert. Soviel Schwachfug wie man im 微博 finden kann, erscheint mir diese Aussage aberwitzig. Um nicht im 微博 die Zukunft der chin. medialen Freiheit zu sehen, muss man die Besessenheit der Chinesen von Geruechten und Urban Legends verstehen. Im einem Land, wo die urbane Struktur schon seit Jahrtausenden vorhanden ist, ist der Verbreitung- und Vertriebswege von 小道消息 auf einer Art ausgereift, wie ein Westler unmoeglich verstehen kann.
Was die Offenheit der offiziellen Quelle angeht: Wie ich schon geschrieben habe. haben wir bei der Abwicklung des Zugungluecks mit offen ausgetragenen Machtkaempfen unterschiedlicher Interessegruppen zu tun. Was ihr seht, ist hoechstwahrscheinlich keine neue Offenheit, sondern die alt bewaehrte "搞臭搞烂" Strategie. Was der eine oder andere Bundestagabgeordnete zusammen mit dem Springerverlag zustanden kriegen kann, kriegt die KpCh schon lange hin..... Das Vertrauen im Hochgeschwindigkeitsnetz erschuechtern und die Anerkennung der erreichten des Eisenbahner negiern, nichts was wir nicht schon mal gesehen haben.
Gruss
/dev/urandom
_________________
Yet Another Boring
BlogIf you are what you eat, what are the vegetarians?