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 Betreff des Beitrags: Re: Schwacher Euro ist schlecht für Importe aus China. Was n
BeitragVerfasst: 13.01.2012, 22:56 
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sunnyanne hat geschrieben:
Im Internet konnte ich nichts dazu finden, irgendwie interessiert diese Entwicklungen niemanden.

Kann mir das jemand erklären?

Vielen Dank für hilfreiche Antworten : )

Tja, da kommen zwei Sachen zusammen, die sich im worst/oder best Case (je nach Entwicklung) gegenseitig "hoch schauckeln".

1. Die Fundamental-Daten + 2. die Erwartungshaltung.

Das läuft dann in dem Fall so ab, dass gerade durch die Erwartungshaltung (weiter sinkender Euro) die Spekulation da mitunter mehr als übertreibt.
Und da heute alles über Computer läuft, reicht es, wenn einer verkauft - und wenn dann ein bestimmter Grenzwert unterschritten wird, greifen automatische Verkaufs-Order ... und schon gehts in die Abwerts-Spirale.
Als Trost: Irgendwann erfolgt dann auch die Gegenbewegung, wenn die Ratio dann mal wieder einsetzt ... bis zum nächsten Mal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwacher Euro ist schlecht für Importe aus China. Was n
BeitragVerfasst: 13.01.2012, 23:26 
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ruicheng hat geschrieben:
Auf welche Aktien/Fonds würdest du zur Zeit setzten?
Ich hab schon ein Weilchen ein paar Euros übrig, jedoch bin ich mir noch nicht einige, welche Aktie/Fond ich kaufen soll.

Das hängt von mehreren Faktoren ab und lässt sich nicht so ohne weiteres in einem Satz sagen.

1. Wie lange kannst Du auf das Geld verzichten - und - bist Dir auch bewusst, dass bei aller Sorgfalt der Auswahl keine Garantie auf die zukünftige Entwicklungen gegeben werden kann.
Man kann immer nur von vergangenen Ereignissen ausgehen und daraus Prognosen auf zukünftige Entwicklungen ableiten.

2. Hast Du die Zeit/Kentnisse, um selbst in Aktien zu investieren - und die dann auch im Auge zu behalten. Wenn Zeit und/oder Kenntnisse nicht ausreichend vorhanden sind, gibts da die Alternative in Fonds zu investieren. Und da gibts dann zwei Grund-Varianten: Langfristanlage (eher sicheheitsorientiert) = Rendite-Fonds (Fonds die in starke Rendite-Werte Investieren. Die andere Variante (auch ne Langfristanlage): Einen Fond, der in Wachstums-Bereiche/Regionen investiert.

Das sind (im wesentlichen) die Punkte, die Du vorher für Dich abklären musst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwacher Euro ist schlecht für Importe aus China. Was n
BeitragVerfasst: 13.01.2012, 23:51 
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Hier noch was Aktuelles zu "Fundamental-Daten + Erwartungshaltung":

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Roms-Rati ... 08751.html

Das durfte den Euro (wie lang auch immer) weiter unter Druck bringen.

* Da hat Prodi nun sein Spar-Paket durchs Parlament gebracht - und muss deshalb aktuell weniger Zinsen fürs ausgeliehene Geld berappen, was an sich ja ´ne positive Entwicklung ist (zeigts doch, dass die Investoren sehen, dass in Italien nun endlich gehandelt wird) ... und was machen die Rating-Agenturen?
Sie stufen Italien herunter ... "logisch" ...
Die anderen beiden Rating-Agenturen werden S&P da sicher folgen ...
Was für ein "Zufall" ...

Solche Praktiken sind da wieder Wasser auf die Mühlen der Verschwörungs-Theoritiker.
Frei nach dem Motto: Die Amis wollen die Euro-Staaten destabilisieren, um von den eigenen Wirtschaftproblemen abzulenken bzw. dadurch wirtschftspolitische Vorteile zu erlangen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwacher Euro ist schlecht für Importe aus China. Was n
BeitragVerfasst: 14.01.2012, 14:48 
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In Aktien habe ich auch etwas Spielgeld. Trotz Seitwärtsbewegung stehen die Karten für mich gerade ganz gut. Ich habe mich nämlich auf dem Tiefpunkt der Krise für einen Aktienkauf entschieden.

Wenn der Euro kaputt geht (ich meine so völlig), dann gehen erstmal alle Aktien mit runter. Ich habe schon von verschiedener Seite gehört, dass man jetzt Aktien kaufen sollte. Ganz ehrlich, ich würde es nicht tun. Die Nummer ist mir zu wackelig. Und wenn überhaupt, dann nur Geschichten wie ETF-Fonds. Das ist genau das richtige für "Hobby"-Anleger mit einer Grundahnung.

Immobilien schon ehr. Obwohl die attraktiven Standort im Osten (Berlin, Potsdam, Dresden etc.) schon überkauft sein dürften. Die richtigen Geldleute setzen eh auf Grundbesitz und kaufen gute Objekte auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwacher Euro ist schlecht für Importe aus China. Was n
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 12:07 
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nadine.prochnow hat geschrieben:
In Aktien habe ich auch etwas Spielgeld. Trotz Seitwärtsbewegung stehen die Karten für mich gerade ganz gut. Ich habe mich nämlich auf dem Tiefpunkt der Krise für einen Aktienkauf entschieden.

Wenn der Euro kaputt geht (ich meine so völlig), dann gehen erstmal alle Aktien mit runter. Ich habe schon von verschiedener Seite gehört, dass man jetzt Aktien kaufen sollte. Ganz ehrlich, ich würde es nicht tun. Die Nummer ist mir zu wackelig. Und wenn überhaupt, dann nur Geschichten wie ETF-Fonds. Das ist genau das richtige für "Hobby"-Anleger mit einer Grundahnung.

Immobilien schon ehr. Obwohl die attraktiven Standort im Osten (Berlin, Potsdam, Dresden etc.) schon überkauft sein dürften. Die richtigen Geldleute setzen eh auf Grundbesitz und kaufen gute Objekte auf.

JETZT in RMB investieren! :mrgreen:

Mache ich seit Jahren und gehe weiter davon aus, dass RMB als international konvertierbare Währung nicht mehr lange auf sich warten lässt!
Meine Prognose für den Währungskurs zu EUR lautet dann 1:7 (was schlecht für den CN Export ist und ich mir weitere Domino-Szenarien verkneife)

EDIT: Sachwert schlägt Geldwert! Hinter einer guten Aktie oder Aktienfonds sollte normal ein Sachwert stehen, kein reiner Geldwert (so wie bei Aktien-Blasen ...!!!)

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwacher Euro ist schlecht für Importe aus China. Was n
BeitragVerfasst: 20.01.2012, 09:22 
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Ich warte darauf, dass der Kurs EUR:CNY unter die magische 1:8 fällt! Derzeit gibt es wohl eine kurzweilige "Erholung" des EUR ... :(

European Central Bank

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwacher Euro ist schlecht für Importe aus China. Was n
BeitragVerfasst: 09.03.2012, 03:45 
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Hi,

die Diskussion ist stark in Finanzen ausgeartet. Klar ist das interessant aber mich würde auch noch die andere Seite interessieren.
Wir sind im Großhandel tätig und versenden direkt aus China.
Leider mussten wir einige Preise anpassen - liegen noch weit unter dem deutschen Großhandel, doch kommen wir mit einigen Produkten nahe an die Preise aus Osteuropa.

Hier habe ich die 3 Möglichkeiten gelesen:
Günstiger einkaufen
Teurer verkaufen
Was anderes machen

Günstiger einkaufen geht natürlich, aber häufig auch zu Lasten der Qualität.
Teurer verkaufen geht irgendwann nicht mehr - mit einigen Produkten liegt man in China aus Fabriken schon höher als im deutschen Einzelhandel.
Was anderes machen .. hier wird es interessant.

Wie sieht es denn hier in China in Zukunft aus?
Löhne steigen drastisch, Mitarbeiter werden teurer, Resourcen, Produkte etc.
China ist ja nach wie vor noch weltweit Produzent #1?
Wenn es irgendein anderes Land gibt, was günstiger produzieren kann, wird China ja dort Aufträge verlieren.
Hier gibt es zu Thailand oder Vietnam den Vorteil, dass es mehr Resourcen gibt. Aber evtl. nicht von allem?

Wenn der Trend so weiter geht, wird es ja in gewissen Formen uninteressant werden in China einzukaufen, speziell wenn man nicht containerweise kauft.

Was ist denn da eure Idee?
Änderung des Geschäftskonzeptes ist so mit das einzige was mir einfällt.

Viele Grüße
Chris


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