serenita hat geschrieben:
Du mit Deiner Selbstgefälligkeit und Halbwissen tust mir echt Leid. Die Kulturrevolution scheint Dir nicht bekannt zu sein, in der Zeit waren unzähligen Intellektuellen Unrecht getan worden. Aber Ai qing dafür explizt als von Mao verfolgt im Zusammen mit der Verhaftung seines Sohnes darzustellen, ist lächerlich.
Ich bin nun kein Experte in chinesischer Geschichte, aber du sagst ja selbst, dass ihm wie vielen anderen Intellektuellen während der Kulturrevolution "Unrecht getan" wurde. Und die Kulturrevolution wurde von Mao losgetreten. Sicherlich wurde Ai Qing nicht auf persönlichen Befehl Maos verbannt, aber wenn Mao die Kulturrevolution befohlen hatte, warum ist es dann so falsch zu sagen, er wurde von Mao verfolgt?
Natürlich wurden viele Intellektuelle nach Maos Tod aus der Gefangenschaft geholt und rehabilitiert, aber das ändert erst mal nichts an der Tatsache, dass es eine "Verfolgung" gegeben hat.
Ob man das im Zusammenhang mit seinem Sohn sehen kann, weiß ich nicht. Dass die Partei nicht mehr so ist wie damals, wird wohl kaum einer leugnen. Jedoch wird eben auch jetzt ein Mangel an rechtsstaatlichen Strukturen oder Vorgehensweisen deutlich.