Xian hat geschrieben:
Es ist eine Autobiographie, man erfährt dabei auch sehr viel über seine Zeit als Anwalt, auch warum er wahrscheinlich zum "Dissidenten " wurde.
"wahrscheinlich"? D.h., es wird dort nicht ganz klar?
Xian hat geschrieben:
Auch sind seine Öffentlichen Briefe an Wenjiabao und Huo Jintao dort abgedruckt und der Brief an den Amerikanischen Kongress, was ja scheinbar der entgültige Ausschlaggebende Grund war, warum die KP in sich schnappte.
Ich will die Verdienste Gao Zhishengs in keinster Weise schmälern.
Aber wenn man an die Regierung eines anderen Landes so einen Brief schreibt, muss man sich nicht wundern, wenn das bei der eigenen auf wenig Gegenliebe stößt. Das gilt für alle Regierungen. Oder was glaubst du, was die amerikanische Regierung mit einem machen würde, der der iranischen so einen Brief schreibt?
Xian hat geschrieben:
Meiner Meinung nach sehr lesenswert. Man begreift als Nicht Chinese ein paar Dinge die man erlebt hat mit Chinesen, aber nicht verstanden hat anders und lernt ein wenig mehr über sie.
ich weiß ja nicht, was du mit Chinesen erlebt hast. Aber ich möchte auf eines hinweisen:
Von der Mao-Zeit rede ich hier nicht, aber fast alle zeitgenössische Chinesen (zumal die jungen Leute) leben nicht in ständiger Angst vor Repressalien und fühlen sich nicht groß eingeschränkt. Natürlich ist es interessant, wenn sie etwas zu erzählen haben. Aber man soll sich davor hüten, in ganz alltägliche Verhaltensweisen von hier lebenden Chinesen irgend etwas hineinzuinterpretieren (à la Geheimniskrämerei aus Angst, erlittene Traumata etc.).