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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 30.06.2011, 08:21 
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350.000 Euro für diese Bruchbuden? Das kann sich doch niemand in Shanghai mehr leisten. Da müsste man ja 100 Jahren arbeiten, wenn man einen normalen Akademikerlohn in Shanghai hat - war man an einer Spitzenuni, reichen vielleicht 40 Jahre. Und das unter der Prämisse, dass man alles spart.

Hierzulande reichen, zum Vergleich, 5 Jahre...

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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 30.06.2011, 09:21 
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Haben sich die Wertvorstellungen im Laufe der letzten Jahre nicht auch in China schon geändert? Werden immer noch die Jungen/Männer bevorzugt und müssen diese die Wohnungen kaufen?

Ok, vor 30, 40 Jahren war China noch sehr landwirtschaftlich geprägt. Da brauchte man jemanden der den Hof übernimmt. Aber heute? Letztendlich sind es doch heute die Frauen, die das Geld verdienen und studieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 30.06.2011, 09:31 
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Sachse28 hat geschrieben:
Haben sich die Wertvorstellungen im Laufe der letzten Jahre nicht auch in China schon geändert? Werden immer noch die Jungen/Männer bevorzugt und müssen diese die Wohnungen kaufen?

Ok, vor 30, 40 Jahren war China noch sehr landwirtschaftlich geprägt. Da brauchte man jemanden der den Hof übernimmt. Aber heute? Letztendlich sind es doch heute die Frauen, die das Geld verdienen und studieren.

Es aendert sich, aber nur langsam. Die alten Generationen muessen erstmal Platz fuer die Neuen machen. Bei einem Milliardenvolk dauert es wohl auch etwas laenger bis sich solche Aenderungen flaechendeckend durchsetzen, vor allem wenn es um Dinge geht die seit Jahrhunderten so waren. In Deutschland hatte meines Wissens nach Wohnungs/Hauskauf nie einen so hohen Stellenwert wie in China.

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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 30.06.2011, 09:40 
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Aremonus hat geschrieben:
350.000 Euro für diese Bruchbuden? Das kann sich doch niemand in Shanghai mehr leisten.


eigentlich nicht, zumindest ist es wirtschaftlich nicht mehr abbildbar. Weshalb eine Marktbereinigung mit Sicherheit auch kommen wird, wann das stattfinden wird und ob nun so hart wie in USA/UK oder eher sanfter (wie die chinesische Regierung hofft), bleibt offen, aber dass der Markt überhitzt ist und es daher zu einem Wandel kommen wird, kann niemand ernsthaft bestreiten.

Was bislang China vor einem Umbruch auf dem Immobilienmarkt bewahrt, sind a) eben diese Tradition und der oft ausgeprägte Glaube an Traditionen, die Menschen in China Dinge machen lässt, die sie selbst weder verstehen noch begründen können, ja sogar Dinge machen lässt, von denen sie wissen, dass sie falsch sind, b) ausgeprägtes Gruppendenken, dh. der unbedingte Wunsch, Sachen genauso zu machen wie die Freunde, keine Individualität zu zeigen, und ein Selbstwertgefühl, welches stark von social standing und Konsum abhängt und c) gerade die Tatsache, dass die Häsuer solche Bruchbuden sind und daher eine Marktsättigung nicht so leicht erreicht werden kann, die Menschen müssen ja zwangsweise mehrfach im Leben neu kaufen, weil die alten Wohnung weggerottet sind...


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 30.06.2011, 09:53 
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@otternase:

da wirst Du wohl rechthaben. Ich würde noch d) anfügen: es gibt keine echte Alternative, um sein Geld (=Altersvorsorge) geschickt anzulegen. Der Aktienmarkt ist noch viel gefährlicher, staatliche Schuldverschreibungen werfen kaum Zins ab (tiefer als Inflation) und die einzige Alternative, Gold, ist so überkauft, dass wohl binnen der nächsten 3 Jahre ebenfalls mit einer Wertkorrektur zu rechnen ist. Zudem hat Gold überhaupt keine Wertschöpfung, 'ne Wohnung bringt zumindest noch Miete ein.

Ich hoffe, dass es nicht so wie in Japan enden wird, wo die Regierung das Platzen der Blase zum Preis eienr Jahrelangen Stagnation verhindert hat. Doch Angesichts der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen ist dieses Szenario wohl das wahrscheinlichste.

Zitat:
Ich bin original Chinese,aber ich muss dich sagen, die Eltern deiner Freudin richtig geldgeil ist, und ueber 70% Chinese geldgeil ist. Glaub mir.

es ist ganz normal in china, Maenner eine Wohnung fuer Frauen kaufen.


Naja, Geldgeil sind wir alle zu einem gewissen Grad :)

Aber ich denke, dass sich der Trend schon gewandelt hat - gerade in den ärmeren Schichten, da man sich einfach keine Wohnung leisten kann. Die wenigsten können sich heute bei der Heirat bereits eine Wohnung leisten.

In meinem persönlichen Fall sah ich mich auch nie mit der Forderung einer Wohnung konfrontiert. Ich bezahle meiner Freundin lieber ein Studium in Europa als eine Wohnung in China - da hat sie mehr davon und die Investition ist nachhaltiger. Vom Immateriellen Wert der kulturellen Integration ganz zu schweigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 30.06.2011, 10:03 
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Aremonus hat geschrieben:
@otternase:

da wirst Du wohl rechthaben. Ich würde noch d) anfügen: es gibt keine echte Alternative, um sein Geld (=Altersvorsorge) geschickt anzulegen. Der Aktienmarkt ist noch viel gefährlicher, staatliche Schuldverschreibungen werfen kaum Zins ab (tiefer als Inflation) und die einzige Alternative, Gold, ist so überkauft, dass wohl binnen der nächsten 3 Jahre ebenfalls mit einer Wertkorrektur zu rechnen ist. Zudem hat Gold überhaupt keine Wertschöpfung, 'ne Wohnung bringt zumindest noch Miete ein.


richtig, Hemmnisse, Geld ins Ausland zu bringen und dort anzulegen, spielen auch eine wichtige Rolle

Aremonus hat geschrieben:
Ich hoffe, dass es nicht so wie in Japan enden wird, wo die Regierung das Platzen der Blase zum Preis eienr Jahrelangen Stagnation verhindert hat. Doch Angesichts der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen ist dieses Szenario wohl das wahrscheinlichste.


wenn man sich Äusserungen der chinesischen Regierung dazu anhört, gewinnt man den Eindruck, dass derartiges nicht nur wahrscheinlich, sondern sogar angestrebt ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 02.07.2011, 05:40 
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Wenn ich jetzt in China als Chinese vor der Entscheidung stehen würde ob und wann ich eine Wohnung kaufen sollte wüsste ich auch nicht was zu tun wäre.

Das die Preise zu hoch sind und so nicht zu halten sind sagen viele schon seit einigen Jahren. Aber sie steigen trotzdem weiter. Natürlich haben dann viele Angst dass sie einfach weiter steigen werden, und dann wird es noch schwieriger sich eine Wohnung zu kaufen.

Ich würde wohl warten, habe auch das Gefühl das gerade der Zenit erreicht ist, aber es könnte auch noch was dauern bis die Blase "platzt" oder zumindest etwas Luft ablässt...

Bis dahin verschulden sich Männer vor ihrer Hochzeit bis über beide Ohren. Da werden Bankkredite bis zum letzten ausgeschöpft, dazu dann noch von Familien und Bekannten geliehen. Und dann muss ja auch erstmal geheiratet werden, sparen darf man dort auf keinen Fall!!

So stehen viele Chinesen im Moment vor 30-40 Jahren Schuldenrückzahlung.
Ich kann nur hoffen dass die Immobilienpreise nicht zu schnell fallen, und vor allem nicht parallel dazu die Arbeitslosigkeit steigt, sonst siehts irgendwie düster aus.
Aber in China ist eh immer alles anders, auf jeden Fall interessant als quasi Außenstehender zuzusehen. Bin mal gespannt was die nächste Zeit passieren wird.

Ich könnte mich auf jeden Fall nur schwer mit dem Gedanken anfreunden eine Wohnug zu kaufen die stark in Gefahr steht in der nächsten Zeit einen Großteil ihres Wertes zu verlieren...


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 02.07.2011, 07:35 
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Versucht doch mal, mit ihren Eltern über die derzeitige Situation auf dem chinesischen Immobilienmarkt zu reden und ihnen zu erklären, wie gefährlich es sein kann, im Moment ein Eigentum zu erwerben. Liebe bedeutet auch, Euer (dann vielleicht) gemeinsames Geld zu schonen und nicht alles zu riskieren.

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Thank you for your contribution to China's flourishing and prosperity! 感谢你为祖国繁荣昌盛作出的贡献!
-> Gruß der chinesischen Regierung auf dem Jahressteuerbescheid


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 02.07.2011, 18:55 
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Logik ist da so eine Sache. Chinesen, insbesondere die Generation die momentan als Eltern in Erscheinung tritt, kennt Konsum - wie wir ihn kennen - nicht. Die koennen sich nicht im entferntesten vorstellen, dass du so wahnwitzige Dinge tuen willst wie mal ein Wochenende wegfahren, 2 Wochen Sommerurlaub oder etwa anstatt 16h T-Train ein 2h Flug. Die Wohnung ist in den Augen der meisten einfach das ein und alles ohne das alles andere nutzlos ist. Ob du 10 oder 50 Jahre abbezahlst verliert da einfach an Relevanz, denn du brauchst sowieso kein IPad oder einen Urlaub - Neujahr bei den Eltern ist dein Urlaub! - und einen Computer kann man auch locker 6 Jahre nutzen! Am einfachsten ist es die Sache versanden zu lassen, diskutieren ist da heikel. Wie gesagt die Eltern meiner Freundin haben genug Kohle um zu versuchen mir und einer Freundin eine Wohnung in Peking und ein Auto aufdraengen zu wollen, natuerlich mit Heirat. Sie kommen bald fuer paar Tage vorbei, es gibt einen Nachtzug von 10 bis 10, T-Train, fuer 150RMB pro Person und man bekommt oft nur Sitzplatz, also nichtmal Sleeper Tickets. Es gibt auch einen Flug, der geht morgens um 9 und kostet 350RMB pro Person und dauert eine Stunde. Rate mal? Genau, sie haben Sitzplatztickets fuer den Zug gekauft heute. Wir haben dann gemeint wir kaufen ihnen schnell Rueckflugtickets, ist ja wirklich nicht teuer und wir bezahlen. Gab dann auch direkt den guten Ratschlag am Telefon, von wegen wir haetten ja noch nichtmal eine Wohnung und deswegen seien wir arm und sollten unser Geld nicht fuer so etwas unnoetiges rauswerfen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 03.07.2011, 02:55 
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VielUnterwegs hat geschrieben:
Logik ist da so eine Sache. Chinesen, insbesondere die Generation die momentan als Eltern in Erscheinung tritt, kennt Konsum - wie wir ihn kennen - nicht.[...]

Es ist anders, Chinesen haben "anderes" Konsumverhalten!
Beispiel: Wer eine Wohnung mietet, ist nicht clever genug, weil er doch im Prinzip die Kosten für den Wohnungskauf übernimmt!

Es gibt noch x andere Beispiele, wobei ich als größten Unterschied folgendes immer wieder feststelle: Chinesen haben für alles Zeit, Hauptsache "günstig" (wie z.B. lange Zugfahrt dem Flug vorgezogen wird).

Diskussionen darüber, was in ein paar Jahren sein wird (z.B. der Immo-Markt mit schlechter Bausubstanz in China), verlaufen ins Nirvana, weil es hier den meisten Chinesen einfach an Erfahrung fehlt (woher auch!).

Eine Art Verständnis ist im reinen Gespräch fast unmöglich, wenn der/die Chinesen keine Alternativen kennen (kennen meist nur Ihre Hometown!). Meine Frau versteht nach einigen Aufenthalten immer besser den Unterschied zu meinen Aussagen gegenüber Aussagen von Chinesen, was letztlich Qualität und vor allem Langfristigkeit bedeuetet. Ein schwieriger Lernprozess, der noch weitere Reisen ins Ausland für sie benötigt - für mich schwierig, Verständnis für dieses "andere" Denken aufzubringen, da Chinesen nun mal in dieser Ihrer Welt leben und momentan radikalen Veränderungen ausgesetzt sind. Nicht einfach!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 03.07.2011, 08:32 
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Dasselbe Lied hier...
Meine Schwiegermutter klagt oft, wie arm wir doch sind, da meine Eltern uns weder eine Wohnung noch ein Auto gekauft haben. Betrachtet man aber einmal die Unterschiede zwischen den "Lebenswelten" eines Europäers und eines Chinesen, wird schnell klar, warum Geld eine derart wichtige Rolle spielt.

- Wir haben Versicherungen für jede Kleinigkeit. Was auch immer passiert, wir müssen nur einen Bruchteil des Schadens bezahlen. In China ist man schnell ruiniert, wenn jemand krank wird oder einen Unfall verursacht.

- Die Hypothek meiner Schwiegermutter frisst fast 90% ihres Lohnes auf. Würde ich eine solche Hypothek aufnehmen (was ja das Gesetz schon nicht zulassen würde), könnte ich mir beinahe ein Einfamilienhaus für rund vier Millionen CHF kaufen.

- Wir haben eine relativ sichere Altersvorsorge. Meine Schwieger-Grossmutter wird von ihren Kindern versorgt, sie kriegt überhaupt nichts vom Staat.

- Wir haben Arbeitslosenkassen. Ein Freund meiner Schwiegermutter hat letzthin seinen Job verloren. Nun musste er sein Auto verkaufen und in eine kleinere Wohnung ziehen. Einer meiner Freunde in der Schweiz war auch einige Zeit arbeitslos, hatte aber immer noch seine Wohnung und seinen Uralt-VW.

- Autos sind nur selten Statussymbol, sondern zumeist Gebrauchsobjekte. Man kauft nicht den teuersten Wagen, sondern jenen, der am besten auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Auch kauft man selten neu, sondern lieber einen Occassion, der dann mit vergleichsweise wenig Verlust weiterverkauft werden kann.

Es ist für Chinesen schlicht unvorstellbar, dass man sich keine Sorgen um Geld machen muss. Jede Kleinigkeit kann dort bereits den Ruin bedeuten. Betrachtet man es aus dieser Perspektive, so ist es durchaus sinnvoll, das Geld irgendwo "sicher" anzulegen. Dass der Immobilienmarkt es nicht mehr ist, wird eine schmerzhafte Erfahrung für viele werden. Soweit ich gehört habe, sinken an einigen Orten die Preise bereits.


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 03.07.2011, 09:24 
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kensen468 hat geschrieben:
Wir haben eine relativ sichere Altersvorsorge. Meine Schwieger-Grossmutter wird von ihren Kindern versorgt, sie kriegt überhaupt nichts vom Staat.


Das ist in China dort auch Gesetzlich so geregelt.
Zitat:
Erläuterung des Obersten Volksgerichts zu Fragen des Ehegesetzes der VR China verabschiedet vom Gerichtskomitee des Obersten Volksgerichts am 4.12.2003, bekannt gemacht am 25.12.2003, in Kraft ab 1.4.2004.
Ehegesetzes der VR China
§§ 28, 29 und 30 des o.g. Gesetzes
Die Stellung der alten Leute wird dadurch etwas verbessert, daß nun Enkel auch dann für die Großeltern unterhaltspflichtig sind, wenn die Generation dazwischen nicht fähig ist, den Unterhalt zu leisten.


So viel mir bekannt ist bekommen nur Beamte in China eine Pension.
Alle anderen können in so einer art Rentenkasse selber etwas einzahlen, was bei der Deutschen Auslandsvertretung schon als Sparbuch verwechselt worden ist, bei einen Bekannten schon vorgekommen.

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Konfuzius sprach: “Mach’ Dir keine Sorgen darüber, dass die Menschen Dich nicht kennen, sondern darüber, dass Du sie nicht kennst.”


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 03.07.2011, 12:51 
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Um zurück zum Thema zu kommen: wäre es für den Threadstarter nicht auch möglich, im Falle einer Heirat eine Wohnung in der Heimatstadt der Eltern der Frau zu kaufen? Da wären die Preise ja markant tiefer und eine 60qm Wohnung wäre für vielleicht etwa 25.000 Euro bis 40.000 Euro (je nach Stadt sehr unterschiedlich) zu haben. Da man diese Wohnung ja nicht braucht, können die Eltern dort leben (falls diese noch keine Wohnung haben), was einen weiteren Sympathiebonus bringen wird. Und wenn die Preise Fallen (was in den kleineren Städten ohnehin weniger wahrscheinlich ist als in den Metropolen) verliert man nicht so viel.

Zitat:
Meine Schwiegermutter klagt oft, wie arm wir doch sind, da meine Eltern uns weder eine Wohnung noch ein Auto gekauft haben.


Wobei sie, auch aus schweizerischer Perspektive, nicht ganz so unrecht haben - für einen normalen schweizer Arbeiter mit 6000 Franken Monatslohn ist es auch nicht einfach, 200.000 Franken an Eigenmittel aufzubringen, um eine ausreichende Anzahlung für die Hypothek zu tätigen. Da muss man schon längere Zeit sparen. Wenn da einem die Eltern ein paar Aren Land geben, hilft das ungemein...

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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 03.07.2011, 16:12 
Aremonus hat geschrieben:
lernt [...] einen Mann kennen, der aus einer Kultur stammt, wo man sehr leichtsinnig eine Beziehung eingeht und beendet.
Dann noch aus einer Kultur, die arrogant und rechthaberisch und sowieso gefühlskalt ist.


Ist das Dein Ernst?

Gruß
Geist


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 Betreff des Beitrags: Re: Normal Geld an Eltern?
BeitragVerfasst: 03.07.2011, 16:43 
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Zitat:
Ist das Dein Ernst?


Nein - das ist der Stereotyp eines Westlers, der in China mancherorts vorzuherrschen scheint. Dass der natürlich nicht stimmt, ist klar - aber das finden die entsprechenden Leute erst heraus, wenn sie einmal einen Westler kennengelernt haben.

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