TomTom hat geschrieben:
Jemanden anzufahren, ohne zu wissen, wie es der Person geht und sie deswegen umzubringen, ist mit Sicherheit nicht die Lösung sondern feige.
Feige ist es dann einfach wegzufahren (wobei ich das im Schock noch irgendwie nachvollziehen, aber nicht gutheißen kann), das Unfallopfer umzubringen ist - und da fällt mir kein anderes Wort ein - krank.
no1gizmo hat geschrieben:
Würde eine Haftpflichtversicherung (in Deutschland Pflicht! Ohne zu fahren ist eine Straftat) dafür aufkommen, wäre der Mord sicherlich nicht passiert.
Ich glaube daran liegt sowas nicht, denn es gibt auch in Deutschland keine generelle Haftpflichtpflicht. Auto ist was anderes, aber das meine ich nicht. Es reicht schon jemanden mit dem Fahrrad richtig umzufahren, um heftigen Personenschaden zu verursachen. Und trotzdem dürften solche Taten sehr selten sein - auch ohne Haftpflicht. Ich hab den Fall auch nicht weiter verfolgt, mir erscheint die Tat momentan eben krank und nicht Zeichen eines Systems, oder des Mangels daran, zu sein. Menschen, die so handeln, ticken komplett aus. Nur die Angst vor Zahlungen - puh, ob das wirklich als Grund ausreicht, in diesem Moment das Messer zu zücken und einen anderen Menschen umzubringen?
Vielleicht hat sanctus noch ein paar Informationen mehr, immerhin schreibt er:
sanctus hat geschrieben:
Schon seit laengerem ist es in China ein trauriger Trend, nach dem Anfahren von Passanten diese zu toeten, um eventuelle Entschaedigungen und Renten an die Opfer zu umgehen.