Was hier bisher nicht ganz rueberkam: Google steht in letzter Zeit arg unter Beschuss durch die Mainstream Presse und so langsam hat sich die Vorstellung manifestiert, "Google ist irgendwie unheimlich". Relative gleichgeschaltet als wenn es hnen so vorgebetet wurde:
http://www.welt.de/welt_print/article23 ... mlich.htmlhttp://derstandard.at/1256745366773/Gue ... unheimlichhttp://www.focus.de/digital/computer/ch ... 50985.htmlDabei wird nur immer mehr pay-content von Google kostenlos zusammengestellt und sehr viel uebersichtlicher als in so manchem Onlinemagazin. Hinzu kommen einige Techs, die das Newsgeschaeft weiter automatisieren und traditionelle Geschaeftsbereiche von Publizierenden stark veraendern.
Kann es sein, das einige publizierende Kommentatoren sich eher durch einen gut funktionierenden Newsaggregator entlarvt fuehlen? Wie wichtig ist ein beliebiger Kommentar ohne zusaetzlichen Informationsgehalt, wenn ich die Information doch direkt unverfaelscht aus dem Newsticker haben kann.
Was sagen die Leute, die bei Google arbeiten dazu und was erzaehlen sich Blogger so darueber, die nicht in so einem Interessenskonflikt verwurschtelt sind:
http://www.workhappynow.com/2009/01/how ... tmosphere/http://buffetoblog.wordpress.com/2009/0 ... at-google/http://www.webpronews.com/topnews/2008/ ... tter-placehttp://www.hongkiat.com/blog/google-off ... ld-photos/Moeglicherweise hat sich Google nicht geaendert, sondern ein paar Leutz im Newsgeschaeft sehen sich einfach nur auf das Abstellgleis geschoben.
Bei Google arbeiten einige Idealisten und nicht zuletzt ein paar respektable Groessen, wie der Erfinder der Programmiersprache Python
http://www.python.org/~guido/. Solche Leute haben ideelle Ansprueche gegenueber der Firma fuer die sie arbeiten. Ansprueche die sie auch gegenueber dem Management zum Ausdruck bringen.
Will sagen, wenn das Google Management zu sehr ihr Geldding durchzieht, laufen ihnen die besten Leute weg. Von daher glaube ich nicht, das die Entscheidung allein eine boshaft inszenierte PR Kampangne ist.
devurandom hat geschrieben:
...
Was lernen wir aus der Sache?
1. die Interessenkonflikte zwischen China und den Westen spitzen sich zu.
Ja tatsaechlich, wie im Kindergarten. Google ist da jedoch eher der Spielball als Akteur. Die machtbesoffene staatsfuehrende Klicke dieser Welt sollte sich eigentlich Massnahmen ueberlegen, wie man Konflikte vermeiden kann und nicht wie man sie aufbaut.
Zitat:
2. Noch nie war es so einfach, oeffentliche Meinungen zu manipulieren.
Nee, das war frueher ohne konkurrierende Argumentationen noch einfacher. Im Westen wie im Osten. Im Westen wollen es nur einige einfach nicht wahrhaben, das sie manipuliert werden.