happyfuture hat geschrieben:
Hmm, liegt vielleicht zu einem Großteil an der "Einstellung" der Pädagogen mit viel Kohle für ein Minimum an Zeiteinsatz, und vor allem immer pünklich den dicken Zaster (A13 ++) zu Monatsende auf dem Konto. Will jetzt aber keine weitere Diskussion entfachen ...
Nicht pauschalisieren, nur weil man von Einzelfällen hört. Es gibt wohl keinen anderen Beruf, in dem man 60 % seiner Arbeitszeit fern vom Hauptarbeitsort erledigt. Es gibt Berechnungen, dass für eine Unterrichtsstunde ca 90 min Vor- und Nachbereitungszeit benötigt werden. 35 Aufsätze korrigieren sich nicht von alleine. D.h. Lehrer kommen ca auf eine 70-Stunden-Woche. Lediglich den Nachmittag und Abend kann er selber einteilen.
happyfuture hat geschrieben:
Unsere Kinder lernen von den "Erziehern", dass sind i.d.R. die Eltern, Kindergartenpersonal und zu einem Löwenanteil die top ausgebildeten Pädagogen, die sich immer noch mehrfach Urlaub im Jahr leisten können und am frühen Nachmittag shoppen gehen und gar nicht so recht wissen, was für ein Arbeitsalltag auf die Kids wartet ... (auweia!)
Komisch! Pauschalisierungen über China lehnst du ab, aber über andere Berufe verbreitest du Vorurteile. Ich kenne viele Pädagogen, die in den Ferien auch in der Schule anzutreffen sind. Immerhin bin ich in einer Lehrerfamilie gross geworden. Natürlich gibt es auch schwarze Schafe, aber die sind in der Minderheit.
happyfuture hat geschrieben:
Überall in der Wirtschaft werden Qualitäts- und Kontrollsysteme installiert, die ein gewisses Maß an Disziplin fordern, jedoch gibt es nicht mal ein einheitliches Bildungssystem in Deutschland und auch hier ist der Trend von "besser verdienenden" hin zur Privatschule, um ihren Kids eine bessere Chance zu geben. Allerdings nehmen diese Privatschulen nicht jeden x-beliebigen Pädagogen auf.
Auch das hat es alles schon gegeben!
Die Kontrollsysteme gibt es. Die nennen sich Schulamtsdirektoren und überprüfen den Unterricht der Lehrer.
Aber an der Qualität der Ausbildung kann man einiges ändern. z.B. müsste Psychologie in die Ausbildung aufgenommen werden. Kenntnisse über Verhaltensprobleme und Lösungswege müssten Standard sein. Im Augenblick sagt man: Der Lehrer soll unterrichten, nicht erziehen. Heute muss es jedoch heissen: Der Lehrer soll unterrichten und erziehen.
Der Vorteil der Privatschulen: Sie sind nicht verpflichtet, Schüler zu behalten. Bei disziplinarischen Auffälligkeiten heisst es "Goodbye!"