Meine Freundin und ich erhielten beide gleichviel Geld und Schokolade von meiner Grossmutter, meine Brüder auch... nur die Freundin meines Bruders erhielt nichts, aber die war auch garnicht anwesend (und hat selbst genug Geld, da sie nicht studiert).
Von den Eltern erhielten wir auch beide ungefähr gleichviel, aber da waren's keine Geldgeschenke, sondern Dinge, von dem her nicht so gut vergleichbar.
Handkehrum hat meine Freundin aber garnicht erwartet, Geschenke (gerade noch im selben Ausmass wie ich) von meiner Familie zu bekommen und hat sich daher umso mehr gefreut. Von ihren Eltern haben wir beide zum Frühlingsfest nichts bekommen, da wir ja schon über 18 sind und die Eltern ohnehin nicht gerade viel Geld haben. Mir wäre es ehrlich gesagt etwas peinlich gewesen, ein Hongbao von ihnen entgegen zu nehmen, von dem her bin ich ganz glücklich so

Mir war das Essen, das sie kochen wenn wir zu besuch sind, jeweils viel mehr Wert
Persönlich handhabe ich es immer so, dass ich Paare gemeinsam beschenke - und nie einzeln. Das verhindert Streitigkeiten und gibt die Message "Hey, ich find's toll dass ihr zusammen seid".
Als Christ finde ich es ehrlich gesagt nervig, wenn Weihnachten so materiell betrachtet wird - hätte meine Freundin so reagiert, hätte ich ihr wohl gleich die 150 Euro von meinen Eltern gegeben und ihr gesagt, dass es an Weihnachten nicht um Geschenke, sondern um das an einander Denken geht und jede Kleinigkeit zählt.