Dauerbeschuss aus China
- einfach-ich
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Dauerbeschuss aus China
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/ ... st-470702/
Bei Evonik landen die Handys bei wichtigen Besprechungen in einer Dose Bild vergrößern Handys: Bei wichtigen Besprechungen in einer Dose Foto: Patrick Schuch
Den Trick mit der blechernen Keksdose beherzigen inzwischen alle Top-Manager bei Evonik. Sobald sie in der Konzernzentrale gegenüber dem Essener Hauptbahnhof oder anderswo Vertrauliches besprechen, läuft immer die gleiche Prozedur: Handys in die Dose, Deckel drauf.
Und schon umgibt die Geräte ein sogenannter Faradaykäfig, der alle elektromagnetischen Wellen draußen hält. Die Funkverbindung bricht ab, kein Anruf und keine E-Mail kommt an. Dies ließe sich zwar auch durch Abschalten erreichen, nicht aber der Missbrauch der Handys durch ausländische Geheimdienste. Denn die leiten die Verbindungen auf eigene, heimlich aufgestellte Mini-Funkstationen um oder schalten das Mikrofon als Wanze scharf. Der Lauschangriff lässt sich nur verhindern, wenn die Handys in der geschlossenen Blechdose liegen.
Die Keksdose als Wanzenkiller gehört zu den unorthodoxen Vorsichtsmaßnahmen, die Andreas Blume bei dem Essener Chemiekonzern als absolutes Muss durchgesetzt hat. Viele Dax-Konzerne verstärken ihre Sicherheitsvorkehrungen. Doch keiner geht so virtuos gegen mögliche Angriffe von Agenten und andere Eindringlinge vor wie der Chef der Spionageabwehr bei Evonik.
Dauerbeschuss aus China
Der 38-Jährige ist einer der Ersten in Deutschland, der sich mit dem Titel Know-how Protection Officer schmückt. Den Posten hat Werner Müller, der Vorgänger des heutigen Evonik-Chefs Klaus Engel, vor vier Jahren geschaffen, damit die neu entwickelten Produkte des Konzerns nicht in fremde Hände fallen. Evonik besitzt zum Beispiel das Patent für Superabsorber, die in Pampers Pipi aufsaugen („Auch wenn sie nass sind, sind sie trocken“).
Chinesische und russische Nachrichtendienste, klagt das Bundesamt für Verfassungsschutz, nehmen High-Tech-Unternehmen wie Evonik wegen solcher Erfindungen unter Dauerbeschuss. Mal hacken sie Computernetze, um E-Mails und andere Dokumente abzufangen. Mal schleusen sie Maulwürfe ein, um direkten Zugriff auf Forschungsergebnisse zu bekommen. Oder sie verwandeln die Handys der Vorstände in Wanzen, um live vertrauliche Gespräche abzuhören. Mitunter finden solche Attacken auch zeitgleich statt.
Bei Evonik landen die Handys bei wichtigen Besprechungen in einer Dose Bild vergrößern Handys: Bei wichtigen Besprechungen in einer Dose Foto: Patrick Schuch
Den Trick mit der blechernen Keksdose beherzigen inzwischen alle Top-Manager bei Evonik. Sobald sie in der Konzernzentrale gegenüber dem Essener Hauptbahnhof oder anderswo Vertrauliches besprechen, läuft immer die gleiche Prozedur: Handys in die Dose, Deckel drauf.
Und schon umgibt die Geräte ein sogenannter Faradaykäfig, der alle elektromagnetischen Wellen draußen hält. Die Funkverbindung bricht ab, kein Anruf und keine E-Mail kommt an. Dies ließe sich zwar auch durch Abschalten erreichen, nicht aber der Missbrauch der Handys durch ausländische Geheimdienste. Denn die leiten die Verbindungen auf eigene, heimlich aufgestellte Mini-Funkstationen um oder schalten das Mikrofon als Wanze scharf. Der Lauschangriff lässt sich nur verhindern, wenn die Handys in der geschlossenen Blechdose liegen.
Die Keksdose als Wanzenkiller gehört zu den unorthodoxen Vorsichtsmaßnahmen, die Andreas Blume bei dem Essener Chemiekonzern als absolutes Muss durchgesetzt hat. Viele Dax-Konzerne verstärken ihre Sicherheitsvorkehrungen. Doch keiner geht so virtuos gegen mögliche Angriffe von Agenten und andere Eindringlinge vor wie der Chef der Spionageabwehr bei Evonik.
Dauerbeschuss aus China
Der 38-Jährige ist einer der Ersten in Deutschland, der sich mit dem Titel Know-how Protection Officer schmückt. Den Posten hat Werner Müller, der Vorgänger des heutigen Evonik-Chefs Klaus Engel, vor vier Jahren geschaffen, damit die neu entwickelten Produkte des Konzerns nicht in fremde Hände fallen. Evonik besitzt zum Beispiel das Patent für Superabsorber, die in Pampers Pipi aufsaugen („Auch wenn sie nass sind, sind sie trocken“).
Chinesische und russische Nachrichtendienste, klagt das Bundesamt für Verfassungsschutz, nehmen High-Tech-Unternehmen wie Evonik wegen solcher Erfindungen unter Dauerbeschuss. Mal hacken sie Computernetze, um E-Mails und andere Dokumente abzufangen. Mal schleusen sie Maulwürfe ein, um direkten Zugriff auf Forschungsergebnisse zu bekommen. Oder sie verwandeln die Handys der Vorstände in Wanzen, um live vertrauliche Gespräche abzuhören. Mitunter finden solche Attacken auch zeitgleich statt.
- Grufti
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Re: Dauerbeschuss aus China
einfach-ich hat geschrieben:http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/ ... st-470702/
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Und schon umgibt die Geräte ein sogenannter Faradaykäfig, der alle elektromagnetischen Wellen draußen hält. Die Funkverbindung bricht ab, kein Anruf und keine E-Mail kommt an. Dies ließe sich zwar auch durch Abschalten erreichen, nicht aber der Missbrauch der Handys durch ausländische Geheimdienste. Denn die leiten die Verbindungen auf eigene, heimlich aufgestellte Mini-Funkstationen um oder schalten das Mikrofon als Wanze scharf. Der Lauschangriff lässt sich nur verhindern, wenn die Handys in der geschlossenen Blechdose liegen.
Die Keksdose als Wanzenkiller gehört zu den unorthodoxen Vorsichtsmaßnahmen, die Andreas Blume bei dem Essener Chemiekonzern als absolutes Muss durchgesetzt hat. Viele Dax-Konzerne verstärken ihre Sicherheitsvorkehrungen. Doch keiner geht so virtuos gegen mögliche Angriffe von Agenten und andere Eindringlinge vor wie der Chef der Spionageabwehr bei Evonik.
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Der 38-Jährige ist einer der Ersten in Deutschland, der sich mit dem Titel Know-how Protection Officer schmückt. Den Posten hat Werner Müller, der Vorgänger des heutigen Evonik-Chefs Klaus Engel, vor vier Jahren geschaffen, damit die neu entwickelten Produkte des Konzerns nicht in fremde Hände fallen. Evonik besitzt zum Beispiel das Patent für Superabsorber, die in Pampers Pipi aufsaugen („Auch wenn sie nass sind, sind sie trocken“).
Chinesische und russische Nachrichtendienste, klagt das Bundesamt für Verfassungsschutz, nehmen High-Tech-Unternehmen wie Evonik wegen solcher Erfindungen unter Dauerbeschuss. Mal hacken sie Computernetze, um E-Mails und andere Dokumente abzufangen. Mal schleusen sie Maulwürfe ein, um direkten Zugriff auf Forschungsergebnisse zu bekommen. Oder sie verwandeln die Handys der Vorstände in Wanzen, um live vertrauliche Gespräche abzuhören. Mitunter finden solche Attacken auch zeitgleich statt.
---- und US-Geheimdienste scannen ebenfalls die Telefonnetze/ Fax-Dienste nach bestimmten Stichwörtern und das nicht erst seit 9/11... um bei ihren "Freunden" Wirtschaftsgeheimnisse abzugreifen.. nur darüber berichten die Schlapphüte aus Pullach nicht gerne darüber
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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- Saiber
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Re: Dauerbeschuss aus China
Mal jetzt abgesehen von der James Bond Methode, was machen die dann gegen direkte Bestechung? Sowie die Amerikaner, Japaner, Koreaner und andere Industrienationen es tun, wird immer noch sehr sehr viel der direkte Kontakt gesucht. Insbesondere auf Bekanntmachungen, Wirtschaftsanlaessen usw. Nicht nur das Abhoeren, das Fotografieren von Designs und Dokumenten, das Aufnehmen geheimer Bestprechungen (Ton und Video), sogar die Ortung bestimmter wichtiger Fabriken ist mit Mobil Telefone moeglich und sekunden schnell weggeschickt.
Samsung z.B. verbietet das mittragen von Mobiltelefone in deren Fabrik gaenzlich. Alles muss bei der Tuer abgegeben werden.
Ich verstehe aber nicht ganz die Ueberschrift? Dieses Phaenomaen oder diese Methode laesst sich keinesfalls nur aus China beschraenken. Wir wissen doch alle wer Vorreiter war und ist, wenn es um Industriespionage geht. Daran hat sich bisher nichts geaendert.
Samsung z.B. verbietet das mittragen von Mobiltelefone in deren Fabrik gaenzlich. Alles muss bei der Tuer abgegeben werden.
Ich verstehe aber nicht ganz die Ueberschrift? Dieses Phaenomaen oder diese Methode laesst sich keinesfalls nur aus China beschraenken. Wir wissen doch alle wer Vorreiter war und ist, wenn es um Industriespionage geht. Daran hat sich bisher nichts geaendert.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
- Laogai
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Re: Dauerbeschuss aus China
Leider hast du vergessen diesen Hinweis auf der Seite mit zu kopieren:unbekannt AKA einfach-ich hat geschrieben:Vollzitat wiwo.de
Wiederholung.wiwo.de hat geschrieben:© 2011 Handelsblatt GmbH
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
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Re: Dauerbeschuss aus China
'ne Blechdose ist viel zu dünn, um die Strahlung wirksam aufzuhalten.
Wenn der böse Geheimdienst mich belauschen will, muss er nicht hoffen, dass ich gerade mein Handy eingeschaltet und dabei habe - sondern einfach ein Lasermikrophon auf meine Fensterscheibe richten oder meinen Computer hacken. Noch gemeiner wäre natürlich, wenn sie einfach fragen würden... (das ist das, was heute am meisten getan wird und am effektivsten ist. Notfalls kann man sich nämlich per Mail auch als jemanden anderen ausgeben).
Wenn der böse Geheimdienst mich belauschen will, muss er nicht hoffen, dass ich gerade mein Handy eingeschaltet und dabei habe - sondern einfach ein Lasermikrophon auf meine Fensterscheibe richten oder meinen Computer hacken. Noch gemeiner wäre natürlich, wenn sie einfach fragen würden... (das ist das, was heute am meisten getan wird und am effektivsten ist. Notfalls kann man sich nämlich per Mail auch als jemanden anderen ausgeben).
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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