báitù hat geschrieben:
Schade, dass die chinesische Bildungspolitik der 80er-Jahre dermaßen revanchistisch war...

Leider beschränkt sich das nicht auf die Bildungsinhalte der 80er Jahre (und davor) in China. Auch heute noch sind die chinesischen Schulbücher für den Geschichtsunterricht voll von den Gräueltaten, welche die Japaner im WWII in China angerichtet haben.
2009 habe ich mit meiner Familie für ein paar Monate neben einer Grundschule in Chengdu gewohnt. Zum morgendlichen Fahnenappell wurde immer
我是一个兵 ("
打败了日本侵略者"

) gespielt. Per Lautsprecheranlage und natürlich wurde die ganze Umgebung in einem Umkreis von 300 m damit beschallt.
Das trägt nicht gerade zur Annäherung der Völker bei.
Auf der anderen Seite wird in Japan auch heute noch verschleiert, was seiner Zeit in China angerichtet wurde. Dort wird fast konsequent totgeschwiegen und die Jugend hat so gut wie keine Ahnung von diesem Teil der japanischen Vergangenheit. Insofern kann man auch sie als "unmündige Parteisoldaten" bezeichnen, oder?
China und Japan haben noch einen langen Weg der Annäherung vor sich. Sturköpfig sind leider beide
kaioths hat geschrieben:
Rassenhass ist schon ätzend - vor allem für die Generation, die ausbaden soll was die vorherige verbockt hat.
Ja, Rassenhass ist echt ätzend. Aber in Bezug auf die Ressentiments zwischen China und Japan ist das irrelevant, denn hier spielt Rassenhass bzw. Rassismus keine Rolle.
Und zum Betreff:
Zitat:
Du weißt, dass Du mit einer Chinesin verheiratet bist...
Dazu fallen mir einige Sachen ein (und viele davon wurden in diesem Forum schon erwähnt), aber antijapanisch ist meine Frau nicht. Auch wenn sie in den 70er geboren wurde
