Arbeitsbedingungen in Shanghai

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de guo xiong
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Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von de guo xiong »

Nein dies wir kein Thread ala soll ich den Job in Shanghai annehmen - dafür arbeite ich schon zu lange hier :)

Meine Frau hat letztens ein Jobangebot. Als ich den Arbeitsvertrag/-bindungen gesehen habe war ich schon ein wenig schockiert - ich weiß in meiner Firma sieht dies anders aus.
Nun wollte ich wissen, welche Erfahrungen Ihr dies bzgl. ("normale" chines. Arbeitsverträge(für Chinesen)) gemacht habt.

Kurz zum Background meiner Frau: sie hat eine abgeschlossenes Bachelor Studium im Bereich Marketing/Logistic. Der Job wäre ihre erster Job, aber vorher hat sie schon einige Praktikas (eines davon in D) absolviert. Achja sie ist keine gebürtige Shanghairin (was wohl teilweise auch eine Rolle spielt).

Zum Job: es wäre eine Festanstellung in einer Sprachschule im administrativen Bereich.

zu den Rahmenbedingungen im Vertrag:
- Regelarbeitszeit: Dienstag - Sonntag 9:00-21:00
- Überstunden sind mit Gehalt vergolten, Freizeitausgleich gibt es nicht (ihr wurde schon gesagt, das es wohl öfters zu Überstunden kommt
- private Telefonate sind verboten - Strafe 200RMB
- Bezahlung während der Probezeit (2 Monate) 80% des Einstiegsgehalt
- während der Probezeit muss jeden Abend ein Tagesbericht erstellt werden, dies darf NICHT während der Arbeitszeit geschehen
- Einstiegsgehalt 2500RMB

Also mir kommt das ein wenig wie moderne Sklaverei vor (oder bin ich nur westlich verblendet?).

de guo xiong, der sich fragt ob dies ein Einzelfall ist
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happyfuture
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von happyfuture »

de guo xiong hat geschrieben:zu den Rahmenbedingungen im Vertrag:
- Regelarbeitszeit: Dienstag - Sonntag 9:00-21:00
- Überstunden sind mit Gehalt vergolten, Freizeitausgleich gibt es nicht (ihr wurde schon gesagt, das es wohl öfters zu Überstunden kommt
- private Telefonate sind verboten - Strafe 200RMB
- Bezahlung während der Probezeit (2 Monate) 80% des Einstiegsgehalt
- während der Probezeit muss jeden Abend ein Tagesbericht erstellt werden, dies darf NICHT während der Arbeitszeit geschehen
- Einstiegsgehalt 2500RMB
- Pausenzeiten / Regelung?
- Urlaubstage?

und vor allem: Wieso bewirbt sich Deine Frau mit dieser Ausbildung für den administrativen Bereich in einer Sprachschule???
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de guo xiong
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von de guo xiong »

happyfuture hat geschrieben: - Pausenzeiten / Regelung?
- Urlaubstage?
weiß ich nicht, muss ich erfragen.
happyfuture hat geschrieben:und vor allem: Wieso bewirbt sich Deine Frau mit dieser Ausbildung für den administrativen Bereich in einer Sprachschule???
nicht nur, sondern auch ..... meine Frau hat momentan um die 50 Bewerbungen losgeschickt - leider nicht viel Rücklauf (ausser von irgenwelchen dubiosen Versicherungsagenturen). Aus diesem Grund hat sie ihren "Suchradius" erweitert - kostet ja nichts.

Bisher sind nur von 3 Firmen Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch gekommen (eine von denen sah sehr nach reiner Abzocke aus).

de guo xiong, der nicht gedacht hätte, dass es so schwer ist etwas zu finden
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Torte
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von Torte »

happyfuture hat geschrieben: - Pausenzeiten / Regelung?
- Urlaubstage?
Ich vermute mal nichts dergleichen.
In Sprachschulen anzufangen ist so ziemlich eine der schlechtestes Einstiegspositionen (Wochenendarbeit und mieses Gehalt + eine Menge Ueberstunden).
Wenn dieses Vertragsbedingungen so lese wuerde ich deiner Freundin raten sich sofort etwas besseres zu suchen. Meine Freundin hat auch einen Bachelor, aber schon bei einigen auslaendischen Firmen gearbeitet (mehr Gehalt, 8 Stunden Tage, keine Wochenendarbeit). Das einzig bloede dass manche kleinere auslaendische Unternehmen etwas lax mit gesetzl. Regelungen wie Versicherungsschutz usw. umgehen und oft nicht einmal einen richtigen Arbeitsvertrag abschliessen. Geringe Gehaelter sind fuer Bachelor-Abgaenger durchaus normal in chin. Firmen, aber oft sind die Chancen sehr gross, dass das Gehalt sehr schnell steigt. Was mich stoeren wuerde sind die echt miesen Rahmenbedingungen in dem Vertrag.

Also meiner Meinung nach sollet ihr euch fragen ob sie Chancen auf (sehr viel) bessere Arbeitsbedingungen in naher Zukunft in diesem Job hat (+ mehr Gehalt). Ist dies nicht der Fall sollte sie lieber was Neues suchen.
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de guo xiong
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von de guo xiong »

Torte hat geschrieben:Wenn dieses Vertragsbedingungen so lese wuerde ich deiner Freundin raten sich sofort etwas besseres zu suchen.
Natürlich sind wir weiter auf der Suche, aber Suchen und Finden sind 2 paar Schuhe :)

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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von event »

Man muss schon sehr vorsichtig sein als Chinese bei der Jobsuche. Mein Freundin war auch schon bei einer fake Firma (Büro in der Innenstadt in modernem Gebäude, aber kein Firmenschild im Eingangsbereich, generell nirgendswo Name der Firma, nur Frauen in der Firma, Vorgesetzte sehr unfreundlich, sie vermutete dass die Mädels später in einem KTV laden enden werden oder ähnliches, sie ist dann nicht mal zum Einstellungsgespräch geblieben (der Bao An am Eingang meinte schon zu ihr "da wollen sie hin? seien sie vorsichtig" .....).
Dann gibt es zB. die Shopping Center, die oft Jobs anbieten wie 6h täglich (9-15 oder 15-21 Uhr) im VIP Center zb., mit einem!! freien Tag pro Monat bei ca. 1600RMB pro Monat Bezahlung.
Der erste Job den sie angefangen hat war bei einer kleineren chinesischen Firma die Werbedrucke herstellt (auch Büro in der Innenstadt), dort gab es dann die ganze Zeit "Fortbildungen" , wo der Boss einfach nur irgendwelche Storys erzählte. Oft fingen diese genau zum Ende der Arbeitszeit an oder wurde willkürlich Freitags für Samstag oder Sonntag angesetzt. Sie hat dort auch bald gekündigt, Kollege zu dem sie noch Kontakt hat berichtete dass es ab und zu vorkommt dass sie in der Fabrik über Nacht Produkte fertigstellen mussten weil eine deadline zu platzen drohte, natürlich unbezahlt....
Am krassesten fand ich, es gab Zeitkarten zum Stempeln, und wenn man zu spät kam wurde halbe Stunde Arbeitszeit abgezogen. Soweit sogut, allerdings berichtete meine Freundin das Nachmittags die Empfangsdame die Stempelmaschine versteckte (jeden Tag) und alle Zeitkarten selber pünktlich zu Arbeitsschluss stempelte, egal wann die Mitarbeiter dann heimgingen, es war sicher dass sie laut Arbeitskarte nur Regelarbeitszeit geleistet hatten.

Mittlerweile hat sie eine recht gute Stelle bei einer Firma die Austellungsstände designed und organisiert, mit geregelten Arbeitszeiten und freien Wochendenden. Bezahlung nicht zu üppig mit 2500RMB aber immerhin Aussicht auf mehr. Ohne mehrjährige Arbeitserfahrung bekommt meiner Erfahrung nach eh jeder chinese erstmal ein minimumgehalt... Bei dieser Firma ist der Chef in Deutschland aufgewachsen und hat auch einen deutschen Pass. Kein Paradies, aber zumindest eine solide Firma, wirklich nicht leicht zu finden in China.

Meiner Ansicht nach ist einfach durch die anerzogene Obrigkeitsgehörigkeit der Chinesen und die Situation am Arbeitsmarkt (schmeiß ich heut wen raus find ich morgen 10 neue) für ausnutzende Arbeitgeber Tür und Tor geöffnet. Solange der Arbeitsmarkt so bleibt und Gewerkschaften nicht erlaubt sind wird sich dass auch nicht so schnell ändern.

In Deutschland ist man sich gar nicht bewusst was eigentlich alles schon die Generationen vor uns geleistet haben, sodass gewisse Arbeitsbedingungen standard sind. Alleine das ganze Gewerkschaftswesen und Innungswesen. Hier gibt es kein Arbeitsgericht wo man im zweifelsfall klagen könnte (gibt es bestimmt, aber wie das funktioniert und wieviel das kostet und wieviel Aufwand das ist möcht ich gar nicht rausfinden müssen), somit ist im Ende jeder auf sich selber angewiesen.

Kein Wunder das so viele Jobs bei der Regierung suchen. Die damit natürlich auch ein Leben lang die Regierung nicht mehr offen kritisieren werden...

Leider kann ich nicht so viele Tipps geben wie man deiner Frau helfen könnte. Meiner Einschätzung nach macht es jedoch nicht so viel Sinn einfach per vorgegebener Eingabemaske dann zig Bewerbungen per Webseiten wie 51job o.Ä. zu versenden. Würde eher guten Lebenslauf verfassen, wenn sie gut Englisch oder Deutsch kann vielleicht auch in einer 2. Sprache, und dann direkt die Firmen per E-Mail anschreiben, also eher selbst aktiv auf spezielle Firmen zugehen.
Leider ist es schwer zu sagen welche Firmen gute Arbeitsbedingungen liefern. Bei Axa Versicherungen hatte sie z.B. auch ein Angebot, Versicherungen per Telefon verkaufen mit 800RMB Grundgehalt und rest Provisionsbasierend. Das sind dann so Firmen die jede!! Woche Einstellungstag haben, weil die Leute einfach nur verbrannt werden. Ab und an schließt wer einen Vertrag ab, Kohle bekommt man vor allem der Vorgesetzte, und nach paar Wochen oder Monaten hat dann der Mitarbeiter nicht mehr genug Geld und hört auf, Firma sucht dann einfach neue...
Würde eher nach Branchen suchen, sprich einfach überlegen welche Firma gute Konditionen bieten könnte und dann gezielt bewerben. Bei dem riesigen Arbeitsmarkt wirklich keine einfach Aufgabe.
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von happyfuture »

Torte hat geschrieben:... wuerde ich deiner Freundin raten ...
dgx, wenn das Deine Frau erfährt, auweia :lol: :lol:
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von de guo xiong »

happyfuture hat geschrieben:
Torte hat geschrieben:... wuerde ich deiner Freundin raten ...
dgx, wenn das Deine Frau erfährt, auweia :lol: :lol:
Mal den Teufel nicht an die Wand ;)

de guo xiong, der sich gerade fragt, warum er anfängt seinen eigenen Thread mit OT voll zumüllen :)
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von Torte »

happyfuture hat geschrieben:
Torte hat geschrieben:... wuerde ich deiner Freundin raten ...
dgx, wenn das Deine Frau erfährt, auweia :lol: :lol:
Hast du nichts besseres zu tun als irgendwelche zitierten Brocken von mir mit dummen Kommentaren zu versehen?
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von happyfuture »

Torte hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben:
Torte hat geschrieben:... wuerde ich deiner Freundin raten ...
dgx, wenn das Deine Frau erfährt, auweia :lol: :lol:
Hast du nichts besseres zu tun als irgendwelche zitierten Brocken von mir mit dummen Kommentaren zu versehen?
GENAU - um zu sehen, ob es weitere Menschen gibt, die nichts besseres zu tun haben ... :P

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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von Torte »

happyfuture hat geschrieben:
Torte hat geschrieben:Hast du nichts besseres zu tun als irgendwelche zitierten Brocken von mir mit dummen Kommentaren zu versehen?
GENAU - um zu sehen, ob es weitere Menschen gibt, die nichts besseres zu tun haben ... :P

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Ja, habe nicht so viel zu tun momentan. Heisst aber nicht dass ich anderen Leuten auf die Fuesse treten muss (nicht wortwoertlich). Es koennte naemlich sein, dass diese sich deswegen angegriffen fuehlen, egal ob es nur Spass ist oder nicht (ist ja im Forenkontext oefter mal nicht so leicht zu verstehen).
Ich zitiere dich ja auch nicht munter aus dem Kontext herausgerissen, interpretiere dann irgendwas da rein was mich nicht selbst betrifft und teile dann noch meine Gedankengaenge mit dem Rest des Forums.
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von Andy_yi »

event hat geschrieben: Mittlerweile hat sie eine recht gute Stelle bei einer Firma die Austellungsstände designed und organisiert, mit geregelten Arbeitszeiten und freien Wochendenden. Bezahlung nicht zu üppig mit 2500RMB aber immerhin Aussicht auf mehr. Ohne mehrjährige Arbeitserfahrung bekommt meiner Erfahrung nach eh jeder chinese erstmal ein minimumgehalt... Bei dieser Firma ist der Chef in Deutschland aufgewachsen und hat auch einen deutschen Pass. Kein Paradies, aber zumindest eine solide Firma, wirklich nicht leicht zu finden in China.
Mhh ich weiß nicht, hat meine Freundin andere Erfahrungen gemacht. In SHZ war sie nach ihren Studium bislang in 3 chinesischen Firmen für import/export, die alle 'solide' waren. Bei der ersten gabs noch Aufgrund von keinerlei Arbeitserfahrung ca. 2500 RMB Grundgehalt. Inzwischen sind es 4000 RMB + Gewinnbeteiligung (sind dann noch mal jeden Monat ca. 3000-5000 RMB zusätzlich).
Die Arbeitszeiten sind geregelt, generell keine Überstunden. Jeden Sonntag frei, jeden zweiten Samstag ebenfalls. Es gibt auch regelmäßig Aktivitäten die vom Chef organisiert und bezahlt werden. Das war in allen 3 Firmen so. Kommt sicherlich auch darauf an, wo, was und wie erfolgreich man studiert hat ( ? ).

@ de guo xiong, ist deine Frau jetzt erst fertig mit ihrem Studium? Ich dachte sie wäre schon etwas älter als 21-25 ? Wundert mich jetzt...
de guo xiong hat geschrieben: nicht nur, sondern auch ..... meine Frau hat momentan um die 50 Bewerbungen losgeschickt - leider nicht viel Rücklau
Mal so generell in die Runde geworfen. Liegt das an der Branche oder am Standort Shanghai?
Meine Freundin sucht sich die Jobs immer über das Internet, da gibts wohl so Jobportale. Manchmal schreibt sie Firmen an, oft melden sich Firmen aber auch so. Sind dann i.d.R jeden Tag 1-2 Vorstellungsgespräche. Rückmeldungen dementsprechend mehr.
event hat geschrieben: Meiner Ansicht nach ist einfach durch die anerzogene Obrigkeitsgehörigkeit der Chinesen und die Situation am Arbeitsmarkt (schmeiß ich heut wen raus find ich morgen 10 neue) für ausnutzende Arbeitgeber Tür und Tor geöffnet. Solange der Arbeitsmarkt so bleibt und Gewerkschaften nicht erlaubt sind wird sich dass auch nicht so schnell ändern.
Das gibt es aber auch genau andersrum. Aufgrund von Jobüberfluss kein Zugehörigkeits- und Verantwortungsgefühl seitens der Arbeitnehmer. "Passt mir heute was nicht, such ich mir halt nen neuen Job - und tschüss". Freundinnen meiner Freundin sind jetzt rund 1 1/2 Jahre fertig mit dem Studium, waren aber schon teilweise in 8 verschiedenen Firmen. Das scheint auch gar nicht so unüblich zu sein. Sind nicht immer nur die bösen Arbeitgeber ;) !

Bei so einer Einstellungen glaube ich auch nicht das Gewerkschaften wirklich Sinn machen.
Ich weiß inzwischen von mehreren (internationalen ) Arbeitgebern die mir erzählten, wie schwierig es ist Chinesen bei der Stange zu halten. Heute sind sie noch fröhlich ( oder tun so ), und morgen kommen sie einfach nicht mehr zu Arbeit. Was soll man da als Arbeitgeber schon machen, wenn man keine Chance hat zu erfahren wo der Schuh drückt ?!
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von VielUnterwegs »

Andy_yi hat geschrieben: @ de guo xiong, ist deine Frau jetzt erst fertig mit ihrem Studium? Ich dachte sie wäre schon etwas älter als 21-25 ? Wundert mich jetzt...
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Re: Arbeitsbedingungen in Shanghai

Beitrag von Aremonus »

Du verdienst wohl genug, dass ihr nicht extrem dringend auf die 2500 Yuan monatlich extra angewiesen seit. Deswegen sollte sich Deine Freundin lieber nach einem Job mit Entwicklungspotential umsehen. Mit ihrer Erfahrung bieten sich deutsche Firmen besonders an...
Soweit sogut, allerdings berichtete meine Freundin das Nachmittags die Empfangsdame die Stempelmaschine versteckte (jeden Tag) und alle Zeitkarten selber pünktlich zu Arbeitsschluss stempelte, egal wann die Mitarbeiter dann heimgingen
Das ist ja Service - bei uns (in Europa) müssen die Mitarbeiter immer selber aufstehen und stempeln, wenn sie länger als gesetzlich erlaubt arbeiten :lol:
Aber hier wird die zusätzliche Leistung auch anhand von Bonuszahlungen gut vergolten, sodass man niemanden zwingen muss...
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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