Aremonus hat geschrieben:
Daher würde ich für pragmatische Toleranz plädieren. Die grossen Beölkerungsgruppen sollen mehr Mitbestimmungsrechte erhalten und sie sollten ihre eigenen Schulen bauen dürfen. Das alles sollte auf eine Entwicklung abzielen, die dann auch zu wirtschaftlichem Erfolg führen kann. Somit würde zwar eine Parallelgesellschaft existieren, aber diese würde wirtschaftlich erfolgreicher und somit auch zufriedener sein und eher eine Bereicherung als ein Problem darstellen.
? Das würde ich persönlich stark verneinen. In welcher Sprache wird dann an diesen Schulen unterrichtet? Da bauen wir uns ganz schnell einen Splitterstaat und das Ganze hat dann ganz explosives Gewaltpotential. In Neuköln wird dann als Amtssprache Türkisch eingeführt und wer kein Türkisch kann hat eben Probleme? Ich fürchte jetzt schon hier im Osten das Thailänder-Gemüsekartell... (nicht gnaz ernst gemeint)
Wer in einem fremden Land leben will, hat sich nun mal der Kultur, Gesetzen und Regeln zu unterwerfen, daß ist überall auf der Welt so. Er kann natürlich seine eigene kulturelle Identität behalten und pflegen, aber eben in den vorgegebenen Grenzen.
Deutschland ist meiner Meinung nach einfach aufgrund seiner geschichtlichen Entwicklung etwas zu tolerant.
Wie wär's mit dem Vorschlag? Kostenloser Deutschunterricht und Allgemeinwissenskurse (Mathematik, Physik, etc. in seinen Grundzügen) und dafür die beziehbare Sozialleistungen vom Wissensstand abhängig machen. Wer sich integriert bekommt mehr, wer nicht, nur das Überlebensnotwendigste.
Aber hey, die Diskussion gab's bestimmt in dem Forum schon 10 mal und deutschlandweit wohl jeden abend am Stammtisch, in der Moschee, im Asienimportkleiderladen oder in der russischen Kneipe (je nach Sichtweise und Zugehörigkeit).
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Unser kleiner Engel Leomie * 2005 † 31.03.10
